DE422995C - Einrichtung zum Aufteilen und Zusammensetzen von Bildern fuer Bildtelegraphie - Google Patents

Einrichtung zum Aufteilen und Zusammensetzen von Bildern fuer Bildtelegraphie

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DE422995C
DE422995C DEM83394D DEM0083394D DE422995C DE 422995 C DE422995 C DE 422995C DE M83394 D DEM83394 D DE M83394D DE M0083394 D DEM0083394 D DE M0083394D DE 422995 C DE422995 C DE 422995C
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Germany
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oscilloscope
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DEM83394D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/02Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only
    • H04N3/08Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving reflector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aufteilen und Zusammensetzen von. Bildern für Bildtelegraphie. Das Fernübertragen von Bildern, besonders das Fernsehen, beruht bekanntlich darauf, daß auf der Geberstelle das zu übertragende Bild in möglichst kleine Teile, sogenannte Bildelementes geteilt wird- und diese in rascher \acheirianderfolge auf eine Selenzelle o. dgl. projektiert werden, welche. der Lichtstärke der einzelnen Bildelemente entsprechend in dem zur Nehmerstelle führenden elektrischen -Stromkreis verschiedene Stromimpulse hervorrufen. Auf der \Tehmerstelle (Reproduktionsstelle) beeinflussen diese Stromimpulse die Lichtstärke eines auf einen Schirm projektierten Lichtpunktes, welcher Lichtpunkt am Schirm derart bewegt wird, daß er den Bildelementen der Geberstelle :entsprechend am Schirm Bildelemente wiedergibt, welche zusammen das ganze Bild darstellen.
  • Auf der Geberstation muß daher eine Einrichtung zum Aufteilen des Bildes in Bildelemente und auf der Nehmerstation eine Einrichtung zum Zusammensetzen, d. h. Aneinanderreihen, der Bildelemente vorgesehen sein. Diese beiden Einrichtungen sind miteinander identisch, und es ist für die richtige Wirkung notwendig, daß sie vollkommen gleichförmig, d. h. synchron bewegt werden.
  • Sowohl für das Aufteilen als auch für das Zusammensetzen des Bildes wurden bisher zwei schwingbare Spiegel benutzt, deren Schwingungsachsen miteinander einen Winkel, zweckmäßig einen rechten Winkel, einschließen. Der eine dieser Spiegel wird langsamer und der andere schneller bewegt. Auf der Geberstelle wird das Bild durch diese Spiegel auf bekannte Art in Bildelemente aufgeteilt und die einzelnen Bildelemente auf die Selenzelle geworfen, wobei die Bildelemente um so kleiner und dichter sind, je schneller der eine Spiegel als der andere bewegt wird.
  • Vom Erfinder ist bereits vorgeschlagen worden, für den rascher bewegten Spiegel den Spiegel eines Spiegeloszillographen zu verwenden, was den Vorteil hat, daß dieser Spiegel äußerst viel Schwingungen vollführen kann.
  • Bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Einrichtung wird sowohl für das Aufteilen als auch für das Zusammensetzen des Bildes nur je ein Spiegel verwendet, und zwar der Spiegel eines Oszillographen, jedoch derart, daß dieser Spiegel gleichzeitig um zwei aufeinander rechtwinklig stehende Achsen Schwingungen vollführt. Zu diesem Zwecke ist der Schleifenträger (Saitenträger) des Oszillographen um eine auf die Schleifen rechtwinklige Achse schwingbar gelagert und mit einer Antriebsvorrichtung verbunden, «-elche den Schleifenträger samt den Schleifen und dem auf denselben befestigten Spiegelchen hin und her schwingt.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Geberstelle einer Fernseheinrichtung schematisch dargestellt.
  • Das Bild des Objektes i wird durch das Linsensystem 2, 3 auf eine sehr kleine Fläche zusammengezogen auf den Spiegel s des Oszillographen 4. geworfen, welcher das Bild durch das Diaphragina 6 hindurch auf die Selenzelle 7 reflektiert. Das Diaphragma 6 hat nur eine ganz kleine Öffnung 8, so daß durch diese immer nur ein ganz kleiner Teil des Bildes zur Selenzelle 7 hindurchgeht. Der die Schleifen 9 des Oszillographen haltende Rahmen io (d. h. der Schleifenträger) ist um die rechtwinklig auf der Längsrichtung des Rahmens stehenden Zapfen i i schwingbar.
  • Zum Schwingen des Rahmens io dient bei der dargestellten Ausführungsform ein an und für sich bekanntes phonisches Rad 12 nach L a C o u r ,dessen auf der Welle 13 befestigte Kurbel 14 mit dem Rahmen io durch die Stange 15 gelenkig verbunden ist. Das phonische Rad 12 dreht sich bekanntlich vollkommen gleichmäßig, und seine Umdrehungszahl ist konstant, da der Stromkreis 21 des das Rad drehenden Magneten 2o durch die Stimmgabel 22 gesteuert wird.
  • Durch die Schleifen 9 des Oszillographen wird ein Strom von hoher und unveränderlicher Frequenz geführt, welcher den Spie= gel 5 um eine mit den Schleifen 9 parallele, somit zu den Zapfen i i rechtwinklige Achse schwingt.
  • Infolge dieser beiden verschiedenen SchwingLingen des Spiegelchens 5 gelangt immer ein anderer Punkt des durch den Spiegel auf das Diaphragma 6 geworfenen Bildes durch die Öffnung 8, und die einzelnen Punkte des Bildes treffen daher nacheinander durch die Öffnung 8 die Selenzelle 7, Der durch die Schleifen des Oszillographen geführte Strom hoher Frequenz wird bei der dargestellten Ausführungsform von .der Batterie 16 erhalten, in deren Stromkreis 17 die auf der Welle 13 des phonischen Rades befestigte, kommutatorartig ausgebildete Scheibe 18 eingeschaltet ist. Die Scheibe 18 unterbricht und schließt den Stromkreis 17 infolge ihrer gleichmäßigen Drehung vollkommen gleichmäßig. Die Anzahl der Stromänderungen bzw. der Stromimpulse ist durch die Umdrehungszahl der Welle 13 und die Anzahl der auf der Scheibe 18 vorgesehenen Stromunterbrecher bestimmt.
  • Die N ehmerstelle (Reproduktionsstation) stimmt dem Wesen nach finit der Geberstelle überein und unterscheidet sich von dieser nur darin, claß an Stelle der Selenzelle auf bekannte Art eine einen Lichtpunkt auf den Oszillograplienspiegel 5 werfende Vorrichtung angeordnet ist. Die Lichtstärke dieses Lichtpunktes wird auf bekannte Art durch den Stromkreis 19 der Selenzelle 7 mittels eines sogenannten Lichtrelais geregelt.
  • Der um zwei Achsen schwingende Oszillographenspiegel 5 wirft den Lichtpunkt derart auf einen Schirm, daß dieser Lichtpunkt entsprechend der Bewegung des Spiegels immer auf eine andere Stelle des Schirmes auftrifft. Ist die Bewegung des Oszillographenspiehels 5 auf der Geberstelle identisch und synchron mit der Bewegung des Oszillographenspiegels 5 der _N ehmerstelle, so wird am Schirm das Bild des zu übertragenden Objekts ersichtlich, unter der Annahme, daß auf der Geberstelle die Bildaufteilung genügend schnell erfolgt.
  • Wird auf der Nehinerstelle eine ebensolche phonische Radeinrichtung benutzt wie auf der Geberstelle, so bewegen sich selbstredend beide Oszillographenspiegel 5 gleichmäßig. Zur Kontrolle der gleichmäßigen Bewegung und zur Korrektur derselben können auch noch beliebige bekannte Synchronisiereinrichtungen benutzt werden.
  • Zum Schwingen des Oszillographen können selbstverständlich nicht nur phonische Räder, sondern auch andere Antriebsvorrichtungen benutzt werden. Ebenso kann auch der Wechselstrom oder intermittierende Strom für die Schleifen des Oszillographen auf beliebige bekannte Art hergestellt werden. Wesentlich ist nur, daß auf der Geber- und ehinerstelle die Oszillographenspiegelchen vollkommen gleichmäßig bewegt werden, was eben durch die Anwendung der phonischen Räder auf sehr einfache Art erzielt wird.
  • Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung werden die Fernseheinrichtungen sehr vereinfacht, leicht kontrollierbar, regelbar und in ihrer Wirkungsweise präzis.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Aufteilen und Zusaininensetzen von Bildern für Bildtelegraphie, besonders für Fernseher, bei welcher durch Vermittlung je eines Spiegeloszillographen auf der Geberstelle die Bildteilchen des Objektbildes nacheinander durch eine kleine Diaphragmaöffnung hindurch auf die lichtempfindliche Zelle und auf der Nehmerstelle ein durch die lichtempfindliche Zelle beeinflußter Lichtpunkt auf den Auffangschirm geworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Sehleifenträger des Spiegeloszillographen um eine auf den Schleifen rechtwinklige Achse schwingbar gelagert und mit einer den Schleifenträger um diese Achse schwingenden Antriebsvorrichtung verbunden ist, so claß der Spiegel des Oszillographen gleichzeitig um zwei aufeinander rechtwinklige Achsen schwingt.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schwingen des Oszillographenschleifenträgers um die auf den Schleifen rechtwinklige Achse ein phonisches Rad angeordnet ist.
  3. 3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Schleifen des Oszillographen geführte Strom von einer Gleichstromquelle erhalten wird, in deren Stromkreis ein durch das phonische Rad angetriebener, den Strom sehr rasch unterbrechender und schließender Kommutator eingeschaltet ist.
DEM83394D 1923-01-02 Einrichtung zum Aufteilen und Zusammensetzen von Bildern fuer Bildtelegraphie Expired DE422995C (de)

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DEM83394D DE422995C (de) 1923-01-02 Einrichtung zum Aufteilen und Zusammensetzen von Bildern fuer Bildtelegraphie
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2332245A1 (de) * 1972-11-13 1974-05-16 Texas Instruments Inc Vorrichtung zum abtasten von strahlungsenergie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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