DE423830C - Zerstaeubungsvorrichtung, bei der die zu zerstaeubende Fluessigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Beruehrung kommt - Google Patents

Zerstaeubungsvorrichtung, bei der die zu zerstaeubende Fluessigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Beruehrung kommt

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DE423830C
DE423830C DEL60095D DEL0060095D DE423830C DE 423830 C DE423830 C DE 423830C DE L60095 D DEL60095 D DE L60095D DE L0060095 D DEL0060095 D DE L0060095D DE 423830 C DE423830 C DE 423830C
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JEAN LAPOUGE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0089Regulating or controlling systems

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Description

Der Gegenstand der Erfindung stellt eine Zerstäubungsvorrichtung dar, deren Zerstäubungsfiüssigkeit nicht mit den Organen der Druckluftpumpe in Berührung kommt. Es sind schon Zerstäuber dieser Art bekannt, jedoch werden dazu umständliche Ventilanordnungen vorgesehen.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun durch ein besonders ausgebildetes Ventil allein die ίο Möglichkeit zu geben, bei geeigneter Ventilstellung den Behälter durch erzeugten Unterdruck füllen und bei Umschaltung die in den Behälter eingefüllte Flüssigkeit durch den von der Pumpe erzeugten Druck zerstäuben zu können.
Da nur ein Ventil zu verstellen ist, sind Irrtümer völlig ausgeschlossen, und die Betriebssicherheit wird dadurch ganz wesentlich erhöht.
so Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der ganzen Vorrichtung mit geschnittenem Kompressor-Zylinder,
Abb. 2 und 3 Querschnitte durch den Fünfweghahn in verschiedenen Betriebsstellungen,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch den Fünfweghahn.
Der Zerstäuber besteht aus einem Flüssigkeitsbehälter ι, auf dem an einem Ventil 2° ein mit Sieb 2b ausgestattetes, biegsames Rohr 2 angeschlossen ist. An einer Seitenwand ist ein Luftkompressorzylinder 3 befestigt, dessen flacher Kolben 3« vermittels einer daran befestigten Kolbenstange 36 und einem Hebel 6 betätigt werden kann. Der Betätigungshebel 6 ist zweckmäßig an dem einen Ende an einem festen Tragarm 6a drehbar gelagert, während das freie Ende einen Handgriff aufweist.
Durch den Kolben 3° wird der innere Zylinderraum in zwei getrennte Kammern geteilt. Die obere Kammer 3C steht in unmittelbarer Verbindung mit dem Anschlußrohr 8b, während an der unteren Zylinderkammer 3d an einer Öffnung ein Ventil angeschlossen ist, dessen innere Kammer 3^ die Ventilfeder und den Ventilstift aufnimmt und seitlich ein Anschlußrohr 11 besitzt. Die beiden Zylinderkammern 3° und 3d stehen durch die beiden im Kolben angeordneten Ventile 3g miteinander in Verbindung.
Das Hauptbetätigungsorgan stellt der ebenfalls am Behälter 1 befestigte besonders ausgebildete Fünfweghahn 9 dar, der in den Abb. 2 und 3 in zwei verschiedenen Betriebsstellungen in einem Querschnitt dargestellt ist.
423880
In dem allseitig geschlossenen festen Gehäuse ga des Hahnes 9 befinden sich oben die beiden Rohrstutzen 8 und 8a, hingegen an der unteren Seite nur ein Rohrstutzen τι". Außerdem ist neben dem Anschluß 8ß eine Öffnung 96 und neben dem Anschluß ii" eine weitere Öffnung gc, die beide bei entsprechenden Ventilstellungen eine Verbindung mit der äußeren Luft herstellen können. Das im Gehäuseinnern mittels Griff 13 drehbare Hahnküken gd wird von einer Bohrung ge durchgriffen, die so geformt ist, daß sie einerseits das Rohr 8 mit dem Rohrstutzen 8a (Abb. 2), anderseits das 1S Rohr 8 mit dem Rohrstutzen 1 ra verbinden kann (Abb. 3). Weiterhin ist gegenüber dieser Bohrung gc eine Aussparung gf im Hahnküken.. eingelassen, die, sobald das Rohr 8 mit dem Rohr 8° verbunden ist, eine Verbindung des Rohrstutzens na mit der Öffnung gl herstellt (Abb. 2) oder in der anderen Hahnstellung bei einer Verbindung des Rohres 8 mit dem Rohrstutzen 1 ia, den Rohrstutzen 8a mit der öffnung gb und somit mit der Außenluft verbindet (Abb. 3). Tn der ersten Kükenstellung (Abb. 2) ist demnach die öffnung gb, hingegen in der Stellung der Abb. 3 die andere öffnung gc verschlossen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt:
Zur Füllung des Flüssigkeitsbehälters 1 wird in demselben ein Unterdruck erzeugt und das Füllrohr 2 mit dem Sieb 26 in den die entsprechende Flüssigkeit enthaltenden Behälter eingeführt. Der Unterdruck wird dadurch bewirkt, daß man das Ventil 2a öffnet, den Fünfweghahn 9 in eine Stellung entsprechend der Abb. 2 bringt und <den Luftkompressor mit dem Hebel 6 betätigt.
Das Verbindungsrohr 8 steht nunmehr durch den Kanal ge des Kükens gd mit dem Rohrstutzen 8° in Verbindung, der seinerseits wieder mit dein Zuleitungsrohr 8* vermittels eines eingeschalteten Kugelrückschlagventils 10 verbunden ist. Bei der Abwärtsbewegung des Kompressorkolbens wird nun Luft aus dem Behälter 1 angesaugt, wobei die aus elastischem Material hergestellte Kugel ioa eine Rückströmung der Luft verhindert. Während dieser Abwärtsbewegung kann die in der unteren Luftkammer 3d enthaltene Luft durch das Ventil 3C, Leitung 11, Rückschlagventil 12°, Rohrstutzen iis und die hier angeschlossene Aussparung gf durch die öffnung gc ins Freie strömen.
Bei der darauffolgenden Abwärtsbewegung wird die in die obere Luftkammer vom Behälter 1 eingesaugte Luft durch die Ventile 3? in die untere Luftkammer 3d und von da auf dem schon beschriebenen Weg durch die öffnung gc ins Freie gelangen. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Behälter 1 gefüllt ist, was durch einen daran befindlichen Flüssigkeitsstandsanzeiger feststellbar ist.
Soll nun die Flüssigkeit zum Zwecke ihrer Zerstäubung aus dem gefüllten Behälter 1 durch Druck ausgetrieben werden, so wird dem Fünfweghahn die in Abb. 3 angegebene Einstellung gegeben. Wie Abb. 4 zeigt, kann ein Markierzeiger die einzelnen Stellungen kenntlich zu machen.
Bei der Abwärtsbewegung des Kompressorkolbens wird nunmehr Außenluft durch die Öffnung 9*, Aussparung gf, Rohrleitung 8"-io-86 in die obere Luftkammer 3C eingesaugt. Geht der Kolben in die Höhe, wird diese Luft durch die Ventile 3g in die untere Kammer gelangen, von da durch 3", 3', 11, 12, ri°, ge, 8 in den Behälter 1, von wo aus infolge des erzeugten Überdruckes die Flüssigkeit aus dem Behälter herausgetrieben wird. Die Rückschlagventile 10 mit den Kugeln ioa sorgen jeweils dafür, daß ein Luftstrom nur in der oben angegebenen Richtung stattfindet, eine Rückströmung ist ausgeschlossen, da die Kugeln durch den Druck an die Mündung angepreßt werden.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Zerstäubungsvorrichtung, bei der die zu zerstäubende Flüssigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Berührung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck zum Füllen des Behälters und der Druck zum Zerstäuben der Flüssigkeit aus dem Behälter durch eine Pumpe vermittels eines einzigen Fünfweghahnes (9) erzielt wird, der zwei Luftöffnungen und ein aus drei Zweigen bestehendes Rohrsystem steuert, von denen der eine Zweig (8) mit dem Behälter (1), der zweite (8a-io-86) mit der oberen Pumpenkammer (3C) und der dritte Zweig (iis-i2-ii) durch ein Ventil (3f-3e) mit der unteren Pumpenkammer (3d) verbunden ist, so daß je nach der Kükenstellung des Hahnes (9) vermittels einer Aussparung (gf) der zweite oder der dritte Rohrzweig mit der Außenluft und der erste Rohrzweig (8) entweder mit dem dritten oder mit dem zweiten Rohrzweig vermittels einer Kükenbohrung (ge) verbunden werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL60095D 1924-05-01 1924-05-01 Zerstaeubungsvorrichtung, bei der die zu zerstaeubende Fluessigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Beruehrung kommt Expired DE423830C (de)

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