DE41801C - Neuerung an Drahtzug-Barrieren mit doppelter Drahtleitung - Google Patents

Neuerung an Drahtzug-Barrieren mit doppelter Drahtleitung

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DE41801C
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DE
Germany
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wire
barrier
double
barriers
pin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41801D
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English (en)
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J. GAST in Berlin NO., Greifswalderstr. 22
Publication of DE41801C publication Critical patent/DE41801C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fencing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
st,
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. April 1887. ab.
Die Lage der wesentlichen Theile bei geöffneter Barriere geht aus Fig. 1 und 2 hervor, während die allgemeine Anordnung des vom Wärter zu bewegenden Doppeldrahtzuges aus Fig. 8 erhellt, woselbst dessen Lauf durch Pfeile gekennzeichnet ist.
Soll die Barriere zugelegt werden, so ist die lose auf der Barrierenachse sitzende Kettenscheibe c in dem bei Fig. 2 durch Pfeil angedeuteten Sinne zu drehen. Geschieht dies, so folgt der durch Bolzen h drehbar an c befestigte Mitnehmer α der Kettenscheibe c und wird hierbei durch den an ihm angebrachten Rollenstift i vermittelst der Leitcurvenscheibe b geführt, welche letztere zu dem Ende fest mit der unbeweglichen Barrierenachse verbunden ist.
Gelangt nach einer Umdrehung und gleichzeitigerWirksamkeit des Vorläutewerks die Kettenscheibe c nebst Mitnehmer α in die Stellung Fig. 3, so erfafst der durch die Leitcurve nach aufsen gedrängte Mitnehmer mit seiner maulförmigen Angriffsstelle den an der Barriere angebrachten Bolzen m, und durch den an c befindlichen Vorsprung Z wird durch Anheben der Klinke d die Freigabe des an der Barriere befestigten Stiftes k bewirkt, wodurch die mit der Hülse g lose auf ihrer Achse sitzende Barriere zum Zulegen bereitgestellt ist.
Bei fortgesetzter Drehung von c in obigem Sinne wird die Barriere geschlossen und gelangen die Theile zunächst in die durch Fig. 4 und sodann in die durch Fig. 5 dargestellte Lage.
Während des Zulegens der Barriere bleiben nun Bolzen m einerseits und Mitnehmer a andererseits mit einander in fester Verbindung und Barriere mit dem Doppeldrahtzug fest gekuppelt; das Schliefsen der Barriere erfolgt demgemäfs zwangläufig.
Wird die geschlossene Barriere vom Publikum geöffnet, so bleibt ebenfalls m und α fest verbunden, sowie Barriere und Doppeldrahtleitung fest gekuppelt; die Bewegung der letzteren kennzeichnet sich am Windewerk beim Wärter, und dieser erhält hierdurch Nachricht, dafs ein Oeffnen der von ihm zugelegten Barriere stattgefunden hat. Nach Aufhören der Kraftäufserung seitens des Publikums bleibt die Barriere in jeder Lage stehen.
Soll die geschlossene Barriere vom Wärter geöffnet werden, so ist von diesem mittelst der Doppeldrahtleitung eine umgekehrte, in Fig. 5 durch Pfeil hervorgehobene Drehbewegung auf c zu übertragen. Der Mitnehmer α verläfst bei beginnender Drehung den Bolzen m und gelangt nach nahezu vollem Umlauf der Kettenscheibe c in die durch Fig. 6 vorgeführte Lage, fafst mit seiner hakenförmigen Angriffsstelle den Bolzen m von unten und öffnet bei fortgesetzter Drehung von c die Barriere, welche aus der Stellung in Fig. 6 sodann in die der Fig. 2 zurückkehrt und durch die selbstthätig einfallende Klinke d in dieser Lage bis auf Weiteres festgehalten bleibt.
Dem lose auf der Barrierenachse sitzenden Hebel e wohnt infolge des an demselben befindlichen Gewichtes η allgemein das Bestreben inne, eine Rechtsdrehung zu vollführen.
Gehindert wird er hieran unter gewöhnlichen Verhältnissen dadurch, dafs die verlängerte Achse 0 der Rolle/ (s. Fig. 1) ihn
festhält. Reifst der Drahtzug, so fällt vermöge des Gewichtes ρ die Rolle/ herunter (s. Fig. ι mit Fig. 7), der Hebel e kann seine Drehung beginnen, hebt durch seinen Stift q, indem dieser gegen den hinteren Ansatz r der Klinke d schlägt, die letztere aus und giebt den Stift k der Barriere, sowie diese selbst frei.
Bei weiterer selbsttätiger Rechtsdrehung des Hebels e, welcher sich gegen k legt, wird infolge des Uebergewichtes η die Barriere geschlossen.
Reifst der Drahtzug während des Zulegens oder Oeffnens der Barriere, so fällt, genau wie vorstehend beschrieben, die Rolle / herab, Hebel e schwingt rechts herum, bis er Stift k trifft und die Barriere aus ihrer beliebigen Mittelstellung in die geschlossene Lage hinüberleitet.
Also kurz:
a) beim Schliefsen der Barriere vollführt die Kettenscheibe c fast eine Umdrehung bei Ertönen des Läutewerkes, dann wird die Klinke d ausgelöst und das Zulegen der Barriere durch Erfassen des an dieser angebrachten Bolzens m von der einen maulförmigen Angriffsstelle des Mitnehmers α bewirkt;
b) während des Zulegens der Barriere bleibt die letztere infolge des Erfassens von m durch α mit dem doppelten Drahtzuge fest gekuppelt;
c) bei dem Oeffnen der geschlossenen Barriere
durch das Publikum wird der mit derselben gekuppelt bleibende Doppeldrahtzug mitbewegt und hierdurch sowohl dem entfernt aufgestellten Wärter von dem erfolgten Oeffnen Kenntnifs gegeben, als auch die Barriere in jeder Stellung festgehalten;
d) bei dem Reifsen des Drahtzuges schliefst die Barriere sich selbstthätig.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei Drahtzug-Barrieren mit doppelter Drahtleitung:
    ι. Die Combination des an der losen Kettenscheibe c drehbar befestigten, mit Rollenstift i versehenen Mitnehmers α mit der feststehenden Leitcurvenscheibe b und dem Stifte m des Baumes, sowie des Ansatzes I von c mit der Feststellklinke d, zum Zwecke des Vorläutens und der festen Kupplung der doppelten Drahtleitung mit dem Baume sowohl während des Schliefsens des letzteren, als auch bei dem Oeffnen desselben durch einen Passanten.
  2. 2. In Verbindung mit der Klinke d die Combination des Ansatzes r an d mit dem mit Stift q versehenen belasteten Hebel e und der schwingend aufgehängten belasteten Drahtführurigsrolle f, zum Zwecke, beim Reifsen des Drahtzuges die Barriere zu schliefsen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41801D Neuerung an Drahtzug-Barrieren mit doppelter Drahtleitung Expired - Lifetime DE41801C (de)

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