DE418561C - Mundstueck fuer Blechblasinstrumente - Google Patents
Mundstueck fuer BlechblasinstrumenteInfo
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- DE418561C DE418561C DER61773D DER0061773D DE418561C DE 418561 C DE418561 C DE 418561C DE R61773 D DER61773 D DE R61773D DE R0061773 D DER0061773 D DE R0061773D DE 418561 C DE418561 C DE 418561C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D9/00—Details of, or accessories for, wind musical instruments
- G10D9/02—Mouthpieces; Reeds; Ligatures
- G10D9/03—Cupped mouthpieces
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Description
- Mundstück für Blechblasinstrumente. Die bekannten, aus einem einheitlichen Körper bestehenden Mundstücke für Blechblasinstrumente bieten infolge der Art ihrer Herstellung zwar Gewähr für die Reinheit des erzielten Tones. Die 1,Clangsxä.rke und die Änderungsfähigkeit des letzteren werden aber dadurch nachteilig beeinfiußt, daß bei diesen Mundstücken der Becher im allgemeinen in eine kegelförmig sich erweiternde Bohrung übergeht. Diese Nachteile hat man nun bereits dadurch zu vermeiden gesucht, daß man das Mundstück aus mehreren gestanzten Blechteilen zusammengesetzt und im Anschluß an den Mundstückbecher mit einer sich zunächst erweiternden und dann wieder verjüngenden Bohrung versehen ist. Abgesehen davon, daß durch die Zusammensetzung und durch die beim Löten auftretende Wärmewirkung die Gleichheitlichkeit des Metalls zerstört wird und schädliche Spannungen hervorgebracht werden, die die Reinheit des Tones nachteilig beeinflussen, ist auch die Herstellung solcher Mundstücke verhältnismäßig umständlich und zeitraubend. Andererseits entspricht die Gestaltung der Bohrung dieser Blechmundstücke nicht den zu stellendenAnforderungen, und dieErfindung bezweckt daher, unter Benutzung von aus einem einheitlichen Körper bestehenden Mundstükken diese Mängel dadurch zu beseitigen, daß die Bohrung im Anschluß an den Mundstückbecher zunjächst etwa auf den achten Teil ihrer Länge rein zylindrisch verläuft und -alsdann tropfenförmig derart ausgestaltet ist, daß die größte Weite sich etwa in einer 7; $ der Gesamthänge der Bohrung entsprechenden Entfernung vom Mundstückbecher befindet.
- Ein solches Mundstück für Blechblasinstrumente ist durch. die Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
- An dem Mundstückbecher a schließt sich in an sich bekannter Weise das Mundstückrühr b, welches an seinem unteren Ende in einem zum luftdichten Aufsetzen auf das Blasinstrument geeigneten Kegel c von schwachem Anzug ausläuft. Die Bohrung des, Mundstückrohres ist in der Weise beschaffen, daß sie zunähst auf eine kurze Strecke nach einem reinen Zylinder d verläuft und alsdann in eine kegelförmige Erweiterung e übergeht, die sich auf etwas mehr als die Hälfte der vom Boden des Mundstückbechers beginnenden Gesamtlänge erstreckt. Von hier aus erweitert sich die Bohrung zu einem Drehkörper- fmit einer Leitlinie von bogenförmigem Linienzug, dessen größte Weite in einer Entfernung vom unteren Ende liegt, die etwa dem siebenten Teil der Gesamtlänge entspricht. Von der größten Weite aus verengt sich alsdann die Bohrung des Mundstückrohres in stetigem Linienzug zu einem Hohlkörper g und,geht alsdann in einen kurzen zylindrischen Stutzen h über, dessen lichte Weite etwa dem größten Durchmesser der Kegelbohrung e entspricht. Infolge dieser Ausbildung hat die Bohrung des Mundstückrohres etwa tropfenförmige Gestalt, und es kommt de größte Ausbauchung nicht an das Ende des Mundstückrohres, sondern in einiger Entfernung hinter dasselbe zu liegen. Infolgedessen wird die eingeblasene Luft am Mundstückende nicht gegen die Wandungen des Blasinstrumentes gepreßt, sondern durch die Verjüngung g zusammengefaßt und gegen die Achse des an das Mundstückrohr anschließenden Mundrohres gepreßt. Dadurch wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß zur Erzielung des Tones ein wesentlich ' geringerer Kraftaufwand als mit den sonst üblichen Mundstücken erforderlich ist, so daß der Bläser weniger leicht ermüdet. Dabei läßt sich ein reiner, abgerundeter und dabei voll und kräftig klingender Ton vom feinsten Piano bis zum stärksten Forte erzielen, wobei besonders bemerkenswert ist, daß insbesondere auch die höheren Lagen leicht und sicher ansprechen, so daß schnellste Passagen vollendet geblasen werden können. Da durch die Ausbildung der Bohrung des Mundstückrohres eine starke Luftpressung in Richtung der Achse der Rohre des Blasinstrumentes gewährleistet wird, so wird ein starker Schallwellenstbß gesichert und dadurch der Ton wesentlich werttragend gestaltet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus einem einheitlichen Körper bestehendes Mundstück für Blechblasinstrumente mit im An schl'uß an den Mundstückbecher sich zunächst erweiternder und dann wieder verjüngender Bohrung, dadurch gekennzeichnet, daß die letztere im Anschluß an den Mundstückbecher zunächst etwa auf den achten Teil ihrer Länge rein zylindrisch verläuft und alsdann tropfenförmig derart ausgestaltet ist, daß die größte Weite sich` etwa in einer 7/8 der Gesamtlänge der Bohrung entsprechenden Entfernung vom Mundstückbecher befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER61773D DE418561C (de) | 1924-08-10 | 1924-08-10 | Mundstueck fuer Blechblasinstrumente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER61773D DE418561C (de) | 1924-08-10 | 1924-08-10 | Mundstueck fuer Blechblasinstrumente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE418561C true DE418561C (de) | 1925-12-22 |
Family
ID=7411732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER61773D Expired DE418561C (de) | 1924-08-10 | 1924-08-10 | Mundstueck fuer Blechblasinstrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE418561C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2661768A1 (fr) * | 1990-05-03 | 1991-11-08 | Heinrich Louis | Embouchure pour un instrument a vent de la famille des cuivres, et instrument pourvu d'une telle embouchure. |
-
1924
- 1924-08-10 DE DER61773D patent/DE418561C/de not_active Expired
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR2661768A1 (fr) * | 1990-05-03 | 1991-11-08 | Heinrich Louis | Embouchure pour un instrument a vent de la famille des cuivres, et instrument pourvu d'une telle embouchure. |
| WO1991017538A1 (fr) * | 1990-05-03 | 1991-11-14 | Louis Heinrich | Embouchure pour un instrument a vent de la famille des cuivres, et instrument pourvu d'une telle embouchure |
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