DE425762C - Verfahren zum Verhueten des Weiterlaufens von Fallmaschen - Google Patents
Verfahren zum Verhueten des Weiterlaufens von FallmaschenInfo
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- DE425762C DE425762C DEV18802D DEV0018802D DE425762C DE 425762 C DE425762 C DE 425762C DE V18802 D DEV18802 D DE V18802D DE V0018802 D DEV0018802 D DE V0018802D DE 425762 C DE425762 C DE 425762C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/06—Non-run fabrics or articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Of Fabric (AREA)
Description
- Verfahren zum Verhüten des Weiterlaufens von Fallmaschen. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zum Verhüten des Weiterlaufens von Fallmaschen aus den einer stärkeren Beanspruchung unterworfenen Teilen gewirkter Gebrauchsgegenstände.
- Es ist >bereits bekannt, die am meisten der Abnutzung unterworfenen Stellen durch das Einarbeiten von Verstärkungsfäden widerstandsfähiger zu machen. Es ist auch weiter bekannt, Fallmaschen durch Verhängen von Maschen zu verhüten. Es ist auch schließlich bekannt, Verstärkungen abgesetzt einzuarbeiten. Das Abdecken von Maschen konnte bisher nur in der Weise wirkungsvoll angewendet werden, daß alle zu schützenden Maschenstäbchen abgedeckt werden. Dadurch wurde aber auch die Elastizität des Gewirkes empfindlich gestört.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß ein Verstärkungsfaden in .der Weise eingearbeitet wird, daß der Verstärkungsfaden über jeder zweiten Nadel des zu sichernden Abschnittes Randmaschen bildet, wodurch jedes zweite Maschenstäbchen gegen das Weiterlaufen von Fallmaschen gesichert wird. Die noch ungesicherten Stäbchen werden nun durch Überhängen von Maschen auf solche Maschen, die in durch den Verstärkungsfaden gesicherten Stäbchen liegen, gleichfalls gegen das Weiterlaufen von Fallmaschen gesichert.
- In den Zeichnungen ist die Erfindung an einer Strumpfhalterverstärkung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r eine Strumpfhalterverstärkung, bei der die Verstärkung die Form .einer nach unten zu laufenden Spitze hat. Es treten hier die Randmaschen stufenförmig über die ganze Breite der Verstärkung auf, wie in der in Abb.2 vergrößert dargestellten Abbildung eines Teiles -der Kante a ersichtlich ist. Da durch die Stufenform immer ein @Maschenstäbchen übersprungen ist, so sind nur die Stäbchen 2, 4,6 usw. geschützt, während die Stäbchen i, 3, 5 usw. ungeschützt bleiben. Wird nun auch nur je eineMasche der Stäbchen r, 3, 5 usw. innerhalb des verstärkten Teiles beispielsweise von den Stellen c (Abb.2) auf die Stellen x übertragen, so sind auch diese bisher ungeschützten Maschenstäbchen gegen die Möglichkeit des Weiterlaufens gefallener Maschen gesichert.
- Abb.3 zeigt die Maschenverbindung der Reihen a, b, c, d bzw. das Stäbchen 2, 3, 4, 5 in ihrer Beziehung zu Abb. 2, wobei die dick gezeichneten Linien den durch Doppelfäden geschützten Teil darstellen. Durch die Erfindung wird also ein Weiterlaufen von Fallmaschen verhindert unter Wegfall einer umständlichen Deckvorrichtung, da jeder Decker zur Erzielung derWirkungnur eine Nadel zu enthalten braucht, während bei den früheren Verfahren, die sich zum Zwecke der Verhütung von Fallmaschen überhängter Maschen bedienten, über die ganze Breite der zu schützenden Stelle reichende Spezialdecker erforderlich waren. und es wird dabei nach der Erfindung der Erfolg der größeren Elastizität des Gewirkes erzielt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zum Verhüten des Weiterlaufens von Fallmaschen aus den einer stärkeren Beanspruchung unterworfenen Teilen gewirkter Gebrauchsgegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß in den gefährdeten Teil ein Verstärkungsfaden in der Weise eingearbeitet wird, daß der Verstärkungsfaden über jeder zweiten Nadel des zu sichernden Abschnittes Randmaschen bildet, welche jedes zweite Maschenstäbchen gegen das Weiterlaufen von Fallmaschen sichern, und daß die noch ungesicherten Stäbchen durch Überhängen von Maschen auf solche Maschen, die in durch den Verstärkungsfaden gesicherten Stäbchen liegen, gleichfalls gegen das Weiterlaufen von Fallmaschen gesichert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18802D DE425762C (de) | 1923-12-29 | 1923-12-29 | Verfahren zum Verhueten des Weiterlaufens von Fallmaschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18802D DE425762C (de) | 1923-12-29 | 1923-12-29 | Verfahren zum Verhueten des Weiterlaufens von Fallmaschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE425762C true DE425762C (de) | 1926-02-25 |
Family
ID=7577384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV18802D Expired DE425762C (de) | 1923-12-29 | 1923-12-29 | Verfahren zum Verhueten des Weiterlaufens von Fallmaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE425762C (de) |
-
1923
- 1923-12-29 DE DEV18802D patent/DE425762C/de not_active Expired
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