DE425914C - Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse - Google Patents

Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse

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DE425914C
DE425914C DESCH67592D DESC067592D DE425914C DE 425914 C DE425914 C DE 425914C DE SCH67592 D DESCH67592 D DE SCH67592D DE SC067592 D DESC067592 D DE SC067592D DE 425914 C DE425914 C DE 425914C
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Germany
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sleeve
brake
ring
drive
freewheel hub
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DESCH67592D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/02Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
    • B62L5/04Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Freilaufnabe mit Rücktrittbremse. Es sind Freilaufnaben mit Rücktrittbremse für Fahrräder 1_i. dgl. bekannt, bei denen zum Antrieb eine spreizbare Gewindehülse und zum Bremsen eine spreizbare Hülse oder eine andere Bremse dient und zwischen den beiden Hülsen ein verschiebbarer Ring zum tTbertragen der Kraft von der Antriebhülse auf die Bremshülse angeordnet ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Zwischenring beim Rücktritt die Antriebhülse zwecks Bremsung spreizt, und in der Ausbildung des Zwischenringes mit zwei nach entgegengesetzten Seiten Ironischen Spreizflächen, die beim Bremsen gleichzeitig die Aufweitung der Antrieb- und der Bremshülse an den einander zugewendeten Enden veranlaßt.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung der I7reilaufnabe mit Rücktrittbremse in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt die Freilaufnabe zur Hälfte im Längsschnitt und zur Hälfte in Seitenansicht. Abb. a zeigt einen Schnitt durch die spreizbare Kupplungshülse der Antriebskupplung nach der Linie fl-B der Abb. i. Abb. 3 zeigt einen Schnitt durch den verschiebbaren Zwi-@chenring nach der Linie C-D der Abb. i. Abb. 4 stellt einen Schnitt durch den undrehbar gehaltenen Lagerkegel' nach der Linie E-F der Abb. i dar. Abb. 5 veranschaulicht die Seitenansicht des Spreizkegels der Bremse. Abb. 6 stellt eine Seitenansicht des Zwischenringes gemäß einer anderen Ausführungsform dar.
  • In der N abenhülse a ist ein Antreiber b in der üblichen Weise auf der Hinterradachse i mittels eines Lagerkegels 1a und eines Kugellagers gelagert. Der Antreiber b trägt auf seinem hülsenförmigen Fortsatz einen oder mehrere Gewindegänge bi von halbkreisförmigem Durchschnitt, während er an seinem inneren, der Bremse zugekehrten Ende eine abgerundete Stirnseite b= aufweist, gegen welche sich die Bremsteile legen. Auf dein Antreiber b ist eine durch Längsschlitze Brei-oder mehrteilig gemachte und darum spreizbare Gewindekupplungshülse d, deren Teile durch einen Federring d3 zusammengehalten ,-erden, angeordnet. Diese Hülse ist mit dein Gewinde b1 des Antreibers durch ein auf ihrer inneren Seite befindliches Trapezgewinde, dessen Flanken dl und d2 zweckmäßig verschiedene Neigung haben, in Eingriff. Die zwischen Antreiber b und N abenhülse a allgeordnete Antriebskupplung d wird durch einen mittels Nut und Feder in der Nabenhülse relativ nicht drehbar, jedoch verschiebbar gehaltenen Reibring c ergänzt, der sich in der einen Richtung gegen einen Absatz b" des Antreibers stützen kann. Der Ring c und die Hülse d können sich, wie in der Zeichnung dargestellt ist, in geringem Maße übergreifen, um die Reibungsher4imung und dadurch das Aufspreizen der Gewindehülse d zu verbessern. Da hierbei die Hülse sich kaum aehsial bewegen kann, erfolgt ihre Spreizung in fast genau radialer Richtung, was ein sehr schnelles Schließen der Antriebskupplung zur Folge hat.
  • Auf der Achse i ist neben dem Antreiber ein Zwischenring e drehbar und verschiebbar aufgeschoben. Er trägt auf seinem Umfange eine nach außen gegen die Hülse d wirkende Reibungsfeder ei, die durch einen Stift e2 (Abb. 3) am Ring e gegen Drehung gesichert ist. Auf seiner linken Seite sind Kurven oder Schrägflächen e3 ausgebildet, während zwischen einer Erweiterung des Ringes e und dem Ende der Gewindehülse d Kupplungszähne vorgesehen sein können. In die Kur, --en e3 greifen gleichartige Kurven f1 (Abb. 5) eines auf der Achse verschiebbaren kegelförinigen Ringes f, der zum Spreizen der Bremshülse g dient und mit einer Nase f 2 in eine Längsnut h2 (Abb. q.) eines Fortsatzes des stillstehenden Lagerkegels h greift. Der auf der Achse sitzende Lagerkegel h wird, wie üblich, mittels eines Armes am Fahrradrahmen undrehbar gesichert. Die Bremshülse g wird mittels Nut und Feder auf dein Lagerkegel h undrehbar festgehalten und ist an ihren beiden Enden hohlkegelförmig erweitert. In diese Erweiterungen ragen einerseits der Lagerkegel h und anderseits der Spreizring f mit ihrem kegeligen Umfang.
  • Die Freilaufnabe wirkt in folgender Weise. Beim Vorwärtstreten wird die durch die Reibungsfeder ei gehemmte Antriebhülse d vom Antreiber b in Abb. i nach rechts geschraubt, bis die Stirnseite der Antriebhülse den Ring c berührt und diesen gegen den Absatz b3 des Antreibers drückt. Alsdann wird die Antriebhülse radial gespreizt und gegen die Innenfläche der Nabenhülse gepreßt. Der Ring c hat hier nicht die Aufgabe, die Antriebhülse zu spreizen, sondern wirkt nur als Reibungshemmung und als Führung für die spreizbare Kupplungshülse. Beim Stillhalten der Tretkurbeln schraubt die weiterlaufende Nabenhülse die Kupplungshülsed auf dem Antreiber nach links und bringt sie mit dein Reibungskörper e1 wieder in Berührung. Es entsteht dann ein ungeheinniter Freilauf.
  • Durch Rückwärtstreten wird die Kupplungshülse d noch weiter nach links geschraubt, wobei sie den Zwischenring e mitnimmt und gegen den Spreizring f drückt. Alsdann findet die Kupplungshülse d einen Widerstand gegen weitere Verschiebung und wird, da sie durch den Zwischenring e an der Drehung gehindert wird, schließlich durch das Gewinde b1 gespreizt und an die Innenfläche der Nabenhülse a gedrückt. Diese nimmt sie nunmehr in der Richtung der Vorwärtsdrehung mit und bewirkt dadurch das Spreizen der Bremshülse, indem die Ringe e und f gegeneinander verdreht werden, wodurch der Ring f durch die Kurven e3 in die Bremshülse g gedrückt wird und dabei diese auf den Lagerkegel h hinaufschiebt.
  • Die spreizbare Antriebhülse d wird zweckmäßig dreiteilig hergestellt, und zwar mit dem Durchmesser der Bohrung der Nabenhülse, während das Innengewinde mit reichlichem Spielraum geschnitten wird. Nach der Härtung wird die Hülse längs dreier vorher hergestellter Achsialnuten gesprengt und an den Sprengstellen nachgeschliffen. Beim Zusammensetzen der Teile wird dann die Gewindehülse durch den Federring d3 auf einen kleineren Durchmeser zusammengezogen. Die Herstellung der Teile der Hülse kann auch einzeln erfolgen.
  • In Abb. 6 ist der Zwischenring i gleichzeitig als verschiebbarer Spreizkegel ausgebildet. Er ist zu diesem Zweck mit einer Kegelfläche l3 und Kupplungszähnen 1l ausgerüstet und führt sich mit einer Nase h in einem Längsschnitt des feststehenden Lagerkegels h. Die undrehbar angeordnete Reibungsfeder l2 unterstützt die sichere Verschraubung der Antriebhülse d auf dem :intreibergewinde b1.
  • Die Teile können auch in Naben abweichender Bauart Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATEN T-ANspRTTCIiE: i. Freilaufnabe mit Rücktrittbremse für Fahrräder u. dgl., bei der zum Antrieb eine spreizbare Gewindehülse und zum Bremsen eine spreizbare beliebige Hülse oder eine andere Bremse unter Zwischenschaltung eines verschiebbaren Ringes dient, gekennzeichnet dadurch, daß der Ring beim Rücktritt die Antriebhülse zwecks Bremsung spreizt.
  2. 2. Freilaufnabe nach Anspruch i mit Bremshülse, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Ring doppelkonisch ist und gleichzeitig für die Antrieb- und die Bremshülse als Spreiz- und Kuppelmittel beim Bremsen dient.
DESCH67592D 1923-04-18 1923-04-19 Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse Expired DE425914C (de)

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DESCH67592D DE425914C (de) 1923-04-18 1923-04-19 Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE214647T 1923-04-18
DESCH67592D DE425914C (de) 1923-04-18 1923-04-19 Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse

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DE425914C true DE425914C (de) 1926-03-02

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DESCH67592D Expired DE425914C (de) 1923-04-18 1923-04-19 Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse

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