DE4334035C2 - Vorrichtung zum Einspeisen von in Flockenform befindlichem Fasergut, z. B. Baumwolle, synthetischem Fasergut u. dgl. für eine Spinnereivorbereitungsmaschine, z. B. Karde, Reiniger u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Einspeisen von in Flockenform befindlichem Fasergut, z. B. Baumwolle, synthetischem Fasergut u. dgl. für eine Spinnereivorbereitungsmaschine, z. B. Karde, Reiniger u. dgl.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einspeisen von in Flockenform befindlichem
Fasergut, z. B. Baumwolle, synthetischem Fasergut u. dgl., für eine
Spinnereivorbereitungsmaschine, z. B. Karde, Reiniger u. dgl., bei der das Fasergut eine
Einzugsvorrichtung, z. B. eine mit mindestens einer Mulde zusammenarbeitende
Einzugswalze und danach mindestens eine Öffnervorrichtung, z. B. Öffnerwalze, durchläuft,
mit einer Abtastvorrichtung aus Einzugswalze und einer Mehrzahl von Mulden, bei der jede
Mulde beweglich für eine Verlagerung bei Dickenabweichungen des Fasergutes montiert und
durch mindestens eine Feder o. dgl. vorgespannt ist und alle Mulden über die Feder mit
einem drehbar gelagerten, durch ein Kraftelement vorgespannten gemeinsamen
Halteelement verbunden sind, an dem das Summierergebnis der Verlagerungen der
einzelnen Mulden vorliegt.
Bei einer bekannten Vorrichtung (Pedalmuldenregulierung) sind ein Speiseaggregat und eine
schnellaufende Öffnerwalze hintereinander angeordnet. Das Speiseaggregat besteht aus
einer Einzugswalze mit Mulde, denen eine Abtastvorrichtung aus einer einziehenden Walze
(Einzugswalze) mit einer Mehrzahl von Mulden vorgeschaltet ist. Die Abtastung und die
Speisung des Fasermaterials zu der Öffnerwalze sind räumlich getrennt. Mit der
Abtastvorrichtung wird die Flockenmatte durch die Mulden - über die Breite der Oberfläche
der Fasermatte gesehen - an mehreren Stellen auf Dickenabweichungen mechanisch
abgetastet. Jeder Muldenhebel ist als zweiarmiger, abgewinkelter Hebel ausgebildet, der in
der Mitte drehbar gelagert ist. Der Endbereich des einen Hebelarms bildet die Mulde, während
an dem Endbereich des anderen Hebelarms jeweils eine Zugfeder angreift. Dadurch ist die
Mulde beweglich für eine Verlagerung bei Dickenabweichungen des Fasergutes montiert und
durch die Zugfeder derart einzeln vorgespannt, daß die Mulde das Fasermaterial an die
Einzugswalze andrückt. Alle Zugfedern greifen mit ihrem einen Ende an den einen Hebelarm
eines drehbar gelagerten, gemeinsamen zweiarmigen Hebels (Summierhebel) an. Der
andere Hebelarm ist mit einem Gewicht belastet. Auf diese Weise wird auf alle
Mulden über die Zugfedern und den gemeinsamen Doppelhebel durch das Gewicht
eine Andruckwirkung gegen das Fasermaterial ausgeübt. Weiterhin ist dem anderen
Hebelarm des gemeinsamen Doppelhebels ein induktiver Näherungsschalter
zugeordnet, der Wegauslenkungen in elektrische Impulse umwandelt. Ein
zeitverzögertes, wegabhängiges Schieberegister sorgt dafür, daß der entsprechende
Regelimpuls erst dann auf die Einzugsgeschwindigkeit der nachgeschalteten
Speisewalze mit Speisetisch für die Öffnerwalze einwirkt, wenn die dazugehörige
abgetastete Stelle sich im Einzugsbegriff der Speisevorrichtung befindet. Die
bekannte Vorrichtung ist konstruktiv und montagemäßig aufwendig. Es ist eine
Mehrzahl von einzelnen Bauelementen erforderlich, z. B. jeweils ein gesondertes
Drehlager, um jeden Muldenhebel zu halten. Die Drehlager sind aufwendig und
müssen genau zueinander ausgerichtet sein. Außerdem stört, daß die Muldenhebel
mit dem gemeinsamen Doppelhebel einzeln gesondert verbunden sind, z. B. die
Zugfedern als gesonderte Übertragungselemente zwischen den Hebelarmen der
Muldenhebel mit dem in einem Abstand angeordneten Hebelarm des gemeinsamen
Doppelhebels erforderlich sind. Die einzelnen Zugfedern sind mit einem gewissen
Spiel an ihren Enden eingehängt und können infolge einer Längung zu Toleranzen
und Abweichungen führen, wodurch eine genaue Messung im Betrieb unsicher ist.
Insbesondere ist die Ermittlung der Summe der Dickenabweichungen ungenau, weil
jede einzelne Mulde in der Auslenkung indirekt gemessen wird. Durch die
Abweichungsmöglichkeiten der Zugfedern ist zugleich die gleichmäßige Klemmung
des Fasermaterials über die Breite beeinträchtigt.
Die DE 11 18 068 A und die FR 2 322 942 A1 betreffen eine Vorrichtung zum
Einspeisen von in Flockenform befindlichem Fasergut, bei der das Fasergut eine
Einzugsvorrichtung, mit mindestens einer Mulde zusammenarbeitenden
Einzugswalze und danach mindestens eine Öffnervorrichtung, durchläuft, mit einer
Abtastvorrichtung aus Einzugswalze und einer Mehrzahl von Mulden, bei der jede
Mulde beweglich für eine Verlagerung bei Dickenabweichungen des Fasergutes
montiert und durch mindestens eine Feder vorgespannt ist und alle Mulden über die
Federn mit einem drehbar gelagerten vorgespannten Halteelement zumindest
gruppenweise verbunden sind, an dem das Summierergebnis der Auslenkungen der
einzelnen Mulden vorliegt, jedoch ist den Schriften nicht zu entnehmen, dass die
Feder sowohl Trägerelement für die Mulde und zugleich fest mit dem Halteelement
verbunden ist, dabei jedoch die Verlagerung der Mulde infolge von
Dickenabweichungen im transportierten Fasergut durch elastische Verformung
gewährleistet und zusätzlich die Auslenkbewegung auf das Haltelement hinreichend
zur Erzeugung eines Steuersignals übertragen kann. Aus der CH 383 842 A ist eine
Vorrichtung zum Einspeisen von in Flockenform befindlichem Fasergut mit
mehreren Mulden bekannt, wobei die Auslenkung der Mulden über eine
Steuereinheit die Geschwindigkeit der Einzugswalzen beeinflussen soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die
insbesondere konstruktiv einfach ist und eine verbesserte Messung und Klemmung
des Fasermaterials erlaubt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist eine Vorrichtung geschaffen, die
konstruktiv und montagemäßig einfach ist und eine verbesserte Messung (Abtastung)
und Klemmung des Fasermaterials erlaubt. Durch die Mehrzahl der Mulden ist ein
individuelles (zonenweise getrenntes) Messen und Klemmen des Fasermaterials über
die Breite ermöglicht. Die mechanische Summmierung ist konstruktiv einfach. Es ist
nur ein Sensor erforderlich. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die Mulde und
die Feder jeweils ein integrales Bauteil bilden. Dabei hat die Feder eine
Mehrfachfunktion: Sie hält die Mulde fest (Befestigung der Mulde), hält die Mulde
in Position in bezug auf die Walze, sie ist selbst am Halteelement befestigt und
befestigt dadurch zugleich auch die Mulde am Halteelement. Darüber hinaus lenkt
die Feder die Mulde bei einer Auslenkung infolge von Dickenabweichungen und
lenkt
zugleich eine Drehbewegung in das Halteelement ein, d. h. sie überträgt die Wegauslenkung
der Mulde unmittelbar in das Halteelement als Drehbewegung ein. Durch die
erfindungsgemäßen Maßnahmen, insbesondere durch die integrale Verschmelzung der Mulde
und Feder einerseits und der Federn mit dem Halteelement andererseits, werden alle
Wegauslenkungen der Mulden auf kurzem Wege, einfach und unmittelbar unverzüglich auf
das Halteelement übertragen und liegen dort als Summierergebnis vor. Die Vorrichtung ist
konstruktiv einfach, da gesonderte Drehlager für jede einzelne Mulde entfallen. Weiterhin ist
die Vorrichtung montagemäßig einfach, da nicht jede Mulde einzeln über eine Zugfeder
befestigt werden muß, sondern die gesamte Vorrichtung als Bauteil montierbar ist.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Feder eine Blattfeder ist.
Jeder Mulde bzw. jedem Muldensegment ist dabei mindestens eine Blattfeder zugeordnet und
durch Schrauben, Nieten bzw. Kleben mit der Mulde bzw. dem Muldensegment verbunden.
Durch die Ausgestaltung der Feder als Blattfeder ist die Verbindung besonders einfach und
haltbar, da relativ große Flächen zur Befestigung zur Verfügung stehen. Vorteilhaft sind an
jeder Mulde bzw. jedem Muldensegment zwei Blattfedern angeordnet, die zweckmäßig
gesehen in Faserlaufrichtung am vorderen und hinteren Bereich der Muldensegmente
angebracht sind. Zweckmäßig ist jede Blattfeder mit ihrem einen Ende an der Mulde und mit
dem anderen Ende an dem Halteelement fest verbunden. Zweckmäßig sind die Blattfedern in
Faserlaufrichtung hintereinander angeordnet. Vorteilhaft sind Blattfedern parallel zueinander
angeordnet. Bevorzugt ist die Verlagerung der Blattfedern in Richtung der Mulde weich.
Vorteilhaft ist die Blattfeder in Richtung von der Mulde zum Halteelement steif. Bevorzugt ist
das Halteelement als Längsbalken ausgebildet. Zweckmäßig ist das Halteelement
achsparallel zur Einzugswalze angeordnet. Vorteilhaft ist das Halteelement torsionssteif.
Bevorzugt ist an dem Halteelement stirnseitig in axialer Richtung mindestens ein Torsionsstab
vorhanden. Bevorzugt ist der Torsionsstab durch ein Kraftelement, z. B. Feder, belastet.
Zweckmäßig ist der Torsionsstab eine Torsionsfeder. Bevorzugt ist der Torsionsstab weich
gefedert. Vorteilhaft ist der Torsionsstab in einem Festlager angeordnet. Zweckmäßig ist dem
Torsionsstab eine einstellbare Vorspanneinrichtung zugeordnet. Bevorzugt ist das
Halteelement an einer Stirnseite in einem Drehlager gelagert. Vorteilhaft ist der
Befestigungsbereich der Feder in einem Abstand zur Längsachse des Torsionsstabes
angeordnet. Bevorzugt ist dem Torsionsstab ein Meßelement für die Drehbewegung
zugeordnet. Zweckmäßig ist das Meßelement ein induktiver Wegaufnehmer. Vorteilhaft
umfaßt das Meßelement Dehnungsmeßstreifen.
Bevorzugt werden bei der durch die einzelnen Mulden über die Breite an mehreren Stellen
etwa entstehende Dickenabweichungen mechanisch erfaßt und durch das gemeinsame
Halteelemente durch Mittelwertbildung zusammengefaßt.
Vorteilhaft wird entsprechend der Abweichung des Istwertes (Mittelwert) von einem Sollwert
die zugeführte Fasermenge für die Spinnereivorbereitungsmaschine verändert. Gemäß einer
besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Einzugseinrichtung als Meß- und
Klemmeinrichtung unmittelbar der Öffnerwalze vorgeschaltet. Die Mulde erfüllt damit nicht
nur die übliche Funktion als Klemmeinrichtung. Sie weist vielmehr eine Doppelfunktion auf,
da sie gleichzeitig als Meßglied dient, so daß weitere Vorrichtungen zur Messung von
Dickenschwankungen im Einzugsbereich entfallen.
Zweckmäßig sind die Mulden- bzw. Muldensegmente oberhalb der Einzugswalze angeordnet.
Vorteilhaft ragen die Blattfedern im Haltebereich der Mulden in den Spalt zwischen der
langsamlaufenden Einzugswalze und der schnellaufenden Öffnerwalze hinein.
Eine wesentliche Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß den Mulden mindestens ein
ortsfestes Anschlagelement zugeordnet ist. Diesem Anschlagelement kommt eine
Doppelfunktion zu, da es zum einen ein Anschlagen der Mulden an die Einzugswalze
verhindert, zum anderen es so ausgestaltet werden kann, daß dadurch den Federn eine
Vorspannung erteilt wird.
Zweckmäßig ist die Einzugswalze ortsfest gelagert.
Vorteilhaft nimmt der Abstand zwischen den Muldenflächen und der Mantelfläche der
Einzugswalze in Arbeitsrichtung ab.
Bevorzugt ist der Abstand im Klemmpunkt am geringsten. Vorteilhaft ist die Mulde aus einem
Strangpreßprofil hergestellt. Bevorzugt ist das Strangpreßprofil innen hohl. Zweckmäßig ist
der Hohlraum an eine Saugluftquelle angeschlossen. Vorteilhaft ist der Hohlraum an eine
Blasluftquelle angeschlossen.
Bevorzugt ist in dem Spalt zwischen zwei benachbarten Mulden eine Dichtung angeordnet.
Vorteilhaft kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch bei einer Schlagmaschine oder einer
Krempel angewandt werden.
Die Erfindung umfaßt eine weitere vorteilhafte Vorrichtung zum Einspeisen von in
Flockenform befindlichem Fasergut, z. B. Baumwolle, synthetischem Fasergut u. dgl., für eine
Spinnereivorbereitungsmaschine, z. B. Karde, Reiniger u. dgl., bei der das Fasergut eine
Einzugsvorrichtung, z. B. eine mit einer Mulde zusammenarbeitende Einzugswalze und
danach mindestens eine Öffnervorrichtung, z. B. Öffnerwalze durchläuft, mit einer
Abtastvorrichtung aus Einzugswalze und Fühlelementen, bei der jedes Fühlelement beweglich
für eine Verlagerung bei Dickenabweichungen des Fasergutes montiert und vorgespannt ist.
Bei dieser Vorrichtung sind die Fühlelemente mit einem dreh- oder schiebbar gelagerten,
durch ein Kraftelement vorgespannten gemeinsamen Halteelement verbunden, an dem das
Summierergebnis der Verlagerungen der einzelnen Fühlelemente vorliegt, bei dem die
Fühlelemente an ihrem einen Ende einen Befestigungsbereich, der mit dem Halteelement fest
verbunden ist, umfassen, wobei die Fühlelemente ein Lenkelement für die Dreh- oder
Verschiebebewegung des vorgespannten Halteelements bilden und der Abtastbereich durch
das andere freie Ende der Fühlelemente gebildet ist.
Zweckmäßig ist das Fühlelement eine Blattfeder. Vorzugsweise liegen die Fühlelemente
gegen die Stirnfläche des Speisetisches an. Mit Vorteil ist zwischen dem freien Ende der
Fühlelemente und dem freien Ende des Speisetisches ein Abstand a vorhanden. Bevorzugt ist
der Einzugsspalt zwischen Speisetisch und Speisewalze im betrieb im wesentlichen gleich.
Zweckmäßig sind der Speisetisch oder die Speisewalze federbelastet gelagert, wobei die
Federn härter sind als die die Fühlelemente bildenden Blattfedern. Vorzugsweise ist der
Speisetisch in Richtung der Auslenkung der Fühlelemente ortsfest gelagert. Mit Vorteil ist das
eine Ende der Fühlelemente von dem Halteelemente abhebbar. Bevorzugt ist ein Anschlag
für die Auslenkung der Fühlelemente vorhanden.
Vorteilhaft umfaßt die Dichtung ein federbelastetes Dichtelement. Bevorzugt ist die Feder
weich. Zweckmäßig ist der Abstand zwischen zwei benachbarten Mulden veränderbar.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer Karde,
Fig. 2 zu einem Block zusammengefaßte Muldensegmente mit
Halteelemente und Einzugswalze in perspektivischer Dar
stellung,
Fig. 3 und 4 Ausführungsbeispiele in Seitenansicht,
Fig. 5 bis 7 Ausführungsbeispiele in perspektivischer Darstellung,
Fig. 8 und 9 Seitenansicht des Einzugsbereichs,
Fig. 10 schematisch in Seitenansicht die Anordnung der Muldensegmente
mit Blattfedern und Halteelement unter der
Einzugswalze,
Fig. 11 eine pneumatische Flockenspeisevorrichtung mit Ober- und
Unterschacht sowie Einzugswalze und Einzugsmulde,
Fig. 12 Seitenansicht der Vorrichtung mit Strangpreßprofilen und
Fig. 13 bis 19 Ausführungsbeispiele mit einseitig befestigten, abhebbaren
Blattfedern in perspektivischer Darstellung.
Fig. 1 zeigt eine Karde, z. B. Trützschler EXACTACARD DK 760 mit Speisewalze 1, Mulde 2,
Vorreißer 3, Trommel 4, Abnehmer 5, Streichwalze 6, Quetschwalzen 7, 8, Vliesleitelement 9,
Flortrichter 10, Abzugswalzen 11, 12 und Wanderdeckel 13.
Gemäß Fig. 2 ist über der Einzugswalze 1 eine Vielzahl von Muldensegmenten 2a bis 2n
angeordnet, die über vordere Blattfedern 14a und hintere Blattfedern 14b mit dem als
Summierbalken ausgebildeten Halteelement 15 verbunden sind. Das Halteelement 15 ist
gesehen in Faserlaufrichtung auf der linken Seite mit einem Torsionsstab 18 versehen, der in
einem Festlager 16 ruht. Gegenseitig weist das Halteelement 15 eine Achse 35 auf, die sich
in dem Lager 17 bewegen kann. Zwischen den Muldensegmenten 2a und der Einzugswalze 1
befindet sich eine Schicht Faserwatte 19, die im Bereich des Klemmpunktes eine Verdickung
20 aufweist, wodurch das vordere Muldensegment 2a in Richtung des Pfeiles G ausgelenkt
wird. Dadurch werden die Blattfedern 14a, 14b in Richtung der Pfeile E, E' bewegt. Diese
Auslenkung führt zu einer Drehbewegung im Gegenzeigersinn. Der Torsionsstab 18 wird
dabei verdreht, so daß sich durch Längenänderung der Dehnmeßstreifen 23 verformt und
daraus ein Signal abgeleitet werden kann. Nach dem Ausregeln geht die Torsion wieder
zurück, d. h. der Torsionsstab 18 dreht sich im Zeigersinn A, die Blattfedern 14a, 14b
schwingen in Richtung E, E' zurück und bewegen die Muldensegmente 2a in Richtung H in
ihre Ausgangslage.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Dabei sind
Halteelement, also der Summierbalken 15 als Klemmleiste für die Federn 14 ausgeführt,
wobei an den Federn 14 die Muldensegmente 2a als L-förmige Winkel angeordnet sind.
Gemäß Fig. 4 mündet ein Kanal 34 von einem nicht dargestellten Kardenspeiser
kommend im Einzugsbereich. Er weist durch Siebe 33 abgedeckte Absaugungen 32
auf. Auch in diesem Falle ist, analog zu Fig. 3, das Muldensegment 2a L-förmig
ausgebildet und über eine Blattfeder 14 mit dem Halteelement-Summierbalken -
verbunden. Zusätzlich ist der Eintrittsbereich der Faserwatte 19 nach oben durch
eine Dichtfolie 31 abgedeckt.
Fig. 5 zeigt, daß die Fasermatte 19 auf einem Überleitblech-Überleittisch - der
Einzugswalze 1 zugeführt ist, über der die Muldensegmente 2a an Federn 14
befestigt sind. Unterhalb der Federn 14 erstreckt sich als Anschlag 37 ein
Vierkantbalken, der ein Anschlagen der Muldensegmente 2a an die Einzugswalze 1
verhindert. Das rückwärtige Ende der Blattfedern 14 ist am Summierbalken, also
dem Halteelement 15 befestigt, das über Achsen 35 drehbar in den Lagern 17a, 17b ruht.
Die Verlängerung der Achsen 35 nach außen trägt beidseitig je einen
Belastungshebel 28, der in Richtung des Faserlaufes mit Druckfedern 21
beaufschlagt ist. An dem Belastungshebel 28 greift ferner der Meßwertaufnehmer 22
an, der in diesem Falle als ein Tauchspulinstrument (induktiver Weg
aufnehmer) ausgeführt ist.
Fig. 6 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 5.
Statt der Achse 35 ist hier
jedoch das Halteelement 15 beidseitig mit Torsionsstäben 18 versehen, die in
Festlagern 16 montiert sind. Die Torsionsstäbe 18 tragen Dehnungsmeßstreifen 23
durch die die Bewegung, d. h. die Drehung des Halteelements 15, erfaßt werden
kann.
Fig. 7 zeigt einen ähnlichen Aufbau wie Fig. 5 und weist zusätzlich eine regelbare
Vorspanneinrichtung 27 auf. Die Vorspanneinrichtung 27 besteht aus einer stationär
ein Gestell angeordneten Gewindemutter 25, durch die eine Gewindespindel 29
greift, die an einem Ende die Druckplatte 26, am gegenüberliegenden Ende das
Handrad 24 trägt. Zwischen Druckplatte 26 und Belastungshebel 28 befindet sich die
Schraubenfeder 30. Die gewünschte Spannung ist dadurch durch Betätigung des
Handrades 24 einstellbar. Selbstverständlich ist es möglich, statt des gezeigten
Handrades 24 eine motorische Verstellung vorzusehen.
Fig. 8 zeigt, daß die Blattfedern 14a und 14b unterschiedlich lang sind, d. h., daß
die Blattfeder 14a länger ist und damit in den Spalt zwischen der Einzugswalze 1
und dem Vorreißer 3 hineinreicht. Die Blattfedern 14a, 14b sind durch Befestigungs
schrauben 38 mit dem Muldensegment 2a bzw. dem Halteelement 15 verbunden.
Der Anschlag 37 ist in der Nähe einer Nase 42 im hinteren Bereich der Muldensegmente
mente 2a montiert, wobei der Spalt zwischen dem Anschlag 37 und der Nase 42 so
bemessen ist, daß auch unter Berücksichtigung der Vorspannung das
Muldensegment 2a nicht zur Anlage an die Einzugswalze 1 kommen kann.
Im Innenraum zwischen den Blattfedern 14a und 14b sind am Halteelement 15
Böcke 40a und an dem Muldensegment 2a Böcke 40b angeordnet, die eine
Spiralfeder 41 zwischen sich einschließen.
Fig. 9 zeigt eine modifizierte Ausführungsform der Erfindung. Statt horizontal oder
vertikal sind die Blattfedern 14a, 14b schräg angeordnet. Um dabei eine wandfreie
Beweglichkeit der Muldensegmente 2a zu gewährleisten, sind sowohl die
Muldensegmente 2a als auch das Halteelemente 15 mit Aussparungen 36 versehen,
die im Bereich der Blattfedern 14a, 14b angeordnet sind. Das Halteelement 15 weist
ferner einen sich über die gesamte Breite, also quer zur Faserlaufrichtung
erstreckenden Balken als Anschlag 37b auf, dazu analog sind Anschläge 37a auf
den einzelnen Muldensegmenten 2a angeordnet, wobei der Abstand zwischen den
Anschlägen 37a und 37b geringer ist als der Abstand des engsten Spaltes zwischen
Einzugswalze 1 und den Muldensegmenten 2a.
Fig. 10 zeigt, daß die Muldensegmente 2a analog an üblichen Speisetischen unter der
Einzugswalze 1 angeordnet sind. Auch hierbei sind die einzelnen Muldensegmente
2a über Blattledern 14a, 14b mit dem Halteelement 15 verbunden, das beidseitig mit
einem Torsionsstab 18 verbunden ist. Mit 50 ist ein Regelgerät (Microcomputer) mit
Sollwertsteller 51 und mit 52 ist der Antriebsmotor für die Speisewalze bezeichnet.
Fig. 11 zeigt den Verbund einer Karde mit einem Flockenspeiser, beispielsweise
EXACTAFEED FBK 533 der Firma Trützschler. Über einer Förderleitung wird das
Fasergut pneumatisch dem oberen Materialschacht, also dem
Materialreserveschacht 43 zugeführt und durch die Luft auf die Zuführwalze 44
gefördert. Der Zuführwalze 44 zugeordnet ist, unterteilt in einzelne Segmente, die
Einzugsmulde 45. Mit den einzelnen Segmenten der Einzugsmulde 45 sind
Blattfedern 14a, 14b verbunden, die sich zum Halteelement 15 erstrecken. Durch
auftretende Verdickungen wird die Einzugsmulde von der Zuführwalze 44 weiter
abgehoben. Die Blattfedern 14a, 14b biegen sich durch und drehen das
Halteelement 15 im Uhrzeigersinn. Auch hier erfolgt die Auswertung der
Drehbewegung wie in den vorhergehenden Figuren beschrieben. Von der
Zuführwalze 44 gelangt die Faserwatte 19 über die Öffnungswalze 47 in den
Speiseschacht 46, tritt im Anschluß daran aus den Flockenspeiser aus und erreicht
das Überleitblech 39.
Nach Fig. 12 besteht das Halteelement 15 aus einem durchgehenden Strangpreßprofil, z. B.
aus Aluminium, das innen Hohlräume 15c, 15d aufweist. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist das
Schwingungsverhalten der Mulde 2. Würde die Mulde 2 mit einer Frequenz nahe der
Eigenfrequenz angeregt werden, so würden die einzelnen Segmente 2a bis 2n in Schwingung
geraten und unkontrollierte Bewegungen vollziehen. Dies würde die Funktion der Mulde 2
gefährden. Deshalb muß die Eigenfrequenz möglichst hoch sein. Da diese hauptsächlich von
der Eigendurchbiegung abhängig ist, muß die Gewichtskraft kleingehalten werden. Aus
diesem Grund wurde als Werkstoff für das Halteelement 15 Aluminium gewählt. Außerdem
wird durch das geringere Gewicht die Montage erleichtert. Ein weiterer Aspekt für die Auswahl
von Aluminium ist die Möglichkeit, die Form mittels des Strangpreßverfahrens herzustellen.
Dadurch entfällt die sonst für die Formgebung erforderliche mechanische Bearbeitung. Durch
den Einsatz eines Hohlkammerprofils ist eine weitere Gewichtseinsparung, eine
wirtschaftlichere Herstellung und eine geringere Durchbiegung über die Breite ermöglicht.
Mit 37 ist ein Anschlag für die Muldensegmente 2a bis 2n bezeichnet. In dem Strangpreßprofil
für das Halteelement 15 sind durchgehende Nuten 55a, 55b vorhanden, die im Querschnitt
T-förmig sind, in denen jeweils eine Befestigungsschiene 56a, 56b zur Befestigung der
Blattfedern 14', 14'' mittels Schrauben 57a, 57b angeordnet sind.
Gemäß Fig. 13 überragen die Enden der Blattfedern 14 das Ende des Speisetisches 2 um
einen Abstand a. Die Blattfeder 14, die aus gehärtetem Stahl besteht, bildet im Bereich des
engen Übergabespaltes mit hohem Andruck ein verschleißfestes Element. Die Feder 14 steht
in diesem Bereich mit dem Fasermaterial unmittelbar in Kontakt.
Nach Fig. 14 ist ein durchgehender Speisetisch 2 (feste Mulde) vorhanden. Das Halteelement
15 (Summierbalken) ist ebenfalls durchgehend und drehbar gegenüber dem festen Gestell der
Maschinen zwecks Messung gelagert. Es ist eine Anschlag- und Befestigungsleiste 58
vorhanden. Über den Bereich 58b sind die Blattfedern 14a bis 14n am Halteelement 15
befestigt, z. B. durch Schrauben. Der Bereich 58a weist einen Abstand b zu den Blattfedern
14a bis 14n auf, wodurch bei Auslenkung oder Verbiegung ein Anschlag gebildet ist. Die
Blattfedern 14a bis 14n sind gleichzeitig Klemmfedern für das Fasermaterial (beweglich und
biegbar). Das freie Ende hebt von der Stirnfläche 2' des Speisetisches 2 ab.
Entsprechend Fig. 15a ist der Speisetisch 2 federnd gegenüber dem Maschinengestell
gelagert. Dazu ist eine Feder 59 vorgesehen, so daß ein Ausweichen bei Dickstellen und das
Erzeugen eines Signals zur Dickenüberwachung und ggf. zum Abschalten der Zufuhr des
Fasermaterials möglich ist. Nach Fig. 15b sind umgekehrt ein fester Speisetisch 2 und eine
über eine Feder 60 auslenkbare Speisewalze 1 vorhanden. Dem Speisetisch 2 sind die
Blattfedern 14 zugeordnet.
Nach Fig. 16 ist der Speisetisch 2 federnd gegen das Halteelement 15 gelagert; dazu sind
Federn 61a, 61b vorgesehen.
Fig. 17 entspricht Fig. 16, jedoch ist der Speisetisch 2 an einem Ende in einem Drehlager 62
zur Führung der Mulde gelagert.
Nach Fig. 18a ist der Speisetisch 2 horizontal in Richtung der Pfeile I, K beweglich in einer
Führungseinrichtung 63 gelagert, die nur einen Weg in Meßrichtung zuläßt und vertikale
Bewegung verhindert. An einem Ende des Speisetisches 2 ist eine Zugfeder 64 zur Messung
und Erzeugung der Anpreßkraft vorhanden. Mit 22 ist der induktive Wegaufnehmer
bezeichnet. Fig. 18b zeigt, wie die Federn 14 verformbar und abhebbar von der Stirnfläche 2'
des Speisetisches 2 (Balken) ausgebildet sind.
Die Fig. 19 bis 19d zeigen Ausführungsbeispiele für den Drehpunkt des Speisetisches 2. Nach
Fig. 19a ist der Speisetisch 2 an einem Ende durch Federn 66 abgestützt. Im Bereich der
Blattfedern 141 am vorderen Ende ist ein Drehlager 65 vorhanden. Nach Fig. 19b ist der
Speisetisch 2 im Bereich der Blattfedern 14 am vorderen Ende durch Federn 67 abgestützt
und am rückwärtigen Ende durch ein Drehlager 66 gelagert. Fig. 19c zeigt eine Ausführung
ähnlich Fig. 19a, bei der jedoch das Drehlager 68 oberhalb des Speisetisches 2 angeordnet ist.
Fig. 19d zeigt eine ähnliche Ausbildung wie Fig. 19b, bei der jedoch das Drehlager 69 etwa in
der seitlichen Mitte des Speisetisches 2 vorhanden ist.
Die Fig. 18 und 19 zeigen Ausführungen, bei denen die Auslenkung der Blattfedern 14a bis
14n auf den Speisetisch 2 einwirken, der als Summierbalken dient und dessen Verschiebung
(Fig. 18) bzw. Drehung (Fig. 19) gemessen wird.
Die Federn 59; 60; 61a, 61; 64; 66; 67 sind härter als die die Fühlelemente bildenden
Blattfedern 14a bis 14n.
Vorteilhaft kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch bei einem Laborgerät zur
Bestimmung der Reinigungswilligkeit von Baumwolle angewandt werden.
Claims (57)
1. Vorrichtung zum Einspeisen von in Flockenform befindlichem Fasergut, z. B.
Baumwolle, synthetischem Fasergut u. dgl., für eine Spinnereivorbereitungsmaschine, z. B.
Karde, Reiniger u. dgl., bei der das Fasergut eine Einzugsvorrichtung, z. B. eine mit
mindestens einer Mulde zusammenarbeitende Einzugswalze und danach mindestens eine
Öffnervorrichtung, z. B. Öffnerwalze, durchläuft, mit einer Abtastvorrichtung aus
Einzugswalze und einer Mehrzahl von Mulden, bei der jede Mulde beweglich für eine
Verlagerung bei Dickenabweichungen des Fasergutes montiert und durch mindestens eine
Feder o. dgl. vorgespannt ist und alle Mulden über die Federn mit einem drehbar gelagerten,
durch ein Kraftelement vorgespannten gemeinsamen Halteelement verbunden sind, an dem
das Summierergebnis der Verlagerungen der einzelnen Mulden vorliegt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mulde (2; 2a bis 2n) und die Feder (14; 14a, 14b) jeweils ein
integrales Bauteil bilden, bei dem die Feder (14; 14a, 14b) einen Haltebereich, der die Mulde
(2; 2a bis 2n) hält und einen Befestigungsbereich, der mit dem Halleelement (15) fest
verbunden ist, umfaßt, wobei die Feder (14; 14a, 14b) ein Lenkelement zugleich für die
Verlagerung der Mulde (2; 2a bis 2n) und für die Drehbewegung des vorgespannten
Halteelements (15) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (14; 14a,
14b) eine Blattfeder ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Mulde
(2; 2a bis 2n) zwei Blattfedern (14; 14a, 14b) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Blattfeder (14; 14a, 14b) mit ihrem einen Ende an der Mulde (2, 2a) und mit ihrem anderen
Ende an dem Halteelement (15) fest verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blattfedern (14; 14a, 14b) in Faserlaufrichtung hintereinander angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blattfedern (14; 14a, 14b) parallel zueinander angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Blattfeder (14; 14a, 14b) in Richtung der Verlagerung der Mulde (2, 2a-2n) weich ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Blattfeder (14; 14a, 14b) in Richtung von der Mulde (2, 2a bis 2n) zum
Halteelement (15) steif ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteelement (15) als Längsbalken ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteelement (15) achsparallel zur Einzugswalze (1) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteelement (15) torsionssteif ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Halteelement (15) stirnseitig in axialer Richtung mindestens ein
Torsionsstab (18) vorhanden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Torsionsstab (18) durch ein Kraftelement, z. B. Feder (21, 30) belastet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Torsionsstab (18) eine Torsionsfeder ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Torsionsstab (18) weich gefedert ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Torsionsstab (18) in einem Festlager (16) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Torsionsstab (18) eine einstellbare Vorspanneinrichtung (27) zugeordnet
ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß des Halteelement (15) an mindestens einer Stirnseite in einem Drehla
ger (17; 17a, 17b) gelagert ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsbereich der Feder (21, 30) in einem Abstand (c) zur
Längsachse des Torsionsstabes (18) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Torsionsstab (18) ein Meßelement (22) für die Drehbewegung zugeordnet
ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß das Meßelement (22) ein induktiver Wegaufnehmer ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß das Meßelement Dehnungsmeßstreifen (23) umfaßt.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, bei der durch die einzelnen
Mulden (2, 2a) über die Breite an mehreren Stellen etwa entstehende
Dickenabweichungen mechanisch erfaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dickenabweichungen durch das gemeinsame Halteelement (15) durch
Mittelwertbildung zusammengefaßt werden.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß entsprechend der Abweichung des Ist-Wertes (Mittelwert) von einem Sollwert
die zugeführte Fasermenge für die Spinnereivorbereitungsmaschine verändert wird.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muldensegmente (2; 2a bis 2n) oberhalb der Einzugswalze (1) angeordnet sind.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muldensegmente (2; 2a bis 2n) oberhalb der Einzugswalze (1)
angeordnet sind.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Blattfedern (14, 14a, 14b) im Haltebereich der
Mulden (2, 2a) in den Spalt zwischen der langsamlaufenden Einzugs
walze (1) und der schnellaufenden Öffnerwalze (3) hineinragen.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
daß den Mulden (2, 2a bis 2n) mindestens ein ortsfestes Anschlagele
ment (37) zugeordnet ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzugswalze (1) ortsfest gelagert ist.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen den Muldenflächen und der Mantelfläche der
Einzugswalze (1) in Arbeitsrichtung abnimmt.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand im Klemmpunkt am geringsten ist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mulde (2; 2a bis 2n) aus einem Strangpreßprofil besteht.
33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
daß das Strangpreßprofil innen hohl ist.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum an eine Saugluftquelle angeschlossen ist.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum an eine Blasluftquelle angeschlossen ist.
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet,
daß im Spalt zwischen zwei benachbarten Mulden (2, 2a) eine Dichtung angeordnet
ist.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung ein federbelastetes Dichtelement umfaßt.
38. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder weich ist.
39. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen zwei benachbarten Mulden (2, 2a) verlängerbar ist.
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteelement (15) aus einem Strangpreßprofil besteht.
41. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß das
Strangpreßprofil (15) innen hohl (15c, 15d) ist.
42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß das
Strangpreßprofil aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung besteht.
43. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem Halteelement (15) stirnseitig (15a, 15b) in axialer Richtung je eine Achse (35a, 35b), z. B.
ein Stab, Bolzen, Zapfen o. dgl. vorhanden ist.
44. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Strangpreßprofil für das Halteelement (15) durchgehende Nuten (55a, 55b) zur
Befestigung der Blattfedern (14) vorhanden sind.
45. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mulde (2) bzw. die Muldensegmente (2a bis 2n) aus einem Strangpreßprofil bestehen.
46. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Strangpreßprofil für die Mulde (2; 2a bis 2n) Nuten zur Befestigung der Blattfedern
vorhanden sind.
47. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nuten (55a, 55b) im Querschnitt T-förmig sind und eine Befestigungsschiene (56a, 56b),
Kulisse o. dgl. aufzunehmen vermögen.
48. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Stirnseiten (15a, 15b) des Halteelements (15) jeweils ein Flansch zur Befestigung der
Achse (35a, 35b) vorhanden ist.
49. Vorrichtung zum Einspeisen von in Flockenform befindlichem Fasergut von z. B.
Baumwolle, synthetischem Fasergut u. dgl., für eine Spinnereivorbereitungsmaschine, z. B.
Karde, Reiniger u. dgl., bei der das Fasergut eine Einzugsvorrichtung, z. B. eine mit einer
Mulde zusammenarbeitende Einzugswalze und danach mindestens eine Öffnervorrichtung, z. B.
Öffnerwalze, durchläuft, mit einer Abtastvorrichtung aus Einzugswalze und Fühlelementen,
bei der jedes Fühlelement beweglich für eine Verlagerung bei Dickenabweichungen des
Fasergutes montiert und vorgespannt ist, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 48,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlelemente (14a bis 14n) mit einem dreh- oder schiebbar
gelagerten, durch ein Kraftelement (21a, 21b; 59; 60; 61a, 61b; 64; 66; 67) vorgespannten
gemeinsamen Halteelement (15; 2) verbunden sind, an dem das Summierergebnis der
Verlagerungen der einzelnen Fühlelemente (14a bis 14n) vorliegt, bei dem die Fühlelemente
(14a bis 14n) an ihrem einen Ende einen Befestigungsbereich, der mit dem Halteelement
(15; 2) fest verbunden ist, umfassen, wobei die Fühlelemente (14a bis 14n) ein Lenkelement
für die Dreh- oder Verschiebebewegung des vorgespannten Halteelements (15; 2) bilden und
der Abtastbereich durch das andere Ende der Fühlelemente (14a bis 14n) gebildet ist.
50. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fühlelement (14a bis 14n) eine Blattfeder ist.
51. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fühlelemente (14a bis 14n) gegen die Stirnfläche (2') des Speisetisches (2) anliegen.
52. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 51, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem freien Ende der Fühlelemente (14a bis 14n) und dem freien Ende des
Speisetisches (2) ein Abstand (a) vorhanden ist.
53. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß der
Einzugsspalt zwischen Speisetisch (2) und Speisewalze (1) im Betrieb im wesentlichen gleich
ist.
54. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß der
Speisetisch (2) oder die Speisewalze (1) federbelastet gelagert sind, wobei die Federn (59;
60; 61a, 61b; 64; 66; 67) härter sind als die die Fühlelemente (14a bis 14n) bildenden Federn.
55. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß der
Speisetisch (2) in Richtung der Auslenkung der Fühlelemente (14a bis 14n) ortsfest gelagert
ist.
56. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 55, dadurch gekennzeichnet, daß das
eine Ende der Fühlelemente (14a bis 14n) von dem Halteelement (15; 2) abhebbar ist.
57. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 56, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Anschlag (58a) für die Auslenkung der Fühlelemente (14a bis 14n) vorhanden ist.
Priority Applications (9)
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| IT93MI002617A IT1264992B1 (it) | 1992-12-23 | 1993-12-14 | Dispositivo per l'alimentazione di materiale in fibre sotto forma di fiocchi, per esempio cotone, materiale in fibre sintetico o simili per |
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| EP0926274B2 (de) † | 1997-12-23 | 2007-05-30 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Elastische Speisemulde |
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