DE433202C - Verfahren zur Herstellung von nahezu geschlossenen Hohlkoerpern aus napffoermig vorgezogenem Blech - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von nahezu geschlossenen Hohlkoerpern aus napffoermig vorgezogenem Blech

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DE433202C
DE433202C DEL60847D DEL0060847D DE433202C DE 433202 C DE433202 C DE 433202C DE L60847 D DEL60847 D DE L60847D DE L0060847 D DEL0060847 D DE L0060847D DE 433202 C DE433202 C DE 433202C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D26/00Shaping without cutting otherwise than using rigid devices or tools or yieldable or resilient pads, i.e. applying fluid pressure or magnetic forces

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. AUGUST 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 433202 -KLASSE 7c GRUPPE
Firma Lingner-Werke, Akt.-Ges. in Dresden.
Verfahren zur Herstellung von nahezu geschlossenen Hohlkörpern aus napfförmig vorgezogenem Blech.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. August 1924 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von nahezu geschlossenen Hohlkörpern aus napfförmig vorgezogenem Blech. Es war nun bisher nicht möglich, derartige hohlkugelförmige oder ellipsoidale Hohlkörper ohne jede Faltenbildung durchzuführen, weil bei der engen Öffnung mehrteilige Futter gar nicht angewandt werden können. Außerdem würden selbst diese infolge ihrer Unterteilung beim Drücken kein genaues xo Profil ergeben.
Es ist nun bekannt, aus weichem Blech bestehende Hohlkörper, in die ornamentale Verzierungen eingepreßt werden sollen, mit
einem schmelzbaren weiten Stoff auszugießen, der das entsprechende Widerlager bei der Bearbeitung abgeben soll.
Allein dieses Verfahren läßt sich nicht dazu verwenden, nahezu geschlossene Hohlkörper im Wege der Massenfertigung herzustellen. Dieses Ziel erreicht die Erfindung dadurch, daß in den napfförmig vorgezogenen Hohlkörpern α paßrecht vorgearbeitete hohle
ίο Kerne b (s. Abb. i) aus nachgiebigem, leicht schmelzbarem Material, z.B. Blei o.dgl., eingelegt werden, die beim Einziehen der Hohlkörper stets in Anlage mit dem einzuziehenden Material bleiben und die infolge des verbleibenden inneren Hohlraumes stets als nachgiebige Faltenhalter wirken und die Bildung von Falten in wirksamster Weise verhindern. Je nach der Endform des Hohlkörpers und der Größe der in ihm vorgesehenen öffnung c (Abb. 2) ist ein ein- oder mehrmaliges Einziehen notwendig. Nachdem der Hohlkörper die gewünschte Form hat, wird der Kern ausgeschmolzen.
Als Material für den Kern nimmt man am besten Blei, weil dieses sich jeder Form leicht anpaßt und doch einen entsprechend hohen Widerstand bietet. Selbstverständlich können für die Durchführung des Verfahrens auch andere nachgiebige und leicht ausschmelzbare Metalle oder Metallegierungen genommen werden.
Durch das Verfahren ist es möglich, fast geschlossene Hohlkörper, die nur eine kleine Öffnung haben, ohne jede Faltenbildung aus einem Stück Blech in Massen herzustellen. Dabei ist das Verfahren äußerst billig, weil es keine schwierig herzustellenden Teilformen benötigt und selbst von ungelernten Arbeitskräften ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von nahezu geschlossenen Hohlkörpern aus napfförmig vorgezogenem Blech, dadurch gekennzeichnet, daß in den Blechkörper paßrecht ein vorgearbeiteter hohler Kernkörper aus leicht schmelzbarem Material eingesetzt wird, welcher zusammen mit dem Blechkörper einem Drücken bis zur Fertigform unterworfen wird und infolge seines inneren Hohlraumes als nachgiebiger Faltenhalter wirkt, um dann anschließend in bekannter Weise durch Ausschmelzen entfernt zu werden.
    Abb. i.
    Abb. 2.
DEL60847D 1924-08-01 1924-08-01 Verfahren zur Herstellung von nahezu geschlossenen Hohlkoerpern aus napffoermig vorgezogenem Blech Expired DE433202C (de)

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