DE425474C - Vorrichtung zum Rollen und Formen von Zigarrenwickeln - Google Patents

Vorrichtung zum Rollen und Formen von Zigarrenwickeln

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DE425474C
DE425474C DEI24305D DEI0024305D DE425474C DE 425474 C DE425474 C DE 425474C DE I24305 D DEI24305 D DE I24305D DE I0024305 D DEI0024305 D DE I0024305D DE 425474 C DE425474 C DE 425474C
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drum
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rolling
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Expired
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DEI24305D
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International Cigar Machinery Co
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International Cigar Machinery Co
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/16Treating bunches
    • A24C1/22Rolling formed bunches

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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Vorrichtungen zur Bearbeitung von Zigarrenwickeln derjenigen Art, die eine drehbare Trommel aufweisen, waren bisher mit einem höhlgewölbten Teile ausgerüstet, der konzentrisch mit dem Umfang der sich drehenden Trommel lag und eine unbiegsame Bearbeitungsoberfläche aufwies, wenn auch dieser Teil als Ganzes nachgiebig und einstellbar angeordnet war. Gemäß der Erfindung wird in die unbiegsame Hohlfläche ein biegsames Blechband eingehängt, das dann mit der sich drehenden Trommel zusammenarbeitet, um dadurch auf den sich drehenden Zigarrenwickel in einer sanfteren Weise als bisher zu wirken und eine gleichmäßigere Verteilung der Tabakeinlage innerhalb der Einfassung zu ermöglichen.
In der Zeichnung ist Abb. ι eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Wickelbearbeitungsvorrichtung nach der Erfindung. Abb. 2 ist eine Aufsicht auf den festen Teil der in Abb. ι gezeigten Vorrichtung nach Herausnahme der Trommel, welche die Anordnung des biegsamen Wickelbearbeitungsteiles zeigt. Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1, und Abb. 4 ist eine schaubildliche Ansicht des Wickelbearbeitungsteiles.
Eine sich drehende Trommel ist im Abstand von der Innenseite der biegsamen Wickelbearbeitungsteile vorgesehen, so daß ein Zigarrenwickel hineinpaßt und zwischen der Trommel und dem hohlen Teil, unter sanftem Druck gerollt werden, kann. Die Trommel und der biegsame Teil werden wie üblich parallel zu ihrer Achse ein wenig hohlgewölbt, um die Enden der Wickel zu bearbeiten, bevor sie die bleibende Form in dem nicht dargestellten Mechanismus erhalten, in den der Wickel nach seiner Behandlung in der Wickelbearbeitungsvorrichtung gebracht wird.
Die Oberfläche der Trommel 5 ist bei 6 gewölbt, um sich der besonderen Form des Zigarrenwickels anzupassen, wie Abb. 3 zeigt. Ein biegsamer Wickelbearbeitungsteil 7 wirkt mit der Trommel 5 zusammen, welcher je nach Bedarf zylindrisch, kegelförmig oder transversal hohlgewölbt sein und aus dünnem Blech hergestellt werden kann. Der Bearbeitungsteil 7 ist auf eine Strecke um den Umfang der Trommel 5 herumgebogen und seine Enden sind an einem Träger 11 festgehalten. Das Mittelstück des Bandes 7 liegt dem Umfange der Trommel näher als seine Enden. Jedes seiner
Enden ist wie bei 8 zurückgebogen und mit einer Nut 9 versehen. Eine Schraube io geht durch diese Nut hindurch und in den Träger ii hinein, deren Kopf die umgebogenen Enden des Bandes am Träger festklemmt. Der Träger ii ist rund um eine Strecke des Trommelumfanges gebogen und mit einer geschlitzten Gabel 12 versehen, die auf jeder Seite die auf der Konsole 14 gebildete Verstärkung 13 umgreift. Die Konsole trägt die Welle 15 der Trommel 5. In der Verstärkung 13 ist ein Stift 16 angeordnet, welcher sich durch die Nuten der Gabel 12 hindurch erstreckt und durch die Klemmschraube 17 in seiner Lage gehalten wird. In jedem Schenkel der Gabel 12 ist eine gegen den Stift 16 hin drückende einstellbare Schraube 18 angebracht. Der Zweck der beschriebenen Ausführung besteht darin, den Träger in bezug auf dieTrommel näher heran oder weiter weg einstellbar zu machen, je nach dem Durchmesser der zu bearbeitenden Wickel.
Diese Ausführung hält jedoch den Träger 11 nicht starr in der eingestellten Lage, was unerwünscht wäre, da eine geringe wippende Bewegung notwendig ist, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Zum Zwecke, diese leicht wippende Bewegung zu ermöglichen, drückt der Träger 11 gegen zwei Federn 19, die je auf den beiden Seiten der Gabel 12 liegen. Diese Federn sind in Verstärkungen 20 befestigt, die auf der Konsole 14 aufgebaut sind. Die Spannung der Federn wird durch verstellbare Schrauben 2i geregelt.
Die Vorrichtung wird in Verbindung mit einem passenden, den Wickel B bildenden Mechanismus, welcher von dem mit einem »Chianti«-Gürtel versehenen Typ sein kann, verwendet, wie bei 22 in Abb. 1 schematisch dargestellt ist. Dieser wickelbildende Mechanismus umhüllt eine Tabakeinlage in einer Einfassung und befördert diese dann zu einem Tisch 23, über welchen sie durch einen Stößel 24 zu dem Eingang des sich zwischen Trommel 5 und dem Wickelbearbeitungsteü 7 btfindlichen Kanals geschoben wird. Der Wickel ist in Abb. ι in verschiedenen Lagen gezeigt, die durch B angedeutet sind, wobei die Pfeile die Richtung angeben, nach welcher der Wickel geht. Der Tisch 23 und das Stoßorgan 24 bilden einen Teil des wickelbildenden Mechanismus
50· und sind in der Technik gut bekannt.
Der Abstand zwischen dem Umfang der Trommel 5 und dem leitenden Ende des Bearbeitungsteiles 7 beim Eingang des Kanals, ist etwas kleiner als der Durchmesser des Zigarrenwickels, und wenn ein Wickel in den Eingang des Kanals hineingeschoben wird, wird die Feder ig, die sich diesem Eingang am näch
sten befindet, etwas nachgeben, d.h. der Träger ii wird gegen den Stift 16 wippen. Feder 19 übt, radial in bezug auf die Trommel 5, einen leich- 60 ten Druck auf den Wickel aus. Indem der Wickel durch die Trommeldrehung den Kanal entlang gerollt wird, wird der Bearbeitungsteil 7, unabhängig von der Feder 19, nachgeben und nach außen gedrückt. Wenn der Wickel einen 65 über der Gabel 12 gelegenen Punkt erreicht hat, kommt der Träger 11 wieder in seine Normallage zurück und wird, indem der Wickel weiter in dem Kanal entlang bewegt wird, in der entgegengesetzten Richtung leicht ge- 70 wippt. Der Bearbeitungsteil 7 übt während des ganzen von dem Wickel im Kanal beschriebenen Weges einen unabhängigen Druck aus. Wenn der Wickel das obere Ende des Trägers 11 erreicht hat, kommt er mit dem elastischen 75 Finger 25 in Berührung, welcher den Zweck hat, den bearbeiteten Wickel einem Formmechanismus zuzuführen, welcher hier nicht gezeigt ist. Der Wickelabführer wird in bekannter Weise durch die Drehung einer Welle 26, mit 80 der er durch einen Arm verbunden ist, ausgeschwungen.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Rollen und Formen von Zigarrenwickeln mit einem um eine drehbare Trommel gelegten konkaven Glied, das der Gestalt des zu bearbeitenden Wickels angepaßt ist, konzentrisch zur Umnache der go Trommel im Abstand von ihr liegt und zur Führung des Wickels zwischen ihm und der Trommel dient, dadurch gekennzeichnet, daß ein biegsames konkaves Glied (7) im Abstand von der Trommel (5) gehalten wird, um die Bahn für den Wickel (B) zu bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame Glied (7) durch einen Träger (11) gehalten wird, der nur die Enden des Gliedes erfaßt.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied (7) aus nachgiebigem Blech besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einstellbar gegen die Trommel angeordnetem konkaven Glied, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Träger (11) samt Glied (7) gegen die Achse der Trommel (5) einstellbar ist
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (11) um einen Zapfen (16) wippen kann, entgegen dem Druck von zu leiden Seiten des Zapfens (16) angeordneten Federn (19).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEI24305D 1924-01-12 1924-01-12 Vorrichtung zum Rollen und Formen von Zigarrenwickeln Expired DE425474C (de)

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DE425474C true DE425474C (de) 1926-02-19

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