DE433305C - Kreuzsupport fuer die Bearbeitung des Spurkranzes von Strassen- und Kleinbahnraedern - Google Patents

Kreuzsupport fuer die Bearbeitung des Spurkranzes von Strassen- und Kleinbahnraedern

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DE433305C
DE433305C DEM87835D DEM0087835D DE433305C DE 433305 C DE433305 C DE 433305C DE M87835 D DEM87835 D DE M87835D DE M0087835 D DEM0087835 D DE M0087835D DE 433305 C DE433305 C DE 433305C
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DE
Germany
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flange
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Expired
Application number
DEM87835D
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Deutschland Maschf GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. AUGUST 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Jlft 433305-KLASSE 49 a GRUPPE
(M S7S35
Maschinenfabrik Deutschland G. m. b. H. in Dortmund.
Kreuzsupport für die Bearbeitung des Spurkranzes von Straßen- und Kleinbahnrädern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1925 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung eines Supports für die Bearbeitung von Umlaufkörpern mit unregelmäßiger Mantelfläche, d. h. mit in Kurven geführter Begrenzungslinie, beispielsweise der Umfangsfläche der Räder von Schienenfahrzeugen. Bei diesen wird das Arbeitswerkzeug mittels einer feststehenden Schablone geführt die beide Schieber eines Kreuzsupports verschiebt. Von den bekannten derartigen Schablonensupporten wird das in der Patentschrift 200227 beschriebene Beispiel für die weitere Beschreibung als Grundlage genommen, ohne die Anwendungsfähigkeit der Erfindung auf andere Einrichtungen dieser Art auszuschließen. Bei der erwähnten vor-
bekannten Einrichtung wird der Kopierzapfen einerseits durch einen Kurbelantrieb auf einen Kreisbogen geführt, mit dem Kurbelantrieb aber nicht fest verbunden, sondern durch ein quer durch die Kurbelscheibe verschiebbares Gleitstück in Richtung der Radien des erwähnten Kurbelkreisbogens beweglich gehalten. Während der Kurbelbewegung läuft der Kopierzapfen mittels
ίο einer Rolle an einer Schablone entlang, die dem zu bearbeitenden Profil entsprechend ausgebildet ist, und wird von dieser senkrecht zur jeweiligen Kurbelzapfenbewegung verschoben. Bei dem in der genannten Patentschrift gezeichneten Ausführungsbeispiel legt der Werkzeugschieber und damit auch das Werkzeug selbst einen Weg zurück, welcher der Umgrenzungslinie eines Spurkranzes eines Eisenbahnlokomotivrades entspricht. Die Schablone zeigt hierbei zwischen den beiden Schenkeln der Kurve einen ziemlich spitzen Dorn, der den auftretenden Biegungsbeanspruchungen noch einigermaßen standhalten kann. Bei einer Änderung der Umlauflinien der zu bearbeitenden Fläche z. B. für das Abdrehen der Spurkränze von Straßenbahnrädern würde der Führungsdorn der Schablone noch wesentlich schwächer ausfallen und dann den Festigkeitsansprüchen nicht mehr genügen. Nach der Erfindung soll nun neben der den Hauptantrieb erzeugenden Kurbelbewegung noch eine Bewegung der Schablonen derart erfolgen, daß diese an dem Kopierzapfen entlang geführt wird. Es ist zwar bereits bekannt, eine mit einer zu steilen Führungsbahn versehene Lehre dadurch zu umgehen, daß die Lehre selbst verschoben wird. In dem vorliegenden Falle kommt es jedoch weniger auf die Verflachung der steilen Führungskurven, als vielmehr darauf an, eine wesentliche Verbreiterung des in die Kreislaufbahn des Kopierzapfens hineinragenden Dorns zu erreichen. Infolge dieser gleichzeitigen Anwendung zweier Antriebsbewegungen lassen sich selbst die ungünstigsten Kurven mittels eines einzigen Werkzeuges in Hin- und Rückgang einwandfrei und mit der größten Genauigkeit bearbeiten.
In der Zeichnung ist ein x\usführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Abb. i, 2 und 3 in zwei zueinander senkrechten Seitenansichten und im Grundriß dargestellt. Abb. 4 zeigt die Kurvenführung bei einem Spur- und Laufkranz eines Straßenbahnwagenrades.
Auf dem Grundkörper 1 sind zwei senkrecht zueinander vom Kopierzapfen bewegliche Schieber angeordnet, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind und von denen der obere das Werkzeug 2 trägt. Der Antrieb erfolgt in bekannter Weise durch eine Schneckenspindel 3, deren Schnecke 4 einerseits in ein Schneckenrad 5 für den Antrieb des Kopierzapfens und anderseits in ein Schneckenrad 6 eingreift zum Antrieb eines Ritzels 7, das mittels eines Zahnsektorpaares 8 und 9 auf die Zahnstange 10 der Schablone 11 einwirkt. In der Kurbelscheibe 12 ist der Kopierzapfen mittels eines Gleit-Stückes 13 radial zum Kurbelkreise verschiebbar eingelagert. Er wird durch eine Gleitrolle 14 an der Führungskante der Schablone 11 geführt, so daß er sich mittels des Gleitstückes 13 in der Kurbel 12 verschiebt und dadurch den Kurbelarm je nach dem Kurvenlauf des zu bearbeitenden Profils verlängert oder verkürzt. In der Abb. 4 ist durch die Kurve 16 angedeutet, welche Begrenzungslinien eine stehende Schablone haben müßte, um das zu bearbeitende Profil 17 des Spurkranzes eines Straßenbahnwagenrades zu bearbeiten. Durch den Antrieb 6, 7, 8, 9 und 10 wird nun die Schablone in Richtung des Pfeils 18 entgegengesetzt der Kurbelführung bewegt und hierdurch eine Verzerrung der Kurve 16 zu einer Kurve 19 erzielt, welche so gestreckt verläuft, daß sie allen Biegungsbeanspruchungen genügenden Widerstand bieten kann. Während sich die Kurbel auf dem Kreisbogen 20 in Richtung des Pfeils 21 in gleichmäßigem Umlauf von Punkt ο bis 14 bewegt, soll sich die Schablone 11 in Richtung des Pfeils 18 ebenfalls gleichmäßig linear von Punkt 10 bis 14 bewegen, wie dies auf der Linie 22 angedeutet ist. Bei dem Abrollen der Kopierzapfenrolle 14 auf der gestreckten Schablonenkurve 19, infolge ihres Kurbelantriebes bewegt sich das Werkzeug 2 mit seiner Schneidkante auf der Kurve 17 und bearbeitet hierbei an dem Werkstück die gewünschte Ummantelung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kreuzsupport für die Bearbeitung des Spurkranzes von Straßen- und Kleinbahnrädern mit einem in bekannter Weise von einer Kurbel und einer Schablone geführten Kopierzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone zwangläufig geradlinig in Richtung des Längssupports der Kopierstiftsbewegung entgegen bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM87835D 1925-01-04 1925-01-04 Kreuzsupport fuer die Bearbeitung des Spurkranzes von Strassen- und Kleinbahnraedern Expired DE433305C (de)

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DE433305C true DE433305C (de) 1926-08-26

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