DE417654C - Einrichtung zum Anstellen von Zeitstudien - Google Patents

Einrichtung zum Anstellen von Zeitstudien

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DE417654C
DE417654C DEP48969D DEP0048969D DE417654C DE 417654 C DE417654 C DE 417654C DE P48969 D DEP48969 D DE P48969D DE P0048969 D DEP0048969 D DE P0048969D DE 417654 C DE417654 C DE 417654C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/08Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated by marking an element, e.g. a card or tape, in position determined by the time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anstellen von Zeitstudien. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, Zeitstudien zur Ermittlung der für ein Arbeitsstück gebrauchten Einzelzeiten, etwa zur Begutachtung der Arbeiter oder aber zur Gewinnung geeigneter Unterlagen für halkulation und Akkord, zweckmäßiger, genauer und billiger durchführen zu können, als dies bisher der Fall war.
  • Das bisher allgemein übliche Verfahren ist so, daß der Arbeiter mit einer Unterweisungskarte, welche die einzelnen Arbeitsgänge der Reihe nach enthält, ausgestattet wird und nun die gebrauchten Zeiten von einem Beobachter mit der Stoppuhr aufgeschrieben werden.
  • Die Nachteile des Verfahrens liegen zunächst auf psychologischem Gebiet: der Arbeiter fühlt sich beobachtet und kontrolliert, in einer Zwangssituation, hegt auch oft Mißtrauen in die Richtigkeit des Stoppens. Dann aber ist auch die objektive Technik des Stoppens, das Ablesen der Zeiten, erfahrungsgemäß selten von Irrtümern frei. Diese Irrtümer können, da die Zeiger stets wieder auf die Null zurückspringen, hinterher nicht wieder richtiggestellt werden. Das Verfahren ist zudem teuer, da eine hochwertige Kraft als Beobachter walten muß, weshalb es auch zu den so notwendigen wiederholenden Zeitstudien in der Praxis selten kommt.
  • Demgegenüber ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung, der, wie die praktische Erprobung gezeigt hat, diese Nachteile nicht anhaften. Der Grundgedanke dieser Einrichtung ist: die Zeiten sollen vom Arbeitenden selber selbständig aufgezeichnet werden.
  • Der die einzelnen der Reihe nach zu erledigenden Arbeitsgänge enthaltende Text ( T a y 1 o r s »Unterweisungskarte«) wird nicht mehr dem Arbeiter zeitlich zugleich dargeboten, sondern die einzelnen Arbeitsgänge getrennt, zeitlich hintereinander, also zuerst die I. Operation, dann die a., 3. usf. Dies geschieht z. B. so, daß die einzelnen Arbeitsgangtexte - psychologisch am wirksamsten ist die Anredeform - auf durchlöcherte Karten gebracht (s. Abb. I) und diese dann in der richtigen Reihenfolge rückwärts auf den Stift S1 des Brettes B, welches an der Wand oder an einem Stativ befestigt ist, gesteckt werden. Das Arbeiten geht nun so vor sich, daß der Arbeitende einzeln die jeweils oberste Karte 1(I abnimmt, sie auf den Haken H hängt und den Arbeitsgang erledigt. Ist er damit fertig, so hängt er die Karte von H, umgedreht, auf den Stift S..
  • Wesentlich ist nun, daß man mit dieser Einrichtung das Mittel in der Hand hat, um selbsttätig eine Messung der einzelnen Arbeitsgänge vorzunehmen. Z. B. bind in den Stiften S1 und S. elektrische Kontakte I( angeordnet, die bedient werden, wenn die Karten von S1 entnommen und auf S., wieder aufgesteckt werden. Man kann die Registrierung der Zeiten in der verschiedensten Form vornehmen: welche man wählt, hängt von den Kosten und auch vom individuellen Fall ab. Am allereinfachsten arbeitet man mit elektrischen Markiermagneten M, welche auf einer umlaufenden Registriertrommel T eine Marke schreiben (s. Abb-. 3). Vollkommener ist aber die Zuordnung zu der in der Patentschrift 314002 beschriebenen Arbeitsschauuhr,welche in sehr vollkommener Weise als Fernregistrierung ausgearbeitet werden kann. Man kann aber auch ebenso einen Zeitdrucker verwenden, welcher durch elektrische oder mechanische Bedienung Anfang und Ende der Zeiten auf einen Papierstreifen druckt.
  • In bestimmten Fällen ist das einfache Verfahren der Arbeitskarte nicht günstig. Es empfiehlt sich dann, so vorzugehen, wie in der Abb.4 beschrieben. Es werden hier die Arbeitskarten in einen besonderen Apparat geschoben, der einen Jalousieverschluß J hat. Durch Drehen an einer Kurbel K kann der Arbeiter einen in der Jalousie befindlichen Ausschnitt A jedesmal um eine Breite, um einen einzelnen Arbeitsgang, weiterschieben. Dieses Weiterschieben der Arbeitskarte kann man auch in der Art der in der Psychologie verwendeten Gedächtniskarte auf elektrischem Wege bewirken.
  • Das Arbeiten mit dieser Einrichtung hat ergeben, daß hiermit ein erheblicher Fortschritt gegeben ist; man kann in einer Werkstatt mit .einer Aufsichtsperson fünf bis sechs verschiedene Zeitstudien erledigen. Der Arbeiter befindet sich nicht in der Einstellung des Beobachtetwerdens, und so ist die Zeitstudie durchführbar, wenn er überhaupt nur den Willen zur Zeitstudie hat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Einrichtung zum Anstellen von Zeitstudien, gekennzeichnet durch eine mechanische oder elektrische Anzeigevorrichtung, welche die die verschiedenen Arbeitsgänge ansagenden Einzeltexte einzeln hintereinander sichtbar macht und durch elektrische oder mechanische Übertragungsmittel mit einer Registriervorrichtung so verbunden ist, daß die das Erscheinen bzw. den Wechsel der Einzeltexte bewirkenden Bewegungen die Registrierung der einzelnen Arbeits-Teilzeiten veranlassen.
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