DE420141C - Selbsttaetige Reguliervorrichtung fuer elektrische OEfen - Google Patents

Selbsttaetige Reguliervorrichtung fuer elektrische OEfen

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DE420141C
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electric ovens
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DEA42223D
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/144Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
    • H05B7/148Automatic control of power
    • H05B7/156Automatic control of power by hydraulic or pneumatic means for positioning of electrodes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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Description

Es sind selbsttätige Reguliervorrichtungen t für elektrische öfen bekannt, bei welchen die Elektroden durch einen hydraulisch betätigten Arbeitskolben bewegt werden und die Druckflüssigkeit durch ein Ventil in Abbin- ; gigkeit von dem Strom oder der Leistung, welche die Elektroden aufnehmen, gesteuert werden. Wenn bei einer solchen Einrichtung beispielsweise der Strom einer Elektrode den ίο gewollten Wert überschreitet, so wird das Ventil in dem Sinn geöffnet, daß die Elek- j trode gehoben wird. Die Geschwindigkeit, mit der die Elektrode gehoben wird, muß ziemlich groß sein, damit starke Stromstöße j nicht allzulang bestehen bleiben können, ι Durch entsprechende Wahl des Druckes der Arbeitsflüssigkeit und des Querschnittes der ; Ventilöffnungen kann die erforderliche Ge- '■ schwindigkeit leicht erreicht werden. Wenn ! nun. aber nur eine kleine Stromschwankung | eintritt, welche eben ausreicht, um das Steuerventil zu betätigen, dann werden die Elek- j troden mit derselben Geschwindigkeit gehoben ; und erreichen, ehe das Ventil wieder ge- ■ as schlossen werden kann, eine Stellung, bei. welcher die Stromstärke viel zu klein ist, unter Umständen sogar der Lichtbogen ganz abreißt. Pendelungen der Reguliervorrichtung sind also unvermeidlich. t Erfmdungsgemäß kann dieser Nachteil beseitigt werden, indem das Steuerventil als Reduzierventil ausgebildet wird. Dadurch ; wird erreicht, daß bei einer kleinen Über- : schreitung der Normalleistung oder normalen Stromstärke nur eine kleine Ventilöffnung freigegeben wird, bei einer großen Überschreitung dagegen eine größere. Die Geschwindigkeit der dem Arbeitszylinder zufließenden oder aus ihm abfließenden Arbeitsflüssigkeit und damit die Geschwindig- j keit der Elektrodenbewegung ist bei einem solchen Ventil von der Stellung des Ventils abhängig. Die Elektroden werden also schneller gehoben, wenn die Stromstärke oder Leitung den normalen Wert stark überschreitet, und langsamer, wenn diese Über- j schreitung nur gering ist. Überregulierun- j gen und Pendelungen werden dadurch ver- ! mieden. j Ein zu diesem Zweck anwendbares Ventil zeigt beispielsweise die Abb. i. Hier ist a die Ventilbüchse, b der Ventilkolben, c die Ventilstange, d die Druckwasserleitung, e die zum Arbeitszylinder führende Leitung, f die Abflußleitung. Wird der Ventilkolben nach unten gedrückt, so kann das Druckwasser aus der Leitung d durch die Öffnung g in der Ventilbüchse und durch die gesteuerten öffnungen h in die Leitung e eindringen und die Elektroden heben. Bewegt sich dagegen der Ventilkolben nach oben, so kann das Drückwasser aus dem Arbeitszylinder durch die Leitung e und die Öffnungen h in die Abflußleitung f entweichen. Die Abb. 2 zeigt eine Abwicklung der Ventilsitzfläche mit den durch das Ventil gesteuerten Öffnungen h in der Ventilbüchse. Man sieht, daß die Begrenzungslinien dieser Öffnungen nicht parallel zur Kante der Ventilsitzfläche liegen. Bei einer kleinen Verschiebung des Ventilkolbens aus der Mittelstellung kommt z. B. die obere Begrenzungskante der Ventilsitzfläche in die Lage A-A und gibt dadurch nur ganz kleine Durchströmöffnungen an der Spitze der trapezförmigen Öffnungen h frei, so daß die Elektroden nicht zu schnell gehoben werden können.
Zur vollen Auswirkung des durch die Erfindung erreichten Vorteils ist es notwendig, daß das Steuerventil in an sich bekannter Weise durch einen elektromagnetischen Regler betätigt wird, welcher unmittelbar ohne irgendwelche Zwischenglieder auf das Ventil einwirkt. Nur dadurch ist es nämlich möglich, bei einer kleinen Abweichung des Stromes oder der Leistung von ihrem Normalwert das Ventil so schnell in die Ruhestellung zurückzubringen, daß keine Überregulierung eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Reguliervorrichtung für elektrische Öfen mit einem hydraulisch betätigten Arbeitskolben zur Verschiebung der Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil für die Arbeitsflüssigkeit als Reduzierventil ausgebildet ist, so daß die Geschwindigkeit der dem Arbeitszylinder zufließenden oder aus ihm abfließenden Arbeitsflüssigkeit von der Stellung des Steuerventils abhängt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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