DE425560C - Verfahren zur Herstellung gerippt gemusterter Ware auf Flachraenderstuehlen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung gerippt gemusterter Ware auf FlachraenderstuehlenInfo
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- DE425560C DE425560C DEB112181D DEB0112181D DE425560C DE 425560 C DE425560 C DE 425560C DE B112181 D DEB112181 D DE B112181D DE B0112181 D DEB0112181 D DE B0112181D DE 425560 C DE425560 C DE 425560C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/10—Patterned fabrics or articles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung gerippt gemusterter Ware auf Flachränderstühlen. Waren, bei denen Rechts- und Rechtsstellen mit glatten Warenstellen über die ganze Warenbreite verschiedenartig abwechseln, also gerippt gemustert sind, konnten auf dem Flachränderstuhle noch nicht hergestellt werden. Es war wohl möglich, ein Warenstück so zu gestalten, daß es in der Mitte Rechts- und Rechtsware zeigte, an den Seitenkanten aber, um es mindern zu können, glatt war. Man benutzte dabei kürzere Platinen, um kürzere Schleifen zu kulieren, um so den glatten Maschen eine richtige Länge zu geben.
- Um die Ware aber über die ganze Warenbreite gerippt zu mustern und nicht bloß an ein Rechts- und Rechtsmittelstück glatte Seitenkanten zu machen, werden der Erfindung gemäß an den Stellen, wo die Rechtsmaschen fehlen sollen, entweder die Maschinennadeln aus der Maschinennadelreihe entfernt, oder es finden dort Nadeln Verwendung, die keine Spitzen haben, oder Nadeln mit zugepreßter Nadelspitze, oder es können diese drei Möglichkeiten untereinander Verwendung finden unter gleichzeitiger Verwendung von kürzeren Platinen oder eigens gestalteter Kulierwerkzeuge in Form von Schwingen, welche entsprechend lange Schleifen kulieren.
- Abb. i zeigt das Bild einer solchen Ware, und zwar die Stellen a die Rechts- und Rechtsmaschen, die Stellen b die glatten Maschen (Linksmaschenstäbchen).
- Abb.2 zeigt die Normalplatine und eine Platine, die kürzere Schleifen macht.
- Abb. 3 zeigt das Zusammenarbeiten der Stuhl- und Maschinennadeln bei aus der Maschine entfernten Nadeln.
- Abb. 4. zeigt dieselbe Maschinennadelbarre, aber anstatt der fehlenden Nadeln mit Nadeln ahne Spitzen ausgerüstet.
- Abb.5 zeigt dieselbe Maschinennadelbarre mit Nadeln mit zugepreßten Spitzen.
- Bei gerippt gemusterten Waren sollen Rechts- und Rechtsmaschen mit glatten Maschen, abwechseln. In der Zeichnung (Abb. i) sind die Rechts- und Rechtsmaschenstellen mit a und die glatten Maschen, als Linksmaschenstäbchen dargestellt, mit b bezeichnet. Zur Herstellung der Rechts- und Rechtsmaschen a sind bedeutend länger kulierte und ausgearbeitete Fadenschleifen nötig wie zur Herstellung von nur Linksmaschen b, wenn diese eine der ganzen Warenart angepaßte Festigkeit haben, also nicht zu locker sein sollen. Die zu diesen Maschen b nötigen Schleifen müssen also kürzer werden wie die Schleifen zu den Maschenpartien a.
- Um dies zu ermöglichen, werden nach einen Ausführungsbeispiele zweierlei Platinen p, benutzt; solche, die lange Schleifen bilden, Platinen p, und solche p1 (Abb. z), die kürzere Schleifen bilden.
- Die Maschin.ennadelbarre ist der Musterung entsprechend mit Nadeln ausgesetzt. Nach dem Musterbilde (Abb. i) würden mehrere (einmal vier, einmal fünf) Rechts- und Rechtsmaschenstäbchen mit drei Linksmaschenstäbchen ¢, 5, 6 abwechseln. An der Stelle, wo auf den Stuhlnadeln diese Linksmaschen entstehen, das ist auf den Stuhlnadeln ¢, 5, 6 (Abb.3), fehlen in der Mas,chinennadelbarre die Nadeln. Nach Abb.3 sind das die mit Kreuz bezeichneten Stellen 11 1, IV. Die Stuhlnadelbarre hat volle Nadelzahl. Auf diese Weise entstehen an den Stellen, wo die Maschinennadeln fehlen, im `Varenbilde Linksnaschen, während dort, wo eine Stuhlnadel mit .einer Maschinennadel abwechselt, Links-und Rechtsmaschen entstehen. Weil nun an diesen Stellen, wo. die Maschinennadeln fehlen, durch die kürzeren Platinen p1, welche kürzere Schleifen bilden, nicht so viel Faden zur Maschenbildung zugeführt wird, wie an den Stellen, wo die normalen Platinen p sind, so werden auch naturgemäß die Maschen kürzer. Dadurch erhalten diese Waren eine Festigkeit, die sich der Festigkeit der Rechtsuni Rechtsstellen vollkommen anpaßt.
- Anstatt die Maschinennadeln an den Stellen, wo die Musterung entstehen soll, ganz fehlen zu lassen, können auch Nadeln ohne Spitze eingesetzt werden. Nach Abb. q. sind das die Maschinennadeln III, IV. Diese Anordnung wirkt sich in der Ware dadurch aus, daß die Platinenmasohenhenkel länger ausgedehnt werden und an den Stellen besonders dann größere Platinenmaschen entstehen können, wenn der Unterschied in der Platinenlänge unbedeutend ist.
- Auch können an diesen Stellen Nadeln Verwendung finden, deren Spitzen zugepreßt sind (Nadeln III, IV, Abb. 5).
- Die Nadeln mit zugepreßten Spitzen sollen den Faden beim Kulieren ebenso auffangen wie die Nadeln ohne Spitzen und ihn dann beim Ausarbeiten der Reihe abwerfen. Es ist aber dadurch möglich, die Musterung während der Arbeit selbst dadurch zu wechseln, daß diese zugepreßten Spitzen aufgebogen «-erden und wieder Faden fangen und ihn dann zu Maschen verarbeiten.
- Diese drei Möglichkeiten, Nadeln weglassen, Nadeln ahne Spitzen oder Nadeln mit zugepreßten Spitzen verwenden, können auch untereinander zur Verwendung kommen, um die Mustervielseitigkeit und auch dadurch das Aussehen der Ware und ihren Verwendungsnveck zu erhöhen.
Claims (1)
- PATRN T- ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung gerippt gemusterter Ware auf Flachränderstühlen, dadurch gekennzeichnet, daß an jenen Stellen, wo, glatte Maschen gearbeitet werden und hierfür in bekannter Weise besondere Platinen oder entsprechend gestaltete Schwingen kürzere Schleifen kulieren und ausarbeiten, entweder aus der Masehinennadelbarre Nadeln entfernt sind oder in diese Nadeln ohne Spitzen oder Nadeln mit zugepreßten Spitzen eingesetzt werden oder daß diese drei Möglichkeiten untereinander Verwendung finden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB112181D DE425560C (de) | 1924-01-01 | 1924-01-01 | Verfahren zur Herstellung gerippt gemusterter Ware auf Flachraenderstuehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB112181D DE425560C (de) | 1924-01-01 | 1924-01-01 | Verfahren zur Herstellung gerippt gemusterter Ware auf Flachraenderstuehlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE425560C true DE425560C (de) | 1926-02-20 |
Family
ID=6993138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB112181D Expired DE425560C (de) | 1924-01-01 | 1924-01-01 | Verfahren zur Herstellung gerippt gemusterter Ware auf Flachraenderstuehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE425560C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2599168A (en) * | 1951-05-16 | 1952-06-03 | Feldman Samuel | Pleated fabric and garment made of same |
-
1924
- 1924-01-01 DE DEB112181D patent/DE425560C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2599168A (en) * | 1951-05-16 | 1952-06-03 | Feldman Samuel | Pleated fabric and garment made of same |
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