DE425832C - Verfahren zur Pruefung der Wirksamkeit eines mit Luft vermischten feuerloeschenden Gases waehrend seiner Anwendung - Google Patents

Verfahren zur Pruefung der Wirksamkeit eines mit Luft vermischten feuerloeschenden Gases waehrend seiner Anwendung

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DE425832C
DE425832C DEC35802D DEC0035802D DE425832C DE 425832 C DE425832 C DE 425832C DE C35802 D DEC35802 D DE C35802D DE C0035802 D DEC0035802 D DE C0035802D DE 425832 C DE425832 C DE 425832C
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • A62C99/0009Methods of extinguishing or preventing the spread of fire by cooling down or suffocating the flames
    • A62C99/0018Methods of extinguishing or preventing the spread of fire by cooling down or suffocating the flames using gases or vapours that do not support combustion, e.g. steam, carbon dioxide
    • A62C99/0027Carbon dioxide extinguishers

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Description

  • Verfahren zur Prüfung der Wirksamkeit eines mit Luft vermischten feuerlöschenden Gases während seiner Anwendung. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igii die Prioritiit auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 7. Dezember ig23 beansprucht. Bei der Bekämpfung von Bränden mittels feuerlöschender Gase, beispielsweise SO, -t-SO" die mit Luft gemischt in den Brandraum eingeführt werden, ist es von Wichtigkeit, die Zusammensetzung des Gemisches (lauernd beaufsichtigen zu können, da bei zu hohem Luftgehalt das Gemisch gerade das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung hervorbringen würde. Da eine ständige Prüfung durch Analysen während der Anwendung nicht ausführbar ist, soll nach der Erfindung in der Weise vorgegangen werden, daß ein Teil des eingeleiteten Gasgemisches durch eine Abzweigleitung in ein Prüfgefäß abgeleitet wird, in dem sich ein dauernd mit einer Zündvorrichtung in Berührung- stehender oder ein sich bei genügender Luftzufuhr von selbst entzündender Stoff, wie Phosphor, befindet. Die Entzündung dieses Stoffes zeigt alsdann an, daß der Luftgehalt des Gemisches zu groß geworden ist. Es kann hierzu eine kleine Menge Baumwolle oder Stroh oder ein sonstiger leicht brennbarer Körper in dein Gefäß mit einem elektrisch auf die Glühtemperatur erhitzten Draht oder einer Zündkerze in Berührung gehalten werden, so daß sie aufflammt, sobald das durchströmende Gas die Entzündung nicht mehr verhindert. Bei der Verwendung von Phosphor als Prüfkörper wird der untere Teil des Prüfgefäßes mit Wasser gefüllt und ein senkbarer Träger für den Phosphor angeordnet, der ihn für gewöhnlich unter Wasser hält, aber beim Gebrauch der Vorrichtung ein Anheben des Phosphors über den Wasserspiegel gestattet, so daß er sich in der Zone des durchströmenden Gases befindet.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungen der zur Ausführung des Verfahrens benutzten Vorrichtung schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Anordnung, bei der der Prüfkörper elektrisch entzündet wird.
  • Abb. 2 zeigt eine Anordnung für die Verwendung von Phosphor.
  • In dein Ausführungsbeispiel nach Abb. i ist voll der Speiseleitung i, die das feuerlöschende Gemisch aus dem Erzeuger oder Gasbehälter 2 in den Brandraum 3 führt, eine Leitung .I von geringem Durchmesser abgezweigt. Diese führt zu einem Prüfgefäß 5, aus dem das durchgeleitete Gas durch eine Öffnung 6 entweichen kann. In dem Prüfgefäß 5 ist eine kleine Menge 7 eines entzündlichen Stoffes, wie Stroh, Baumwolle o. dgl., untergebracht, die somit dauernd von demselben feuerlöschenden Gasgemisch durchdrungen wird, das auch in den Raum 3 strömt. In dem Gefäß 5 befindet sich ferner ein während des Gebrauchs durch einen elektrischen Strom in -Glut erhaltener Platindraht 8 oder eine Zündkerze, zwischen deren Elektroden dauernd Funken überspringen. Der Prüfkörper fängt alsda:#_n sofort Feuer, @.-c_in das durch das Gefäß strömende Gas zu sehr mit Luft durchsetzt ist, um die Entzündung zu verhindern.
  • Bei dem Prüfgefäß nach Abb.2, das bei der Verwendung von Phosphor als Prüfkörper benutzt wird, ist das Zuleitungsrohr bis über den Boden des Gefäßes 5 hinausgeführt, so claß der untere Teil des Gefäßes mit Wasser gefüllt werden kann. Eine verschiebbar in das Gefäß eingeführte Stange 9 trägt nun unteren Ende ein Sieb io, in dem ein Stückchen Phosphor untergebracht wird. Außer Gebrauch wird das Sieb mit dein Phosphor unter Wasser gehalten. Sobald nach dem Inbetriebsetzen der Vorrichtung das feuerlöschende Gas den Raum über dem Wasser anfüllt, wird das Sieb mit dem Phosphor über den Flüssigkeitsspiegel gehoben. Solange das Gasgemisch zur Erstickung des Brandes geeignet ist, ist auch der Phosphor in ihm nicht brennbar, dagegen entzündet er sich sofort, wenn der Luftgehalt des Geinisches so weit steigt, daß dasselbe zur Löschung des Feuers nicht mehr brauchbar ist. Nach Unterbrechung der Gaszufuhr läßt sich der brennende Phosphor durch Untertauchen des Siebes in das Wasser wieder löschen.

Claims (3)

  1. PÄTENT-ATTSPRÜCHE: i. Verfahren zur Prüfung der Wirksamkeit eines mit Luft vermischten feuerlöschenden Gases während seiner Anwendung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Gasgemisches durch eine Abzweigung in ein Gefäß mit Auslaßöffnung geleitet wird, in dem ein dauernd mit einer "Zündvorrichtung in Berührung stehender entzündbarer Stoff oder ein sich selbst entzündender Stoff gelagert ist,
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Gefäß enthaltene brennbare Stoff dauernd unter der Wirkung eines Glühdrahtes oder einer Zündkerze steht.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem mit der Leitring des feuerlöschenden Gasgemisches verbundenen Gefäß Phosphor o. dgl. nebst Wasser enthalten ist, der auf einer senkbaren Tragvorrichtung ruht.
DEC35802D 1923-12-07 1924-12-05 Verfahren zur Pruefung der Wirksamkeit eines mit Luft vermischten feuerloeschenden Gases waehrend seiner Anwendung Expired DE425832C (de)

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