DE424459C - Haltevorrichtung fuer drehbare Scheinwerfer von Automobilen - Google Patents
Haltevorrichtung fuer drehbare Scheinwerfer von AutomobilenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/02—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
- B60Q1/04—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
- B60Q1/06—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle
- B60Q1/08—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically
- B60Q1/12—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position
- B60Q1/124—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position by mechanical means
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Description
- Haltevorrichtung für drehbare Scheinwerfer von Automobilen. Die Verwendung von drehbaren Scheinwerfern auf Automobilen ist trotz der unbestreitbaren Vorteile beinahe vollkommen aufgegeben worden; jedenfalls hat dieselbe sich nicht, wie hätte erwartet werden können, verallgemeinert, und zwar aus dem Grunde, weil das Auftreten von lästigem Geräusch durch die Rüttelungen bei der Fahrt nicht verhindert werden kann. ' Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, um den drehbaren Scheinwerfer in sämtlichen Stellungen so vollkommen festzuhalten, daß Vibrationen nicht auftreten. Zu diesem Zwecke sitzt der Scheinwerfer auf einem der beiden Teile einer Eingriffsverbindung, die nach Art einer Kegelkupplung gebildet ist, fest auf; der andere Teil der Kupplung dagegen ist mit dem Chassis des Wagens verbunden. Eine in geeigneter Weise angeordnete Feder hält in üblicher Weise beide Kupplungsteile in gegenseitigem Eingriff.
- Die Entkupplung erfolgt durch den Fahrer unter Vermittlung desselben Mittels, welches zur Drehung der Laterne dient. Dieses Mittel hebt den Kupplungsteil, welcher mit der Laterne fest verbunden ist, von dem anderen Teil ab, bevor die Drehung der Laterne stattfindet. Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind beispielsweise auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
- Abb. t zeigt schematisch in senkrechtem Schnitt eine erste Ausführungsform.
- Abb.2 ist eine Draufsicht auf die Seilscheibe, welche die Entkupplung und die Drehung des Scheinwerfers veranlaßt.
- Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die zweite Ausführungsform.
- Entsprechend der Einrichtung nach Abb. t und 2 ist die Spindel r fest mit der Konusscheibe 2, in welche die zweite Konusscheibe 3 greift, verbunden; durch letztere geht die Spindel 1 lose -hindurch. Der in die erste Kupplungsscheibe eingreifende Teil 3 ist mit' dem Laternenhalter fest verbunden. In seiner Mitte trägt die Kegelscheibe 3 eine Wulst in Gestalt einer Kugelkalotte, die ebenfalls zum Durchtritt der Spindel r durchbohrt ist. Zwischen die beiden Kegelscheiben 2 und 3 ist eine Seilscheibe 5 eingesetzt, welche um die Spindel r frei beweglich ist, und um welche sich das Seil 6 unter Bildung einer toten Schlaufe herumlegt. Das Seil ist an dem Handhebel für den Fahrer befestigt. Auf ihrer Unterseite, in der Mitte, ist die Seilscheibe mit einer konischen Vertiefung 7 versehen, welche sich auf die kugelige Wulst q, der unteren Kegelscheibe 3 auflegt.
- Die Scheibe 5 besteht aus zwei Teilen, die unter sich durch ein Endscharnier 8 (Abb. 2) verbunden sind. In der Ruhelage legen beide Teile sich nicht dicht aneinander, sondern lassen zwischen sich einen keilförmigen Spalt 9 bestehen. An der Oberseite der Seilscheibe z sind eine oder mehrere Nasen oder Zapfen 10- angebracht, die einer Aussparung oder Rinne i ? der Unterseite der oberen Konusscheibe 2 gegenüberstehen. Eine schematisch dargestellte Feder 12 hält die beiden Kegelscheiben 2 und 3 ständig in gegenseitigem Eingriff.
- Die Arbeitsweise ist folgende: Wenn dar Fahrer zur Drehung des Scheinwerfers den Handhebel umlegt, so tritt zunächst eine Spannung des Seiles 6 ein, wodurch die beiden Seilscheibenhälften zusammengepreßt werden. Beim weiteren Zug gleitet der konische Ausschnitt 7 der Seilscheibe auf der sphärischen Wulst 4. nach oben, und die Scheibe 5 hebt sich auf der Spindel i. Infolgedessen tritt der Zapfen io in die Nut i i, und die Scheibe 5 hebt die Kegelscheibe 2, preßt die Feder 12 zusammen und löst die Kupplung. Wenn der Fahrer weiter auf das Seil einwirkt, so dreht sich die Scheibe 5, und diese nimmt mittels der Zapfen io die Kegelplatte, an welcher der Scheinwerfer befestigt ist, mit. Hört der Zug auf das Seil auf, so spreizt sich die Feder 12 und stellt in der neuen Stellung des Scheinwerfers die Kupplung wieder her.
- Bei der in Abb.3 dargestellten Ausführungsform ist die Kegelscheibe 13 fest mit dem Scheinwerfer verbunden und trägt einen oder zwei Ansätze oder Stifte, die z. B. bei der dargestellten Ausführung aus Schrauben i:1 bestehen. Der übergriffene Teil der Kupplung besteht aus einer vertieften Kegelscheibe 15, die mit dem Gelenkhalter des Scheinwerfers verbunden ist. In die Kegelscheibe i 5 ist ein Rohr 16 eingeschraubt oder angenietet, durch welches die Spindel 17 des Scheinwerfers frei hindurchgeht. Eine Spiralfeder 18 legt sich mit ihrem einen Ende gegen das untere Ende des Rohres 16 und mit dem anderen Ende auf einen umlaufenden Kranz i9 der Scheinwerferspindel 17 und hält die beiden Kupplungsscheiben in gegenseitigem Eingriff. Eine Gegenmutter 20 dient als Begrenzungsanschlag für den übergreifenden Kupplungsteil 13. Zwischen die Kupplungsscheiben 13 und 15 ist eine Riemenscheibe 21 eingesetzt, auf deren Oberseite eine ätlsteigende Nut angebracht ist, in welche die Stifte oder Schrauben i q. eingreifen. Um die Scheibe 21 ist das Seil herumgelegt, das die Scheibe lose um die Spindel 17 dreht. Wenn der Fahrer das Seil anzieht, so wird die Scheibe in Drehung versetzt; die ansteigende Nut 22 drückt die Stifte 14 nach oben und bewirkt unter Zusammenpressen der Feder 18 die Entkupplung. In diesem Augenblicke erfolgt die Mitnahme der Kegelscheibe und damit der Laterne durch das Seil.
Claims (3)
- PATENT-AN SPRÜCHE: i. Haltevorrichtung für drehbare Scheinwerfer von Automobilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheinwerfer in der Ruhe durch eine Eingriffsverbindung nach Art einer federnden Kegelkupplung fest mit dem Halter verbunden ist, aber vor Beginn der Drehung durch Entfernung der beiden Kupplungsscheiben voneinander von dem festen Halter gelöst und für die Dre. hung freigegeben wird.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Entkupplung bewirkende Teil aus einer auf einer Spindel lose umlaufenden Scheibe, um welche das die Drehung des Scheinwerfers veranlassende Seil herumgeschlungen ist, aus zwei durch Scharnier verbundenen Hälften besteht, die in der Ruhestellung einen freien Spalt zwischen sich bestehen lassen, und ferner gekennzeichnet dadurch, daß in der Mitte der Unterseite der Seilscheibe eine kegelförmige Vertiefung angebracht ist, welche sich über eine kugelförmige Wulst des festen Kupplungsteiles legt, derart, daß durch Zug auf das Seil zunächst beide Riemenscheibenhälften sich schließen, dann die Riemenscheibe auf der Wulst sich hochhebt und längs der Welle sich verschiebt und hierdurch den beweglichen Teil der Kupplung mitnimmt und von der Gegenkupplung abhebt.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Entkupplung bewirkende Seilscheibe mit einer ansteigenden Nut ausgestattet ist, in welche Stifte des beweglichen Teiles der Kupplung eingreifen, so daß bei Drehung der Scheibe der bewegliche Kupplungsteil sich hebt und die Entkupplung bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR424459X | 1925-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424459C true DE424459C (de) | 1926-01-23 |
Family
ID=8898800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH101943D Expired DE424459C (de) | 1925-03-12 | 1925-05-20 | Haltevorrichtung fuer drehbare Scheinwerfer von Automobilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424459C (de) |
-
1925
- 1925-05-20 DE DEH101943D patent/DE424459C/de not_active Expired
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