DE4242002A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Biegen von Strangmaterial - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Biegen von StrangmaterialInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D7/00—Bending rods, profiles, or tubes
- B21D7/12—Bending rods, profiles, or tubes with program control
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Biegen von Strang
material nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Im weiteren bezieht sich die Er
findung auf Verfahren zum Biegen von Strangmaterial unter Verwendung dieser
Vorrichtung.
Derartige Rohrbiegemaschinen dienen in erster Linie zum Biegen von Kraftstoff-
und Hydraulikleitungen beim Automobilbau. Die Form dieser Leitungen muß sich
den bei jedem Automobil unterschiedlichen räumlichen Gegebenheiten anpassen,
wodurch das Rohr vielfach in verschiedenen Winkeln und in verschiedenen Ebenen
gebogen werden muß. Dies erfolgt vorzugsweise mit Hilfe einer programmierbaren
Rohrbiegemaschine.
Gattungsgemäße Rohrbiegemaschinen sind Gegenstand der DE 33 11 766 C2 und
der DE 39 35 545 C1. Beide Schriften beschreiben eine Rohrbiegemaschine, bei
welcher das zu biegende Rohr in einen mittig angeordneten Einspannkopf einge
spannt wird. Beidseitig dieses Einspannkopfes sind in Längsrichtung der Rohrachse
des ungebogenen Rohres jeweils zwei unabhängig voneinander verfahrbare und um
die Rohrachse verschwenkbare Biegeköpfe angeordnet. Die Versorgung der Rohr
biegemaschine mit Rohren erfolgt aus zwei Magazinschlitten, welche in Richtung
der Rohrachse verstellbar sind. Die zu biegenden Rohre werden dem Einspannkopf
durch Einlegearme zugeführt, welche um eine parallel zur Rohrachse verlaufende
Schwenkachse schwenkbar sind und in einer ersten Stellung Zugriff auf die unge
bogenen Rohre haben sowie in einer zweiten Stellung das zu biegende Rohr in die
Arbeitsstellung bringen. Wenn das Rohr in der Arbeitsstellung ist, beginnen die
Biegeköpfe von beiden Rohrenden her das Rohr zu verbiegen, wobei nahezu beliebig
viele Biegungen möglich sind.
Die in den beiden genannten Druckschriften beschriebenen Vorrichtungen weisen
mehrere Nachteile auf. Erstens dauert der Wechsel des Rohrs relativ lange, da
zunächst das fertig gebogene Rohr ausgestoßen werden muß und die Vorrichtung
erst danach mit dem frischen Rohr beschickt werden kann. Zweitens müssen auch
kurze Rohre, welche die verfügbare Länge der Vorrichtung nur zu einem Bruch
teil ausnutzen, zeitlich nacheinander gebogen werden, weshalb die Vorrichtung bei
kurzen Rohren unrationell arbeitet.
Es stellt sich die Aufgabe, die Vorrichtung so weiterzubilden, daß der Rohrwechsel
erheblich beschleunigt wird und auch kurze Rohre bei guter Auslastung der Anlage
bearbeitet werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sowie Verfahren zur bevorzugten Anwendung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen im folgenden unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher beschrieben werden. Diese zeigen:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung zum Biegen von langen Rohren;
Fig. 2 eine Modifikation der Ausführungsform nach Fig. 1 zum Biegen von kurzen
Rohren.
Fig. 3a eine Ansicht entlang der Linie I-I aus Fig. 2;
Fig. 3b eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht entlang der Linie II-II aus
Fig. 3a;
Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch die Anordnung der für den Biegeprozeß we
sentlichen Teile einer Rohrbiegemaschine sowie die zu biegenden Rohre vor ihrer
Verbiegung, also unmittelbar nach dem Beschicken der Vorrichtung 1 mit diesen
Rohren 7, 8 und 8′.
Das in Fig. 1 dargestellte lange Rohr 7 ist in der Vorrichtung 1 über eine mittig
angeordnete Einspannvorrichtung 2 festgeklemmt. Diese Einspannvorrichtung 2 be
steht im wesentlichen aus einer ersten Spannzange und einer zweiten Spannzange 5′,
welche unmittelbar neben der ersten Spannzange 5 angeordnet ist. Beide Spannzan
gen 5 und 5′ sind um eine gemeinsame Achse 4 verschwenkbar, welche parallel zur
Längsachse des zu verbiegenden Rohres 7 verläuft. Die Spannzangen 5 und 5′ sind
sowohl unabhängig voneinander verschließbar als auch unabhängig voneinander um
diese Achse 4 verschwenkbar. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Einspann
vorrichtung 2 greift die erste Spannzange 5 das zu verbiegende Rohr 7 und fixiert es,
während die zweite Spannzange 5′ sich in einer zur Aufnahme eines neuen Rohres
oder zum Auswurf eines bereits gebogenen Rohres geeigneten Stellung befindet.
Ausgehend von der in Fig. 1 dargestellten Stellung wird nun das Rohr 7 mit Hilfe
zweier Biegeköpfe 3 und 3′, welche beidseits der Einspannvorrichtung 2 angeordnet
und längs des ungebogenen Rohres 7 unabhängig voneinander verfahrbar sind, in
an sich bekannter Weise gebogen. Dabei kann das Rohr 7 nahezu beliebig oft, in
beliebigen Winkeln und in beliebigen Ebenen gebogen werden. Am Ende dieses Bie
gevorgangs befinden sich die beiden Biegeköpfe 3 und 3′, verglichen mit der in Fig.
1 dargestellten Stellung, näher an den Spannzangen 5 und 5′ der Einspannvorrich
tung 2. Die Biegeköpfe 3 und 3′ werden sodann in Freigabestellung gefahren und
die Spannzange 5, welche das Rohr 7 umgreift, wird um die Achse 4 in eine Aus
wurfstellung verschwenkt und das Rohr 7 aus der Spannzange 5 entfernt. Noch vor
Beendigung des Bearbeitungsvorgangs des Rohres 7 hat jedoch bereits die zweite
Spannzange 5′ ein neues (nicht dargestelltes) Rohr ergriffen. Während die erste
Spannzange 5 nun das bearbeitete Rohr 7 auswirft, wird die zweite Spannzange
5′ mit dem noch unbearbeiteten Rohr um die Achse 4 in die Winkelstellung ge
schwenkt, in welcher sich in Fig. 1 die Spannzange 5 befindet. Gleichzeitig werden
die Biegeköpfe 3 und 3′ in ihre in Fig. 1 dargestellt Grundstellung zurückgefah
ren und können das neu eingesetzte Rohr programmgemäß biegen. Während dieses
erneuten Biegevorgangs nimmt die erste Spannzange 5 bereits das nächste zu ver
biegende Rohr auf und der Vorgang wiederholt sich am Ende des Biegevorgangs
von neuem. Hierdurch ist ein kontinuierlicher Betrieb der Vorrichtung 1 möglich.
Größere Pausen zum Rohrwechsel werden vermieden.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt.
Diese Ausführungsform eignet sich anstelle zum Biegen eines längeren Rohres 7, wie
in Fig. 1 dargestellt, zum Biegen zweier kürzerer Rohre 8 und 8′, wobei die Summe
der Längen dieser beiden Rohre 8 und 8′ die gesamte Nutzlänge der Vorrichtung 1
nicht übersteigen darf. Bei dieser Ausführungsform bildet jeweils ein Biegekopf 3
bzw. 3′ zusammen mit einer Spannzange 5 bzw. 5′ der Einspannvorrichtung 2 eine
unabhängige Einheit 10 bzw. 10′ zum Biegen jeweils eines Rohres 8 bzw. 8′. Im
Unterschied zur Ausführungsform nach Fig. 1 lagert jede der Spannzangen 5 bzw.
5′ das zu verbiegende Rohr 8 bzw. 8′ nicht in der Mitte, sondern an seinem Ende.
Da die vorgefertigten, ungebogenen Rohre 8 und 8′ an ihren Enden oft Überwurf
muttern 9 und 9′ zur Befestigung an entsprechenden Gewinden im Kraftfahrzeug
aufweisen, sind die Spannzangen 5 und 5′ in einer bevorzugten Ausführungsform mit
Spannaufnahmen 6 und 6′ ausgerüstet. Diese Spannaufnahmen 6 und 6′ fixieren die
Enden der Rohre 8 und 8′ zusammen mit den darauf befestigten Überwurfmuttern 9
und 9′. Die Aufnahme des Rohres 8 und der Überwurfmutter 9 ist am deutlichsten in
Fig. 3 dargestellt. Dabei zeigt Fig. 3a eine Draufsicht auf die aus der Spannzange
5 und der Spannaufnahme 6 zusammengesetzten Spannvorrichtung 17 in Richtung
der Achse des ungebogenen Rohrs 8 und Fig. 3b eine zu Fig. 3a um 90° versetzte
und teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht. Die Spannaufnahme 6 ist mit
Hilfe von Stiften 24 und Schrauben 25 an der Spannzange 5 befestigt. Die kom
plette, aus Spannaufnahme 6 und Spannzange 5 bestehende Spannvorrichtung 17
ist in einer etwa die Achse des Rohrs 8 enthaltenden Ebene zweigeteilt ausgebil
det. Hierdurch ergibt sich ein erster Spannarm 10 und ein zweiter Spannarm 11.
Beide Spannarme 10 und 11 sind jeweils um eine (nicht dargestellte) zur Längsrich
tung des ungebogenen Rohres 8 parallele Achse verschwenkbar, und zwar von einer
Rohraufnahmestellung in eine Arbeitsstellung. In den Fig. 3a und 3b ist die
Arbeitsstellung dargestellt. Die Verschwenkbarkeit beider Spannarme 10 und 11 ist
durch die Pfeile 26 und 27 angedeutet. Wie aus Fig. 3b ersichtlich ist, befindet sich
das Ende des Rohres 8 mit der Überwurfmutter 9 zwischen den beiden Spannarmen
10 und 11, welche in der Arbeitsstellung zur Aufnahme der Überwurfmutter 9 einen
Hohlraum 14 bilden. Der zweite Spannarm 11 lagert an seiner Innenseite innerhalb
eines Gehäusevorsprungs 23 einen Kolben 13, welcher in Längsrichtung des unge
bogenen Rohres 8 innerhalb dieses Gehäusevorsprungs 23 verschiebbar ist. Dieser
Kolben 13 trägt an seinem der Spannzange 5 zugewandten Ende eine Keilfläche
12′, welche in der Arbeitsstellung in flächigem Kontakt mit einer korrespondieren
den Keilfläche 12 des ersten Spannarms 10 ist. Auf seiner dem Rohr 8 zugewandten
Seite ist der Kolben 13 im Kontakt mit einer ersten Druckfeder 19, welche wiederum
auf einen Flansch 20 drückt, der einstückig mit einer Schubstange 15 verbunden ist.
Am anderen Ende dieser Schubstange 15 befindet sich ein zweiter Flansch 21, wel
cher in Kontakt mit der Überwurfmutter 9 im Hohlraum 14 ist. Der erste Flansch 20
stützt sich gegen den Gehäusevorsprung 23 über eine zweite Druckfeder 22 ab. Das
Ende des Rohres 8 wird in einem Klemmbereich 28 in der Arbeitsstellung zwischen
beiden Spannarmen 10 und 11 klemmend gehalten. Es sei angemerkt, daß die be
schriebene Vorrichtung sich auch zur Bearbeitung von Rohren eignet, deren Enden
nicht durch eine Überwurfmutter 8, sondern in anderer Weise verdickt abgeschlos
sen sind. Der Begriff "Überwurfmutter" steht also für jede Ausführungsform eines
verdickten Rohrabschlusses.
Um ein gerades, zu biegendes Rohr 8 in die Vorrichtung 1 einzubringen, werden
zunächst die Spannarme 10 und 11 in die Rohraufnahmestellung geschwenkt, worauf
das Rohr 8 eingelegt werden kann. Beim Einlegen ist das Rohr 8 etwa so zu posi
tionieren, daß die Überwurfmutter 9 im Bereich des zu bildenden Hohlraums 14 ist.
Sodann werden die Spannarme 10 und 11 in ihre Arbeitsstellung geschwenkt. Kurz
vor Erreichen der in Fig. 3b dargestellten Arbeitsstellung gelangt die Keilfläche
12 des ersten Spannarms 10 in Kontakt mit der korrespondierenden Keilfläche 12′
des Kolbens 13. Bei weiterem Schließen des ersten Spannarms 10 vergrößert sich
die Kontaktfläche zwischen beiden Keilflächen 12 und 12′ und auf den Kolben 13
wirkt eine in Richtung des Rohres 8 gerichtete Kraft, welche den Kolben 13 gegen
die Kraft der Druckfedern 19 und 22 verschiebt. Die Druckfedern 19 und 22 werden
hierbei komprimiert und die Schubstange 15 drückt sich mit ihrem zweiten Flansch
21 gegen das Ende der Überwurfmutter 9. Hierdurch wird die Überwurfmutter 9 in
Anschlag mit den Gehäuseinnenseiten der Spannarme 10 und 11 gebracht und exakt
positioniert. Diese Positionierung ist wichtig, um eine definierte Ausgangsstellung
des Rohrs 8 zu erhalten. Die Klemmung des Rohres 8 im Klemmbereich 28 erfolgt
erst bei vollständigem Erreichen der Arbeitsstellung der beiden Spannarme 10 und
11, wie sie in Fig. 3b dargestellt ist. Nach Erreichen dieser Arbeitsstellung kann
mit dem Verbiegen des Rohrs 8 in an sich bekannter Weise begonnen werden.
Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 werden die Rohre 8 und 8′ bei
dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils nur von einem
Biegekopf 3 oder 3′ gebogen, während sie mit ihrem Ende fest in die Spannzangen
5 bzw. 5′ mit den Spannaufnehmern 6 bzw. 6′ eingespannt sind. Auch bei dieser
Ausführungsform arbeiten sich die Biegeköpfe 3 und 3′ von außen her in Richtung
der Einspannvorrichtung 2 vor und geben die Rohre 8 und 8′ nach Durchführung
der letzten Biegung frei.
Die Einheit 10 zur Verbiegung des Rohres 8 kann völlig unabhängig von der Einheit
10′ zur Verbiegung des Rohres 8′ arbeiten. Sie kann auch ein völlig unabhängiges
Programm ausführen, d. h. die Rohre 8 und 8′ müssen weder gleich lang noch in
gleicher Weise zu biegen sein. Im Vergleich zum Stand der Technik weist diese
Ausführungsform den Vorteil auf, daß die lange Vorrichtung 1 auch beim Biegen von
kurzen Rohren 8 und 8′ unter Ausnützung ihrer ganzen Länge rationell eingesetzt
werden kann.
Claims (10)
1. Vorrichtung (1) zum Biegen von Strangmaterial - beispielsweise von Rohren
(7, 8, 8′) - mit einer mittig angeordneten Einspannvorrichtung (2) für das
Strangmaterial und zwei beidseits dieser Einspannvorrichtung (2) angeordne
ten und längs des ungebogenen Strangmaterials unabhängig voneinander ver
fahrbaren Biegeköpfen (3, 3′), dadurch gekennzeichnet, daß die Einspann
vorrichtung (2) zwei unabhängig voneinander verschließbare Spannzangen (5,
5′) umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spann
zangen (5, 5′) um eine zur Längsrichtung des ungebogenen Strangmaterials
parallele Achse (4) verschwenkbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzan
gen (5, 5′) unabhängig voneinander verschwenkbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie um eine zur Längsrichtung der Rohre (7, 8, 8′) parallele
Achse verschwenkbare Greifarme aufweist, welche die zu biegenden Rohre in
einer ersten Schwenkstellung aufnehmen können und in einer zweiten Schwenk
stellung mindestens einer der Spannzangen (5, 5′) übergeben.
5. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine der Spannzangen (5) an ihrer dem zugehörigen
Biegekopf (3) zugewandten Seite eine Spannaufnahme (6) zur Aufnahme des
Rohrendes mit einer darauf befindlichen Überwurfmutter (9) aufweist, die aus
Spannzange (5) und Spannaufnahme (6) zusammengesetzte Spannvorrichtung
(17) zweigeteilt in Form eines ersten (10) und eines zweiten Spannarms (11)
ausgebildet ist und mindestens einer dieser Spannarme (10, 11) um eine zur
Längsrichtung des ungebogenen Rohres (8) parallele Achse in eine Rohrauf
nahmestellung und in eine Arbeitsstellung schwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Spannarm (11) an seiner Innenseite einen in Längsrichtung des ungebogenen
Rohres (8) verschiebbaren Kolben (13) lagert, der an seinem der Spannzange
(5) zugewandten Ende eine Keilfläche (12′) und an seinem dem Rohr (8)
zugewandten Ende eine in Kontakt mit der Überwurfmutter (9) bringbare
Druckübertragungsvorrichtung (18) aufweist und der erste Spannarm (10) an
seiner Innenseite eine Keilfläche (12) aufweist, welche in der Arbeitsstellung
auf der Keilfläche (12′) des Kolbens (13) druckausübend aufliegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucküber
tragungsvorrichtung (18), ausgehend vom Kolben (13), aus einer ersten Druck
feder (19) und einer Schubstange (15) besteht, beide Enden der Schubstange
(15) umlaufende Flansche (20, 21) aufweisen, der dem Kolben (13) zugewandte
Flansch (20) sich über eine zweite Druckfeder (22) gegen eine Gehäusevor
sprung (23) des zweiten Spannarms (11) abstützt und der dem Rohr (8) zu
gewandte Flansch (21) in Kontakt mit der Überwurfmutter (9) bringbar ist.
8. Verfahren zum Verbiegen von Strangmaterial - beispielsweise von Rohren (7)
- unter Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, daß die der Vorrichtung (1) zugeführten, zu biegen den Rohre (7) abwechselnd von der ersten (5) und von der zweiten Spannzange (5′) gehalten werden.
- unter Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, daß die der Vorrichtung (1) zugeführten, zu biegen den Rohre (7) abwechselnd von der ersten (5) und von der zweiten Spannzange (5′) gehalten werden.
9. Verfahren zum Verbiegen von Strangmaterial - beispielsweise von Rohren (8,
8′) - unter Verwendung der Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden aus einer Spannzange (5,
5′) und einem Biegekopf (3, 3′) gebildeten Einheiten (10,10′) voneinander
unabhängig jeweils ein Rohr (8, 8′) aufnimmt, biegt und ausstößt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Rohre (8,
8′) im wesentlichen gleichzeitig aufgenommen, gebogen und ausgestoßen wer
den.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924242002 DE4242002A1 (de) | 1992-12-12 | 1992-12-12 | Vorrichtung und Verfahren zum Biegen von Strangmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924242002 DE4242002A1 (de) | 1992-12-12 | 1992-12-12 | Vorrichtung und Verfahren zum Biegen von Strangmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4242002A1 true DE4242002A1 (de) | 1994-06-16 |
Family
ID=6475128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924242002 Withdrawn DE4242002A1 (de) | 1992-12-12 | 1992-12-12 | Vorrichtung und Verfahren zum Biegen von Strangmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4242002A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29714343U1 (de) * | 1997-08-14 | 1998-05-07 | megatronic Schweißmaschinenbau GmbH, 86356 Neusäß | Doppelkopf-Rohrbiegemaschine |
| DE19835190A1 (de) * | 1998-08-04 | 2000-02-17 | Megatronic Schweismaschinenbau | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Biegen von Strangmaterial, insbesondere von langen Rohren |
| FR2795006A1 (fr) * | 1999-06-21 | 2000-12-22 | Bundy | Dispositif de cintrage d'elements metalliques allonges tels que des tubes |
| EP1688194A3 (de) * | 1998-02-03 | 2006-11-02 | Kabushiki Kaisha Opton | Biegevorrichtung |
-
1992
- 1992-12-12 DE DE19924242002 patent/DE4242002A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP1065015A1 (de) * | 1999-06-21 | 2001-01-03 | TI Group Automotive Systems | Vorrichtung zum Biegen langer Metallelemente wie Rohre |
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