DE433478C - Mischung fuer feuerschuetzende UEberzuege - Google Patents

Mischung fuer feuerschuetzende UEberzuege

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DE433478C
DE433478C DEP49656D DEP0049656D DE433478C DE 433478 C DE433478 C DE 433478C DE P49656 D DEP49656 D DE P49656D DE P0049656 D DEP0049656 D DE P0049656D DE 433478 C DE433478 C DE 433478C
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sulfate
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    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/24—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing alkyl, ammonium or metal silicates; containing silica sols
    • C04B28/26—Silicates of the alkali metals
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B2111/00474—Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/00482—Coating or impregnation materials

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Description

  • Mischung für feuerschützende Überzüge. Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet eine Mischung, die geeignet ist, verbrennbare Gegenstände sowohl feuersicher zu imprägnieren wie feuersicher zu überziehen, sowie ferner geeignet ist zum Aufbau feuerfester Körper u. dgl. Die Mischung besteht aus einer wäßrigen Suspension, deren flüssige Phase eine Lösung von Alkalisulfaten unter Beimischen von Alkalisulfiten darstellt, in der kolloidale Kieselsäure und kolloidale Tonerde suspendiert sind. Bei der Verwendung einer derartigen Mischung wird der zu schützende Gegenstand, der nebenbei durch die Sulfat-Sulfit-Mischung imprägniert ist, mit einem Überzug versehen, der bei entsprechender Hitze, wie sie bei Bränden vorkommt, zu einem glasartigen Cberzug aus Tonerdesilikat schmilzt. Um denn Überzug mehr Körper zu geben, ist es zweckmäßig, der Flüssigkeit noch Füllmittel, wie Bariumkarbonat und feines Ouarzmehl, zuzusetzen, und ferner ist es zweckmäßig, dafür Sorge zu tragen, daß in der flüssigen Phase der Sulfate sich noch überschüssiges Wasserglas befindet. Es wird dadurch die Schmelz- bzw. die Sinterungstemperatur für den Schutzüberzug herabgesetzt. Eine derartige Mischung kann z. B. wie folgt gewonnen werden. Man stellt zunächst eine Lösung von Aluminiumsulfat und -sulfit her, in der zweckmäßig das erstere überwiegt. Diese Mischung behandelt man sodann mit Ammoniak, wobei man die Temperatur so hält, daß eine vorzeitige Zersetzung des Aluminiumsulfits nicht eintritt. Man gewinnt so eine Suspension, bei der Ammoniumsulfat und -sulfit gelöst und kolloidale Tonerde suspendiert ist. Dieser Mischung setzt man alsdann Wasserglas zu, und zwar zweckmäßig im Überschuß gegenüber den Äquivalenten der in der Lösung sich befindlichen Mengen Ammoniaksalz. Die Lösung besteht sodann aus Natriumsulfat und -sulfit und evtl. einem Überschuß an Wasserglas. In Suspension befindet sich nunmehr neben kolloidalen Tonerdehvdrat noch kolloidale Kieselsäure. Diese Mischung wird dann mit den hauptsächlich als Füllmittel dienenden Stoffen, wie Bariumkarbonat und Ouarzmehl, homogen vermahlen, was zwecl,zmäßig auf einer Farbmühle und am besten unter Er,%värmung stattfinden kann. Das so hergestellte Gemisch ist ohne weiteres verwendungsfähig. Je nachdem man dieses Gemisch zu Anstrichen auf brennbaren Stoffen, wie Holz u. dgl., verwenden will oder zum Aufbau feuerfester Körper benutzen will, kann man die Konsistenz verschieden wählen, was durch Anwendung der entsprechenden Konzentrationen geschehen kann. Handelt es sich darum, Holzteile oder Gewebe zu imprägnieren, so kann dieses z. B. auch durch Anstreichen, Anspritzen usw. geschehen. Ebenso lassen sich Metalle oder \letallgewebe mit der Mischung bekleiden und kann man so feuerfeste Wände u. dgl. herstellen. Beispiel. Im folgenden soll ein zahlenmäßiges Beispiel für das '\-erfahren gegeben «-erden. ?n 4 1 Wasser werden cgo g Aluminiumsulfit und 5 g Aluminiumsulfat aufgelöst und unter stetem Rühren Ammoniak zugesetzt, bis die Lösung schwach ammoniakalisch ist. Darauf werden unter Erwärmen und Rühren 5o kg Wasserglaslösung von 37° Bö hinzugefügt. Nach Bedarf können der Mischung noch 3 kg Füllmittel, wie Bariumkarbonat, Schwerspat, gemahlener Quarz, Litopone u. dgl., zugesetzt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mischung für feuerschützende Überzüge bzw. zum Aufbau feuerfester Körper, Wände u. dgl., bestehend aus einer wäßrigen, mehr oder minder konsistenten Suspension, deren flüssige Phase aus einer Lösung von Alkalisulfat und Alkalisulfit besteht, in der kolloidale Tonerde und kolloidale Kieselsäure, gegebenenfalls außerdem noch mineralische Füllmaterialien suspendiert sind.
  2. 2. Mischung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der flüssigen Phase neben dem Alkalisulfat und Alkalisulfit noch Wasserglas gelöst ist.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung der Mischung nach Anspruch z, darin bestehend, daß ein Gemisch von Aluminiumsulfat und Aluminiumsulfit, in dem zweckmäßig ersteres überwiegt, mit Ammoniak bis zur völligen Ausfällung der Tonerde behandelt, sodann der Mischung Wasserglas, evtl. im Überschuß, und schließlich gegebenenfalls die Füllmaterialien zugesetzt werden, worauf die Mischung vermahlen wird. q..
  4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Füllmaterialien Bariumkarbonat und Quarzmehl verwendet werden.
  5. 5. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 3 und 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz des Wasserglases sowie auch evtl. die Verwendung bei höherer Temperatur geschieht.
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