DE4311432C2 - Taumelscheibenkompressor mit variabler Förderleistung - Google Patents
Taumelscheibenkompressor mit variabler FörderleistungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Taumelscheibenkompressor mit
variabler Förderleistung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit einer verbes
serten Konstruktion eines sphärischen Gelenkmechanismus zum
schwenkbaren Haltern einer Taumelscheibe im Inneren eines
Taumelscheibenkompressors mit variabler Förderleistung.
Ein gattungsgemäßer Taumelscheibenkompressor ist aus der
US-PS 5,051,067 bekannt. Gemäß der zitierten Druckschrift
sind bei einem Taumelscheibenkompressor mit variabler Förder
leistung eine Gelenkkugel und ein zylindrisches Element vor
gesehen, welches der Taumelscheibenbasis gemäß der vorliegen
den Anmeldung entspricht. Dabei kann das zylindrische Element
Kippbewegungen bzw. Taumelbewegungen ausführen, wobei es
durch die sphärische Oberfläche der Gelenkkugel geführt wird.
Aus der zitierten US-PS 5,051,067 kann jedoch nicht entnommen
werden, wie die Gelenkkugel und das zylindrische Element auf
einfache Weise zusammengebaut werden könnten.
Aus der DE-AS 14 53 573 ist ferner eine hydraulische Nei
gungsverstelleinrichtung für die Taumelscheibe einer Druck
flüssigkeit-Axialkolbenmaschine bekannt. Bei der bekannten
Maschine bzw. dem bekannten Kompressor wird in einem hohlzy
lindrischen Element eine spezielle Anordnung von Führungen
vorgesehen. Die Druckschrift vermittelt jedoch keine Anre
gung, Führungsrinnen bei einer Taumelscheibenanordnung in de
finierter Weise gegenüber dem oberen bzw. unteren Totpunkt
der Taumelscheibe versetzt anzuordnen.
Schließlich beschreibt die DE-OS 27 04 729, welche der JP-OS
52-96407 entspricht einen Taumelscheibenkompressor mit
variabler Förderleistung, welcher mit einem Gelenkkugelele
ment, d. h. mit einem kugelförmigen Gelenkelement versehen ist,
welches einander diametral gegenüberliegende sphärische
äußere Bereiche aufweist, auf denen eine Taumelscheibenanord
nung schwenkbar gehaltert ist. Der bekannte Kompressor ist
mit einem Kompressorgehäuse versehen, in dem eine axial ver
laufende Antriebswelle drehbar gelagert ist, die durch einen
äußeren Antrieb, beispielsweise die Brennkraftmaschine eines
Kraftfahrzeugs, antreibbar ist. Auf der Antriebswelle ist
drehfest ein Stützelement montiert, welches einen bezüglich
der Antriebswelle radial abstehenden Vorsprung bzw. Arm auf
weist. Das drehfest auf der Antriebswelle montierte Stützele
ment ist über einen weiteren Gelenkmechanismus mit einer Tau
melscheibenbasis verbunden, an der eine nicht-drehbare Tau
melscheibe mittels Druck- und Radiallagern gelagert ist.
In Fig. 6 der Zeichnung sind das Gelenkkugelelement 81 und
die Taumelscheibenbasis 91 des bekannten Kompressors zum
Zwecke einer näheren Erläuterung des Standes der Technik ge
zeigt. Das Gelenkkugelelement 81 ist axial gleitverschieblich
auf der Antriebswelle (in Fig. 6 nicht gezeigt) montiert und
steht in Eingriff mit der Taumelscheibenbasis 91 derart, daß
die Basis 91 um das Gelenkkugelelement 81 schwenken kann, um
dadurch seinen Neigungswinkel gegenüber einer zur Achse der
Antriebswelle senkrechten Ebene zu ändern. Im einzelnen be
sitzt das Gelenkkugelelement 81 zwei sphärische äußere Ober
flächenbereiche 83, die in Kontakt mit einem inneren sphäri
schen Oberflächenbereich 93 der Taumelscheibenbasis 81 ste
hen. Die nicht drehbare Taumelscheibe (in Fig. 6 nicht ge
zeigt), die an der Basis 91 montiert ist, ist über Verbin
dungsstangen mit mehreren hin- und herbeweglichen Kolben des
Kompressors verbunden, und die einzelnen Kolben werden gleit
verschieblich von entsprechenden Zylinderbohrungen aufgenom
men, die in einem Zylinderblock ausgebildet sind, wobei die
Zylinderbohrungen in gleichen Winkelabständen rings um die
Achse der Antriebswelle und parallel zu dieser angeordnet
sind. Die nicht drehbare Taumelscheibe pendelt während der
Drehung der Antriebswelle und der Taumelscheibenbasis 91 der
art, daß die betreffenden Kolben in den Zylinderbohrungen
durch sie zu einer Hin- und Herbewegung angetrieben werden.
Der bekannte Kompressor gemäß der zitierten japanischen Of
fenlegungsschrift besitzt ferner eine Taumelscheibenkammer,
die in dem Kompressorgehäuse ausgebildet ist und die in
Fluidverbindung mit einer Ansaugkammer zur Aufnahme des gas
förmigen Kältemittels vor dessen Kompression steht, und zwar
über einen bohrungsförmigen Kanal, der in dem Zylinderblock
ausgebildet ist. Die Fluidverbindung zwischen der Taumel
scheibenkammer und der Ansaugkammer wird dabei durch ein Ven
tilelement in dem Kanal gesteuert.
Wenn die Antriebswelle des bekannten Kompressors zusammen mit
der Taumelscheibenbasis zu einer Drehbewegung angetrieben
wird, die unter einem Neigungswinkel bezüglich einer zur
Achse der Antriebswelle senkrechten Ebene angeordnet ist,
dann führt die Drehung der Taumelscheibenbasis 91 zu einer
Pendel- bzw. Taumelbewegung der Taumelscheibe. Diese Taumel
bewegung der Taumelscheibe bewirkt eine Hin- und Herbewegung
der Kolben in den Zylinderbohrungen, so daß diese gasförmiges
Kältemittel aus der Ansaugkammer in die Zylinderbohrungen an
saugen, das gasförmige Kältemittel komprimieren und das kom
primierte gasförmige Kältemittel aus den Zylinderbohrungen in
die Auslaßkammer ausstoßen.
Bei dem bekannten Taumelscheibenkompressor mit variabler För
derleistung stehen die Taumelscheibenbasis 91 und die Gelenk
kugel 81 in Gleitkontakt miteinander, und zwar über die
sphärischen äußeren Oberflächenbereiche 83 der Gelenkkugel 81
einerseits und den sphärischen Oberflächenbereich 93 anderer
seits, der im Inneren eines Flanschbereiches 92 der Taumel
scheibenbasis vorgesehen ist. Der sphärische innere Ober
flächenbereich 93 der Taumelscheibenbasis 91 ist als ringför
mige Vertiefung an der Innenwand des Flanschbereichs 92 aus
gebildet.
Die Gelenkkugel 81 ist, wie oben erwähnt, mit zwei einander
diametral gegenüberliegenden sphärischen äußeren Oberflächen
bereichen 83 und mit einer Mittelbohrung 82 versehen, die es
gestattet, die Gelenkkugel gleitverschieblich auf der An
triebswelle zu montieren. Außerdem sind zwischen den beiden
sphärischen äußeren Oberflächenbereichen 83 zwei einander
diametral gegenüberliegende zylindrische äußere Ober
flächenbereiche 84 vorgesehen. Die beiden einander diametral
gegenüberliegenden zylindrischen äußeren Oberflächenbereiche
84 des Gelenkkugelelements 81 dienen dem Einbau des Gelenkku
gelelements 81 in den eine sphärische innere Oberfläche auf
weisenden Bereich 93 der Taumelscheibenbasis 91. Beim Zusam
menbau wird das Gelenkkugelelement 81 zunächst in eine hori
zontale Position gebracht, wie dies in Fig. 6 durch ge
strichelte Linien angedeutet ist, und dann derart in das In
nere des Flanschteils 92 der Taumelscheibenbasis 91 einge
setzt, das der Mittelpunkt der Bohrung 82 etwa mit der Mit
telebene des sphärischen inneren Oberflächenbereichs 93
fluchtet. Anschließend wird das Gelenkkugelelement 81 in eine
aufrechte Position geschwenkt, in der die beiden sphärischen
äußeren Oberflächenbereiche 83 des Gelenkkugelelements 81 an
dem sphärischen inneren Oberflächenbereich 93 der Taumel
scheibenbasis 91 anliegen. Danach wird die Anordnung aus Tau
melscheibenbasis 91 und Gelenkkugelelement 81 auf der An
triebswelle montiert, indem die Welle durch die Mittelbohrung
82 des Gelenkkugelelements 81 geschoben wird.
Bei dem bekannten Kompressor muß das Gelenkkugelelement 81
mit zwei Typen von äußeren Oberflächenbereichen versehen wer
den, nämlich mit den sphärischen äußeren Oberflächenbereichen
83 und den zylindrischen äußeren Oberflächenbereichen 84. Die
Herstellung des Gelenkkugelelements bzw. der Gelenkkugel 81
ist daher sehr schwierig und mühsam, so das hohe Herstel
lungskosten für das Gelenkkugelelement selbst und damit
letztlich für den gesamten Kompressor nicht vermieden werden
können.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Auf
gabe zugrunde, eine verbesserte Konstruktion für die Anord
nung von Gelenkkugelelement und Taumelscheibenbasis für
einen Kältemittelkompressor mit variabler Förderleistung an
zugeben und dadurch die Herstellungskosten für einen derarti
gen Kompressor zu senken.
Diese Aufgabe wird bei einem Taumelscheibenkompressor mit den
Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 durch die
Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 ge
löst.
Es ist ein besonderer Vorteil des Taumelscheiben-
Kältemittelkompressors gemäß der Erfindung, daß das Gelenkku
gelelement bzw. die Gelenkkugel wesentlich einfacher aufgebaut
ist als gemäß dem Stande der Technik, so daß das Gelenkkug
elelement selbst und damit der Kompressor insgesamt kosten
günstiger hergestellt werden können.
Speziell erfolgt bei dem erfindungsgemäßen Kompressor der
Einbau der Gelenkkugel in die Taumelscheibenanordnung bzw.
deren hohlzylindrisches Element in der Weise, daß die ebenen
Stirnflächen der Gelenkkugel mit Hilfe der Führungsrinnen in
das Innere des hohlzylindrischen Elements eingeführt werden.
Wenn dann die einzige durchgehende sphärische Außenfläche der
Gelenkkugel dem sphärischen Wandbereich der Innenwand der
Mittelbohrung des hohlzylindrischen Elements gegenüberliegt,
dann wird die Gelenkkugel so geschwenkt, daß ihre sphärische
Außenfläche in Eingriff mit dem sphärischen Wandbereich des
hohlzylindrischen Elements der Taumelscheibenanordnung ge
bracht wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Gelenkkugelele
ments bzw. durch die Art der Montage desselben ergibt sich
die vorteilhafte Möglichkeit, die Gelenkkugel auf einfache
Weise, beispielsweise durch Drehen der sphärischen
Außenfläche, herzustellen, so daß die Gelenkkugel insgesamt
kostengünstig hergestellt werden kann. Andererseits lassen
sich auch die Führungsrinnen in der Taumelscheibenanordnung
bzw. der hohlzylindrischen Taumelscheibenbasis problemlos und
kostengünstig herstellen
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nach
stehend in Verbindung mit Zeichnungen anhand eines bevorzug
ten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert und/oder sind
Gegenstand abhängiger Ansprüche. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte Aus
führungsform eines Taumelscheiben-
Kältemittelkompressors mit variabler Förder
leistung gemäß der Erfindung;
Fig. 2A eine Stirnansicht eines wichtigen Teils einer
Taumelscheibenbasis für einen Kompressor ge
mäß Fig. 1;
Fig. 2B eine der Darstellung gemäß Fig. 2A ähnliche
Stirnansicht, in der die Taumelscheibenbasis
bei eingebautem Gelenkkugelelement darge
stellt ist;
Fig. 3 einen Teil-Querschnitt der Taumelscheiben
basis längs der Linie III-III in Fig. 2A;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Ge
lenkkugelelements gemäß der Erfindung;
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Gelenkkugelele
ment gemäß Fig. 4 längs der Linie V-V in die
ser Figur; und
Fig. 6 eine Explosionsdarstellung der wesentlichen
Teile einer Taumelscheibenanordnung mit Ge
lenkkugelelement gemäß dem Stande der Technik.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 der Zeichnung einen Taumelschei
ben-Kältemittelkompressor mit variabler Förderleistung für
eine Kraftfahrzeugklimaanlage. Der Kompressor besitzt einen
Zylinderblock 1 mit mehreren darin ausgebildeten axialen
Zylinderbohrungen 1a.
Der Zylinderblock 1 ist mit einer darin ausgebildeten zylin
drischen Taumelscheibenkammer 2a versehen; sein vorderes Ende
ist dichtend durch ein vorderes Gehäuse 2 geschlossen, und
sein hinteres Ende ist dichtend durch ein hinteres Gehäuse 3
geschlossen, wobei zwischen dem hinteren Gehäuse 3 und dem
Zylinderblock 1 eine Ventilplatte 12 vorgesehen ist. Das hin
tere Gehäuse 3 ist mit einer Ansaugkammer 3a versehen, der
das zu komprimierende, gasförmige Kältemittel zuführbar ist,
und mit einer Auslaßkammer 3b zum Aufnehmen des komprimier
ten, gasförmigen Kältemittels. Die Ansaugkammer 3a und die
Auslaßkammer 3b sind durch das Öffnen von Ansaug- bzw. Aus
laßventilen mit den einzelnen Zylinderbohrungen 1a verbindbar.
Der Zylinderblock 1 ist außerdem mit einer axialen Mittelboh
rung versehen, in der ein Ende einer Antriebswelle 4 mittels
Radial- und Drucklagern gelagert ist. Die Antriebswelle 4 er
streckt sich durch die Taumelscheibenkammer 2a und ist an
ihrem anderen Ende in einer Mittelbohrung des vorderen Gehäu
ses 2 mittels eines Radiallagers gelagert.
Auf der Antriebswelle 4 ist drehfest ein Stützelement 5 mon
tiert, welches axial durch ein Drucklager an der Innenfläche
des vorderen Gehäuses 2 abgestützt wird. Das zu einer Drehbe
wegung antreibbare Stützelement 5 ist mit einem Stützarm 6
versehen, der nach hinten - in Fig. 1 gesehen nach rechts -
in die Taumelscheibenkammer 2a vorsteht und mit einer Taumel
scheibenbasis 11 in Form eines hohlen Elements über einen Ge
lenkmechanismus K verbunden ist. Im einzelnen ist der Stütz
arm 6 des drehbaren Stützelements 5 mit einer darin ausgebil
deten durchgehenden Öffnung 6a versehen, welche dazu dient,
ein Fassungselement 8 fest aufzunehmen, welches eine innere
kugelförmige Aussparung aufweist. Das Fassungselement 8
nimmt als Gleitlager eine Kugel 9 mit einer durchgehenden
Bohrung 9a auf, in die ein Führungszapfen 10, der von der
Taumelscheibenbasis 11 absteht, axial gleitverschieblich ein
greift. Der Führungszapfen 10 ist dabei in einer Montageöff
nung 11a der Basis 11 im Preßsitz festgelegt. Der Gelenkme
chanismus K umfaßt also das Fassungselement 8, die Kugel 9
und den axial gleitverschieblich geführten Führungsstift 10.
Die Taumelscheibenbasis 11 hat die Form eines im wesentlichen
zylindrischen Elements und ist mit einem hinteren Teil verse
hen, an dem eine Taumelscheibe 15 mit Hilfe eines mit einem
Gewinde versehenen Sicherungsringes 16 befestigt ist, der in
ein Gegengewinde im hinteren Teil der Taumelscheibenbasis 11
eingreift. Die Basis 11 und die Taumelscheibe 15 bilden dabei
eine Taumelscheibenanordnung M, die in dem Kompressor dazu
dient, eine Drehbewegung in eine lineare Bewegung umzusetzen.
Die in Form einer runden Scheibe ausgebildete Taumelscheibe
15 ist an ihrem äußeren Umfang mit einem Paar von
ringförmigen Stützschienen 15c versehen, die auf
gegenüberliegenden Seiten der Taumelscheibe 15 ausgebildet
sind. Die ringförmigen Stützschienen 15c der Taumelscheibe 15
sind konzentrisch zur Achse der Antriebswelle 4 angeordnet
und kreisringförmig ausgebildet und stehen gleitend im Ein
griff mit entsprechenden ringförmigen Nuten eines Paares von
Schuhen 17, welche auf ihrer Außenseite im wesentlichen zy
lindrisch ausgebildet sind. Durch die Stützschienen 15c sind
die Schuhe 17 in radialer Richtung auf den zugeordneten
Flächen der Taumelscheibe 15 bezüglich des Mittelpunkts der
selben festgelegt. Die Schuhe 17 stehen gleitend in Eingriff
mit Fassungen 18, welche jeweils eine zylindrische Innenfläche
aufweisen. Jede Fassung 18 besitzt eine zylindrische Augen
fläche, welche bezüglich der Achse der Antriebswelle 4 radial
verläuft. Die beiden Fassungen 18 für die Schuhe 17 stehen
radial gleitverschieblich in Eingriff mit radial verlaufenden
zylindrischen Aussparungen in einander gegenüberliegenden
Oberflächen eines Einschnitts 19a, der in einem Endbereich
jedes der Kolben 19 vorgesehen ist, die gleitverschieblich in
den Zylinderbohrungen 1a angeordnet sind. Der Einschnitt 19a
ist vorgesehen, um ein Hindurchlaufen des äußeren Randes der
Taumelscheibe 15 während der Drehbewegung der Taumelscheiben
anordnung M zu ermöglichen. Die Taumelscheibenanordnung M
steht also über die Schuhe 17 und deren zugeordnete Fassungen
18 in Antriebsverbindung mit mehreren Kolben 19, so daß eine
Drehung der Taumelscheibe 15 der Taumelscheibenanordnung M
eine Hin- und Herbewegung der Kolben 19 in ihren zugeordneten
Zylinderbohrungen 1a bewirkt.
Die hohle Taumelscheibenbasis 11 der Taumelscheibenanordnung
M ist ferner mit einer groben Mittelbohrung 11b versehen,
durch die die Antriebswelle 4 axial hindurchgreift, wobei die
Innenseite der die Mittelbohrung 11b umgebenden Wand der
Taumelscheibenbasis 11 einen hinteren Bereich aufweist, der
als sphärischer Wandbereich 11c zur Aufnahme einer weiter un
ten noch näher zu beschreibenden Gelenkkugel 13 ausgebildet
ist. Außerdem ist ein konischer Wandbereich 11d vorgesehen,
der sich ausgehend von dem Wandbereich 11c nach hinten bis
zum hintersten Ende der Taumelscheibenbasis 11 erstreckt. Der
sphärische Wandbereich 11c der Innenseite der Wand der Tau
melscheibenbasis 11 besitzt einen vorgegebenen Durchmesser,
der im wesentlichen demjenigen der Gelenkkugel 13 entspricht,
und grenzt an den konischen Wandbereich 11d an.
Wie aus Fig. 2A und 3 deutlich wird, sind der sphärische
Wandbereich 11c und der konische Wandbereich 11d der Taumel
scheibenbasis 11 jeweils mit einem Paar von einander diame
tral gegenüberliegenden Führungsrinnen 11e versehen, die der
art ausgebildet sind, das sie das Einsetzen der Gelenkkugel
11 in die Mittelöffnung 11b der Taumelscheibenbasis 11 ermög
lichen. Im einzelnen ist eine der Führungsrinnen des Paares
von einander gegenüberliegenden Führungsrinnen 11e, wie dies
am besten aus Fig. 2A deutlich wird, gegenüber der dem oberen
Totpunkt TDC entsprechenden Position der Taumelscheibe 15
entgegengesetzt zu der durch den Pfeil P angedeuteten Dreh
richtung der Taumelscheibe 15 um 90° versetzt, während die
andere Führungsrinne um 90° gegenüber der dem unteren Tot
punkt BDC entsprechenden Position der Taumelscheibe 15 entge
gengesetzt zur Drehrichtung versetzt ist. Die Führungsrinnen
11e sind ferner so ausgebildet, daß sie sich in axialer Rich
tung vom hintersten Ende der Taumelscheibenbasis 11 in Rich
tung auf das Innere der Mittelbohrung 11b erstrecken, wobei
die Führungsrinnen jeweils eine Breite haben, die der Dicke
der Gelenkkugel 13 entspricht (Fig. 4). Die Führungsrinnen
11e sind ferner so ausgebildet, daß sie in radialer Richtung
eine solche Tiefe haben, daß der Boden der Führungsrinnen auf
einer zylindrischen Fläche liegt, deren Durchmesser gleich
dem Durchmesser der Gelenkkugel 13 ist. Wie aus der Darstel
lung gemäß Fig. 3 deutlich wird, enden die axial am weitesten
innen liegenden Enden der Führungsrinnen 11e in der Mitte des
sphärischen Wandbereichs 11c der Innenwand der Taumelschei
benbasis 11.
Nachstehend soll nunmehr das Verfahren zum Einsetzen der Ge
lenkkugel 13 in die Taumelscheibenbasis 11 unter Bezugnahme
auf Fig. 2B beschrieben werden, welche einen Zustand zeigt,
in dem die Gelenkkugel 13 in die Taumelscheibenbasis 11 ein
gesetzt ist und in dem sphärischen Wandbereich 11c der Innen
wand der Taumelscheibenbasis 11 sitzt.
Gemäß Fig. 1 ist die Gelenkkugel 13 derart auf der Antriebs
welle 4 montiert, daß sie radial zwischen der Antriebswelle 4
und der Taumelscheibenbasis 11 liegt. Die Gelenkkugel 13 ist
mit einer axial durchgehenden Bohrung 13b versehen, die durch
ihre Mitte hindurchgeht, derart, daß die Antriebswelle 4 die
Gelenkkugel 13 durchgreifen kann. Wie besonders aus Fig. 4
deutlich wird, ist die Gelenkkugel 13 außerdem mit einem Paar
von einander gegenüberliegenden ebenen Stirnflächen 13c ver
sehen, die symmetrisch bezüglich einer Ebene angeordnet sind,
welche senkrecht zur Achse der axial durchgehenden Bohrung
13b verläuft und durch die Mitte der sphärischen Außenfläche
13a der Gelenkkugel 13 hindurchgeht. Die Stirnflächen 13c
sind also im gleichen Abstand von der vorstehend definierten
Mittelebene angeordnet, welche durch die sphärische Augen
fläche 13a hindurchgeht.
Die Gelenkkugel 13 ist axial gleitverschieblich auf die An
triebswelle 4 aufsetzbar und ständig elastischen Kräften von
Federn 20, 21 unterworfen, die zu beiden Seiten der Gelenkku
gel 13 angeordnet sind.
Wenn die Gelenkkugel 13 in der Taumelscheibenbasis 11 ange
ordnet werden soll, dann muß die Gelenkkugel gemäß Fig. 2A
und 2B vor dem Einsetzen derselben in die Mittelbohrung 11b
der Taumelscheibenbasis 11 zunächst in eine Position gebracht
werden, in der die durchgehende Bohrung 13b der Gelenkkugel
13 mit der Mittelbohrung der Taumelscheibenbasis 11 einen
rechten Winkel einschließt. Anschließend wird die Gelenkkugel
13 dann vom hintersten Ende der Taumelscheibenbasis her der
art in dieselbe eingeführt, daß die ebenen Stirnflächen 13c
der Gelenkkugel 13 von den Führungsrinnen 11e geführt werden.
Wenn die Gelenkkugel 13 im Verlauf dieser Vorschubbewegung
eine Position erreicht, in der ihre sphärische Außenfläche
13a dem sphärischen Wandbereich 11c der Mittelbohrung 11b der
Taumelscheibenbasis 11 gegenüberliegt, wird sie um eine zur
Achse ihrer Mittelbohrung 13b senkrechte Achse um etwa 90°
gedreht bis sie aufgestellt ist und an dem sphärischen Wand
bereich 11c anliegt. Auf diese Weise wird die Gelenkkugel 13
in die Taumelscheibenbasis 11 eingebaut. Fig. 2B zeigt die
Gelenkkugel 13 im eingebauten Zustand in der Taumelscheiben
basis 11, wobei die sphärische Außenfläche 13a der Gelenkku
gel 13 in Kontakt mit der sphärischen Wandfläche 11c der Tau
melscheibenbasis 11 steht. Das Einsetzen der Antriebswelle 4
in die Mittelbohrung 13b der Gelenkkugel 13 erfolgt nach dem
Zusammenbau der Gelenkkugel 13 und der Taumelscheibenbasis 11.
Die Taumelscheibe 15 der mit der Antriebswelle 4 rotierenden
Taumelscheibenanordnung kann ihren Neigungswinkel bezüglich
einer zur Achse der Antriebswelle 4 senkrechten Ebene auf
grund der beschriebenen Anordnung der Gelenkkugel 13 und auf
grund des Vorhandenseins des beschriebenen Gelenkmechanismus
K ändern.
Gemäß Fig. 1 nimmt das hintere Gehäuse 3 des Kompressors ein
Steuerventil 22 zur Steuerung des Druckpegels in der Taumel
scheibenkammer 2a auf. Aufbau und Arbeitsweise des Steuerven
tils 22 sind bekannt und beispielsweise in der US-PS
4, 729,719 beschrieben.
Nachstehend soll nunmehr kurz die Arbeitsweise des als Aus
führungsbeispiel betrachteten Taumelscheibenkompressors mit
variabler Förderleistung beschrieben werden.
Wenn sich die Antriebswelle 4 gemeinsam mit der Taumelschei
benanordnung M dreht, dann dreht sich die Taumelscheibe 15 um
die Achse der Antriebswelle 4, wobei die Kolben 19 in ihren
Zylinderbohrungen 1a durch ihr Zusammenwirken mit der Taumel
scheibe 15 über die Schuhe 17 und die Fassungen 18 zu einer
Hin- und Herbewegung angetrieben werden. Dabei wird gasförmi
ges Kältemittel aus der Ansaugkammer 3a im hinteren Gehäuse 3
in die betreffenden Zylinderbohrungen 1a gesaugt und dann
darin durch die Kolben 19 komprimiert. Das komprimierte gas
förmige Kältemittel wird während des Auslaßhubes der einzel
nen Kolben 19 aus den Zylinderbohrungen in die Auslaßkammer
3b ausgestoßen. Die Förderleistung, d. h. die Menge des aus
den Zylinderbohrungen 1a in die Auslaßkammer 3b ausgestoßenen
komprimierten gasförmigen Kältemittels wird durch den Druck
pegel in der Taumelscheibenkammer 2a gesteuert, wobei dieser
Druck wiederum mit Hilfe des Steuerventils 22 gesteuert wird.
Wenn beispielsweise in der Taumelscheibenkammer 2a durch Be
tätigung des Steuerventils 22 ein vorgegebener niedriger
Druck eingestellt wird, dann ist der Gegendruck, der auf die
äußeren Enden der Kolben 19 wirkt, niedrig, so das folglich
der Neigungswinkel der Taumelscheibe 15 der Taumelscheiben
anordnung M zunimmt. Wenn der auf die Kolben 19 wirkende
Gegendruck niedrig ist, dann wird nämlich die Kugel 9 in der
Fassung 8 verschoben, so daß der Führungszapfen 10 im wesent
lichen nach vorn verlagert wird. Die Taumelscheibenbasis 11
wird folglich im Uhrzeigersinn - in Fig. 1 - um die Gelenkku
gel geschwenkt. Gleichzeitig wird die Gelenkkugel 13 entgegen
der Federkraft der Feder 21 nach vorn verschoben, die zwi
schen der Gelenkkugel 13 und dem drehbaren Stützelement ange
ordnet ist. Der Führungszapfen 10 des Gelenkmechanismus K
wird demgemäß in der Bohrung 9a der Kugel 9 derart bewegt
das er weiter über den Stützarm 6 vorsteht. Der Neigungswin
kel der Taumelscheibe 15 nimmt folglich zu, und die mit den
zylindrischen Schuhen 17 in Eingriff stehenden Fassungen 18
werden folglich in den Einschnitten 19a der Kolben 19 radial
derart bewegt, das der Hub der Hin- und Herbewegung der Kol
ben 19 erhöht wird. Folglich wird die Förderleistung des Kom
pressors erhöht.
Wenn andererseits das Steuerventil 22 eine Fluidverbindung
zwischen der Ansaugkammer 3a und der Taumelscheibenkammer 2a
unterbricht, dann wird der Druckpegel 2a aufgrund von Leck
gasströmen aus den Zylinderbohrungen 1a erhöht. Auf die Rück
seite der Kolben 19 wirkt folglich ein hoher Gegendruck, der
die Tendenz hat, den Neigungswinkel der Taumelscheibe 15 zu
verringern. Im einzelnen wird in dem Gelenkmechanismus K die
Kugel 9 in der Fassung 8 derart bewegt, daß der Führungszap
fen 10 im wesentlichen nach hinten verstellt wird. Dement
sprechend wird die Taumelscheibenbasis 1 im Gegenuhrzeiger-
Sinn - in Fig. 1 - um die Gelenkkugel 13 geschwenkt. Gleich
zeitig wird die Gelenkkugel 13 auf der Antriebswelle 4 entge
gen der Federkraft der Feder 20 nach hinten verschoben, die
zwischen der Gelenkkugel 13 und der Mittelbohrung des Zylin
derblockes 1 angeordnet ist. Dementsprechend wird der Füh
rungszapfen 10 des Gelenkmechanismus K in der Führungsbohrung
9a derart bewegt, daß das Ausmaß, in dem er über den Stütz
arm 6 vorsteht, reduziert wird. Im Ergebnis wird der Nei
gungswinkel der Taumelscheibe 15 reduziert, so daß die mit
den Schuhen 17 zusammenwirkenden Fassungen in den Einschnit
ten 19a der Kolben 19 radial derart bewegt werden, daß der
Hub der Hin- und Herbewegung der Kolben reduziert wird. Dem
entsprechend wird die Förderleistung des Kompressors verrin
gert.
Bei dem als Ausführungsbeispiel betrachteten Kompressor gemäß
der Erfindung besitzt die Gelenkkugel 13 eine einzige sphäri
sche Außenfläche 13a, und die Herstellung der Gelenkkugel 13
ist folglich sehr einfach im Vergleich zur Herstellung einer
konventionellen Gelenkkugel mit sphärischen und zylindrischen
Außenflächen, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. Daher sind die
Produktionskosten der Gelenkkugel bei dem erfindungsgemäßen
Kompressor geringer als bei der konventionellen Gelenkkugel
gemäß Fig. 6.
Weiterhin wird die Anordnung der Führungsrinnen 11e der Tau
melscheibenbasis 11 so gewählt, daß diese um 90° gegenüber
denjenigen Positionen der Taumelscheibe 15 versetzt sind, die
dem oberen bzw. dem unteren Totpunkt entsprechen, und zwar
entgegengesetzt zur Drehrichtung der Taumelscheibe 15 im Be
trieb. Dabei ist die dem oberen Totpunkt der Taumelscheibe 15
entsprechende Position diejenige Position, in der die Taumel
scheibe 15 die betreffenden Kolben 19 in die Endposition
ihres Kompressionshubes bewegen kann.
Wenn der obere Totpunkt der Taumelscheibe 15 der Taumelschei
benanordnung M in eine Position gedreht wird, in der er exakt
mit einer der Zylinderbohrungen Ia fluchtet, ist die Kompres
sion des Kältemittels in der betreffenden Zylinderbohrung 1a
und das Austreiben des Kältemittels in die Auslaßkammer 3b
abgeschlossen. Der Saughub für das Ansaugen des Kältemittels
beginnt kurz danach. Obwohl die Taumelscheibe 15 ständig ver
schiedenen Reaktionskräften unterworfen ist, die durch die
einzelnen Kolben 19 erzeugt werden, ist der jeweils in der
oberen Totpunktposition befindliche Punkt der Taumelscheibe
15 nicht der größten Kraft ausgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt be
stehen die oben erwähnten verschiedenen Reaktionskräfte aus
einer Kombination der Gaskompressions-Reaktionskraft und der
Gasansaug-Reaktionskraft. Die größte Reaktionskraft wirkt auf
die Taumelscheibe 15 stets in der Position, die entgegenge
setzt zur Drehrichtung der Taumelscheibe 15 um einige Winkel
grade von der dem oberen Totpunkt entsprechenden Position
entfernt ist.
Bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die
Lage der Führungsrinnen 1e in der Taumelscheibenbasis 11 so
gewählt, daß sie von der vorstehend angesprochenen Position
der Taumelscheibe 15 verschieden ist, in der diese der größ
ten Reaktionskraft ausgesetzt ist. Demgemäß können die in
Eingriff miteinander stehenden sphärischen Flächen der Ge
lenkkugel 13 und der Taumelscheibenbasis 11 gewährleisten,
daß die größten Reaktionskräfte, die über die Taumelscheibe
15 auf die Taumelscheibenanordnung M einwirken, von der sphä
rischen Außenfläche 13a der Gelenkkugel 13 aufgenommen werden
können. Das Vorhandensein der Führungsrinnen 11e in der Tau
melscheibenbasis 11 beeinträchtigt nämlich die Stützfunktion
der Gelenkkugel 13 nicht. Dementsprechend entsteht im Betrieb
des Kompressors, wenn überhaupt, nur ein geringes Geräusch.
Aus der vorstehenden Beschreibung des bevorzugten Aus
führungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wird deutlich,
daß ein erfindungsgemäßer Taumelscheibenkompressor mit
variabler Förderleistung preisgünstig hergestellt werden
kann, da eine billige Gelenkkugel verwendet wird, die eine
einzige sphärische Außenfläche hat, während die Taumelschei
benbasis ein Paar von Führungsrinnen aufweist, die einen ein
fachen Einbau der Gelenkkugel in die Taumelscheibenanordnung
ermöglichen.
Claims (3)
1. Taumelscheiben-Kältemittelkompressor mit variabler För
derleistung, umfassend:
Kompressor-Gehäuseeinrichtungen mit einer Ansaugkammer für ein zu komprimierendes gasförmiges Kältemittel, mit einer Auslaßkammer zum Aufnehmen des komprimierten gas förmigen Kältemittels, mit einer als Förderleistungs- Steuerkammer dienenden Taumelscheibenkammer und mit meh reren Zylinderbohrungen;
mehrere von den Zylinderbohrungen hin- und herbeweglich aufgenommene Kolben, deren eines Ende als Kompressions kopf dient und deren anderes Ende dem Kompressionskopf in axialer Richtung gegenüberliegt;
eine axiale Antriebswelle, die in den Gehäuseeinrich tungen drehbar gelagert ist und sich durch die Taumel scheibenkammer hindurch erstreckt;
drehfest mit der Antriebswelle verbundene Stützeinrich tungen in der Taumelscheibenkammer, die mit einem Stütz arm versehen sind;
eine Gelenkkugel, die axial gleitverschieblich auf der Antriebswelle montiert ist und die mit einer einzigen durchgehenden sphärischen Außenfläche versehen ist, die eine Mittelbohrung zur gleitverschieblichen Aufnahme der Antriebswelle aufweist und die ein Paar von einander axial gegenüberliegenden flachen Stirnflächen aufweist, die symmetrisch zu einer Ebene angeordnet sind, die senkrecht zur Achse der Mittelbohrung und durch die Mittelebene der sphärischen Außenfläche verläuft;
eine Taumelscheibenanordnung mit einem die Antriebswelle umgebenden, im wesentlichen hohlzylindrischen Element, welches mit dem Stützarm der Stützeinrichtungen schwenk bar verbunden ist, wobei das hohlzylindrische Element eine Mittelbohrung aufweist, die von einer axial verlau fenden Innenwandfläche umgeben ist, welche mindestens einen sphärischen Bereich aufweist, welcher derart in Eingriff mit der sphärischen Außenfläche der Gelenkkugel bringbar ist, daß der Neigungswinkel der Taumelscheiben anordnung bezüglich einer zur Achse der Antriebswelle senkrechten Ebene variabel ist und wobei die Taumel scheibenanordnung eine scheibenförmige Taumelscheibe um faßt, die in Antriebsverbindung mit den Kolben steht, um diese in Abhängigkeit von einer Drehung der Antriebswel le in ihren Zylinderbohrungen zu einer Hin- und Herbewe gung anzutreiben; und
Steuereinrichtungen zum Steuern des Druckes in der Tau melscheibenkammer zur Änderung des Neigungswinkels der Taumelscheibenanordnung und damit der Förderleistung des Kompressors,
dadurch gekennzeichnet, daß das hohlzylindrische Element (11) ein Paar von Führungsrinnen (11e) aufweist, die es ermöglichen, daß die Gelenkkugel (13) in die Mittelboh rung des hohlzylindrischen Elements (11), ausgehend von einem Ende desselben, derart einführbar ist, daß die ebenen Stirnflächen (13c) von den Führungsrinnen (11e) gleitverschieblich geführt werden, wenn die Gelenkkugel (13) in die Taumelscheibenanordnung (M) eingebaut wird, und daß die Führungsrinnen (11e) der Taumelscheiben anordnung (M) derart angeordnet sind, daß sie entgegen gesetzt zu der betriebsmäßigen Drehrichtung der Taumel scheibenanordnung (M) jeweils um 90° gegenüber der dem oberen bzw. unteren Totpunkt entsprechenden Position der Taumelscheibe (15) versetzt sind.
Kompressor-Gehäuseeinrichtungen mit einer Ansaugkammer für ein zu komprimierendes gasförmiges Kältemittel, mit einer Auslaßkammer zum Aufnehmen des komprimierten gas förmigen Kältemittels, mit einer als Förderleistungs- Steuerkammer dienenden Taumelscheibenkammer und mit meh reren Zylinderbohrungen;
mehrere von den Zylinderbohrungen hin- und herbeweglich aufgenommene Kolben, deren eines Ende als Kompressions kopf dient und deren anderes Ende dem Kompressionskopf in axialer Richtung gegenüberliegt;
eine axiale Antriebswelle, die in den Gehäuseeinrich tungen drehbar gelagert ist und sich durch die Taumel scheibenkammer hindurch erstreckt;
drehfest mit der Antriebswelle verbundene Stützeinrich tungen in der Taumelscheibenkammer, die mit einem Stütz arm versehen sind;
eine Gelenkkugel, die axial gleitverschieblich auf der Antriebswelle montiert ist und die mit einer einzigen durchgehenden sphärischen Außenfläche versehen ist, die eine Mittelbohrung zur gleitverschieblichen Aufnahme der Antriebswelle aufweist und die ein Paar von einander axial gegenüberliegenden flachen Stirnflächen aufweist, die symmetrisch zu einer Ebene angeordnet sind, die senkrecht zur Achse der Mittelbohrung und durch die Mittelebene der sphärischen Außenfläche verläuft;
eine Taumelscheibenanordnung mit einem die Antriebswelle umgebenden, im wesentlichen hohlzylindrischen Element, welches mit dem Stützarm der Stützeinrichtungen schwenk bar verbunden ist, wobei das hohlzylindrische Element eine Mittelbohrung aufweist, die von einer axial verlau fenden Innenwandfläche umgeben ist, welche mindestens einen sphärischen Bereich aufweist, welcher derart in Eingriff mit der sphärischen Außenfläche der Gelenkkugel bringbar ist, daß der Neigungswinkel der Taumelscheiben anordnung bezüglich einer zur Achse der Antriebswelle senkrechten Ebene variabel ist und wobei die Taumel scheibenanordnung eine scheibenförmige Taumelscheibe um faßt, die in Antriebsverbindung mit den Kolben steht, um diese in Abhängigkeit von einer Drehung der Antriebswel le in ihren Zylinderbohrungen zu einer Hin- und Herbewe gung anzutreiben; und
Steuereinrichtungen zum Steuern des Druckes in der Tau melscheibenkammer zur Änderung des Neigungswinkels der Taumelscheibenanordnung und damit der Förderleistung des Kompressors,
dadurch gekennzeichnet, daß das hohlzylindrische Element (11) ein Paar von Führungsrinnen (11e) aufweist, die es ermöglichen, daß die Gelenkkugel (13) in die Mittelboh rung des hohlzylindrischen Elements (11), ausgehend von einem Ende desselben, derart einführbar ist, daß die ebenen Stirnflächen (13c) von den Führungsrinnen (11e) gleitverschieblich geführt werden, wenn die Gelenkkugel (13) in die Taumelscheibenanordnung (M) eingebaut wird, und daß die Führungsrinnen (11e) der Taumelscheiben anordnung (M) derart angeordnet sind, daß sie entgegen gesetzt zu der betriebsmäßigen Drehrichtung der Taumel scheibenanordnung (M) jeweils um 90° gegenüber der dem oberen bzw. unteren Totpunkt entsprechenden Position der Taumelscheibe (15) versetzt sind.
2. Kältemittelkompressor nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungsrinnen (11e) derart ausgebil
det sind, daß sie sich, ausgehend von einem Ende der
Taumelscheibenanordnung (M), in axialer Richtung bis zur
Mitte des sphärischen Wandbereichs (11c) der Taumel
scheibenanordnung (M) erstrecken und daß die Breite der
Führungsrinnen (11e) im wesentlichen gleich der Dicke
der Gelenkkugel (13) zwischen deren Stirnflächen (13c)
ist.
3. Kältemittelkompressor nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungsrinnen (11e) der Taumelschei
benanordnung (M) mit einem zylindrischen Boden versehen
sind und daß die Böden der Führungsrinnen (11e) auf
einem Kreis liegen, dessen Durchmesser im wesentlichen
dem Durchmesser der sphärischen Außenfläche (13a) der
Gelenkkugel (13) entspricht.
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