DE4333791C2 - Gewindeschneidschraube - Google Patents
GewindeschneidschraubeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf mit Gewinde versehene
Befestigungselemente und speziell auf eine Gewindeschneidschraube mit einem
länglichen Schaft mit einem durchgehenden Außengewinde und mehreren
äußeren Nasen, die in gleichen Abständen um den Umfang des Schaftes herum
verteilt sind und sich in einer bezüglich des Gewindes entgegengesetzten Winkel
richtung schraubenförmig entlang des Schaftes erstrecken, wobei der Schaft in
jeder zu seiner Achse senkrechten Ebene einen massiven, kreisförmigen Kernab
schnitt besitzt und die Nasen nach außen aus dem Kernabschnitt hervorstehen,
und der Schaft einen zylindrischen, mit Gewinde versehenen Abschnitt und einen
sich verjüngenden, mit Gewinde versehenen Endabschnitt enthält.
Eine solche Gewindeschneidschraube ist aus der US 3 945 272 bekannt, die
ein Verfahren zum Herstellen von Gewindeschneidschrauben offenbart. Dabei
wird ein Rohling, der einen zylindrischen Abschnitt und einen sich verjüngenden
Endabschnitt hat, mittels zweier einander gegenüberliegender Rollwerkzeuge mit
einem Gewinde versehen. Jedes Rollwerkzeug ist aus einem geraden Abschnitt
und einem geneigten Abschnitt zusammengesetzt, wobei der geneigte Abschnitt
dazu dient, ein Gewinde in den sich verjüngenden Endabschnitt des Rohlings zu
schneiden. Die Rollwerkzeuge sind so ausgebildet, daß in dem Arbeitsgang, in
dem der Rohling mit einem Gewinde versehen wird, auch die äußeren Nasen um
den Umfang des Schraubenschaftes gebildet werden.
Eine etwas anders geformte Gewindeschneidschraube ist aus der
US 5 088 869 A bekannt. Diese Schraube hat einen über die gesamte Länge
konstanten Kerndurchmesser, während das kontinuierliche schraubenförmige
Gewinde sich in drei Abschnitte unterteilen läßt. Ein erster Abschnitt an der
Spitze besteht aus mindestens einem Gewindegang. Ein zweiter Abschnitt, der
sich an die Spitze anschließt, besteht aus mehreren Gewindegängen, deren äußerer
Durchmesser größer als der an der Spitze ist und zum Kopf der Schraube hin
stetig zunimmt. Außerdem haben die Gewindespitzen in diesem Abschnitt Vertie
fungen. Der letzte Abschnitt besteht wiederum aus mehreren Gewindegängen,
deren äußerer Durchmesser konstant ist und dem des angrenzenden Gewinde
gangs des zweiten Abschnitts einspricht.
Gewindeschneidschrauben dienen zum sicheren Verbinden von Körpern.
Dieser Schraubentyp wird in eine gewindelose Bohrung oder Öffnung eingesetzt
und schneidet Gewindegänge in die Bohrung oder Öffnung, wenn ein Drehmo
ment aufgebracht wird. Die Schraubenanordnung ist sehr vibrationsfest, um die
Verbindung zwischen den Körpern aufrechtzuerhalten, selbst wenn sie erheb
lichen Belastungen ausgesetzt ist. Einige Gewindeschneidschrauben enthalten
Gewindegänge mit mehreren Nasen um den Umfang des Schraubenschaftes. Die
Nasen (oder Wellen) wirken außerdem dem Lösen der Schraube entgegen.
Zum Ausbilden der Gewindegänge auf dem Schraubenschaft ist ein erheb
liches Drehmoment nötig. Je größer das benötigte Drehmoment ist, desto höher
muß die benötigte Schraubenfestigkeit sein. Sowohl die Anwendung eines erhöh
ten Drehmoments beim Gewindeformen als auch die Verwendung einer Schraube
aus einem festeren Material erhöht die Kosten des Endprodukts. Daher wird
angestrebt, die Schraubengänge auf der Schraube mit einem minimalen Drehmo
ment auszubilden. Wenn die Schraube sich verjüngt, besteht eine zusätzliche
Schwierigkeit darin, einen sich verjüngenden Abschnitt auszubilden, der Gewin
degänge mit vollständig ausgebildeten Spitzenabschnitten besitzt. Gewindegänge
mit nicht vollständig ausgebildeten Spitzenabschnitten vermindern nicht nur das
zum Entfernen der Schraube benötigte Lösedrehmoment, sondern erschweren
auch das Einsetzen der Schraube. Die Größe, die Form und die Beabstandung der
Gewindegänge am sich verjüngenden Ende einer Gewindeschneidschraube ist
kritisch hinsichtlich der Leichtigkeit, mit der die Gewindeschneidschraube in eine
gewindelose Bohrung oder Öffnung eingesetzt werden kann, da dieser Abschnitt
der Schraube den Schneidprozeß auslöst.
Die Erfindung gewährt die oben genannten Vorteile bei einer Gewinde
schneidschraube, die aus einem zylindrischen Rohling geformt wird, der ein
geneigtes Gewinderollwerkzeug durchläuft, um am Schraubenende Gewinde
gänge mit vollständig ausgebildetem Spitzenabschnitt bei verbesserter
Spannungsverminderung auszubilden, was die Arbeitsschritte des Ausbildens des
sich verjüngenden Abschnitts und der Gewindegänge erleichtert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Gewindeschneidschraube
zu schaffen, die durch ein geringes Verhältnis von Anziehkraft zu Lösekraft
gekennzeichnet ist.
Es ist ferner Aufgabe der Erfindung, eine Gewindeschneidschraube zu schaf
fen, bei der das Gewindeschneiden und das Einbringen in ein Werkstück mit
einem minimalen Drehmoment ausgeführt wird.
Durch die Erfindung wird ferner eine Gewindeschneidschraube mit einer
verbesserten sich verjüngenden, mit Gewinde versehenen Spitze geschaffen, die
das Einsetzen der Schraube in einen gewindelosen Körper oder ein gewindeloses
Werkstück erleichtert.
Die durch die Erfindung geschaffene Gewindeschneidschraube kann kosten
günstig und relativ einfach hergestellt werden und kann aufgrund der geringen
Belastungen beim Ausbilden der Gewindegänge und beim Gewindeschneiden in
einem Körper eine verminderte Festigkeit aufweisen.
Zur Aufgabe der Erfindung gehört es ferner, eine Gewindeschneidschraube zu
schaffen, die vollständig ausgebildete Spitzenabschnitte oder scharfe Kanten der
Gewindegänge entlang ihrer gesamten Länge, inklusive dem sich verjüngenden
Endabschnitt, besitzt.
Ferner bezweckt die Erfindung, eine Gewindeschneidschraube in einem
zylindrischen Loch, in das sie eingesetzt wurde, ausgerichtet zu halten, um das
gewindeschneidende Einschrauben der Schraube in das Loch zu erleichtern.
Zur Lösung dieser Aufgabe unter Vermeidung der Nachteile nach dem Stand
der Technik ist nach der Erfindung eine Gewindeschneidschraube der eingangs
erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische, mit Gewinde verse
hene Abschnitt und der sich verjüngende, mit Gewinde versehene Abschnitt, der
zur verbesserten Spannungsverminderung dient, aus einem gewindelosen, sich
nicht verjüngenden, zylindrischen Rohling zur verbesserten Spannungsver
minderung beim Ausbilden von Gewinden mit vollständig ausgebildeten Gewin
despitzen unter Anwendung eines verminderten Drehmoments gebildet sind, daß
der sich verjüngende Endabschnitt einen konstanten Kerndurchmesser besitzt und
vier Schraubenwindungen enthält und daß zwei Schraubenwindungen einen sich
zum Ende hin vermindernden Außendurchmesser und zwei Endschrauben
windungen einen konstanten Außendurchmesser besitzen, um die Schraube ausge
richtet in einer Öffnung zu halten, in die die Schraube eingesetzt ist, um ein
Einschrauben der Schraube in die Öffnung zu erleichtern.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das in den Zeichnungen dargestellt ist.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer in Übereinstimmung mit den Prinzipien der
Erfindung ausgeführten Schraube,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Gewindeschneidschraube aus Fig. 1 entlang
der Linie 2-2,
Fig. 3 ein vereinfachtes, schematisches Diagramm des Gewinderollens zum
Ausbilden der Gewindeschneidschraube,
Fig. 4 ein vereinfachtes, schematisches Diagramm, das zusätzliche Details des
Ausbildens der Gewindegänge und der Nasen durch zwei Rollwerkzeuge zum
Ausbilden einer Gewindeschneidschraube entsprechend der Erfindung darstellt,
Fig. 5 einen Teilschnitt durch einen Abschnitt des beim Ausbilden der
Schraube gemäß Erfindung verwendeten Werkzeugs,
Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht der die Gewindegänge und die Nasen
ausbildenden Abschnitte eines Werkzeugs, das beim Ausbilden einer Schraube
gemäß der Erfindung verwendet wird,
Fig. 7 eine Draufsicht auf das Schraubenherstellwerkzeug aus Fig. 6,
Fig. 8 bzw. 9 einen vereinfachten Querschnitt einer Schraube nach dem Stand
der Technik bzw. einer gemäß der Erfindung hergestellten Schraube, die sich
jeweils positioniert zwischen Gewindeherstellwerkzeugen vor Beginn des Gewin
deherstellens befinden, und
Fig. 10 bzw. 11 einen vereinfachten Querschnitt einer Schraube nach dem
Stand der Technik bzw. einer gemäß der Erfindung hergestellten Schraube, die
sich jeweils positioniert zwischen zwei Werkzeugen befinden, die Gewindegänge
an einem Schraubenrohling ausbilden.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Gewindeschneidschraube 10 gemäß der
Erfindung. Die Schraube 10 enthält einen Kopf 12 und einen länglichen Schaft 14.
Der Schaft 14 besitzt ein Außengewinde 16 und mehrere voneinander beabstan
dete Nasen 18, wie deutlicher im Querschnitt von Fig. 2 entlang der Linie 2-2 aus
Fig. 1 gezeigt ist. Die Nasen 18 sind um die Achse des Schaftes 14 herum entlang
dem Umfang verteilt und erstrecken sich schraubenförmig entlang dem Schaft in
einer zu den in Fig. 1 gezeigten Gewindegängen entgegengesetzten Winkel
richtung. Der Schaft 14 der Gewindeschneidschraube 10 enthält einen geraden,
zylindrischen Abschnitt 14a und einen sich verjüngenden Endabschnitt 14b.
In jeder zu seiner Achse senkrechten Ebene besitzt der Schaft 14 einen inneren
Kernabschnitt 20, der kreisförmig und konzentrisch zu seiner Achse ist und der
innerhalb der strichpunktierten Kreislinie 21 in Fig. 2 liegt. Die Nasen 18 sind
einstückig mit dem Kernabschnitt 20 ausgeführt und stehen aus diesem hervor,
wobei der Kernabschnitt den zentralen Schaftabschnitt innerhalb des zur
Schaftachse koaxialen Kreises 21 enthält.
Wenn die Schraube in einen Körper eingeschraubt wird, wird die Schraube in
Richtung des Pfeils 22 aus Fig. 2 gedreht. Jede Nase 18 besitzt eine längliche
Vorderflanke 24, die sich in der Drehrichtung 22 allmählich von der Schaftachse
entfernt. Jede Nase 18 besitzt auch eine Hinterflanke 26, die abrupt nach innen zur
Schaftachse gerichtet und sehr viel kürzer als die Vorderflanke 24 ist. Daher sind
die Nasen 18 unsymmetrisch. Jede längliche Vorderflanke 24 ist konvex
gekrümmt und geht weich in die Hinterflanke 26 über, die nur in ihrem innersten
Bereich konkav ist, wo sie in den kreisförmigen Kernabschnitt 20 und die Vorder
flanke der nächsten Nase übergeht, wie in Fig. 2 dargestellt. Der Verlauf jeder
Vorderflanke 24 von der Schaftachse weg ist von dem Beginn der Vorderflanke
bis zu ihrem Übergang in die abrupt zurückkehrende Hinterflanke 26 konti
nuierlich. Außerdem besitzt der Gewindegang 26 zwischen seiner Spitze 28 und
dem Schraubengrund 30 eine einheitliche radiale Dicke. Daher stimmt die Gestalt
der Nasen 18 und der Spitzen 28 des Gewindegangs 16 mit der Gestalt der Nasen
entlang dem Gewindegrund 30 überein.
In einer bevorzugten Ausführung sind drei Nasen 18 gleichförmig um die
Schaftachse herum verteilt, wobei jede Nase sich entlang eines Bogens von
ungefähr 120° erstreckt, wie in Fig. 2 dargestellt. Da die Nasen schraubenförmig
sind, wird die Gewindeschneidschraube 10 mittels eines Gewinderollwerkzeugs
hergestellt, und über die gesamte Länge der Schraube wird der gleiche Druck
aufgebracht, so daß ein Schlupf beim Gewinderollen minimiert ist. Zusätzlich
wird die Rundheit der fertigen Schraube aufrechterhalten, da es keine Unter
brechung beim Rollen der Nasen gibt, wie es der Fall wäre, wenn sich die Nasen
nur axial erstrecken würden. Daher kann zum Ausbilden der Gewindegänge und
der Nasen am Schaft 14 der Gewindeschneidschraube 10 ein einziger Rollvorgang
verwendet werden.
Jede Nase 18 der Gewindeschneidschraube 10 erhebt sich allmählich und
kontinuierlich bis zu ihrem maximalen Abstand von der Schaftachse und fällt
dann abrupt vor dem die nächste Nase bildenden Anstieg auf die Achse zu zurück.
Daher entfernt sich jede Nase allmählich in der Drehrichtung des Einschraubens
der Schraube in einen Körper von der Schaftachse. Wenn die Schraube aus der
Gewindebohrung herausgeschraubt wird, bildet der von der kürzeren Hinterflanke
26 jeder Nase 18 gebildete Absatz einen Widerstand gegen das Herausschrauben,
da das Metall des umliegenden, mit Gewinde versehenen Bereichs hinter der
Hinterflanke jeder Nase beim Gewindeschneiden zurückfedert. Da die Gewinde
gänge entsprechend der Gestalt der Nasen 18 steigen und fallen, ist es möglich,
den Gewindeschneid-Vorgang sehr viel einfacher auszuführen, da ein geringeres
Drehmoment benötigt wird, als es der Fall wäre bei der Verwendung von z. B.
drei Nasen mit jeweils symmetrischem Aufbau, wie er bei anderen Gewinde
schneidschrauben verwendet wird.
Der spezielle Aufbau der Gewindeschneidschraube 10 mit drei Nasen nach der
Erfindung erlaubt der Schraube, ein Gewinde zu schneiden. Der Gewindeschneid-
Arbeitsschritt ist durch den speziellen, oben dargestellten Aufbau der Nasen
deutlich vereinfacht. Da die Nasen schraubenförmig um die Schaftachse herum
angeordnet sind, wird eine Ausbildung des Gewindes in einem Körper, in den die
Schraube 10 eingeschraubt wird, glatt und ohne jede Unterbrechung ausgeführt,
wodurch der Gewindeschneid-Vorgang weiter vereinfacht wird. Dementsprechend
ist die Gewindeschneidschraube 10 besonders als Gewindebohrer geeignet, und
der Ausdruck "Gewindeschneidschraube" soll solche Gewindebohrer mit
einschließen, die den oben beschriebenen, kennzeichnenden Nasenaufbau besit
zen.
Die oben beschriebenen Schrauben bestehen übliche Haltekraft-Tests gut.
Diese verbesserte Leistung liegt begründet in den schraubenförmig angeordneten
Nasen und den hohen Spitzen der Nasen, die im Äußeren der Schraube entlang
dem gesamten Umfang des Schaftes angeordnet sind, so daß beim Herausziehen
der gesamte Umfang des angrenzenden Elementes berührt wird. Daher wird zum
Herausziehen einer Gewindeschneidschraube 10 gemäß der Erfindung sehr viel
mehr Kraft benötigt als bei jedem anderen Typ von Schrauben mit Nasen, bei
denen die Nasen axial entlang dem Schaft verteilt sind. Nach dem Verwenden der
Gewindeschneidschraube 10 zum Herstellen eines Gewindes in einem Loch in
einem Körper, in welches die Schraube eingeschraubt ist, ergibt sich ein beson
ders geringes Drehmoment aufgrund der Tatsache, daß die Nasen 18 so angeord
net sind, daß sie in einem Gewindegang "entlanggleiten" und gleichzeitig einen
Gewindegang bilden, der weich entlang des gesamten Umfangs um den Schaft
herum geschnitten wird.
Fig. 3 zeigt in vereinfachter, schematischer Diagrammform eine Anordnung
zum Ausbilden der Gewindegänge und Nasen an einem Schaft 48. Beim Betrieb
sind zwei Werkzeuge 32a und 32b mit ihren Arbeitsseiten parallel zueinander und
voneinander ausreichend beabstandet positioniert, so daß sie den Schaft 48 eines
Rohlings aufnehmen, aus dem eine Gewindeschneidschraube gebildet werden
soll. Während das obere Werkzeug 32a feststeht, wird das untere Werkzeug 32b
in der Ebene ihrer Arbeitsoberflächen verstellt, wie durch die Richtung des Pfeils
F in Fig. 3 dargestellt, so daß der Schaft 48 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wie
durch den Pfeil 9 dargestellt. Während des ersten Teils des Gewinderoll-Vor
gangs bilden die nicht gewellten Abschnitte der Nuten und Stege in den Werkzeu
gen 32a und 32b Gewindegänge um den Schaft 48 in herkömmlicher Weise aus.
Danach allerdings greifen nachfolgend beschriebene Wellen in den Werkzeugen
32a, 32b am Schaft 48 an, um die Nasen in den Schraubengewindegängen auszu
bilden.
Fig. 4 zeigt in stilisierter Weise im Querschnitt zusätzliche Details des Rollens
eines mit Gewinde versehenen Rohlings 40 mit drei Nasen zwischen zwei mit
Gewindegängen versehenen Werkzeugen 42 und 43. Es wird darauf hingewiesen,
daß Fig. 4 eine stilisierte Darstellung ist und die tatsächlichen Zustände beim
Gewindeschneiden nicht genau darstellt. Der mit Gewinde versehene Rohling 40
enthält eine Gewindegangspitze 44 und einen Gewindegrund 46, die beide mit
durchgehenden Linien dargestellt sind. In gleicher Weise enthalten die Werkzeuge
42 und 43 gewindebildende Stege 48 und Nuten 50, die ebenfalls in durchge
henden Linien dargestellt sind. In einer korrekten Darstellung eines Querschnitts
wären die Gewindenuten des Rohlings 40 und die Nuten der Werkzeuge 42
und 43 gestrichelt dargestellt. In diesem Fall würde sich auch der Gewindegang
auf dem Rohling 40 schraubenförmig erstrecken und sich irgendwo überlappen,
wie auch die Nasen, die sich ebenfalls schraubenförmig erstrecken. Diese
Unstimmigkeit wurde eingeführt, um die Zeichnung zu vereinfachen und die
Rollbewegung des Rohlings 40 zwischen den Werkzeugen 42 und 43 leichter
darzustellen.
Wie oben mit Bezug auf Fig. 3 dargestellt, bewegt sich beim Rollen des
Rohlings 40 das obere Werkzeug 42 nach rechts, wie durch die Richtung des
Pfeils A dargestellt, während das untere Werkzeug 43 feststeht. Dies entspricht
selbstverständlich der Bewegung des unteren Werkzeugs 43 bezüglich des oberen
Werkzeugs 42 relativ nach links, wie in der Figur durch die Richtung des Pfeils B
dargestellt. Diese relative Werkzeugbewegung bewirkt, daß der Rohling 40 sich
im Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeils C um eine Achse 0 dreht. Bei diesem
Rollen berühren die Gewindegangspitzen 44 des Rohlings die Werkzeugnuten 50,
und der Gewindegrund 46 des Rohlings berührt die Werkzeugstege 48. Die
Werkzeuge 42 und 43 verbleiben in einem festen Abstand zueinander, und die
Achse 0 des Rohlings 40 verbleibt mittig zwischen diesen. Das Rollen des
Rohlinggewindes auf jedem Werkzeug entspricht dem Rollen eines mit einem
Laufkranz versehenen Rades auf einer Schiene. Wenn sich der Rollpunkt auf dem
unteren Werkzeug 43 im Berührpunkt zwischen dem Gewindegrund 46 des
Rohlings und dem entsprechenden Werkzeugsteg 48 befindet, muß die Gewin
degangspitze 44 relativ zur entsprechenden Werkzeugnut 50 nach hinten gleiten,
wie durch die Richtung des Pfeils D dargestellt. Wenn sich andererseits der
Rollpunkt an der Gewindegangspitze 44 des Rohlings (und am Boden der
Werkzeugnut 50) befindet, wird der Gewindegrund 46 gezwungen, nach vorne zu
gleiten, wie durch den Pfeil E dargestellt. Eine gleiche Wirkung tritt dort auf, wo
der Rohling 40 das obere Werkzeug 42 berührt. An jedem Rollpunkt zwischen der
Gewindespitze und dem Gewindegrund wird ein gleiches Gleiten sowohl an der
Gewindespitze als auch am Gewindegrund auftreten. Durch dieses Gleiten
entspricht ein gegebener Abstand entlang einem Werkzeug in jeder Ebene, die
nicht gleich derjenigen ist, in der das tatsächliche Rollen stattfindet, nicht dem
gleichen Abstand entlang dem gerollten Gewinde. Während dies keinen merkli
chen Einfluß beim Ausbilden von durchgehenden Gewindegängen hat, hat es dort
eine Auswirkung, wo Unregelmäßigkeiten, z. B. Nasen, im Werkzeug ausgeformt
werden müssen. Im vorliegenden Fall, in dem die Werkzeuggestaltung Zusam
menpressungen aufweist, die ausführlicher weiter unten beschrieben sind,
entspricht der Abstand L zwischen aufeinanderfolgenden Zusammenpressungen
nicht der Nasenausbildung 54 auf dem Rohling während des Rollens, wenn nicht
dieser Abstand gleich dem Umfangsabstand um den Rohling 40 ist, gemessen in
der Ebene des tatsächlichen Rollens. Daher ist der Abstand zwischen aufeinander
folgenden, die Nasen ausbildenden Zusammenpressungen entlang eines
Werkzeugs gleich dem Umfangsabstand zwischen aufeinanderfolgenden, in der
Schraube auszubildenden Nasen, gemessen entlang einer zylindrischen Ebene,
deren Durchmesser ungefähr in der Mitte zwischen dem Kerndurchmesser und
dem gepreßten Durchmesser oder Außendurchmesser der Schraube liegt.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine perspektivische Detailansicht bzw. eine
Draufsicht eines Werkzeugs 60, das zum Herstellen einer Gewindeschneid
schraube in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Erfindung verwendet wird.
Fig. 5 zeigt einen vergrößerten Teilquerschnitt eines oberen Abschnitts des in Fig.
7 dargestellten Werkzeugs entlang der Linie 5-5. Eine gewindebildende Oberflä
che 58 des Werkzeugs 60 besitzt Stege 62 und Nuten 64, die sich durchgehend
nach rechts oder zum Eintrittsabschnitt des Werkzeugs erstrecken. In Richtung
nach links oder zum Austrittsabschnitt des Werkzeugs sind die Stege 62 und
Nuten 64, die die gewindebildende Oberfläche 58 bilden, allerdings bezüglich der
Ebene der Arbeitsoberfläche des Werkzeugs unterbrochen oder gewellt. Diese
Wellen sind in schrägen Spalten angeordnet, wie durch die Unterbrechungslinien
68 dargestellt. Es ist zu erkennen, daß die Spalten sich bezüglich der oberen und
der unteren Fläche des Werkzeugs und bezüglich der Werkzeugbewegungs
richtung in einem Steigungswinkel β erstrecken. Dieser Winkel β ist der gleiche
wie der Steigungswinkel der Nasenschraubenlinie, die durch die Linien 18 in Fig.
1 dargestellt ist. Es wird auch darauf hingewiesen, daß die Stege 62 und die Nuten
64 sich bezüglich der oberen und der unteren Werkzeugflächen und des
Werkzeugbewegungsweges in einem Steigungswinkel α erstrecken. Dieser
Winkel α, der zur Richtung des Winkels β entgegengesetzt liegt, ist der gleiche
wie der Steigungswinkel des Gewindegangs 16 in Fig. 1. Man erkennt in Fig. 6,
daß die Wellen in der gewindebildenden Oberfläche 58 des Werkzeugs 60 eine
Reihe von "Zusammenpressungen" 66 sind, wodurch die Stege 62 und die Nuten
64 bezüglich der Ebene der gewindebildenden Oberfläche leicht gekippt oder
geneigt sind, ohne daß sich ihr Querschnitt, ihre Gestalt oder der Steigungswinkel
α merklich ändern. Die Tiefe der Zusammenpressungen 66, also der Abstand vom
höchsten Punkt auf einem Steg 62 zum niedrigsten Punkt in einer Nut 64 jeder
Zusammenpressung, gemessen in einer zur Ebene der gewindebildenden Oberflä
che 58 senkrechten Richtung, kann entsprechend der Gewindegröße variieren.
Man erkennt auch, daß jede Zusammenpressung 66 unsymmetrisch ist, d. h., daß
sie sich allmählich bezüglich der Ebene der gewindebildenden Oberfläche 58
entlang dem Großteil ihrer Länge in einer Richtung nach links hebt und dann
ziemlich abrupt bezüglich der Ebene der Arbeitsoberfläche nach innen zurück
kehrt. Diese Gestaltung bringt ein Gewinde mit unsymmetrischen Nasen hervor,
wie oben mit Bezug auf die Fig. 2 und 4 beschrieben. Man erkennt auch, daß
das zum Werkzeug 60 beabstandet angeordnete Werkzeug gewindebildende Stege
und Nuten sowie nasenbildende Wellen oder Zusammenpressungen besitzt, die
die gleiche Größe und die gleiche Form der Zusammenpressungen auf dem
Werkzeug 60 besitzen, deren Steigungswinkel β und deren Steigungswinkel α
aber zu denen des Werkzeugs 60 entgegengesetzt sind.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist die Steigung P der Abstand zwischen zwei entspre
chenden Punkten auf benachbarten Schraubengewindegängen oder der von der
Schraube bei einer einzigen Umdrehung zurückgelegte Weg. Der Abstand P/2 ist
die Hälfte der Steigung oder der Abstand zwischen benachbarten Stegen 62 oder
benachbarten Nuten 64. Die Ebene des Flankendurchmessers ist eine Ebene, die
mittig zwischen den parallelen Anordnungen der Stege 62 und Nuten 64 liegt,
während die Flankenhöhe D der Abstand zwischen den ausgerichteten Stegen und
Nuten in einer Richtung quer zur Ebene des Flankendurchmessers ist.
In Übereinstimmung mit den Prinzipien der Erfindung enthält die gewinde
bildende Oberfläche 58 des Werkzeugs 60 einen ebenen Abschnitt 60a und einen
geneigten Abschnitt 60b. Der geneigte Abschnitt enthält in einer bevorzugten
Ausführung die vier untersten Schraubenwindungen oder Kombinationen aus
gewindebildenden Stegen 62 und Nuten 64.
Fig. 8 stellt einen Querschnitt durch eine Anordnung zum Herstellen von
Gewindegängen einer gewindeschneidenden Schraube 74 mit einem Schaft 76
nach dem Stand der Technik dar. Zwei Werkzeuge 70 und 72 mit einander
gegenüberliegenden Oberflächen mit abwechselnden Stegen und Nuten sowie
oben beschriebenen Zusammenpressungen sind so positioniert, daß sie fest am
Schaft 76 des Rohlings 74 angreifen. Der Schaft 76 enthält einen zylindrischen,
geraden Abschnitt mit der Länge S und einen sich verjüngenden Endabschnitt mit
einer Länge T. In ähnlicher Weise enthalten die gewindeformenden, einander
gegenüberliegenden Oberflächen des ersten Werkzeugs 70 und des zweiten
Werkzeugs 72 einen geraden, oberen Abschnitt der Länge GL mit aufeinander
folgenden Stegen und Nuten. Abschnitte des ersten Werkzeugs 70 und zweiten
Werkzeugs 72, die an die geraden, einander gegenüberliegenden und mit Stegen
und Nuten versehenen Oberflächen der Werkzeuge angrenzen, sind mit einem
geneigten Abschnitt versehen, der die Länge TL besitzt und drei Schrauben
windungen enthält. Es wird darauf hingewiesen, daß die Fig. 8 und 9 die
gewindebildenden Werkzeuge und den Schraubenrohling in einer Position vor
dem Bilden der Gewindegänge darstellen.
Bei der gewindebildenden Anordnung gemäß der Erfindung, die in Fig. 9
dargestellt ist, enthalten erste und zweite Werkzeuge 70 und 78 in gleicher Weise
jeweils einen geraden, mit Stegen und Nuten versehenen Abschnitt, der jeweils
die Länge GL besitzt. Direkt unterhalb der geraden, einander gegenüberliegenden
Abschnitte des ersten und zweiten Werkzeugs 78, 80 befinden sich entsprechend
geneigte Abschnitte, die jeweils die Länge TL besitzen. Beim Gewindeformen
gemäß der Erfindung ist der Schaft 84 des Rohlings 82 gerade und zylindrisch, er
besitzt eine Länge S' und enthält keinen sich verjüngenden Endabschnitt. In einer
bevorzugten Ausführung enthalten die unteren, geneigten, einander gegenüber
liegenden Oberflächen der ersten und zweiten Werkzeuge 78, 80 vier Schrauben
windungen. Es wird darauf hingewiesen, daß S + T < S' ist. Außerdem erstreckt
sich bei der Anordnung nach dem Stand der Technik aus Fig. 8 der volle Körper
(sich nicht-verjüngender Abschnitt) des Schafts 76 nicht in die geneigten
Abschnitte (oder ansteigenden Abschnitte) der Werkzeuge 70 und 72. Dagegen
erstreckt sich bei der erfindungsgemäßen, gewindebildenden Anordnung aus Fig.
9 der zylindrische Schaft 84 des Rohlings 82 in die geneigten Abschnitte der
Werkzeuge 78 und 80.
In den Fig. 10 und 11 sind Rohlinge 74 bzw. 82 nach dem Gewindebil
dungs-Arbeitsschritt dargestellt. Man erkennt in Fig. 10, daß das sich verjüngende
Ende des Schafts 76 des Rohlings 74 nach dem Stand der Technik sich nach unten
verlängert hat und eine vergrößerte Länge T' aufweist. Der verlängerte, sich
verjüngende Endabschnitt des Schafts 76 des Rohlings 74 nach dem Stand der
Technik erstreckt sich über drei Schraubenwindungen, wobei die Schaftlänge
(S + T') gleich der Summe der Länge GL des geraden Abschnitts und der Länge
TL des geneigten Abschnitts der gewindeformenden Werkzeuge 70 und 76 ist.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung aus Fig. 11 wurde der Schaft 84 des
Rohlings 82 während des Gewindeformungs-Arbeitsschritts ebenfalls verlängert,
auf eine Länge S". Außerdem wurde der Endabschnitt des Schafts 84 mittels der
vier geneigten Schraubenwindungen der einander gegenüberliegenden, gewinde
formenden Oberflächen des ersten und des zweiten Werkzeugs 78 und 80 sich
verjüngend gemacht. Der Endabschnitt des Schafts 84 des Rohlings 82 ist mit vier
Schraubenwindungen versehen, bei denen der Kerndurchmesser am Ende des
Schafts 84 konstant bleibt, wobei zwei Schraubenwindungen vorgesehen sind, bei
denen sich der Außendurchmesser in Richtung des Endes vermindert, gefolgt von
zwei Endschraubenwindungen, bei denen der Außendurchmesser konstant bleibt.
Die beiden Endschraubenwindungen mit dem gleichen Durchmesser halten die
Schraube ausgerichtet in einer zylindrischen Öffnung oder einem zylindrischen
Loch, in das die Schraube eingesetzt ist, und gewährleisten, daß die Schraube
gerade in die Öffnung eingeschraubt wird.
Es wurde eine verbesserte Gewindeschneidschraube und ein Verfahren zu
ihrer Herstellung dargestellt. Das Verfahren enthält das Einsetzen eines sich nicht-
verjüngenden, zylindrischen Schafts eines Schraubenrohlings zwischen einander
gegenüberliegende, gewindeformende Oberflächen von zwei Rollwerkzeugen.
Die einander gegenüberliegenden Oberflächen der Rollwerkzeuge sind mit mehre
ren voneinander beabstandeten Zusammenpressungen versehen, wodurch die
Stege und Nuten in den gewindeformenden Oberflächen bezüglich der Ebene der
gewindeformenden Oberfläche leicht gekippt oder geneigt werden, ohne daß sich
ihr Querschnitt, ihre Gestalt oder der Steigungswinkel merklich ändert. Die
Zusammenpressungen bilden mehrere voneinander beabstandete Nasen in den
Gewindegängen des Schafts aus, wobei die Zusammenpressungen in einer zu den
abwechselnden, gewindeformenden Stegen und Nuten in der gewindeformenden
Oberfläche der Werkzeuge entgegengesetzten Richtung angeordnet sind. Einander
gegenüberliegende, geneigte Abschnitte der Werkzeuge formen das Ende des
zylindrischen Rohlings in eine mit Gewinde versehene, sich verjüngende Gestalt
in der Weise um, daß die sich verjüngenden Gewindegänge am Ende des Rohlings
vier Schraubenwindungen enthalten, bei denen der Kerndurchmesser bei sich
verminderndem Außendurchmesser konstant bleibt und bei denen die Schrau
benwindungsspitzen vollständig ausgebildet sind, wobei aber die letzten beiden
Schraubenwindungen einen verminderten Durchmesser aufweisen. Die letzten
beiden Schraubenwindungen mit vermindertem, festem Durchmesser halten die
Schraube zur Erleichterung des Einschraubens der Schraube in eine Öffnung
ausgerichtet in der Öffnung, in die sie eingesetzt ist. Der zylindrische Endab
schnitt des gewindelosen Rohlings stellt mehr Material am Ort des Ausbildens des
sich verjüngenden Gewindes bereit, um Gewindegänge mit vollständig ausge
formten Spitzen auszubilden, während die Erhöhung der Länge der geneigten
Abschnitte des Werkzeugs und des sich verjüngenden Abschnitts der Schraube
auf vier Schraubenwindungen eine Spannungsverminderung des Rohlings verbes
sert, wodurch die zum Gewindeformen benötigte Kraft vermindert wird, was ein
leichteres Einschrauben der Schraube in ein Werkstück bei gleichzeitigem
Aufrechterhalten einer hohen Lösekraft erlaubt.
Obwohl spezielle Ausführungen der Erfindung gezeigt und beschrieben
wurden, erkennt der Fachmann, daß Veränderungen und Modifikationen ausge
führt werden können, ohne daß der weitere Bereich der Erfindung verlassen wird.
Claims (2)
1. Gewindeschneidschraube mit einem länglichen Schaft (14) mit einem
durchgehenden Außengewinde (16) und mehreren äußeren Nasen (18), die in
gleichen Abständen um den Umfang des Schaftes (14) herum verteilt sind und
sich in einer bezüglich des Gewindes (16) entgegengesetzten Winkelrichtung
schraubenförmig entlang des Schaftes (14) erstrecken, wobei der Schaft (14) in
jeder zu seiner Achse senkrechten Ebene einen massiven, kreisförmigen Kernab
schnitt (20) besitzt und die Nasen (18) nach außen aus dem Kernabschnitt (20)
hervorstehen, und der Schaft (14) einen zylindrischen, mit Gewinde versehenen
Abschnitt (14a) und einen sich verjüngenden, mit Gewinde versehenen Endab
schnitt (14b) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische, mit Gewinde
versehene Abschnitt (14a) und der sich verjüngende, mit Gewinde versehene
Abschnitt (14b), der zur verbesserten Spannungsverminderung dient, aus einem
gewindelosen, sich nicht-verjüngenden, zylindrischen Rohling (82) zur verbes
serten Spannungsverminderung beim Ausbilden von Gewinden mit vollständig
ausgebildeten Gewindespitzen unter Anwendung eines verminderten Drehmo
ments gebildet sind, daß der sich verjüngende Endabschnitt (14b) einen konstan
ten Kerndurchmesser besitzt und vier Schraubenwindungen enthält und daß zwei
Schraubenwindungen einen sich zum Ende hin vermindernden Außendurchmesser
und zwei Endschraubenwindungen einen konstanten Außendurchmesser besitzen,
um die Schraube (10) ausgerichtet in einer Öffnung zu halten, in die die Schraube
(10) eingesetzt ist, um ein Einschrauben der Schraube (10) in die Öffnung zu
erleichtern.
2. Gewindeschneidschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gewindegänge des länglichen Schaftes (16) der Schraube (10) durch zwei
einander gegenüberliegende Rollwerkzeuge (60; 78, 80) gebildet werden, die am
Schaft (16) angreifen, daß jedes der Rollwerkzeuge einen entsprechenden geraden
Abschnitt (60a) und einen entsprechenden geneigten Abschnitt (60b) enthält,
wobei die geraden und die geneigten Abschnitte der Rollwerkzeuge einander
gegenüberliegend angeordnet sind, und daß der Rohling (82) eine solche Länge
besitzt, daß ein Ende des gewindelosen, sich nicht-verjüngenden, zylindrischen
Rohlings (82) sich in die einander gegenüberliegenden, geneigten Abschnitte
(60b) der Rollwerkzeuge (60; 78, 80) erstreckt.
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