DE425472C - Schneidvorrichtung fuer Schnuerriemenbaender bei Schnuerriemenanschlagmaschinen - Google Patents

Schneidvorrichtung fuer Schnuerriemenbaender bei Schnuerriemenanschlagmaschinen

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DE425472C
DE425472C DEA45061D DEA0045061D DE425472C DE 425472 C DE425472 C DE 425472C DE A45061 D DEA45061 D DE A45061D DE A0045061 D DEA0045061 D DE A0045061D DE 425472 C DE425472 C DE 425472C
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Germany
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lacing
knife
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cutting
movable knife
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ALBA WERKE ADOLF LUEBBERTSMEIE
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ALBA WERKE ADOLF LUEBBERTSMEIE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D98/00Machines for making laces; Applying fibre or celluloid to ends of laces

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Schneidvorrichtung für Schnürriemenbänder bei Schnürriemenanschlagmaschinen. Es ist bekannt, auf sogenannten Anschlagmaschinen die Spitzen an Schnürriemen zu bilden, indem das Schnürriemenband entweder mit Metallspitzen versehen oder mit einer erhärtenden Masse getränkt und sodann gepreBt wird. In beiden Fällen ist es erforderlich, daB die Maschine selbsttätig die in die Maschine eingelegte Strähne des Schnürriemenbandes durchschneidet. Für dieses Durchschneiden wurden bisher zwei gegeneinander bewegliche Messerteile, z. B. ein festes Obermesser und ein bewegliches Untermesser, verwendet, wie dies z. B. aus der Beschreibung einer solchen Anschlagmaschine in der deutschen Patentschrift 221121 ersichtlich ist. Diese Messer standen dabei in der Offenstellung ein Stück weit auseinander und überlappten sich bei dem Schneidvorgang im wesentlichen nur gerade so weit, als dies für das Durchtrennen des Schnürriemenbandes erforderlich war.
  • Die Praxis hat gezeigt, daß es ziemlich schwer ist, die beiden Messer richtig aufeinander einzustellen, so daß einerseits ein scharfer Schnitt erzeugt wird und nicht ein Reißen des Schnürriemenbandes stattfindet, anderseits der Verschleiß der Messer nicht so stark wird.
  • Die Erfindung überwindet diese Schwierigkeiten, indem eine Schneidvorrichtung geschaffen wird, welche einen sicheren und glatten Schnitt gewährleistet und wobei zugleich der Verschleiß der Messer und der Schneidkanten auf ein Mindestmaß herabgesetzt ist. Vorsorge ist dabei gleichzeitig getroffen, daß das in die Schneidvorrichtung eingelegte Schnürriemenband nicht durch irgendeine ungeschickte Bewegung der Bedienungsperson aus der Schneidvorrichtung wieder entfernt wird, ehe die beiden Messer das Schnürriemenband gefaßt haben.
  • Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar Abb. i eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung, Abb. 2 eine Vorderansicht derselben und Abb. 3 eine Aufsicht auf dieselbe. Erfindungsgemäß ist ein Gehäuse i vorgesehen, in welchem ein Obermesser 2 mit Schneidkante 3 einstellbar befestigt ist. Das Gehäuse i besteht dabei aus einer Grundplatte i., und Seitenwänden i.. In dieses Gehäuse ist das Obermesser 2 eingelegt und wird in beliebiger Höhe durch eine Schraube 4 gegen die Grundplatte i., angepreßt und an dieser gehalten. Für eine entsprechende Höheneinstellung ist ein Schlitz 5 vorgesehen, welcher gestattet, bei Verschleiß des Obermessers 2 infolge des Nachschleifens dieses immer wieder in seine richtige Lage einzustellen. Die Innenfläche des Obermessers 2 bildet die eine Führung für ein Untermesser 6 von besonderer Gestalt. Die andere Führung wird diesem Messer, welches gerade zwischen die beiden Seitenwände ib des Gehäuses i paßt, durch eine DeckeIpIatte 7 gegeben. Wesentlich ist nun, daß das Untermesser sich gegen die gesamte Länge des Gehäuses i und des Obermessers 2 erstreckt und daß zur weiteren Führung dieses Untermessers an der Deckelplatte 7 Lappen 8, 9 vorgesehen sind, ferner die Schneidkante io des Untermessers in einem Ausschnitt ix angeordnet ist, sich also nicht über die gesamte Breite des Messers erstreckt. An dem Gehäuse i ist ein Lappen i2 angebracht, welcher zur Befestigung der Messeranordnung an der Anschlagmaschine dient. Zur Verbindung des Untermessers mit seiner Bewegungsvorrichtung dient ein Winkelstück 13, und die Verbindung zwischen diesem und dem Untermesser ist durch einen Zapfen 1q. bewirkt, welcher in einen entsprechenden Schlitz 15 des Winkelstückes 13 eingreift. Diese Anordnung ermöglicht ein Herausnehmen des Obermessers aus dem. Gehäuse i nach Abnehmen der Deckelplatte 7, ohne daß an dieser Stelle eine besondere Verbindung gelöst zu werden braucht.
  • Die Lappen 8 und 9 geben dem Untermesser während des Schneidvorganges im Bereich der Schneidkante eine gute Führung, so daß ein glatter Schnitt gesichert und ein Auseinanderfedern der Messer an der Schneidkante verhindert wird. Die rückwärtige Begrenzungskante ii,z des Ausschnittes ii gestattet ein leichtes Einlegen der Strähne des Schnürriemenbandes durch die Bedienungsperson, indem diese Kante verhindert, daß das Schnürriemenband nach rückwärts über dem Bereich der Schneidkanten der beiden Messer verschoben wird. Sobald das Untermesser seine Aufwärtsbewegung ein Stück weit begonnen hat, verhindert gleichzeitig auch der Lappen 8, daß das Schnürriemenband nach vorn aus dem Bereich der Schneidkanten der beiden Messer gebracht wird, wie dies sonst manchmal, z. B. unter der Wirkung der Aufwärtsbewegung der Schneidkante io, geschehen könnte.

Claims (2)

  1. PATEN T-ANSPRÜcHE: i. Schneidvorrichtung für Schnürriemenbänder bei Schnürriemenanschlagmaschinen mit einem festen und einem beweglichen Messer, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Messer die Schneidkante in einem Ausschnitt (ii) enthält und auf große Länge in einem gleichzeitig das Befestigungsmittel für das feste Messer bildenden Gehäuse an dem festen Messer geführt ist.
  2. 2. Schneidvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem ebenfalls die Führung des beweglichen Messers bildenden Deckelteil (7) des Gehäuses Lappen (8, 9) vorgesehen sind, welche eine Führung des beweglichen Messers unmittelbar im Bereich der Schneidstelle bewirken und von welchen der eine Lappen (8) gleichzeitig ein Herausspringen des Schnürriemenbandes aus dem Ausschnitt (ix) des beweglichen Messers vor dem Erfassen des Schnürriemenbandes .verhindert.
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