DE424299C - Verfahren zum Einsetzen von Steinen in Uhrsteinfassungen - Google Patents

Verfahren zum Einsetzen von Steinen in Uhrsteinfassungen

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DE424299C
DE424299C DET29139D DET0029139D DE424299C DE 424299 C DE424299 C DE 424299C DE T29139 D DET29139 D DE T29139D DE T0029139 D DET0029139 D DE T0029139D DE 424299 C DE424299 C DE 424299C
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stones
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UHRENFABRIK
Tavannes Watch Co SA
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UHRENFABRIK
Tavannes Watch Co SA
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/04Devices for placing bearing jewels, bearing sleeves, or the like in position
    • G04D3/042Devices for placing bearing jewels, bearing sleeves, or the like in position for bearing jewels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einsetzen von Steinen in Uhrsteinfassungen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einpressen von Steinen in Fassungen.
  • Das Neuartige nach vorliegender Erfindung liegt darin, daß man einen Stein benutzt, dessen Fassungsfläche eine gewölbte Form besitzt, so daß die äußersten Randdurchmesser dieser gewölbten Fläche die kleinsten Durchmesser der Fassungsfläche bilden. Nachdem der Stein in das Loch des Fassungsringes eingepreßt ist, füllt man den entstandenen Zwischenraum auf ;der Preßseite des Fassungsringes wieder mit Material auf. Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Arten der Anwendung des Verfahrens nach vorliegender Erfindung gezeigt.
  • Die Abb. i bis 3 beziehen sich auf verschiedene Entwicklungsstufen einer ersten Art mit einem sogenannten »Spiegelstein«, und die Abb.6 bis 8 beziehen sich auf eine zweite Art mit einem sogenannten »Tropfenstein«.
  • In den Abb. i bis 3 bezeichnet a einen aus dem Rohen herausgearbeiteten Fassungsring und b einen Spiegelstein. Die ganze Mantel- ` flache des Steines wird hier als Fassungsfläche benutzt und kommt deshalb mit dem Metall des Fassungsringes in Berührung. Diese Fläche ist im Schnitt kreisförmig. Der Durchmesser in der :Mitte des Steines ist größer als derjenige an seinen zwei Einfassungsrändern, und der ganze Mantel ist Einpassungsfläche. Der Lochdurchmesser ist 1/loo bis 2/10o mm kleiner als der größte Durch- ' messer des Steines, dessen Eintrittsdurchmesser in das Loch 3/ ioo mm kleiner ist als der . größte Durchmesser des Steines. 1 Abb. i zeigt den Stein, wie er bereits wenig in das Loch des Fassungsringes eingedrungen ist. In Abb. a ist der gleiche Stein bis in die Flucht der oberen Fläche des Fassungsringes eingetrieben worden. Man erkennt am Lochrand die Ausweitung, welche dieser Vorgang bewirkt hat an dem kleinen Zwischenraum. Dieser wird mittels eines geeigneten Werkzeuges durch einen Druck auf den Fassungsring ausgefüllt, wie es Abb. 3 zeigt. Diese. Fassung hat das Aussehen einer gewöhnlichen Fassung.
  • Die Abb. 4. und 5 zeigen: die eine einen Spiegelstein und die andere einen Tropfenstein, deren Fassungsflächen die Größe x bzw. y haben.
  • In den Abb.6 bis 8 bezeichnet a1 den roh vorgearbeiteten Fassungsring und b1 einen @rTropfenstein«. Nach Abb.6 ist dieser etwas weniger in das Loch des Fassungsringes eingesteckt, und nach Abb. 7 liegt der Stein in gleicher Flucht mit einem über die obere Fläche c des Fassungsringes vorstehenden Rand/. Wird das Einpressen des Steines in den Ring fortgesetzt, um ihn auf gleiche Flucht mit der Fläche e zu bringen, so wird der Rand / zusammengedrückt und füllt den Hohlraum zwischen Stein und Ring. Die Fassung des Steines wird daher hier gleichzeitig mit dem Einpressen des Steines mittels eines flachen Werkzeuges ausgeführt, wie Abb.8 es zeigt. Es leuchtet ein, daß alle anderen in der Uhrmacherei gebrauchten Steinarten nach dem Verfahren vorliegender Erfindung eingefaßt werden können.
  • Um solchen Fassungsringen das gewohnte Aussehen zu verleihen, würde es genügen, am Fuße des vorstehenden Randes des roh vorgearbeiteten Fassungsringes eine Einkerbung vorzusehen, damit nach dem Fassen des Steines gemäß des beschriebenen Verfahrens diese Einkerbung bestehen bleibt und die Täuschung der gewöhnlichen Fassungsart erzeugt, nur mit dem Unterschied, daß der Stein ganz freiliegt und beiderseits ganz sichtbar bleibt (Abb. 9).
  • Ein wichtiger Vorteil der beschriebenen Verfahren besteht darin, daß der beim Einpressen des Steines ausgeübte Druck sich von selbst gleichmäßig auf den ganzen Stein überträgt. Die Form der Fassungsfläche gestattet dem Stein, einseitig einem einseitigen Werkzeugdruck nachzugeben. Dieses bringt den Stein an seinem Platz, bevor der Druck begonnen hat und werden so die sonst bei anderen Steinformen unvermeidlichen Abschürfungen und Brüche vermieden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zum Einsetzen von Steinen in Uhrsteinfassungen, bei welchen die Steine mechanisch in die vorgelochten Fassungen hineingepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß man mittels Steine, bei welchen die äußeren Randdurchmesser der gewölbten Fassungsflächen die kleinsten sind, den Lochdurchmesser erweitert, um nachher den auf der Einsetzungsseite gebildeten Zwischenraum wieder zuzudrücken. a. Ausführungsform nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine an den Fassungsflächen das Profil eines Kreisbogens besitzen. 3. Ausführungsform nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgearbeiteten Fassungsringe auf einer Seite des Loches einen vorstehenden Rand aufweisen. Verfahren nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfüllung des auf der Einsetzungsseite gebildeten Spaltes beim Einpressen des Steines zugleich zugedrückt wird.
DET29139D 1924-07-29 1924-07-29 Verfahren zum Einsetzen von Steinen in Uhrsteinfassungen Expired DE424299C (de)

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