DE433503C - Federnde Ausgleichvorrichtung fuer biegsame Zugmittel - Google Patents

Federnde Ausgleichvorrichtung fuer biegsame Zugmittel

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DE433503C
DE433503C DER65856D DER0065856D DE433503C DE 433503 C DE433503 C DE 433503C DE R65856 D DER65856 D DE R65856D DE R0065856 D DER0065856 D DE R0065856D DE 433503 C DE433503 C DE 433503C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/20Traces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Federnde Ausgleichvorrichtung für biegsame Zugmittel. Wenn man für biegsame Zugmittel (Seile, Ketten, Bänder o. dgl.) einen federnden Ausgleich schaffen wollte, so wurde das Zugmittel an einer oder mehreren Stellen unterbrochen und eine Feder, meist eine Schraubenfeder (oder deren mehrere), eingeschaltet. Vielfach bildete eine solche Ausgleichfeder auch das Ende des Zugmittels, z. B. bei den Zugsträngen der Zugtiere, beim Aufwindeseil von Hebezeugen u. dgl.
  • Es ist ferner bekannt, Sattelzeug- oder Geschirriemen im Bogen um eine an die Bogenenden angeschlossene, in der Zugrichtung verlaufende Zugfeder herumzuführen. Der frei durchhängende Teil des Riemens konnte hier nur zum Abfangen übermäßigen Zuges dienen.
  • Gemäß der Erfindung ist das biegsame Zugmittel unter Abweichung von der natürlichen Zugrichtung, jedoch ohne Unterbrechung, im Knick oder Bogen über den Rücken einer entsprechend gebogenen Blattfeder herumgeführt, so daß die Streckung des Knickes oder Bogens unter dem Einfluß der Zugkraft eine Durchbiegung bzw. Belastung der Feder zur Folge hat. Eine sehr einfache Ausführungsform ist z. B. eine flache Feder etwa in Bügelform, über deren gekrümmten Rücken das Zugmittel geführt und dann an deren Enden Führungsschlitze zum Hindurchleiten des Zugmittels vorgesehen sind.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Feder mit dem Zugmittel, Abb. ia einen Längsschnitt durch das eine Federende in einer besonderen Ausführungsform und Abb. 2 einen Grundriß der Abb. i.
  • Abb.3 ist ein Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform und Abb. 4 eine Ausführungsform der Führung, die an den Enden des federnden Bügels vorgesehen ist. d ist das biegsame Zugmittel, welches hier in flacher Form, also als Riemen, Gurt o. dgl., gewählt ist. Bei dein Ausführungsbeispiel nach Abb. r und 2 besteht die neue Ausgleichvorrichtung aus einer gewölbten Blattfeder b, über deren Rücken das Zugmittel gelegt ist und an deren Enden Schlitze c vorgesehen sind, durch welche das Zugmittel nach der entgegengesetzten Seite hindurchgeführt ist. Die Enden der Blattfeder b folgen ungefähr dem Verlauf des Zugmittels. Sie können aber auch, wie Abb. i zeigt, etwas nach unten abgebogen verlaufen. Wie Abb. ia zeigt, kann der Werkstoff des Schlitzes c in Form eines abgerundet nach unten gebogenen Lappens cl als Auflager und zur Schonung des Riemens a dienen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist zwischen den beiden durch ein Gelenk d verbundenen Schenkeln e eine Zugfeder f eingeschaltet. Die Führung des Zugmittels a ist die gleiche wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel.
  • In Abb. q. ist gezeigt, daß statt des Schlitzes c nach Abb. i bis 3 auch eine Überbrückung der Feder b durch einen gekröpften Streifen g treten kann, wodurch eine Führung für das Zugmittel a gebildet wird, ohne die Blattfeder b zu schwächen.
  • Die Wirkung der in dieser Weise eingeschalteten Feder ist ohne weiteres erkennbar: Bei Beanspruchung des Zugmittels a wird der Federbogen im Sinne einer Streckung beansprucht, weil das abgelenkte Zugmittel gegen den Federrücken und in entgegengesetzter Richtung gegen die Feder zz drückt. Die Feder b wird sich also bis zu einem gewissen Grade flach durchbiegen. Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 wird die Zugfeder f beansprucht, indem sich die Bügelenden, um das Gelenk d schwingend, auseinaiiderzubewegen suchen.
  • Auf jeden Fall erhält das biegsame Zugmittel eine erhöhte Spann- bzw. Federkraft. Seine Haltbarkeit ist nicht beeinträchtigt, vielmehr erhöht, da ein Teil der Beanspruchung, insbesondere die plötzlich ruck- oder stoßweise auftretende Beanspruchung, durch die Feder aufgenommen wird.
  • Wenngleich die Anwendung einer Blattfeder wegen der Einfachheit der Form (man kann auch mehrere Blattfedern übereinanderlagern) besondere Vorzüge hat, könnte die Vorrichtung z. B. auch aus federnden Stäben oder Streifen gebildet werden, also z. B. einem rechteckigen Rahmen, der in der Mitte und an den Enden Querstücke als Auflager für das Zugmittel besitzt.
  • Die Anwendung der neuen Vorrichtung ist eine unbegrenzte. Sie kann zunächst für alle frei gespannten_ Zugmittel an beliebiger Stelle oder an mereren beliebigen Stellen angebracht werden, zumal sie sich leicht verschieben läßt, also z. B. bei Spanndrähten, -ketten, -seilen oder -bändern, bei allen Zugmitteln von Hebezeugen u. dgl., wie z. B. Schlepptrossen, Ankerketten u. dgl. Aber auch in allen Fällen, in denen das biegsame Zugmittel auf irgendeiner Fläche aufliegt und zum Befestigen, z. B. zum Festschnallen, dient, kann die neue Vorrichtung sehr nützliche Anwendung finden, also z. B. bei Gepäckriemen, Sattelgurten, Schneeschuhbindungen u. dgl. m. Hierbei kann entweder der Rücken der Vorrichtung auf der zu befestigenden oder nachzuziehenden Unterlage aufliegen, oder man kann auch die Enden des Bügels 1) aufruhen lassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federnde Ausgleichvorrichtung für biegsame Zugmittel (Seile, Ketten, Bänder o. dgl.), bei der das biegsame Zugmittel unter Abweichung von der natürlichen Zugrichtung, jedoch ohne Unterbrechung, im Knick oder Bogen um eine Feder (oder deren mehrere) herumgeführt ist, gekennzeichnet durch eine gebogene Blattfeder (oder deren mehrere), über deren Rücken das Zugmittel gelegt ist und an deren Enden Führungen zum Hindurchleiten des Zugmittels vorgesehen sind, so daß die Zugkraft im Sinne einer Streckung des Federbügels wirkt (Abb. i und 2).
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder durch einen im Knick oder Bogen verlaufenden Rahmen mit mittlerem Quersteg ersetzt ist.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch zwei gelenkig verbundene Bügelhälften mit zwischengeschalteter Zugfeder und gleicher Führung des Zugmittels wie bei den Aus= führungsformen nach den Ansprüchen i und 2 (Abb. 3).
DER65856D 1925-11-07 1925-11-07 Federnde Ausgleichvorrichtung fuer biegsame Zugmittel Expired DE433503C (de)

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