DE41735C - Maschine zum Abknippen von Würfeln aus Zuckerplatten - Google Patents
Maschine zum Abknippen von Würfeln aus ZuckerplattenInfo
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- DE41735C DE41735C DENDAT41735D DE41735DA DE41735C DE 41735 C DE41735 C DE 41735C DE NDAT41735 D DENDAT41735 D DE NDAT41735D DE 41735D A DE41735D A DE 41735DA DE 41735 C DE41735 C DE 41735C
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- DE
- Germany
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- knives
- cubes
- sugar
- machine
- clipping
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B45/00—Cutting machines specially adapted for sugar
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Confectionery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bis jetzt gebräuchlichen Zuckerknippmaschinen
war die Bewegung der Messer, welche den Zucker zu zerfeilen haben, stets
eine derartige, dafs diese Messer sich nur äuf- und niederbewegten, welche Anordnung den
Nachtheil hat, dafs von den zu knippenden Zuckerplatten viele zerspringen, weil wegen der
unebenen Fläche der Platten die Messer nie an allen Stellen zu gleicher Zeit aufschlagen
können.
Bei der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Maschine ist diesem Uebelstande dadurch
entgegengetreten, dafs die Messer nicht allein eine auf- und abwärts-, sondern auch
eine seitwärts hin- und hergehende Bewegung erhalten. Diese Seitwärtsbewegung der Messer
hat dabei den Zweck, die unebenen Stellen der Zuckerplatten für die Knippstellen zu
ebenen und dann erst die Streifen von der Platte abzuknippen. Um das Ebenen der Knippstellen zu erleichtern, werden die Schnittflächen
der Messer in Gestalt eines Sägenblattes fein gezahnt.
Haben diese Messer einen Streifen von der Platte abgeknippt, so gelangt dieser Streifen
beim nächsten Vorschub unter ■ eine entsprechende Anzahl zu dem Hauptmesserpaare
senkrecht angeordneter Messer, welch letztere den Zuckerstreifen in einzelne Würfel zertheilen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die Maschine in der Vorderansicht, Fig. 2 im
Grundrifs, Fig. 3 im Längenschnitt dar, während Fig. 4 und 5 die wesentliche Anordnung
der Messer in gröfserem Mafsstabe in der Vorderansicht bezw. im Verticalschnitt zeigen.
Die Messer α und b, Fig. 1,3,4 unc^ 5? welche
als Hauptmesser bezeichnet sein mögen und welche von den Zuckerplatten die Streifen abzuknippen
haben und zu diesem Zwecke sich nicht nur, wie gewöhnlich, auf- und nieder-, sondern auch seitwärts hin- und herbewegen,
erhalten ihre seitliche Bewegung durch ein abwechselnd nach rechts und dann nach links
gedrehtes Stirnrad c, Fig. 1, 2 und 4, welches
in die an dem Ende der Messer α und b angebrachten Zahnstangen a1 und b1, Fig. 1 und 4,
eingreift. Das Stirnrad c erhält, wie aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, seine wechselnde Drehung
nach rechts bezw. links dadurch, dafs die in ein zweites, mit dem Stirnrad c auf einer
Welle sitzendes Stirnrad e, Fig. 2, eingreifende Zahnstange f, Fig. 1 und 2, abwechselnd auf-
und abwärts bewegt wird, welche letztere Bewegung mittelst der Lenkerstange g, Fig. 1
und 3, von dem mit Kurbelzapfen q versehenen, auf der Triebwelle w sitzenden Rad i, Fig. 1
und 3, aus erfolgt. Diese Bewegungsübertragung kann jedoch auch mittelst anderer bekannter
Uebertragungselemente von der Triebwelle w aus erfolgen. Das Obermesser α ist,
wie in Fig. 1 punktirt und in Fig. 4 noch besonders veranschaulicht, an den Enden mit
Schlitz 5 versehen, welch letzterer mit der Horizontalen einen spitzen Winkel bildet und
wo hinein eine am Hauptgestell befestigte Nase 72, Fig. 4, eingreift, so dafs, wenn das
Messer α nach der Seite bewegt wird, es sich senkt oder hebt. Das Untermesser b ruht auf
zwei Rollen k, Fig. 1, 3 und 4, welch letztere
auf einem zur Drehachse m des Hebels h, Fig. 4, excentrisch angebrachten Zapfen ^,
Fig. 4, sich drehen. Der Hebel h hat ver-
mittelst des Zwischenstückes v, Fig. i, 3 und 4,
seinen Stützpunkt auf der Daumenscheibe d, Fig. ι und 3, welch letztere auf der Triebwelle»',
Fig. 1 und 3, befestigt ist. Während nun durch die Rechtsdrehung das Stirnrad c,
Fig. ι und 4, und die beiden Messer α und b
seitwärts bewegt werden, wobei das Obermesser α infolge der vorhandenen Führungsschlitze 5 nach unten sich verschiebt, wird das
untere Messer b durch die Daumenscheiben d, Fig. ι und 3, vermittelst Hebels h und Rollen k
nach oben geschoben und fällt nach erfolgtem Abknippen des Zuckerstreifens plötzlich, nachdem
das Zwischenstück v, wie in Fig. 3 dargestellt ist, den Daumen der Daumenscheibe d
eben überschritten hat, in seine ursprüngliche Lage zurück, so dafs ein weiterer Vorschub
des Zuckers erfolgen kann. Die von den Zuckerplatten abgetrennten Streifen gelangen
nun unter die kleinen Messerp, Fig. 1, 3, 4
und 5, und werden, da letztere senkrecht zu den Hauptmessern α und b angeordnet sind,
von diesen kleinen Messern ρ nunmehr die Zuckerstreifen in Würfel zertheilt. Die Messer ρ
sind in dem am Hauptgestell der Knippmaschine angebrachten Querrahmen x, Fig. 3, 4 und 5,
gelagert; eine durchweg mit Daumen versehene Daumenwelle jv1, Fig. 3 und 5, wird von der
Triebwelle n>, Fig. 1 und 3, aus in Rotation
versetzt, hebt hierbei die um die Welle u, Fig. 3 und 5, lose drehbaren Hebel y, Fig. 3
und 5, in die Höhe und läfst dieselben plötzlich wieder fallen, wodurch das Heben und
plötzliche Fallen der Messer ρ bezw. das Knippen der Streifen in Würfel bewirkt wird.'
Zu den kleinen Messern ρ correspondirend sind in dem am Hauptgestell der Knippmaschine
ferner befestigten Querhaupt i, Fig. 3, 4 und 5, Messerschneiden p\ Fig. 4, angebracht, welche,
die Tischplatte um ein Geringes überragend, die untere Knipplinie der abzuknippenden
Würfel markiren.
Die auf diese Weise geknippten Würfel gelangen schliefslich selbstthätig auf den sich an
die Maschine anschliefsenden Packtisch.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zum Abknippen von Würfeln aus Zuckerplatten, bei welcher durch zwei Messer (a und b in Fig. 5) Streifen abgeknippt und diese durch eine gröfsere Anzahl kleinerer, mit ihren Schneiden quer dagegen angeord-neter Messerpaare ρ ρ in Würfel getheilt werden, wobei die Messer α und b auch mit sägezahnartigen Einschnitten Versehen sein können und dann neben der Auf- und Abwärtsbewegung gleichzeitig eine Hin- und Herbewegung in der Längsrichtung erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41735C true DE41735C (de) |
Family
ID=317189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41735D Expired - Lifetime DE41735C (de) | Maschine zum Abknippen von Würfeln aus Zuckerplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41735C (de) |
-
0
- DE DENDAT41735D patent/DE41735C/de not_active Expired - Lifetime
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