DE420150C - Verfahren zur Erhoehung der Sicherheit und Wirksamkeit poroeser Massen - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Sicherheit und Wirksamkeit poroeser Massen

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DE420150C
DE420150C DEA43406D DEA0043406D DE420150C DE 420150 C DE420150 C DE 420150C DE A43406 D DEA43406 D DE A43406D DE A0043406 D DEA0043406 D DE A0043406D DE 420150 C DE420150 C DE 420150C
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Germany
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safety
effectiveness
increase
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porous materials
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Expired
Application number
DEA43406D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Edmund Steil
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AUTOGEN GASACCUMULATOR AKT GES
Original Assignee
AUTOGEN GASACCUMULATOR AKT GES
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L3/00Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas
    • C10L3/02Compositions containing acetylene
    • C10L3/04Absorbing compositions, e.g. solvents

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

AUSGEGEBENAM
17.0KT0BER1925
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 420150 -KLASSE 26 b GRUPPE
(A 43406 VFj26b)
Autogen Gasaccumulator Akt-Ges. in Berlin*). Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. November 1924 ab.
Die Aufspeicherung explosibler Gase, ζ. Β. Acetylen, erfolgt bekanntlich in der Weise, daß man Stahlbehälter mit poröser Masse füllt, in dieser eine Lösungsflüssigkeit gleichmäßig verteilt und dann das zu speichernde Gas unter Druck einfüllt.
Neben hochporösen, anorganischen Sub- : stanzen hat man in letzter Zeit organische Substanzen, wie Zellstoff, Kapok, Seide, ;
ίο Sägemehl, Baumwolle, Torf, tierische Haare ■u. dgl. m., als poröse Masse in Vorschlag gebracht.
Es hat sich aber herausgestellt, daß solche organischen Substanzen bei einer in der Flasche auftretenden Teilexplosion nicht imstande sind, den Zerfall des Glases aufzuhalten.
Man hat nun versucht, diesen Übelstand durch Beimischung von anorganischen Substanzen, z. B. Kieselgur, zu beseitigen, konnte dadurch aber trotzdem nicht verhindern, daß die organische Substanz durch die bei der Explosion auftretende hohe Erhitzung verkohlt und zerstört wurde.
Die Erfindung soll nun diesen Übelstand beseitigen.
Sie besteht darin, daß man die organischen, zur Füllung benutzten Substanzen durch ein besonderes Verfahren verkieselt oder metallisiert. Die zur Verwendung gelangenden Rohmaterialien werden zweckmäßig vor dem Verkieseln oder Metallisieren so gereinigt , und präpariert, daß diejenigen Bestandteile, welche mit der Lösungsflüssigkeit öder den einzufüllenden Gasen schädliche Verbindungen eingehen, beseitigt werden.
Zur Ausübung des Verfahrens tränkt man die zur Verwendung gelangende Füllmasse, z. B. Zellstoff, Sägemehl oder Kapok, vor oder nach dem Einbringen in die Behälter mit Chlorcalcium und behandelt dann mit Wasserglas. Man erhält auf diese Weise in den Poren und auf der Oberfläche eine Verkieselung. Eine Abscheidung anderer Stoffe in fein verteilter Form erzielt man, wenn man die als Füllmasse verwendeten Stoffe mit Zink- oder Kupfersalzlösung tränkt und nachher mit Harzseifenlösung oder mit Schwefelbarium und Eisenvitriol usw. behandelt.
Die Reihenfolge der Behandlungen mit diesen oder ähnlichen Stoffen richtet sich jeweils nach den besonderen Eigenschaften der betreffenden Füllmasse. Wesentlich ist nur, daß eine möglichst fein verteilte Abscheidung auf der Füllmasse erfolgt.
Hierdurch erreicht man, daß die organischen Substanzen durch die anorganischen Abscheidüngen unverbrennlich gemacht werden; ferner wird auch hierdurch die Porengröße verringert. Dieses ergibt folgende A'orteile:
Die Verkieselung oder Abscheidung anderer anorganischer Stoffe auf der Füllmasse erhöht deren Sicherheit, indem die organischen
*J Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dv.-Ing. Edmund Steil in Neubabelsbevg.
Substanzen infolge ihrer TJnverbrennlichkeit bei einer auftretenden Teilexplosion nicht mehr zerstört werden, und die Verringerung der Porengröße bedingt eine größere kapillare Wirkung, da diese von der Feinheit der Poren abhängig ist.
Patent-Anspruch:
Verfahren zur Erhöhung der Sicherheit ίο organischer Substanzen, welche als poröse Massen zur Aufspeicherung explosibler Gase, z, B. Acetylen, benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß man vor oder nach dem Einbringen in die Behälter anorganische Stoffe auf der Füllmasse, z. B. durch Behandlung mit Chlorcalciutn und Wasserglas oder mit Zinkoder Kupfersalzlösungen und Harzseifen usw., in möglichst fein verteilter Form abscheidet.

Claims (1)

  1. Ergänzungs "blatt zur Patentschrift 420 150 Klasse 26b Gruppe 44.
    Das Patent 420 150 wird dadurch teilweise für nichtig erklärt, daß in Zeile 2 und 3 des Patentanspruchs die Worte "poröse Massen" ersetzt werden durch die Worte "poröse lose Schüttmassen,"
DEA43406D 1924-11-02 1924-11-02 Verfahren zur Erhoehung der Sicherheit und Wirksamkeit poroeser Massen Expired DE420150C (de)

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