DE433258C - Vorrichtung zur Einstellung der Belichtungszeit an Schlitzverschluessen - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung der Belichtungszeit an Schlitzverschluessen

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DE433258C
DE433258C DEW64950D DEW0064950D DE433258C DE 433258 C DE433258 C DE 433258C DE W64950 D DEW64950 D DE W64950D DE W0064950 D DEW0064950 D DE W0064950D DE 433258 C DE433258 C DE 433258C
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plane shutters
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

Bei den bekannten Schlitzverschlüssen wird die Einstellung der Belichtungszeit meist aus mehr oder weniger umständlichen Tabellen, welche die Schlitzbreitenangaben und die S Bremsstellung oder Federspannungszahlen enthalten, ermittelt. Schnelles Arbeiten ist dadurch unmöglich, und Irrtümer sind unvermeidlich. Aus diesem Grunde haben sich Schlitzverschlußkameras, trotz ihres großen
ίο Vorzuges gegenüber Kameras mit anderen Verschlüssen, nicht entsprechend einführen können. Die Erfindung bezweckt, die Einstellbarkeit und Ablesbarkeit der zu erzielenden Belichtungszeiten bei den verschiedensten Ablaufgeschwindigkeiten und Schlitzbreiten zu erleichtern.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die gewünschten Belichtungszeiten verschiedenfarbig angebracht sind und mit gleichfarbigen Kenntlichmachungen übereinstimmen, aus welchen der Bremsgrad oder die Federspannung des Verschlusses zu entnehmen ist.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 eine Aufzugsvorrichtung mit einem Zeiger, der zugleich an zwei Skalen beweglich ist.
Abb. 2 zeigt eine Aufzugsvorrichtung mit zwei an einer gleichen Anzahl Skalen bewegliehen Zeigern.
Abb. 3 zeigt eine Aufzugsvorrichtung, bei welcher die Skalen an feststehenden Zeigern beweglich sind.
Der Aufzugsknopf 1, welcher in bekannter Weise eine Veränderung der Schlitzbreiten bewirkt, hat einen oder mehr Zeiger 2, 2', 2" bzw. Schaulöcher oder ähnliche Zeigervorrichtungen, die an so viel Skalen beweglich sind, als Ablauf geschwindigkeiten vorgesehen. Ein Hebel 3, welcher eine Bremsvorrichtung oder eine Feder des Verschlusses beeinflußt, ist an zwei oder mehr durch verschiedene Farben gekennzeichnete Marken verstellbar, welche anzeigen, ob der Verschluß mit höherer oder geringerer Schnelligkeit abläuft.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Ist der Verschluß in zwei verschiedenen Ablaufgeschwindigkeiten ausgeführt, die z. B. rot und weiß bezeichnet sein können, z. B. rot g0
für die niedrige, langsam arbeitende und weiß für die höhere Ablaufgeschwindigkeit, so sind rot und weiß gefärbte Skalen für die mit dem Aufzugsknopf verbundenen (im Falle der S Abb. 2 und 3), ebenfalls rot und weiß gefärbten Zeigervorrichtungen angebracht. Die rote Skala enthält die längeren, die weiße die kurzen Belichtungszeiten. Durch Drehen des Aufzugsknopfes läßt sich, wie üblich, die
ίο Schlitzbreite einstellen, z. B. kann die Belichtungszeit, bei gleichbleibender Ablaufgeschwindigkeit allein durch Verstellung der Schlitzbreite in weiten Grenzen, z. B. von 1Z10 bis 1Z800 Sekunde, verändert werden. Wird nun die Ablaufgeschwindigkeit mittels des Hebels auf Rot eingestellt, so gibt der Verschluß die Belichtungszeit, auf weiche der rote Zeiger auf der roten Skala zuvor gestellt ist. Ein Aufsuchen der Belichtungszeit in Tabellen ist somit nicht erforderlich.
Das Neue besteht darin, daß für jede vorgesehene Ablaufgeschwindigkeit des Verschlusses eine besonders gefärbte Skala angebracht ist, und daß die bei diesen farbig gekennzeichneten Ablaufgeschwindigkeiten, je nach Schlitzbreite erreichbaren Belichtungszeiten, durch eine mit dem Aufzug verbundene Zeigervorrichtung unmittelbar einstell- und ablesbar sind.
Beispiel. Wird z.B. eine Belichtungszeit von 1Z10 Sekunde gewünscht, so wird der Aufzugsknopf so weit gedreht, daß der mit ihm in Verbindung stehende Zeiger (in den Fällen der Abb.2und3, also derroteZeiger) auf dieaufder roten Skala angebrachte Bezeichnung 1Z10 Sekünde zeigt. Der Hebel 3 wird entsprechend ebenfalls auf die rote Marke gestellt. Bei Auslösung ergibt der Verschluß dann eine Belichtungszeit von 1Z10 Sekunde.
Wird nunmehr 1Z1000 Sekunde gewünscht, welche z. B. auf dem weißen Teil der Skala angeführt ist, so wird der Zeiger (in den Fällen der Abb. 2 und 3 der weiße Zeiger) bis zur Marke 1Z1000 bewegt und die Ablaufregelung mittels des Hebels 3 ebenfalls auf Weiß eingestellt; dadurch ist der Verschluß für 1Z1000 Sekunde gebrauchsfertig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Einstellung der Belichtungszeit an Schlitzverschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß dieBelichtungszeiten verschiedenfarbig angebracht sind und mit gleichfarbigen Kenntlichmachungen derjenigen Vorrichtung übereinstimmen, aus welchen der Bremsgrad oder die Federspannung des Verschlusses zu entnehmen ist.
    Abb. i.
    Abb.
    Abb.3.
DEW64950D 1923-11-20 1923-11-20 Vorrichtung zur Einstellung der Belichtungszeit an Schlitzverschluessen Expired DE433258C (de)

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