DE423129C - Verfahren und Schleudervorrichtung zum Nachbehandeln geschlichteter Garnspulen zur Erleichterung des Fadenablaufs - Google Patents

Verfahren und Schleudervorrichtung zum Nachbehandeln geschlichteter Garnspulen zur Erleichterung des Fadenablaufs

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • DTEXTILES; PAPER
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Description

  • Verfahren und Schleudervorrichtung zum Nachbehandeln geschlichteter Garnspulen zur Erleichterung des Fadenablaufs. Beim Ausschleudern der überschüssigen Schlichte aus Garnspulen - ergibt sieh durch die starke Abkühlung am Spulenumfange das Festhaften eines Teiles der Schlichte und das Entstehen eines weißlichen Überzuges, wobei die äußeren Lagen infolge der starken Austrocknung verkleben. Das ergibt beim nachherigen Ablaufen der Spulen viele Fadenbrüche und dadurch unwirtschaftlichen Zeitverlust. Auch ein Anfeuchten der Spulen mit heißem Wasser, das schon an sich nur bei nicht immer aufwendbarer Sorgfalt das Ablaufen der Spule erleichtern würde, bringt Nacheile mit sich, insbesondere zu starke Annässung und hohe Trocknungskosten; auch ein Bespritzen mit heißem Wasser ist ungünstig, weil dadurch den äußeren Garnlagen zu viel Schlichte entzogen wird.
  • Das Wesentliche bei der Nachbehändlung geschlichteter Garnspulen besteht nach der Erfindung darin, daß zur Nachbehandlung während des Schleuderns oder während des Ablaufens die geschlichteten Spulen unter Dampf gehalten werden. Dabei entsteht kaum merkliche Durchfeuchtung des Fadens, und doch ist jedes Verkleben vollständig ausgeschlossen. Auch wird die überflüssige, nicht in den Faden eingedrungene Schlichte beim Schleudern vollkommen entfernt, und das Ablaufen des Fadens von -der Spule geht ohne Fadenbrüche glatt vor sich.- , Die Sb1--leudervorrichtung,- zur Erreichung dieses Zieles besteht im wesentlichen aus einem durch einen Deckel abgeschlossenen Raum oder Gehäuse, in dem das Ausschleudern oder Ablaufen des Fadens vor sich geht und Dampf enthalten ist. Der Dampf wird zweckmäßig dem Schleuderraum durch ein Zulaßrohr f, etwa am Boden des Gehäuses, zugeführt.
  • Die Zeichnung zeigt eine zur Durchführung des neuen Verfahrens geeignete Schleudervorrichtung, und zwar ist Abb. i ein Querschnitt und Abb. a eine Oberansicht der Schleudervorrichtung.
  • Der Spulenraum oder das Gehäuse ta an der Schleudervorrichtung ist durch einen Deckel o geschlossen, der Luftaustrittsöfnungen g besitzt. Etwa am Boden des Spulenraumes ist eine Dampfleitung p angebracht, durch die Dampf in den Spulenraum eingeleitet werden kann. Die auf Schleuderspindeln aufgesteckten Spulen r kreisen dann in einem Dampfraum; der Dampf erhält die Spulen auf der erforderlichen Temperatur und Feuchtigkeit und sichert dadurch gutes Ablaufen der Fäden, z. B. in der nächsten Bearbeitungsmaschine. Auch verlieren die oberen Wicklungen der Spulen nichts von der in die Fäden eingedrungenen Schlichte. Die Regelung der jeder Spulenkammer zufließenden Dampfmenge ist leicht, beispielsweise durch je eine abgestimmte Düse, zu erreichen, indem ein Dampfdruckregelventil vor diesen Düsen immer den gleichen Dampfdruck einstellt. Will man während des Auswechselns der Spulen den Dampf absperren, so kann hierfür ein Absperrorgan vorgesehen sein, das sich selbsttätig beim Abstellen jeder Spindel schließt und sich bei Wiederingangsetzung öffnet.
  • Sinngemäß läßt sich das Verfahren auch in den gewöhnlichen Schleudern anwenden, in denen eine Anzahl. von Spulen gleichzeitig geschleudert werden.
  • Das gleiche Dämpfverfahren kann beidem auf das Schlichten folgenden Arbeitsgang, bei dem der Faden von den Spulen gtbläuft, angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Nachbehandeln geschlichteter Garnspulen zur Erleichterung des Fadenablaufs, dadurch gekennzeichnet. daß die geschlichteten Garnspulen während des Schleuderns oder während des Ablaufens des Fadens unter Dampf gehalten werden. z. Schleudervorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch' i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleuderraum für das Ausschleudern der geschlichteten Garnspulen (p) durch einen Gehäusedeckel (o) mit einzelnen öffnungen (g) gegen die Außenluft abgeschlossen und das Gehäuse (n) etwa am Boden mit einem Dampfeinlaßrohr (p) versehen ist.
DEJ24876D 1924-06-15 1924-06-15 Verfahren und Schleudervorrichtung zum Nachbehandeln geschlichteter Garnspulen zur Erleichterung des Fadenablaufs Expired DE423129C (de)

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