DE429002C - An- und Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen - Google Patents
An- und Abstellvorrichtung fuer SprechmaschinenInfo
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- DE429002C DE429002C DES66281D DES0066281D DE429002C DE 429002 C DE429002 C DE 429002C DE S66281 D DES66281 D DE S66281D DE S0066281 D DES0066281 D DE S0066281D DE 429002 C DE429002 C DE 429002C
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- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 3
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-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
- G11B17/02—Details
Landscapes
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Description
Bei Sprechmaschinen sind die verschiedenartigsten selbsttätigen Absteller bekannt, und
zwar sowohl für Federwerksantrieb als auch für elektrischen Antrieb, die sich zum Teil auf
die letzte Tonrille der Schallplatte einstellen lassen und vom Tonarm betätigt werden.
Der Gegenstand der Erfindung weicht von diesem Bekannten in seiner Bauart ab und
kann für alle Arten von Antrieben Anwendung finden. Die Neuerung beruht gemäß der Erfindung gegenüber dem bereits Bekannten
im wesentlichen darin, daß die ganze Einrichtung verschiebbar angeordnet ist, und
zwar in stromleitenden Schienen, in denen mittels eines Zahnradantriebs der Ausschaltezeitpunkt
genau einstellbar ist.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und
zwar: Abb. 1 in der Draufsicht und Abb. 2 im Querschnitt. Am Sprechmaschinengehäuse q
(Abb. 2) sind zwei konzentrisch liegende Stromleitungsschienen α und b angebracht.
Die Schiene b ist mit Zähnen ρ (Abb. 1) versehen
und mit konzentrischen Bogenführungen m, n. ausgerüstet, zwischen welchen eine verschiebbare
Grundplatte c gleitet. Diese läßt sich durch einen Zahntrieb d, ρ leicht verschieben und
in ihrer jeweiligen Stellung durch eine Klemmschraube feststellen. Die Schiene b, die
Grundplatte c und ein Hebel e, f (Abb. 2) sind sämtlich mit der gleichen Stromleitung
verbunden. Eine in der Grundplatte c isoliert gelagerte Säule g nimmt mittels einer
Feder h den Strom von der Schiene a ab und ist demnach mit dem zweiten Stromleiter
verbunden. Am unteren Ende des Hebels e
ist oberhalb einer Schraubenfeder / der Trä- |
ger k des üblichen Bremskissens angeordnet, j
der bei ausgeschaltetem Hebel e (Abb. 2) den I Plattenteller 0 der Sprechmaschine feststellt,
ihn also am weiteren Drehen hindert.
Soll die Sprechmaschine in Tätigkeit gesttzt werden, so wird der Hebel e an seinem
Griffe e' gefaßt und in Richtung des Pfeiles χ (Abfo. 2) gedreht, bis er die punktiert gezeichnete
Stellung einnimmt. ;Die Folge Idavioin i ist, daß das Ende e' des Hebels e hinter
die Nase / der Säule g greift und hier ein- ■ schnappt. Es wird dadurch zunächst der
Feststeller k von dem Plattenteller ο der Sprechmaschine zurückgezogen, wodurch diese
zum Drehen freigegeben wird. Dtes weiteren !
wird dadurch, daß das Ende e' an der Nase t der Säule g fest anliegt, der Strom zwischen ;
den beiden Schienen α und b geschlossen, was ein Aufleuchten einer z. B. im Gehäuse- ;
deckel der Sprechmaschine angebrachten j Glühlampe zur Folge hat. Hat die Sprechmaschine
elektrischen Antrieb, dann kann die Anordnung so getroffen werden, daß gleichzeitig
mit der Einschaltung der Glühlampe auch der Antriebsmotor der Sprechmaschine eingeschaltet wird. !
Soll die Sprechmaschine zum Stillstand ge- ] bracht werden, so wird der Hebel e aus der
in Abb. 2 punktiert dargestellten Lage in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete Lage ge- i
bracht, wodurch zunächst die Stromverbindung unterbrochen und die Glühlampe wie auch
der Antriebsmotor ausgeschaltet werden. { Gleichzeitig wird aber der Träger Ii durch
den Zug der Feder / mit dem Bremskissen j fest an den Plattenteller 0 gepreßt und dieser j
zum Stillstand gebracht. !
Die Glühlampe leuchtet während des Be- : triebes, um die Bewegung der Schalldose
z. B. durch ein im Gehäuse der Sprechmaschine angebrachtes Fenster beobachten zu
können.
Der Hebel e der Schaltvorrichtung für die Glühlampe dient noch einem besonderen
Zweck. Die Schallplatten sind auf ihrer Ober- i fläche nicht bis zum Mittelpunkt der Platte |
mit Spielrillen versehen, sondern ihr innerer, : ungefähr 6 bis 8 cm im Durchmesser messender
konzentrischer Kreis ist frei von ihnen. | Die Grundplatte c wird mittels des Zahn- j
triebes d, ρ innerhalb der Bogenführungen m, η so weit verschoben, daß der Tonarm
der Sprechmaschine beim Spielen — also beim Drehen des Plattentellers ο —, wenn die Spielrillen
zu Ende gehen, in Richtung des Pfeiles y (Abb. 1) in an sich bekannter Weise
auf den eingeschalteten Hebel e drückt, wodurch das untere Ende e' dieses Hebels 0
von der Nase I der Säule g weggedrückt, wird und die an dem Hebelteil / greifende Feder i
in Tätigkeit tritt, so daß der Hebel e, f in die in Abb. 2 ausgezogen dargestellte Lage gelangt.
Die Glühlampe und der Motor werden hierdurch ausgeschaltet, der Plattenteller wird
durch das Bremskissen zum Stillstand gebracht, das Spiel hört auf. Je nach der Größe
des Durchmessers des innersten, von Spielrillen freien konzentrischen Kreises der Schallplatte
wird der Hebelarm e durch Verschieben der Grundplatte c innerhalb der Bogenführungen
in, η so eingestellt, daß stets unmittelbar
am Ende der Schallrillen ein selbsttätiges Feststellen des Plattentellers durch den
Tonarm erfolgt und somit die Tätigkeit der Sprechmaschine unterbrochen wird.
Claims (2)
1. An- und selbsttätige Abstellvorrichtung für Plattensprechmaschinen mit einem
durch den Tonarm betätigten, nach der jeweiligen Spiellänge der Schallplatte einstellbaren
Schaltglied, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Tonarm betätigte Schaltglied (e, f) in außerhalb des Plattentellers
(o) am Sprechmaschinengehäuse (q) angeordneten konzentrischen Bogenführungen
(m, ti), zweckmäßig durch Zahnradantrieb (d, p), verschiebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der beim Abstellen des Werks gleichzeitig ein
elektrischer Strom, der des Antriebsmotors^ der einer elektrischen Lampe o. dgl., äusschaltbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der konzentrischen Bogenführungen (m) mit einer Stromleitungsschiene
(&) versehen ist, zu der isoliert und konzentrisch eine zweite Stromleitungsschiene
(a) angeordnet ist, und daß auf einer in
den Bogenführungen (m, n) verschiebbaren,
mit der einen Stromleitungsschiene
(b) leitend verbundenen (d,p>
Grundplatte
(c) des um eine wagerechte Achse drehbaren, unter Federwirkung ü'.i stehenden
und den Bremsarm (k) der Plattentellerbremse tragenden Schaltgiiedes (ß,f) elektrisch
isoliert ein Körper fg) angeordnet ist, der mit der zweiten Stromleitungsschiene
(a) in leitender Verbindung Ui) steht und eine Kontaktnase (/,) trägt, mittels
der nur bei aufrechtstehendem Hebel
(f) des Schaltgliedes ft',/1 der Strom zwischen
den Stromleitungsschienen (a und b) geschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66281D DE429002C (de) | 1923-11-23 | 1923-11-23 | An- und Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66281D DE429002C (de) | 1923-11-23 | 1923-11-23 | An- und Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE429002C true DE429002C (de) | 1926-05-15 |
Family
ID=7498691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES66281D Expired DE429002C (de) | 1923-11-23 | 1923-11-23 | An- und Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE429002C (de) |
-
1923
- 1923-11-23 DE DES66281D patent/DE429002C/de not_active Expired
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