DE425595C - Beleuchtungs-Einrichtung - Google Patents

Beleuchtungs-Einrichtung

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DE425595C
DE425595C DEO14093D DEO0014093D DE425595C DE 425595 C DE425595 C DE 425595C DE O14093 D DEO14093 D DE O14093D DE O0014093 D DEO0014093 D DE O0014093D DE 425595 C DE425595 C DE 425595C
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DE
Germany
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light
scattering
lighting device
lighting
organs
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Expired
Application number
DEO14093D
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English (en)
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Beleuchtungs-Einrichtung. Bei den meisten Beleuchtungs-Einrichtungen, sei es zur Allgemeinbeleuchtung von Räumen oder zur Beleuchtung einer Szene für photographische oder kinematographische Aufnahmen, wird eine intensive Beleuchtung an einer bestimmten Stelle, also, in einer bestimmten Richtung, aber auch eine weiche Beleuchtung verlangt. Das gesamte Licht, oder bei den Aufnahmen ein beträchtlicher Teil desselben, muß dabei meist von schwer zugänglichen Stellen, z. B. der Decke des Raumes bzw. des Ateliers, ausgehen.
  • Große Intensität und gerichtetes Licht kann man durch scheinwerferartige Apparate erhalten. Durch Verwendung von Streugläsern kann man bei diesen auch die erforderliche Streuung des Lichtes erzielen. Um jedoch eine weiche Beleuchtung zu erreichen, muß man den Durchmesser der freien Öffnung des Apparates relativ groß machen, und es ist u bequem, solche Apparate an den erwähnten, schwer zugänglichen Stellen anzubringen. Auch würde die Bedienung schwierig sein und durch das starke Abwärtsneigen des Lichtkegels die Optik des Apparates, beispielsweise eines Hohlspiegels, durch die von der Lichtquelle aufsteigenden heißen Gase leiden.
  • Weiche Beleuchtung erreicht man sehr gut durch Beleuchtung von diffus zerstreuenden weißen Flächen. Da hierbei jedoch nur ein geringer Teil des Lichtstromes die gewünschte Stelle trifft, so ist eine derartige Einrichtung unwirtschaftlich. Ebenso verhält es sich mit einer Häufung von selbstleuchtenden Einzellichtquellen, wobei auch noch der Nachteil auftritt, daß die Abstände dieser Einzellichtquellen nicht so klein gemacht werden können, daß das Auftreten mehrerer Schatten vermieden wird. Bei diesen beiden letzten Methoden tritt ebenfalls der Nachteil einer schwierigen Bedienung bei Anbringung an schwer zugänglichen Stellen auf.
  • Allgemein kommt als Mißstand bei den erwähnten Methoden noch hinzu, daß bei hohen Stromstärken zwecks sehr starker Beleuchtung, wie sie z. B. bei kinematographischen Aufnahmen nötig ist, eine Verlegung der Leitungen an die Decken des Ateliers mit großen Kosten verbunden ist Die vorliegende Erfindung stellt nun eine Beleuohtungs-Einrichtung von großer Intensität und genügender Streuung und Weichheit dar, die an jeder beliebigen Stelle angebracht werden kann und nach jeder Richtung wirken kann, ohne daß die erwähnten Schwierigkeiten der Bedienung, der Stromzuleitung oder einer Schädigung des Apparates auftreten. Eine solche Einrichtung wird erreicht durch Vereinigen der Vorteile der großen Intensität von Scheinwerferlichtkegeln mit den Vorteilen relativ großer leuchtender Flächen, derart, daß ein eine Fläche bildendes System lichtstreuender Organe mit einer direkt reflektierenden Schicht kombiniert ist und durch gerichtete Strahlenkegel beleuchtet wird.
  • Diese streuenden Reflektoren können entweder so ausgebildet sein, daß sie aus mehreren reflektierenden Konkav- oder Konvexspiegeln bestehen (s. Abb. i) oder aus Streugläsiern, die auf der Rückseite mit einer Versilberung versehen sind, wobei diese Streugläser ein System aneinandergereihter Konkav-oder Konvexlinsen bilden oder unregelmäßig gestaltete Oberfläche haben können.
  • Bei der Verwendung derartiger Streuer aus einem System von Linsen hat man außerdem den Vorteil, da.ß man die Streuung nach Belieben ändern kann, wenn man die reflektierende Schicht von den streuenden Organen trennt und den Abstand zwischen beiden veränderlich macht. Bringt man z. B. bei einem System von Konvexlinsen die reflektierende Schicht in die Brennpunktsehene, so ist die Streuung gleich Null (Abb.2a). Sie ist ein Maximum, wenn die reflektierende Schicht direkt an den Linsen anliegt (Abb. 2c). Innerhalb dieser Grenzwerte ist jeder Grad der Streuung einstellbar dadurch, daß man die reflektierende Schicht. zwischen die Linsen-und Brennpunktsebene legt (Abb. 2b). In den Abb.2a, b, c bedeutet L, L die Ebene der Linsen, S, S die reflektierende Schicht und F, F die Brennpunktseb.ene der Linsen, die auftreffenden parallelen Strahlen sind ausgezogen, die reflektierten Strahlen gestrichelt gezeichnet.
  • Die Aufstellung der Beleuchtungs-Einrichtung kann entweder so geschehen, daß der lichtstreuende Reflektor von dem den Strahlenkegel liefernden Apparat getrennt wird (s. Abb. 3). Hierin bedeutet S den Scheinwerfer, R den Reflektor. Man hat dann den Vorteil, daß man den Reflektor dadurch, daß man den lichtliefernden Teil der Apparatur von dem beleuchteten Teil trennt, an unzugängliche Stellen bringen kann und die Beleuchtung von einer bequem zugänglichen Stelle aus regeln kann. Auch braucht man nicht mehr die Stromzuleitungen bis zu den unzugänglichen Stellen, z. B. der Decke des Aufnahmeateliers, zu führen.
  • Man kann aber auch den lichtstreuenden Reflektor mit dem den Strahlenkegel liefernden Apparat fest oder drehbar verbinden (s. Abb. a, Bezeichnung wie bei Abb. 3). Man hat dann eine geschlossene Beleuchtungs-Einrichtung zur Hand, bei der man allerdings den Vorteil verliert, der in der Trennung des lichtliefernden von dem beleuchtender. Teile liegt. Man behält jedoch die Vorzüge einer intensiven und doch weichen Beleuchtung, die nach allen Richtungen geleitet werden kann, ahne Gefahr für die Optik des den Strahlenkegel liefernden Apparates.
  • Die Wirkung der Beleuchtungs-Einrichtung ist so, daß die durch den gerichteten Strahlenkegel beleuchtenden lichtstreuenden Organe infolge der direkt reflektierenden Schicht ein System von eng aneinanderliegenden selbstleuchtenden Lichtquellen bilden- Die Streuung dieser Einzellichtquellen kann durch den Iirümmungsradius der einzelnen lichtstreuenden Organe .bzw., wie schon oben erwähnt, durch. Veränderung des Abstandes der lichtdurchlässigen streuenden Organe von der reflektierenden Schicht geändert werden. Da im allgemeinen die Streuung des Reflektors wesentlich größer sein wird als die des beleuchtenden Strahlenkegels, so ist bei Trennung des Reflektors von dem lichtliefernden Apparat die Intensität fast unabhängig von der Entfernung zwischen den beiden Teilen der Beleuchtungs-Einrichtung. Dies ist von großem Vorteil, da man die lichtstreuenden Reflektoren, insbesondere bei kinemattographischen Aufnahmen, oft sehr hoch hängen muß, um ein gut wirkendes Oberlicht zu erhalten.
  • Da bei der neuen Einrichtung durch die Wahl der Streuung das Licht nur auf die Stelle gestrahlt wird, auf der man es haben will, und andererseits das Licht in dem den ' Strahlenkegel liefernden Apparat in einem Winkel aufgenommen wird, der immer wesentlich größer ist als der, in den das Licht von dem Reflektox eingestrahlt wird, so ist die Wirtschaftlichkeit der neuen Einrichtung sehr hoch. Es wurde z. B. mit einem Modell bei gleicher Beleuchtung nur die halbe Stromenergie benötigt als bei direkter Beleuchtung durch mehrere Lampen.
  • Die Vorrichtung wird, wie aus der Beschreibung schon hervorgeht, zweckmäßig bei leinematographischen Aufnahmen als Deckenbeleuchtung oder als von verschiedenen Richtungen herkommende Effektbeleuchtung verwendet werden können. Sie wird aber auch zurr Bühnenbeleuchtung oder Beleuchtung i größerer Räume usw. oft von großem Vorteil sein.

Claims (1)

  1. PA TENT-ANSPRÜCHE: i. Beleuchtungs-Einri: htung, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Fläche bildendes System von lichtstreuenden Organen mit einer direkt reflektierenden Schicht kombiniert ist und durch einen gerichteten Strahlenkegel beleuchtet wird. z. Beleuchtungs-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtstreuenden Organe selbst direkt reflektierend sind. 3. Beleuchtungs-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtstreuenden Organe für das Licht durchlässig und auf der Rückseite mit einer reflektierenden Schicht versehen sind. 4.. Beleuchtungs-Einrichtung nach Ante Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtdurchlässigen, lichtstreuenden Organe von der -reflektierenden Schicht getrennt sind. 5. Beleuohtungs-Einrichtung nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den lichtdurchlässigen, lichtstreuenden Organen und der reflektierenden Schicht veränderlich ist. 6. Beleuchtungs-Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das System lichtstreuender Organe verbunden mit einer direkt reflektierenden Schicht von dem den Strahlenkegel liefernden Apparat getrennt ist. Beleuchtungs-Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das System lichtstreuender Organe verbunden mit einer direkt reflektierenden Schicht mit dem den Strahlenkegel liefernden Apparat fest oder drehbar verbunden ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173408B (de) * 1960-08-26 1964-07-09 Lemelson Jerome H Reflex-reflektierender Koerper
DE3535832A1 (de) * 1985-10-08 1987-04-16 Wolfgang Dr Klingler Vorrichtung zur beleuchtung von strassen, plaetzen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173408B (de) * 1960-08-26 1964-07-09 Lemelson Jerome H Reflex-reflektierender Koerper
DE3535832A1 (de) * 1985-10-08 1987-04-16 Wolfgang Dr Klingler Vorrichtung zur beleuchtung von strassen, plaetzen od. dgl.

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