DE445115C - Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer die Elektroden elektrischer Schmelzoefen - Google Patents

Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer die Elektroden elektrischer Schmelzoefen

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DE445115C
DE445115C DEA46162D DEA0046162D DE445115C DE 445115 C DE445115 C DE 445115C DE A46162 D DEA46162 D DE A46162D DE A0046162 D DEA0046162 D DE A0046162D DE 445115 C DE445115 C DE 445115C
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/144Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
    • H05B7/148Automatic control of power
    • H05B7/156Automatic control of power by hydraulic or pneumatic means for positioning of electrodes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Hydraulische Antriebsvorrichtung für die Elektroden elektrischer Schmelzöfen. Die Elektroden elektrischer Schmelzöfen hydraulisch zu bewegen, hat gegenüber anderen Antriebsarten große Vorteile. Der Elektrodenträger kann ohne Übersetzungsgetriebe unmittelbar an die Kolbenstange des hydraulischen Zylinders angeschlossen werden, das hydraulische Ventil zur Steuerung des Zylinders kann von Hand oder selbsttätig in Abhängigkeit von Strom, Spannung oder Leistung auf elektrischem Wege den Erfordernissen des Betriebes entsprechend eingestellt werden. Da Steuerventile für doppelt wirkende -Zylinder sehr schwierig herzustellen sind und praktisch nicht in betriebsicherem Zustande erhalten werden können, zieht man den ohnehin einfacheren, weil stopfbüchsenlosen einfach wirkenden Zylinder für den Elektrodenantrieb vor. Derselbe hebt mittels Wasserdrucks die Elektroden, die durch ein Gegengewicht teilweise ausbalanciert sind, während beim Senken der Überschuß des Elektrodengewichts über das Gegengewicht wirksam ist. Nun ändert sich ja betriebsmäßig die Elektrodenlänge durch Abbrand und Ersatz, und damit schwankt auch das Elektrodengewicht. Infolgedessen wird bei selbsttätiger Regelung insbesondere die Senkgeschwindigkeit ungleichmäßig, nämlich groß bei langen Elektroden, klein bei kurzen Elektroden. Dies ist für den Betrieb des Ofens nicht gleichgültig, da zu große Senkgeschwindigkeit leicht eine Überregulierung, zu kleine Senkgeschwindigkeit oft ein Abreißen des Lichtbogens verursachen kann. Auch ändert sich die Genauigkeit der Regulierung, da es nicht gleichgültig ist, mit welcher Kraft die Verstellung der Elektroden erfolgt.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile durch ein Ventil verhindert, das in die Leitung der Druckflüssigkeit zwischen Steuerventil und Arbeitszylinder eingebaut ist und so arbeitet, daß es sich beim Heben des hydraulischen Kolbens 'unter Flüssigkeitsdruck voll öffnet, beim Entlasten des Kolbens dagegen den Rückstrom der Betriebsflüssigkeit drosselt. Dadurch wird ein gewisser Gegendruck im Zylinder erzeugt und das Sinken der Elektroden um so mehr verlangsamt, je größer das wirksame, d. h. das nicht ausbalancierte Elektrodengewicht ist. Man kann ein solches Ventil als einseitig wirkendes Drosselventil bezeichnen; es ist nach Art eines Rückschlagventils gebaut, das im einen Sinne wie jedes Rückschlagventil voll öffnet, im anderen Sinne. dagegen nicht ganz schließt, sondern einen Drosselspalt offen läßt. Die Größe dieses Drosselspaltes kann von außen einstellbar gemacht werden.
  • Ein weiterer großer Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, daß man das Gegengewicht ganz oder teilweise sparen kann. Denn die Senkgeschwindigkeit der Elektroden kann durch jenes Drosselventil allein meist so weit verlangsamt werden, wie es den praktischen Erfordernissen entspricht. Mit dem Fortfall bzw. der Verkleinerung der Gegengewichte kann aber der Ofen viel leichter und wirtschaftlicher gebaut und die Regulierung infolge Fortfalls einer erheblichen Masscnbeschleunigungsarbeit verfeinert werden, wodurch die Wirtschaftlichkeit .des Ofenbetriebes steigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Antriebsvorrichtung für die Elektroden elektrischer Schmelzöfen mittels einfach wirkender Zylinder, dadurch gekennzeichnet, da ß in die Flüssigkeitsleitung zwischen Steuerventil undZylinder einselbsttätig wirkendes Ventil eingebaut ist, das bei Strömung der Betriebsflüssigkeit im einen Sinne den vollen Durchtrittsquerschnitt freigibt, bei Strömung derselben im entgegengesetzten Sinne dagegen den Flüssigkeitsstrom drosselt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselspalt des Ventils von außen einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden ohne Gegengewicht ausgeführt sind.
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