DE42657C - Neuerung an Hufbeschlägen ohne Nagelung - Google Patents

Neuerung an Hufbeschlägen ohne Nagelung

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Publication number
DE42657C
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DE
Germany
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hoof
nailing
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horseshoe
horseshoes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42657D
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Original Assignee
J. JUTSON und F. A. POUPARD in London
Publication of DE42657C publication Critical patent/DE42657C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L3/00Horseshoes fastened by means other than nails, with or without additional fastening by nailing
    • A01L3/02Horseshoes consisting of one part

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Hufbeschlag ohne Nagelung, bei welchem eine sichere Befestigung des Hufeisens am Hufe zu erreichen gesucht ist, ohne dafs eine für das Thier schädliche oder schmerzvolle Pressung auf den Huf verursacht wird.
Die Zeichnung verdeutlicht die Construction des neuen Hufbeschlages. A ist das Hufeisen in einem Stück mit der vorderen Zunge B. An den Schenkeln des ■ Hufeisens sind Warzen C C so angeordnet, Fig. 2, dafs sie an die Seiten des Hufes nahe derjenigen Stelle zu liegen kommen, wo der Huf den gröfsten Durchmesser hat. Diese Warzen treten in den Huf ein und dürfen deshalb nicht so weit nach hinten angebracht werden, dafs sie auf die zarteren Theile des Hufes pressen. Zu dem Zwecke, noch gröfsere Sicherheit vor dem Gleiten des Eisens längs des Hufes zu bieten, ist in den vorderen Theil desselben eine Schraube eingeschraubt, deren buckelartiger Kopf D in eine Aushöhlung des Hufes eingreift. Die Befestigung des Hufeisens an dem Hufe vermitteln Bänder G G von dünnem Stahl, welche an einem Ende an der hinteren Kante des Hufeisens möglichst weit hinten befestigt sind und mit dem anderen Ende an die Zunge B so hoch wie möglich angeschlossen werden. Zum Zwecke der festen Verbindung der Bänder G mit der Zunge C endigt letztere oben in eine Gabel, deren Zinken keilförmig gestaltet und auf ihrer inneren Fläche sperrzahnartig eingekerbt sind. Ueber diese Zinken werden die das Ende ,der Bänder G bildenden Bügel g, Fig. 3 und 4, geschoben und unter Vermittelung einer Feder K, welche in die Sperrzähne der Gabel von B eingreift, an ihrer Stelle gehalten. Bei der Construction der Bügel g ist darauf Bedacht genommen, dafs die Bänder G sich mit ihrer vollen Fläche an den Huf anlegen können. Es ist klar, dafs das Band G um so kräftiger angespannt wird, je weiter man die Bügel g über die Zinken der Gabel von B schiebt. Die Feder K wirkt dabei als Sperrkegel. indem sie beim Aufzwängen der Bänder g auf die Zunge B über die Sperrzähne der Gabelzinken der Zunge B gleitet und eine Ruckbewegung der Bänder durch ihren Eingriff in die Sperrzähne verhütet.
Man kann die Anspannung der Bänder auch dadurch erreichen, dafs man die Zapfen H am Hufeisen, an welche die unteren Enden der Bänder eingreifen, so einrichtet, dafs sie excentrische Bewegung vollführen können. Es empfiehlt sich ferner, auf der inneren Sehe der Zunge B eine Feder L anzubringen, um hier eine Prefswirkung zwischen der Zunge und der Huffläche zu sichern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Hufbeschlägen ohne Nagelung die anspannbare Verbindung zwischen den Bändern G und der Zunge B in der Weise, dafs erstere in Bügel g enden, welche über die keilförmig gestalteten und mit Sperrzähnen versehenen Zinken der Gabel von B geschoben und unter Vermittelung eines federnden Sperrkegels K festgehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT42657D Neuerung an Hufbeschlägen ohne Nagelung Expired - Lifetime DE42657C (de)

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