DE428902C - Verfahren zur Einrahmung von Bildern - Google Patents

Verfahren zur Einrahmung von Bildern

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DE428902C DEK88472D DEK0088472D DE428902C DE 428902 C DE428902 C DE 428902C DE K88472 D DEK88472 D DE K88472D DE K0088472 D DEK0088472 D DE K0088472D DE 428902 C DE428902 C DE 428902C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies
    • B44C5/02Mountings for pictures; Mountings of horns on plates

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Einrahmung von Bildern. Gerahmte Bilder bestehen bisher aus mindestens zwei getrennten Teilen, nämlich dem Bild und dem Rahmen, die in passender Weise miteinander vereinigt werden. Nach vorliegender Erfindung werden Bild und Rahmen so hergestellt, daß der Rahmen mit dem Bild, ein unlösliches Ganzes bildet. Zu dem Zweck wird auf einen gewöhnlichen Blendrahmen aus. Holz das Bild so aufgeklebt oder genagelt, daß es auf dem Blendrahmen aufliegt. Die Ränder des. Bildes brauchen hierbei nicht umgeschlagen zu werden, so daß die Leinwand, Pappe, Papier o. dgl., worauf sich das Bild befindet, eine einzige ebene Fläche bildeta Dann wird an den Rändern dieser Fläche der Rahmen mittels einer plastischen Masse, wie Stuck o. dgl., aufgeformt und gegebenenfalls vergoldet oder sonstwie verziert, so daß der Blendrahmen, das-. Bild und der eigentliche Rahmen ein unlösbares Ganzes bilden. Durch Aufbringen von Vergoldung o, dgl. auf die Seiten des Rahmens werden die Fugen zwischen den drei Teilen überdeckt und ein gefälliges Aussehen auch in dieser Hinsicht erreicht.
  • Es ist bei der Ausführung dieses Verfahrens empfehlenswert, das Bild so auf den Rahmen auszubringen, daß man erst die Ränder des Bildes über die äußeren Kanten des Blendrahmens herumschlägt, so da0 das Bild gut gespannt wird, und daß man diese Ränder dann vorläufig an den Seiten des Blendrahmens festnagelt. Erst dann nagelt man die oben liegenden Bilderränder auf der Vorderseite des Blendrahmens fest und schneidet da* Bild dann an den äußeren Kanten des Blendrahmens ab, worauf man schließlich die Seitenwände des Bildes entfernt. Bei besonderen Ansprüchen an die Haltbarkeit des Bildes, insbesondere gegen Verwerfen bei Witterungseinflüssen, ist es nötig, die das Bild tragende Fläche wesentlich zu verstärken.. Zu dem Zwecke nimmt man zunächst, als in dem Bilderrahmen zu unterst kommend, Leinwand. Pappe o. dgl. Atif diese klebt man mittels beliebiger Klebemittel, z. B. Schellack, nacheinander mehrere, z. B. vier Lagen dünnes, festes Papier auf, und schließlich das eigentliche Bild, worauf wie vorhin beschrieben weiter verfahren wird.
  • Auch ist es zulässig, die eigentlichen, oben liegenden Rahmen aus Holzleisten o. dgl. herzustellen, und diese auf das Bild ringsherum aufzunageln. Dann ist eine besondere Nagelung des Bildes selbst auf der Vorderfläche des Rahmens unnötig. Auch hier werden die etwa zum Spannen benötigten Seitenteile des Rahmens gegebenenfalls nachher entfernt.
  • Die Seitenflächen des fertigen Rahmens können auch statt Vergoldung o. dgl. mit einem herumgelegten oder aufgeklebten Band aus Webestoff oder Papier o. dgl. verkleidet werden.
  • Das Verfahren zur Einrahmung und ein danach hergestelltes gerahmtes Bild ist in den Abb, i bis 4. in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Hierbei gibt Abb. i eine Draufsicht auf das fertige Erzeugnis, Abb: a einen Schnitt, Abb. 3 eine Seitenansicht und Abb. q. eine Seitenansicht des noch unfertigen Erzeugnisses. Hierbei ist i die Leinwand o. dgl. mit dem Bild, die gegebenenfalls in vorhin beschriebener Weise verstärkt sein kann, a der Blendrahmen mit Eckverstärkung 3, q. der eigentliche, aus -Stuck o. dgl. oder einer aufgelegten Holzleiste bestehende Rahmen, 5 die fertige Seitenfläche. 6 der zunächst umgelegte und zwecks Spannens festgenagelte äußere Bildrand, der im Verlaufe des Verfahrens wieder entfernt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zur Einrahmung von Bildern, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilder zunächst auf einen Blendrahmen aufgelegt werden, und sodann unmittelbar auf die Ränder der Bildfläche der eigentliche Rahmen mittels einer plastischen Masse aufgeformt wird, oder gegebenenfalls Rahmenleisten aufgenagelt werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilder zunächst über die äußeren Kanten des Blendrahmens: gespannt, im Anschluß hieran auf der Vorderseite des Blendrahmens befestigt und schließlich an den äußeren" Blendrahmenkanten abgeschnitten werden, wobei man zweckmäßig die das Bild tragende Fläche mittels, einer oder mehrerer Lagen von Leinwand, Papier, Pappe o. dgl. verstärkt.
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