DE424149C - Selbsttaetige Leerlaufregelung bei Hochdruckkompressoren - Google Patents
Selbsttaetige Leerlaufregelung bei HochdruckkompressorenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B41/00—Pumping installations or systems specially adapted for elastic fluids
- F04B41/02—Pumping installations or systems specially adapted for elastic fluids having reservoirs
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
- F04B49/22—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
- F04B49/225—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves with throttling valves or valves varying the pump inlet opening or the outlet opening
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Description
- Selbsttätige Leerlaufregelung bei Hochdruckkompressoren. Bei Kompressoren, die Drücke bis etwa ro Atm., wie sie gewöhnlich in der Praxis benötigt werden, erzeugen, haben sich die bekannten Druckregler bestens bewährt. Diese Druckregler bestehen aus einem federoller gewichtsbelasteten Steuerorgan, das bei Überschreitung des zulässigen Höchstdruckes in Tätig'.ceit gesetzt wird und Druckluft z. B. hinter einen Kolben leitet, der den Kompressor, beispielsweise durch Abschluß der Saugleitung, auf Leerlauf einstellt, um, nachdem der Druck im Windkessel durch Luftentnahme um ein gewisses Maß gesunken ist, den Raum hinter dem Steuerkolben zu entlasten, so daß der Kompressor wieder voll arbeiten kann.
- Diese Art der Leerlaufregelung ist nun bei Hochdruckkompressoren, also beispielsweise bei solchen, die his Zoo Atm. und darüber komprimieren, nicht angängig, da es erstens praktisch kaum möglich sein dürfte, ..in derderartiges Steuerorgan bei so hohen Drücken dicht zu halten und zweitens das Ausströmen der hochgespanten Luft bei der Umschaltung einen ohrenbetäubenden -L rin verursachen würde.
- Es ist nun bereits vorgeschlagen «-orden, unter Verwendung eines unter Hochdruck stehenden Kolbens den Zufluß eines unter niedrigerem Druck stehenden Druckmittels zu dem den Leerlauf verursachenden Organ zu steuern. Hierbei hat man sich bisher zweier Luftquellen bedient, die nacheinander zur Anwendung kommen. Als erste Luftquelle, die den Regelungsvorgang einleitet, wurde hierbei Druckluft der ersten bzw. einer Zwischenstufe des Kompressors entnommen, während als zweite die beim Leerlauf aus der Hochdruckstufe ins Freie tretende und entsprechend gedrosselte Luft Verwendung findet. Diese in konstruktiver Beziehung außerordentlich umständliche Einrichtung unter Benutzung zweier Luftquellen ist notwendig, da, sobald mit Hilfe der aus der ersten bzw. einer Zwischenstufe entnommene Druckluft der Regelungsvorgang eingeleitet ist, die Druckluft beim damit einsetzenden Leerlauf des Kompressors ausbleibt, die gelüfteten Saugventile also sofort wieder in die Anfangslage zurückgehen würden, wodurch der Regelungsvorgang unterbrochen wird. Infolgedessen muß, nachdem der Regelungsvorgang eingeleitet ist, eine Umschaltung erfolge-i, so daß die zweite Druckluftquelle in T .aig';eit treten und den Regelungsvorgang fortsetzen kann.
- Der Zweck der Erfindung ist es daher, die hierzu notwendige umständliche Apparatur zu vermeiden und eine selbsttät-ge Leerlaufregeln- g zu schaffen, die stets betriebssicher ar Leitet und mit Hilfe welcher auch auf längere Zeit die Tätig';eit des Kompressors unterbro;.hen werden kann. Lies geschieht erfindurgsbemäß dadurch, daß in der Leitung für das niedriger gespannte Druckmittel ein Druckmittelspei--her vorgesehen ist von einer solchen Grö:e, daß trotz des Druckmittelverbrauches in dem Steverorgan für den Lcerlauf ein ne_Ine;is«verter Druckabfall nicht eintritt. H_erc1arch wird die ganze Einr ichtung außercrdentlich einfach, da sie nur aus wenigen Teilen besteht; sie ist i 1 der Herstellung billig und ini Betrieb übersizlitlich, gew*:hrt daher eire große Betriebssicherheit t:ild kann in 1Ie ngen lagervorrätig hergestellt werden, da der Hochdruckteil des Reglers für alle vorkommenden Fälle ohne jede Änderung gebraucht werden kann und eine Anpassung des Reglers an die gewünschten Driicl;e möglich ist.
- Der Druckmittelspeicher kann während des normalen Ganges des Kompressors aus einer beliehigen Stufe dieses gespeist werden, w 'ilirei -i(1 er, solange der Regelungsvorgang b anhält, vom Kompressor unabhängig ist. Auf der Zei#-hnu--g ist ein Ausf_ihrungs-Leispiel des Erfiadungsgegeristandes teilweise geschnitten dargestellt.
- An die Betriebsdruckleitung, die beispielsweise Zoo Atm. überdruck führt, ist durch eine Leitung i ein Zylinder 2 angeschlossen, in welchem ein Kolben 3 auf und nieder gehen kann. Dieser Kolhen wird durch eine Feder 4. regelbar belastet und greift mit seiner Verlä gerung 5 l:ei 6 gelenkig an einen bei 7 drehbar gelagerten Hebel 8 an. An den HeLel 8 ist bei 9 die Kolbenstange io eines norinale_i Druckreglers ii angelenkt, der einerseits durch die Leitung 12 mit einem Druckmittelspeicher 13 und andererseits durch die Leitung 1.1 mit dein Leerlaufregel-or gan i-, das Leispielswe:se die Saugleitung ih des Kempressors abschließen kann, verbunden ist. Der Druckmittelspeicher 13 steht unter Zwischenschaltung eines Rückschlagv entils 17 mit dem Zwische,kühler 18 der ersten Druckstufe des Kompressors in Verbindung.
- Die Wirkung der Vorrichtung ist die folgende: Der DPuckmittelspeicher 13 wird von der ersten Druckstufe des Kompressors gespeist. so daß in dieser Druckluft von der notw endigen Spannung stets vorrätig ist und selbsttätig aufrechtgehalten wird. Solange der Kcmpressor normal arbeitet, schließt der Druckregler i i die Leitung lq. gegen die Leitung 12 ab, so daß der im Al-sperrorgan 15 vorgesehene federbelastete Kolben druckfrei ist und nicht zur Wirkung kommt. Die 1'.elastung des Druckreglers i i ist hierbei so gew« hlt, daß ein Umsteuern durch den Druck des Druckmittelspeichers 13 nicht erfolgen kann.
- Steigt nun in der Betriebsdruckleitung der Druck beispielsweise auf 2io Atm., dann wird der Kolben 3 gegen die Wirkung seiner Belastung. im Zylinder etwas verschoben. Diese Bewegung überträgt sich durch den Hebel 8 auf dea Kolben io des Druckreglers i i, die Leitungen 12 und 14 kommen in Ver-Lindung miteinander und Preßluft strömt aus dem Druckmittelspeicher 13 hinter den Kolben des Absperrorgans 15, so daß der Kompressor, beispielsweise durch Abschluß der Saugleitung, auf Leerlauf gebracht wird. Sinkt iafolgedessen in der Betriebsleitung der Druck wieder auf die normale Höhe von beispielsweise Zoo Atm., dann wird der Kolben 3 durch seine Belasturg d. wieder in seine untere Lage verschoben und dadurch in gleicher Weise der Druckregler i i umgeschaltet, der nunmehr die beiden Leitungen 12 und 1:4 wieder trennt und gleichzeitig die Leitung 14 entlüftet. Die hinter dem Kolben des Absperrorga-2s 15 befindliche Druckluft strömt ins Freie, und der Kompressor kann wieder gegen Last arbeiten.
Claims (2)
- PATGNT-ANsPRÜc13n: i. Selbsttätige Leerlaüfregelu-g bei Hochdruckkompressoren unter Verwendung eines unter Hochdruck stehenden Kolbens, der den Zufluß eines unter niedrigerem Druck stehenden Druckmittels zu dem den Leerlauf verursachenden Organ steuert, dadurch geke-:inzeichnet, daß in der Leitung für -das niedriger gespannte Druckmittel ein Druckinittelspeicher vorgesehen ist von einer solchen Größe, daß trotz des Druckmittelverbrauches in dem Steuerorgan für den Leerlauf ein nennenswerter Druckabfall nicht eintritt.
- 2. Selbsttätige Leerlaufregelung bei Hochdruckkompressoren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der während des Regelungsvorganges vom Kompressor unabhängige Druckmittelspeicher während des normalen Ganges des Kompressors aus einer beliebigen Stufe dieses gespeist wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ25062D DE424149C (de) | 1924-08-15 | 1924-08-15 | Selbsttaetige Leerlaufregelung bei Hochdruckkompressoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ25062D DE424149C (de) | 1924-08-15 | 1924-08-15 | Selbsttaetige Leerlaufregelung bei Hochdruckkompressoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424149C true DE424149C (de) | 1926-01-18 |
Family
ID=7202059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ25062D Expired DE424149C (de) | 1924-08-15 | 1924-08-15 | Selbsttaetige Leerlaufregelung bei Hochdruckkompressoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424149C (de) |
-
1924
- 1924-08-15 DE DEJ25062D patent/DE424149C/de not_active Expired
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