DE424088C - Schlammabscheider fuer Lokomotiven - Google Patents
Schlammabscheider fuer LokomotivenInfo
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Description
- Schlammabscheider für Lokomotiven. Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlammabscheider für Lokomotivkessel u. dgl., der in die Rauchkammer eingebaut und mit einem Vorwärmer verbunden ist.
- Derartige Schlammabscheider für Lokomotivkessel u. dgl. sind in vielen Ausführungen bekannt geworden, doch unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand diesen bekannten Einrichtungen gegenüber dadurch in vorteilhafter Weise, daß das vom Vorwärmer kornmende Speisewasser zwangläufig durch rnehrere im unteren Teil der Rauchkammer angeordnete und untereinander verbundene Schlammsammelbehälter geführt wird, uni alsdann, in taschenförmig am Umfang der Rauchkammer anliegenden Leitungen hochsteigend, zu einem in an sich bekannter Weise im Dom angeordneten Zerstäuber zu gelangen, wo das zerstäubte Wasser aufgefangen und nach ebenfalls zwangläufigem Durchgang unter einer tiefliegenden Zwischenwand her eines weiteren, im unteren Teil des Kesselraumes angeordneten Schlammsammlers wieder aufsteigend bis zum Wasserstand des Kessels hoch- und diesem zugeführt wird. Ein Übertritt des Schlammes in den Wasserraurn wird infolge dieser Gesamtanordnung des Erfindungsgegenstandes sicher vermieden.
- Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in Abb. i im teilweisen Längsschnitt einer Lokomotive und in Abb.:2 und 3 in Querschnitten dargestellt. Abb. 4 zeigt eine andere Ausführungsform eines Teiles der Vorrichtung und Abb. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 3 ist der Schlammabscheider in bekannter Weise in der Rauchkammer des Lokomotivkessels angeordnet und als Vorwärmer ausgebildet. Er besteht aus zwei durch Vorwärmerrohre miteinander verbundenen Behältern i und 2, wovon der erstere in der oberen Rauchkammerwand eingebaut ist und als Speicher dient, während der andere im Boden der Rauchkammer angeordnete Behälter 2 Schlammsammler ist. Letzterer ist durch eine Scheidewand 3 getrennt, um einen Kreislauf des Wassers zu erzielen. Der Schlammabscheider ist zwischen Blasrohr 4 und Rohrwand in der Weise angeordnet, daß die abziehenden Rauchgase die Vorwärmerrohre 5 wirksam bestreichen und dadurch eine vorteilhafte Erwärmung des Speisewassers bewirken. Der Schlammabscheider ist weiter so ausgebildet, daß er zwecks Reparatur an demselben oder an den dahinterliegenden überhitzerrohren 6 leicht nach oben herausgenommen werden kann. Sodann sind die Vorwärmerrohre 5 so verteilt, daß ein leichtes Durchstoßen oder Durchblasen der Siederohre möglich ist. An den Seiten sind bekannte Reinigungsdeckel 7 angebracht. Der Schlammabscheider besteht weiter aus den im vorderen und hinteren Teil der Rauchkammer an der Innenwand des Kessels ringrohrförmig ausgebildeten Behähern 8, welche unten einen Schlammsackg tragen und oben durch ein Speiserohr io mit dem Dampf-1#essel oder erwei,ertem Schlammabscheider in Verbindung stehen. Letzterer ist, -wie besonders Abb. 3 erkennen Mßt, in den Dom eingebaut und besteht aus dem Zerstäuber i i, einem herausnehinbaren Trichter 12, dem darunter befindlichen Behälter 13, weiter aus dem bekannten taschenförmig an der Innenwand des Kessels befindlichen Ringrchr 14 und 15 und dem Scblammsammler 16. Dieser ist mit einer Scheidewand 17 versehen, welche nicht ganz bis auf den Boden reicht. Außerdem sind an den Seiten des Kessels bekannte Reinigungsdeckel 18 angeordnet.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 trägt der Behälter 13 Fallrohre ig, welche lose durch die Steigrohre.2o hindurch und in den unteren Teil des Schlammsammlers 16 geführt sind, so daß der Behälter 13 nach Herausnahme des Trichters 12 nach oben durch den Dom herausgezogen werden kann. Hierdurch ist eine leichte Reinigung der ganzen Anlage möglich. Auch bei dieser Ausführungsform können außerdem noch wie bei der ersten Ausführungsforin als Steigrchre dienende Ringrohre 15, 16 angeordnet werden, die auch nebeneinanderliegen können, wie in Abb. i dargestellt ist.
- Der Zerstäuber i i ist, wie Abb. 2, und 3 zeigt, durch den Abschlußdeckel des Domes geführt, um ein Herausnehmen des Behälters 13 zu ermöglichen; er kann aber auch, wie Abb. i zeigt, seitwärts zwischen Trichter 1:2 und Behälter 13 geleitet werden. In diesem Falle ist nur der Trichter 1:2 herausnehmbar angeordnet. Der Zerstäuber besteht, wie Abb. 5 und 6 zeigen, aus einem kreisförmigen Behälter ii, an dessen Oberfläche sich federnde, nach der Mitte gerichtete, geschlitzte Blecheg-i befinden. Beim Speisen desKessels werden dieBleche2i je nach der S,ärke des Druckes mehr oder weniger angehoben, wodurch die Schlitze22 geöffnet und das Wasser in feinen Strahlen gegen die Dorndecke gespritzt wird. Bei hängender Ausbildung befindet sich das Speiserohr23 im Mittelpunkt der zusammenstoßenden Bleche 21.
- Die Speisung Igesch-eht folgendermaßen: Das Wasser tritt durch Rohr 24 (Abb. 2) in die Schlammsammlerhälfte 2 ein und s,eigt durch den einen Teil der Vorwärmerröhre hoch zum oberen Behälter i, von wo es durch die andere Vorwärmerhälfte wieder nach unten in den anderen Teil des Schlammsammlers :2 gelangt. Von hier tritt es durch Leitung 25 nach den Schlanirnsammlern 9, von wo es durch die Steigerohre 8 nach oben geführt wird und alsdann durch Leitung io in den Kessel oder, wie Abb. 4 zeigt, durch den Zerstäuber i i in den Speisedom des Kessels gelangt. Das zurückrieselnde Wasser des Zers.äubers wird durch den Trichter 12 zum Behälter 13 geführt, welcher mit Kesseldampf umgeben ist, der durch Spalten26 in inn-ge Berührung mit dem Speisewasser tritt. Von hier gelangt das Speisewasser unter dein Druck der Wassersäule durch das Ring-Ohr 1,4 oder Fallrohr ig in den unteren Teil des Schlainnisammlers 16 und weiter durch das Ringrohr 15 oder Steigerohre 20 gereinfIgt in den Kessel.
- Ein weiterer Vorteil der neuen Erfindung besteht darin, daß bei Reinigung der Anlage der I#essel bis zur Höhe der Steigerohrmündungen mit Wasser gefüllt bleibt, wodurch ein Füllen mit ungereinigtem Wasser vermieden wird.
Claims (2)
- P A rENT -ANS PRÜCiir,: i. Schlammabscheider für Lokomotiven u. dgl., gekennzeichnet durch mehrere im unteren Teil der Rauchkaminer angeordnete, untereinander verbundene Schlammsammelhehälter (2, 9, 9) und einen im unteren Teil des Kesselraumes angeord-2en Scblammsammler (16), welch ersteren das zwischen von einem Blasrohr und Rohrwand eingebauten, mit einem Speisewassertel-.älter (i) ve-bundeneii Vorwärmer (1,5) kommende Speisewasber zwangläufig zugefühit wird, um alsdann in taschenförmigen Leitungen (8) hochsteigend, zu einem in bekannter Weise im Dom angeordneten Zerstäuber (ii) zu gelangen, wo das zerstäubte Speisewasser aufgefangen und nach ebenfalls zwangläu,igem Durchgang durch den schon erwähn',en Sammler (16) bis zum Wasserspiegel des Kessels hochgeführt wird.
- 2. Schlammabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlammsammler (2) durch eine Wand (3) geteilt ist und daß das Speisewasser den Vorwärmer (5) in zuerst aufsteigendem und dann abfallendem Strome durchläuft, wobei der den oberen Abschluß des in bekannter Weise nach oben oder unten herausnehmbaren Vorwärmers bildende Speisewasserbehälter (i) ein Verdampfen des Wassers in den Rohren verhindert. 3. Schlammabscheider nach Anspruch i, dadurch #"ekennzeichnet, daß das vorn Zerstäuber (ii) ausgesprühte vorgereinigte Speisewasser von einem in einen vom Kesseldampf allseitig umgebenen und den zwecks intensiver Berührung des Sprühwassers ungehinderten Dampfzutritt zulassenden Behälter (13) hineinragenden, an sich bekannten Trichter (i--) aufgefangen, dem Beliäler (13) und von dort im fortlaufenden Strorne dem untenliegenden Scblammsammler (16) und weLer nach dem Durchgang unter der Zwischenwand (17) her in der gleichen Bewegungsebene wieder aufsteigend dem in Wasserstandshöhe liegenden Austritt zugeführt wird. 4. Schlammabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (13) mit geraden Fallrchren (ig) und der Schlammsammler (16) mit geraden Steigrohren (20) verbunden ist und daß die Fallrohre in die Steigrohre lose eingeführt sind und in den unteren Teil des S2hIammsamrnlers ragen, so daß der Behälter (13) nach oben durch den Dom herausgezogen und die Anlage in allen Teilen leicht gereinigt werden kann. 5. Schlammabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber (ii) an der Oberfläche aus federnden, nach der Mitte gerichteten und mit Schlitzen versehenen Blechen besteht, welche durch den Druck des Wassers angeboten werden und wobei das Wasser in feinen Strahlen gegen die Domdecke gespritzt wird.
Priority Applications (1)
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| DEB114820D DE424088C (de) | Schlammabscheider fuer Lokomotiven |
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| DE424088C true DE424088C (de) | 1926-01-18 |
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Family Applications (1)
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