DE417382C - Kontaktvorrichtung fuer Geber von elektrischen Telegraphen - Google Patents

Kontaktvorrichtung fuer Geber von elektrischen Telegraphen

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DE417382C
DE417382C DEH90783D DEH0090783D DE417382C DE 417382 C DE417382 C DE 417382C DE H90783 D DEH90783 D DE H90783D DE H0090783 D DEH0090783 D DE H0090783D DE 417382 C DE417382 C DE 417382C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/04Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L15/18Automatic transmitters, e.g. controlled by perforated tape

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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

Bei dem Wheatstonegeber findet bekanntlich ein Papierstreifen Verwendung, der mit Morsezeichen entsprechenden Lochungen versehen, ist und die entsprechenden Signale auf die Leitung überträgt, wenn er durch den Geber geführt wird. Bei solchen Gebern !findet ein Umkehrschalter Verwendung, der aus zwei isolierten Scheibenhälften besteht, von denen jede mit einer mit Kontaktarmen zusammenarbeitenden Platinspitze ausgestattet ist.
Diese bekannte Batteriekontaktvorrichtung leidet an verschiedenen Mängeln. Beispielsweise werden die beiden Platinkontakte schnell abgenutzt und verbrannt. Dabei ändert sich außerdem leicht die Nullinie, so daß die Ausschläge zum Entsenden der positiven und negativen Ströme ungleich werden. Auch läßt sich der zur Zeit übliche Geber schlecht einstellen. Bei dem nachstehend erläuterten und beanspruchten neuen Geber werden diese Mängel behoben.
Abb. ι ist eine Vorderansicht der neuen Kontaktvorrichtung, zum Teil im Schnitt, Abb. 2 ein Grundriß und Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie III von Abb. 1.
Die in der Zeichnung dargestellte Kontaktvorrichtung kann an Stelle der bisher üblichen Kontaktvorrichtung in den gewöhnlichen Wheatstomegeber eingebaut werden.
Er ist auf einer isolierenden Platte 1 angeordnet. Auf dieser befindet sich eine Brücke 2 mit Zapfen 3, um{ den eine isolierende! Scheibe 4 schwingen kann. Diese enthält eine kleine Federsperre 5, die mit einer Ausdrehung 6 des Zapfens 3 zusammenarbeitet.
Die Scheibe 4 enthält einerseits zwei Arme 7 und 8, die durch Hebel von dem. gelochten Streifen aus bewegt werden, und anderseits zwei Platten 9 und 10, von denen jede einen Kontaktarm trägt, der von einer starken Platte 11 bzw. 12 mit Platinspitzen 13 bzw. 14 gebildet wird. Die Platinstifte arbeiten mit Kontakten zusammen, die von kurzen Metallzylindem 15, 16, 17 und 18 gebildet werden. Diese sind in entsprechende Röhrchen 19, 20, 21 yuad 22 eingesetzt. Diese Röhrchen tragen am unteren Ende nasenartige Fortsätze 23, welche die Zylinder in ihrer Lage erhalten. Die Röhrchen werden von vier Klemmbacken 24.bis 27 gehalten.
Die beiden oberen Klemmbacken 24 und 26 und ihre Röhrchen 19 und 21 werden durch eine kleine leitende Feder 28 miteinander verbunden, welche die Zylinder 15 und 16 nach unten gegen die Nasten 23 drückt. In entsprechender Weise sind die unteren Klemmbacken 25 und 27 mit ihren Röhrchen 20 und 22 durch einen kurzen Leiter 29 miteinander verbunden, während die unteren Zylinder 16 und 18 nach oben gegen die Nasen
23 der Röhrchen 20 und 22 durch zwei kleine Federn 30 und 31 gedrückt werden.
Die Einrichtung erfordert keine spätere Adjustierung·, da die Röhrchen, ein für allemal in den Kontaktstücken eingestellt werden. Danach können die Zylinder jederzeit in die Röhrchen gesteckt werden, worauf sie durch die Federn gegen die Nasen gedruckt werden. Schließlich sind die Scheiben 9 und 10 durch biegsame Leiter 32 und 3 5 an die Klemmen 33 uod 34 angeschlossen, welche mit der Linienleitung bzw. mit der Erde verbunden zu denken sind. Anderseits ist der eine Pol der Batterie mit dem Leiter 28 und der andere Pol mit dem Leiter 29 verbunden zu denken, wobei die Leiter in der angegebenen Weise mit dein Metallzylindern 15 bis 18 in leitender Verbindung stehen.
Die Vorteile gegenüber den bisher' üblichen Kontaktvarrjchtungen sind darin zu sehen, daß die leicht auswechselbaren Zylinder 15 bis 18 nach ihrer Reinigung immer wieder an die gleiche Stelle kommen, so daß eine jedesmalige Neueinstellung durch geschultes Personal unnötig ist. Ferner werden die Platinkonitakte nicht so schnell wie bisher verbraucht, da durch das Anlegen der auf biegsamen Federn angebrachten Kontakte gegen die Zylinder· 15 bis 18 Erschütterungen bzw. Erzitterungen ausgeschaltet werden, wodurch das sogenannte Funkensprühen wegfällt, was meist zum Verbrennen und Beschmutzen der Kontakte führte.
Die Einrichtung arbeitet im übrigen ebenso wie die bekannten Wheatstonegeber, so daß eine Erläuterung der Wirkungsweise nicht erforderlich ist.

Claims (3)

Patent- Ansprache:
1. Kontaktvorrichtung für Geber von elektrischen Telegraphen, gekennzeichnet durch eine auf einer isolierenden Platte (1) angeordnete Brücke (2) mit einem Zapfen (3), um den eine isolierende Scheibe (4) schwingt, welche einerseits zwei Arme (7, 8) und anderseits zwei leitende Platten (9, 10) enthält, von denen jede einen. Kontaktarm trägt, der aus einer schmalen Blattfeder (11 bzw. 12) mit auf einem Ende befestigtem Platinkontakt (13 bzw. 14) besteht.
2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinspitzem (13, 14) mit Kontakten zusammenarbeitien, die von kurzen auswechselbaren Metallzylindern (15, 16, 17, 18) gebildet werden, in welche entsprechende Röhrchen (19, 20, 21, 22) eingesetzt sind, deren Nasen (23) die Zylinder in ihrer Lage halten und die von Klemmbacken. (24, 25, 26, 27) gehalten wenden.
3. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Klemmbacken (24, 26) und ihre Röhrchen (19, 21) durch eine Feder (28) leitend miteinander verbunden sind, welche die Zylinder (15, 17) nach unten gegen die Nasen drückt, während die unteren Klemmbacken (25, 27) mit ihren Röhrchen (20, 22) durch kurze Leiter (29) miteinander verbunden sind und die unteren Zylinder (16, 18) nach oben jjegen die Nasen (23) der Röhrchen (20, 22) durch kleine Federn (30, 31) gedrückt werden.
Abb. i.
Abb. 2.
9 r
(O
ff
Abb. 3,
DEH90783D 1921-08-08 1922-08-09 Kontaktvorrichtung fuer Geber von elektrischen Telegraphen Expired DE417382C (de)

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