DE655409C - Vorrichtung zum UEbertragen von Maschen fuer Rundwirkmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum UEbertragen von Maschen fuer Rundwirkmaschinen

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DE655409C
DE655409C DEB171295D DEB0171295D DE655409C DE 655409 C DE655409 C DE 655409C DE B171295 D DEB171295 D DE B171295D DE B0171295 D DEB0171295 D DE B0171295D DE 655409 C DE655409 C DE 655409C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B13/00Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines
    • D04B13/02Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines with horizontal needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Übertragen von Maschen für Rundwirkmaschinen Es sind bereits Vorrichtungen zum LTbertragen von Maschen bei Rundwirkmaschinen mittels an Stehplatinen geführten Deckern bekannt, bei welchen an der Stehplatine ein um eine horizontale Achse schwenkbarer Decker angebracht ist, der zwei Nadelbreiten übergreift und eine bei heruntergeklappter Stellung in die Nadelzasche eingreifende Spitze trägt, durch welche ein Schenkel der Masche erfaßt und auf die Nachbarnadel übergeleitet wird. Diese Vorrichtungen erfordern die Verwendun- besonderer Maschinen für diese Stehplatinen und erzeugen infolge der einseitigen Übertragung nur Stoffe mit schräg- laufenden "laschenreihen.
  • Es ist ferner bereits bekannt, bei Rundwirkmaschinen i\Tailleusen zum Verhängen von Maschen zu verwenden, wobei die Platinen. von unten kommend, zwischen den Nadeln arbeiten und die Übertragung durch verschiedene Geschwindigkeiten von Maschenrad und Nadeln erfolgt. Diese Anordnung hat den Nachteil eines verhältnismäßig umständlichen Aufbaues, verwickelten Antriebes und einer sehr empfindlichen Arbeitsweise, da u. a. die Gefahr eines Verlierens des Fadens hierbei ziemlich groß ist. Diese Nachteile können auch nicht dadurch beseitigt werden, claß man die Platinen mit seitlich ausgebogenen Fanghaken versieht, wie dies gleichfalls bereits vorgeschlagen wurde. Man hat auch Anordnungen dieser Art vorgeschlagen, bei welchen durch entsprechende Formgebung der Platinen die Notwendigkeit eines Vor-und Zurückeilens vermieden wird. Dabei kommt aber nur auf jede zweite Nadelgasse eine Platine, auch bleibt der Nachteil der von unten nach oben zwischen die Nadeln gehenden Bewegung bestehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche diese Nachteile vermeidet und eine sichere und zuverlässige Übertragung der 1Tasche mittels Mai lleusen, also ohne Änderung der Maschine, an jeder beliebigen Rundwirkmaschine gestattet. Zu diesem Zweck werden erfindungsgemäß die Platinen der Mailleuse an ihren äußeren Enden rechtwinklig nach unten abgebogen und an diesen rechtwinkligen Schenkeln mit je einer Spitze versehen, die nach rückwärts gerichtet und so gebogen ist, daß sie in die Zasche der übernächsten Nadel eingreift. Der abgebogene Schenkel der Platine ist über den Ansatz der Spitze hinaus verlängert und wird finit diesem verlängerten Teil zwischen den Nadeln geführt. Die ganze Vorrichtung besteht aus vollständig starr miteinander verbundenen Teilen und ist deshalb sehr widerstandsfähig und zuverlässig.
  • Die Nadelspitzen der Platinen können nach Wahl nach links oder nach rechts abgebogen sein. L m einen Stoff mit senkrechten Maschenstäbchen zti erhalten, kann man zwei Mailletisen mit eitgegengesetzt gerichteten Platinenspitzen verwenden, so daß die Übertragung der Maschen abwechselnd bei der einen Mailleuse von rechts nach links, bei der anderen in umgekehrtem Sinne von links nach rechts erfolgt, Die Bauart und Arbeitsweise der neuen Vorrichtung sind nachstehend an Hand der' Zeichnung kurz erläutert, in welcher in scheinatischer Form ein Ausführungsbeispiel einer CTbertragungsvorrichtung gemäß der Erfindung gezeigt ist.
  • F ig. i zeigt eine Platine nach der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 2 in Draufsicht; Fig. 3, 4. und 5 zeigen verschiedene Stellungen von Platinen und Nadeln in Draufsicht, und die Fig. 6, 7 und 8 zeigen die gleichen Stellungen in schaubildlicher Darstellung.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt die Platine i an ihrem vorderen Ende einen rechtwinklig abgebogenen Schenkel 2, von welchem eine Spitze 3 nach rückwärts gerichtet ist. Die Spitze 3 ist sowohl aus der Ebene der Platine heraus als nach unten so gebogen, daß sie über eine Nadel hinweg in die Zasche der übernächsten Nadel eingreifen kann. Die Spitze kann nach der rechten und der linken Seite der Platine herausgezogen sein, so daß je nach Wunsch die Übertragung der Masche in der einen oder anderen Richtung erfolgen kann.
  • Diese Platinen werden in einer NTailletl.c: geführt.
  • Der Arbeitsvorgang ist hierbei folgender Die zwischen den Hakennadeln d. und 5 geführte Platine i greift bei der Stellung nach Fig. 3 und 6 mit ihrer Spitze 3 von hinten kommend in die Zasche 7 der zweiten links oder rechts von ihr stehenden Nadel 6 ein, nimmt beim Vorgehen den einen Schenkel 8 der Masche auf, schiebt ihn längs ihres gebogenen Rückens rückwärts und bringt ihn so beim Heraustreten der Platine aus den Nadeln vor die Spitze der nächsten Nadel 5 (vgl. Fig. ,4 und 7). Beim darauffolgenden Zurückgehen der Platine wird der Maschenschenkel von dieser Nadel übernommen und über deren Spitze nach innen gebracht (Fig. 5 und 8), -v#@:orauf die Platine wieder aus den \adelii entfernt werden kann.
  • Dadurch wird in außerordentlich einfacher Weise und mit zuverlässigen, einfachen Mitteln die Überführung des Maschenschenkels auf die Nachbarnadel bewirkt.
  • Die Platine wird während ihrer Bewegung zwischen den Nadeln durch die Verlängerung 9 des Schenkels :2 geführt.

Claims (3)

  1. PArrNT_iNSPRÜCHr: i. Vorrichtung für Rundwirkinaschinen zum übertragen von Maschen mittels durch eine Mailleuse geführter Platinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen an ihrem vorderen Teil einen quer zu ihrer Längsrichtung nach unten verlaufenden Schenkel besitzen, der eine nach rückwärts gerichtete und seitlich ausgebogene Spitze trägt, die in die Zasche der übernächsten Nadel eingreift und den i19 aschenschenkel von dieser auf die Nachbarnadel überführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der rechtwinklig abgebogene Schenkel der Platine über den Ansatz der Spitze hinaus eine Verlängerung besitzt, die zur Führung der Platine zwischen den Nadeln dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei zusammenwirkenden Mailleusen die Nadelspitzen der Platinen entgegengesetzt ausgebogen sind, so daß die Übertragung der Maschen bei der einen Mailleuse von rechts nach links, bei der anderen in tiuigekehrtem Sinne erfolgt.
DEB171295D 1935-10-06 1935-10-06 Vorrichtung zum UEbertragen von Maschen fuer Rundwirkmaschinen Expired DE655409C (de)

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DE (1) DE655409C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2662383A (en) * 1947-12-09 1953-12-15 Lombardi Knitting Machine Co I Knitting mechanism and method

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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