DE423830C - Zerstaeubungsvorrichtung, bei der die zu zerstaeubende Fluessigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Beruehrung kommt - Google Patents
Zerstaeubungsvorrichtung, bei der die zu zerstaeubende Fluessigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Beruehrung kommtInfo
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- DE423830C DE423830C DEL60095D DEL0060095D DE423830C DE 423830 C DE423830 C DE 423830C DE L60095 D DEL60095 D DE L60095D DE L0060095 D DEL0060095 D DE L0060095D DE 423830 C DE423830 C DE 423830C
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-
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Description
Der Gegenstand der Erfindung stellt eine Zerstäubungsvorrichtung dar, deren Zerstäubungsfiüssigkeit
nicht mit den Organen der Druckluftpumpe in Berührung kommt. Es sind schon Zerstäuber dieser Art bekannt,
jedoch werden dazu umständliche Ventilanordnungen vorgesehen.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun durch ein besonders ausgebildetes Ventil allein die
ίο Möglichkeit zu geben, bei geeigneter Ventilstellung den Behälter durch erzeugten Unterdruck
füllen und bei Umschaltung die in den Behälter eingefüllte Flüssigkeit durch den
von der Pumpe erzeugten Druck zerstäuben zu können.
Da nur ein Ventil zu verstellen ist, sind Irrtümer völlig ausgeschlossen, und die Betriebssicherheit
wird dadurch ganz wesentlich erhöht.
so Der Erfindungsgegenstand ist in der
Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der ganzen Vorrichtung
mit geschnittenem Kompressor-Zylinder,
Abb. 2 und 3 Querschnitte durch den Fünfweghahn in verschiedenen Betriebsstellungen,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch den Fünfweghahn.
Der Zerstäuber besteht aus einem Flüssigkeitsbehälter ι, auf dem an einem Ventil 2°
ein mit Sieb 2b ausgestattetes, biegsames Rohr 2 angeschlossen ist. An einer Seitenwand
ist ein Luftkompressorzylinder 3 befestigt, dessen flacher Kolben 3« vermittels
einer daran befestigten Kolbenstange 36 und
einem Hebel 6 betätigt werden kann. Der Betätigungshebel 6 ist zweckmäßig an dem
einen Ende an einem festen Tragarm 6a drehbar gelagert, während das freie Ende
einen Handgriff aufweist.
Durch den Kolben 3° wird der innere Zylinderraum
in zwei getrennte Kammern geteilt. Die obere Kammer 3C steht in unmittelbarer
Verbindung mit dem Anschlußrohr 8b, während an der unteren Zylinderkammer
3d an einer Öffnung ein Ventil angeschlossen
ist, dessen innere Kammer 3^ die Ventilfeder und den Ventilstift aufnimmt
und seitlich ein Anschlußrohr 11 besitzt. Die beiden Zylinderkammern 3° und 3d stehen
durch die beiden im Kolben angeordneten Ventile 3g miteinander in Verbindung.
Das Hauptbetätigungsorgan stellt der ebenfalls am Behälter 1 befestigte besonders
ausgebildete Fünfweghahn 9 dar, der in den Abb. 2 und 3 in zwei verschiedenen Betriebsstellungen in einem Querschnitt dargestellt
ist.
423880
In dem allseitig geschlossenen festen Gehäuse ga des Hahnes 9 befinden sich oben die
beiden Rohrstutzen 8 und 8a, hingegen an der unteren Seite nur ein Rohrstutzen τι".
Außerdem ist neben dem Anschluß 8ß eine Öffnung 96 und neben dem Anschluß ii"
eine weitere Öffnung gc, die beide bei entsprechenden
Ventilstellungen eine Verbindung mit der äußeren Luft herstellen können. Das im Gehäuseinnern mittels
Griff 13 drehbare Hahnküken gd wird von
einer Bohrung ge durchgriffen, die so geformt ist, daß sie einerseits das Rohr 8 mit
dem Rohrstutzen 8a (Abb. 2), anderseits das 1S Rohr 8 mit dem Rohrstutzen 1 ra verbinden
kann (Abb. 3). Weiterhin ist gegenüber dieser Bohrung gc eine Aussparung gf im
Hahnküken.. eingelassen, die, sobald das Rohr 8 mit dem Rohr 8° verbunden ist, eine
Verbindung des Rohrstutzens na mit der
Öffnung gl herstellt (Abb. 2) oder in der anderen
Hahnstellung bei einer Verbindung des Rohres 8 mit dem Rohrstutzen 1 ia, den
Rohrstutzen 8a mit der öffnung gb und somit
mit der Außenluft verbindet (Abb. 3). Tn der ersten Kükenstellung (Abb. 2) ist demnach
die öffnung gb, hingegen in der Stellung
der Abb. 3 die andere öffnung gc verschlossen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt:
Zur Füllung des Flüssigkeitsbehälters 1 wird in demselben ein Unterdruck erzeugt
und das Füllrohr 2 mit dem Sieb 26 in den die entsprechende Flüssigkeit enthaltenden
Behälter eingeführt. Der Unterdruck wird dadurch bewirkt, daß man das Ventil 2a öffnet,
den Fünfweghahn 9 in eine Stellung entsprechend der Abb. 2 bringt und
<den Luftkompressor mit dem Hebel 6 betätigt.
Das Verbindungsrohr 8 steht nunmehr durch den Kanal ge des Kükens gd mit dem
Rohrstutzen 8° in Verbindung, der seinerseits wieder mit dein Zuleitungsrohr 8* vermittels
eines eingeschalteten Kugelrückschlagventils 10 verbunden ist. Bei der Abwärtsbewegung
des Kompressorkolbens wird nun Luft aus dem Behälter 1 angesaugt, wobei
die aus elastischem Material hergestellte Kugel ioa eine Rückströmung der Luft verhindert.
Während dieser Abwärtsbewegung kann die in der unteren Luftkammer 3d enthaltene
Luft durch das Ventil 3C, Leitung 11,
Rückschlagventil 12°, Rohrstutzen iis und
die hier angeschlossene Aussparung gf durch die öffnung gc ins Freie strömen.
Bei der darauffolgenden Abwärtsbewegung wird die in die obere Luftkammer vom
Behälter 1 eingesaugte Luft durch die Ventile 3? in die untere Luftkammer 3d und von
da auf dem schon beschriebenen Weg durch die öffnung gc ins Freie gelangen. Dieser
Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Behälter 1 gefüllt ist, was durch einen daran
befindlichen Flüssigkeitsstandsanzeiger feststellbar ist.
Soll nun die Flüssigkeit zum Zwecke ihrer Zerstäubung aus dem gefüllten Behälter 1
durch Druck ausgetrieben werden, so wird dem Fünfweghahn die in Abb. 3 angegebene
Einstellung gegeben. Wie Abb. 4 zeigt, kann ein Markierzeiger die einzelnen Stellungen kenntlich zu machen.
Bei der Abwärtsbewegung des Kompressorkolbens wird nunmehr Außenluft durch
die Öffnung 9*, Aussparung gf, Rohrleitung 8"-io-86 in die obere Luftkammer 3C
eingesaugt. Geht der Kolben in die Höhe, wird diese Luft durch die Ventile 3g in die
untere Kammer gelangen, von da durch 3", 3', 11, 12, ri°, ge, 8 in den Behälter 1, von
wo aus infolge des erzeugten Überdruckes die Flüssigkeit aus dem Behälter herausgetrieben
wird. Die Rückschlagventile 10 mit den Kugeln ioa sorgen jeweils dafür, daß
ein Luftstrom nur in der oben angegebenen Richtung stattfindet, eine Rückströmung ist
ausgeschlossen, da die Kugeln durch den Druck an die Mündung angepreßt werden.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Zerstäubungsvorrichtung, bei der die zu zerstäubende Flüssigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Berührung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck zum Füllen des Behälters und der Druck zum Zerstäuben der Flüssigkeit aus dem Behälter durch eine Pumpe vermittels eines einzigen Fünfweghahnes (9) erzielt wird, der zwei Luftöffnungen und ein aus drei Zweigen bestehendes Rohrsystem steuert, von denen der eine Zweig (8) mit dem Behälter (1), der zweite (8a-io-86) mit der oberen Pumpenkammer (3C) und der dritte Zweig (iis-i2-ii) durch ein Ventil (3f-3e) mit der unteren Pumpenkammer (3d) verbunden ist, so daß je nach der Kükenstellung des Hahnes (9) vermittels einer Aussparung (gf) der zweite oder der dritte Rohrzweig mit der Außenluft und der erste Rohrzweig (8) entweder mit dem dritten oder mit dem zweiten Rohrzweig vermittels einer Kükenbohrung (ge) verbunden werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60095D DE423830C (de) | 1924-05-01 | 1924-05-01 | Zerstaeubungsvorrichtung, bei der die zu zerstaeubende Fluessigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Beruehrung kommt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60095D DE423830C (de) | 1924-05-01 | 1924-05-01 | Zerstaeubungsvorrichtung, bei der die zu zerstaeubende Fluessigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Beruehrung kommt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE423830C true DE423830C (de) | 1926-01-11 |
Family
ID=7280012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL60095D Expired DE423830C (de) | 1924-05-01 | 1924-05-01 | Zerstaeubungsvorrichtung, bei der die zu zerstaeubende Fluessigkeit nicht mit den Organen der Pumpe in Beruehrung kommt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE423830C (de) |
-
1924
- 1924-05-01 DE DEL60095D patent/DE423830C/de not_active Expired
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