AT127446B - Leicht faltbares wasserdicht imprägniertes, mit einer schwer entflammbaren Schicht versehenes Gewebe. - Google Patents

Leicht faltbares wasserdicht imprägniertes, mit einer schwer entflammbaren Schicht versehenes Gewebe.

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AT127446B
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flame retardant
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  Leicht faltbares wasserdicht imprägniertes, mit einer schwer entflammbaren Schicht versehenes
Gewebe. 



   Erfindungsgegenstand ist ein wasser-und feuerfestes, leicht faltbares Gewebe, wobei "feuerfest" als schwer entflammbar aufzufassen ist. 



   Es ist bereits versucht worden, wasserdichte Gewebe durch Überstreichen miteiner schwer entzündlichen Anstrichmasse nichtentflammbar zu machen, siehe österr. Patentschrift Nr. 88385, Arendt ; doch handelt es sich hier um brettartig gespannte Gewebe, bei welchen das Haften eines Anstriches eher zu erwarten ist, als bei einem gefalteten Segeltuch. Man hat auch schon vorgeschlagen, bewegliche Gewebe wasser-und feuerfest zu machen, siehe D. R. P.

   Nr.   52193, ;   wobei Gewebe durch Bildung eines dünnen Cellulosefilms wasserdicht gemacht und hierauf mit basisch-schwefelsaurem Tonerde-Ammon imprägniert werden.'Derartig behandelte Gewebe sind aber im Gebrauch weder wasserdicht noch feuerfest, weil der Cellulosefilm durch Sonne und Luft rasch brüchig und wasserdurchlässig wird und das basisch schwefelsaure TonerdeAmmon nach kurzer Zeit im Wasser (Regen) aufgelöst wird. 



   Nach dem den   Erfindungsgegenstand. bildenden   Verfahren wird die Feuer-und Wasserfestigkeit des Gewebes bei Wahrung seiner Faltbarkeit dadurch erreicht, dass das Gewebe auf eine übliche Art, z. B. vermittels fettsaurer Tonerde wasserdicht gemacht und hierauf mit einer genügend wasserdichten Schicht überdeckt wird, welche dadurch feuersicher wirkt, dass sie 
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 Flamme zum Verlöschen bringen. Solche Stoffe sind beispielsweise Ammonsalze, wie schwefelsaures und salzsaures Ammonium. Desgleichen Kohlensäure oder Stickstoff abspaltende Stoffe. 



  Vorteilhaft ist es öfters, diese gasentwickelnden Stoffe zuerst von porösen Körpern, wie Kieselgur od. dgl. aufsaugen zu lassen und in solchem Zustande gegebenenfalls nach vorherigem Trocknen der Imprägnierungsmasse. einzuverleiben. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, die"Stickgas" entwickelnden Stoffe direkt der Imprägnierungsmasse, die zum Wasserdichtmachen des Gewebes verwendet wird, zuzusetzen. Auch kann man in manchen Fällen so vorgehen, dass man den Stoff zuerst mit den gasentwickelnden Stoffen tränkt und nach dem Trocknen mit einer Masse imprägniert, welche wasserunlöslich ist. Solche Massen sind beispielsweise Bitumen, Asphalte, Firnisse. 



     Als gasentwickelnde"Stoffe können   alle Stoffe verwendet werden, welche beim Erhitzen Gase entwickeln, die das Brennen einer Flamme verhindern oder stark beeinträchtigen. 



     Ausführungsb eispiele   :
1. Ein mit fettsaurer Tonerde in bekannter Weise imprägniertes Gewebe, z. B. Baumwollgewebe, wird mit einer Appreturmasse, bestehend aus 7   kg Seife, 1 leg   Japanwachs, 3 kg Paraffin und 2 kg Leim, aufgelöst in 1001 Wasser, weiters vermischt mit 7 kg schwefelsaurem Ammonium, appretiert. Zweckmässig wird diese Appretur nach dem Trocknen noch ein zweites Mal wiederholt. Das in der Appreturmasse befindliche schwefelsaure Ammonium verhindert beim Erhitzen die Flammenbildung. 



   2. Ein Baumwollgewebe wird mit einer 300/oigen Lösung von schwefelsaurem Ammonium getränkt, abgequetscht, getrocknet und hierauf durch eine Lösung bzw. Schmelze von Bitumen, dem eventuell auch Stearinpech zugemischt werden kann, zugeführt, zwischen erhitzten Walzen abgequetscht und abkühlen gelassen. Nach entsprechendem Erkalten kann der imprägnierte Stoff nach vorherigem Einstreuen mit Talkum u. dgl. kalandert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Leicht faltbares, wasserdicht imgrägniertes, mit einer schwer entflammbaren Schicht versehenes Gewebe, dadurch gekennzeichnet, dass ein in bekannter Weise wasserdicht imprägniertes Gewebe ein-oder beiderseitig mit einer hinreichend wasserfesten, in der Hitze   Stickgas entwickelnde Stoffe (eventuell aufgesaugt in Kieselgur u. dgl. ) enthaltenden Impräg-     nierungsmasse   behandelt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, darin bestehend, dass das Gewebe vor oder gelegentlich der Imprägnierung selbst mit in der Hitze zersetzlichen, gasentwickelnden Stoffen versehen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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