DE422752C - Durch Wellenbewegungen betaetigte Heultonne, bei welcher durch Luftverdichtung mittels Pfeife oder Sirene Toene erzeugt werden - Google Patents

Durch Wellenbewegungen betaetigte Heultonne, bei welcher durch Luftverdichtung mittels Pfeife oder Sirene Toene erzeugt werden

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DE422752C
DE422752C DEN23229D DEN0023229D DE422752C DE 422752 C DE422752 C DE 422752C DE N23229 D DEN23229 D DE N23229D DE N0023229 D DEN0023229 D DE N0023229D DE 422752 C DE422752 C DE 422752C
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B45/00Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices
    • B63B45/08Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices the devices being acoustic

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Description

  • Durch Wellenbewegungen betätigte Heultonne, bei welcher durch Luftverdichtung mittels Pfeife oder Sirene Töne erzeugt werden. Die Heultonnen bekannter Art besitzen zur Tonerzeugung folgende Vorrichtung: Durch den Tonnenkörper 4 geht ein weites Kohr 3 hindurch, das über denselben hinaus nach unten verlängert ist. Das durch ein Ballastgewicht beschwerte untere Ende des Rohres 3 ist offen und gestattet so dem Wasser freien Zutritt, so daß dasselbe im Rohre ebenso hoch steht wie außerhalb der Tonne.
  • ach oben ist dieses Rohr 3 in einer geringen Entfernung über dem Wasserspiegel durch ein Einsatzstück 14 abgeschlossen. Durch dieses Einsatzstück führt ein engeres Rohr 2 nach oben zur Pfeife z.
  • Beim Heben und Senken der Tonne im Wasser, hervorgerufen durch den Seegang, sinkt und steigt der Wasserspiegel im inneren Rohre 3.
  • Hebt sich die Tonne aus dem Wasser, so sinkt im Rohr 3 der Wasserspiegel, und es wird Luft durch das Ventil 5 und Rohr 2 angesaugt. Die angesaugte Luftmenge entspricht der durch das Heben der Tonne hervorgerufenen Vergrößerung des Luftraumes im Rohr 3.
  • Sinkt die Tonne wieder in das Wasser zurück, so wird die angesaugte Luft zusaminengepreßt, drückt auf das Ventil des Saugventils 5, schließt dieses, strömt durch die Pfeife i aus und bringt diese zum Tönen.
  • In Abb. i seien die senkrechten Bewegungeil der Tonne i dargestellt, wobei als Abszissen die Zeiten und als Ordinaten die Bewegungen der Tonne aufgetragen sind. Darunter ist in Abb%%2 die Abhängigkeit des Luftdruckes im Rohre 3 von der Zeit eingezeichnet, und man erkennt, daß jedem Heben der Tonne eine Luftansaugung, jedem Senken eine Verdichtung entspricht. Die Töne folgen sich also in dem ziemlich gleichmäßigen Rhythmus der Tonnenbewegungen.
  • Es ist nun oft erwünscht, daß die Tanne durch die Tonfolge besonders gekennzeichnet wird, damit der Seemann im Nebel ohne weiteres weiß, welche Tonne er vor sich-hat. ' Dieses kann nach Abb. 3 dadurch geschehen, daß man einzelne Töne ausfallen läßt, so daß Gruppen von Tönen entstehen. In dem gezeichneten Beispiel folgt z. B. immer auf eine Gruppe von zwei Tönen ein einzelner Ton. Das Ausfallenlassen einzelner Töie geschieht bei der vorliegenden Erfindung dadurch, daß durch das Senken der Tonne die durch das Ventil 5 angesaugte Luft durch ein Ventil 6 abströmt, da das Ventil 6 eine größere Durchgangsöffnung als die 'Pfeife i hat und somit keine Verdichtung der Luft entsteht tAbb. 6).
  • Dieses Ventil 6 kann mit dem Saugventil 5 vereinigt sein oder z. B., wie die Abb. ¢ zeigt, an der Leitung 2 liegen und muß entsprechend der beabsichtigten Tonfolge gesteuert werden. Die Steuerung kann z. B. so erfolgen, daß das Ventil 6 mit dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels 7 verbunden ist, dessen anderes Ende. durch eine Feder 15 an eine Nokkenscheibe 8 gedrückt wird. Diese Scheibe 8 muß also für jeden Ton, der ausfallen soll, einen Nocken erhalten, welcher die Durchgangsöffnung des Ventils 6 verengt, so daß die zusammengepreßte Luft durch die Pfeife 1 abströmt. Die Nochenscheibe wird durch ein 60 auf derselben Achse sitzendes Schaltrad g gedreht. Das Fartschalten des Schaltrades g geschieht durch eine io, die von der Stange eines Schwimmers 11 bewegt wird. Der Schwimmer i i macht alle zur Tonne relativen Bewegungen des Wasserspiegels im Rohre 3 mit.
  • Eine andere Ausführung zeigt Abb.S. Hier ist ein zweites Verdichtungsrohr 12 das innerhalb des ersten (3) oder aber 70 auch daneben besonders angeordnet werden kann. Es ist oben durch eine Membran oder durch einen Kolben abgeschlossen. An der bzw. dem Kolben ist die Stange mit der io befestigt. Die 75 beirrt Seegang durch die Bewegung der Wassersäule in dem Rohr auftretenden periodischen Druckänderungen bewegen die Membran auf und ab, wodurch das Rad g fortgeschaltet wird, so PATENT-ANSPRÜCHE:

Claims (3)

  1. durch-einen je- weilig Ausführung unterbrochen i. Durch Wellenbewegungen betätigte Heupanne, bei welcher durch Luftverdichtung mittels Pfeife oder Sirene Töne erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß von den durch die Wellenbewegungen in gleichmäßiger Folge erzeugten Tönen, die einzeln oder in Gruppen durch Entlüftung des Luftverdichtungsraumes(durch 6) regelmäßig wiederkehren, einzelne Töne oder Gruppen von Tönen bestimmten :Mechanismus (; bis 1o) zum Ausfall gebracht werden, um eine gewünschte Tonfolge zu erzielen.
  2. 2. Heultanne nach Anspruch i, geeines kennzeichnet durch die Schwimmers (ii), der relativ zur Tonne (q.) bei Seegang Bewegungen ausführt und dadurch einen Schaltmechanismus (7 bis io) betätigt, der entsprechend der angenommenen Tonfolge mittels eines Ventils (6) eine Entlüftung des Verdichtungsraumes (3) in der Atmosphäre herstellt, wodurch die gleichmäßig wiederkehrende Tonfolge wird.
  3. 3. Heultanne nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Ausführung eines zweiten durch eine Membran (13) oder einen Kolben verschlossenen Kompressionsraumes (z2), wobei der beim Seegang auftretende periodische Druckwechsel den Schaltmechanismus (8 bis 1o) für das Ventil (8) zur Entlüftung des Kamgr essiansraumes wie nach Anspruch 2 betätigt.
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