DE417205C - Kombinierte Werkzeugmaschine - Google Patents

Kombinierte Werkzeugmaschine

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DE417205C
DE417205C DEK87591D DEK0087591D DE417205C DE 417205 C DE417205 C DE 417205C DE K87591 D DEK87591 D DE K87591D DE K0087591 D DEK0087591 D DE K0087591D DE 417205 C DE417205 C DE 417205C
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Germany
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machine
lathe
machine tool
gear
drive
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Expired
Application number
DEK87591D
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English (en)
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Ernst Krause and Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q37/00Metal-working machines, or constructional combinations thereof, built-up from units designed so that at least some of the units can form parts of different machines or combinations; Units therefor in so far as the feature of interchangeability is important

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Kombinierte Werkzeugmaschine. Der Gegenstand der Erfindung ist eine kombinierte Werkzeugmaschine jener bekannten Art, bei welcher am Maschinengestell einer Drehbank weitere )Verkzeugmaschinen angeordnet sind, die entweder gemeinsam mit der Drehbank oder unabhängig von ihr arbeiten können. Während man bisher bei solchen Maschinen entweder in erster Linie das Reitstockende der Drehbank zur Anordnung der anderen Maschinen, wie einer Shapingmaschine, Fräsmaschine usw., heranzog, oder aber am Spindelstockende nur Maschinen mit umlaufender Hauptbewegung (Fräsmaschinen, Bohrmaschinen usw.) vorsah, ist gemäß der Erfindung an der Spindelstockseite der Drehbank, an der auch die Fräs-, Böhrmaschine u. dgl. vorgesehen sind, unterhalb des das unabhängige Arbeiten der einzelnen Maschinen ermöglichenden Antriebes eine Shapingmaschine, eine Kaltsäge oder eine andere Maschine mit hin und her gehendem Werkzeug angeordnet, wodurch die Kraftübertragung vom Spindelstock- zum Reitstockende entfallen kann.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i die Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 die Stirnansicht, Abt. ; einen Längsschnitt durch den Hauptantrieb der Drehbank, Fräs- und Shapingmaschine, Abb.3a die Kupplungseinrichtung für die Drehbankspindel in größerem Maßstabe, Abb..l einen Längsschnitt durch das Wende- und Vorschubgetriebe für den Tisch, Abb. ,1a dieses Getriebe in Stirnansicht, Abb. 5 einen Längsschnitt durch das Vorgelege und Abb. 6 einen Querschnitt durch den Kastenfuß mit dem Antrieb der Shapingmaschine. Die Werkstückspindel i wird von der Stufenscheibe 2 in üblicher Weise entweder unmittelbar durch einen Mitnehmerstift 3 oder über ein Rädervorgelege l (Abt. ;) angetrieben. Um den Antrieb der Fräsmaschine und der Wagerechtstoßmaschine vom Drehbankantrieb unabhängig zu machen, sind die Stufenscheite 2 und das Bodenrad 5 auf einer Hülse 6 aufgekeilt, die in ihrem der Drehbank zugekehrten Ende Kupplungszähne 7 trägt. Durch den Kupplungsteil 8 wird die Spindel i mit dem Antrieb ge- und entkuppelt. Der Teil 8 wird durch die Stange 9 gesteuert. Er besitzt auf der zweiten Seite ebenfalls Klauen, die beim Abschalten der Spindel i in Klauen der Mutter i o eingreifen und die Spindel i gegen Verdrehen sichern.
  • Gemäß der in Abb.3a dargestellten Ausführungsform besitzt der Kupplungsteil 8 auf der entgegengesetzten Seite einen konischen Ring 8', der beim Abschalten der Spindel i an ein konisches, am Spindelk.asten der Drehbank festes Ringsegment i o' nach Art einer Reibungskupplung angepreßt wird. Dadurch, daß die Kupplung keine starre Verbindung ergibt, kann die Drehbankspindel, wenn gewünscht, von Hand aus verdreht werden, so daß ihr durch Aufsetzen einer Teilscheibe jede gewünschte Winkelverdrehung erteilt werden kann.
  • Der Leitspindelantrieb der Drehbank wird von dem Zahnrad i i (Abt. 3) abgeleitet, das auf der Hülse 6 aufgekeilt ist und in das Zahnrad 12 greift; letzteres greift in das Zahnrad 4.7 (Abt. 4.), welches auf dem Kegelrad 4.8 eines Wendegetriebes aufgekeilt ist. Die Kegelräder ¢8 und 13 sitzen auf dem Bolzen i ; beiderseits des auf der Welle 17 sitzenden Kegelrades 16, so daß durch Verschieben des Kupplungsteiles 14 nach links oder rechts die Drehrichtung des Wechselräderantriebbolzens 15, von dem der Leitspindelantrieb abgeleitet wird, geändert werden kann. Das Kegelräderwendegetriebe wird auch noch zum Antriebe der Stoßmaschine verwendet. Der Antrieb des Stößels wird vom Kegelrad 16 abgeleitet. Am unteren Ende der Welle 17 sitzt das Kegelrad 18, welches die Bewegung durch das Kegelrad i9 auf die im Kastenfuße liegende wagerech@e Welle 2o überträgt (Abt. :1, 6). Auf der Welle 20 sitzt das Rad 2 i (Abb. 3), welches mit dem Kurbelzahnrad 22 in Eingriff steht und so über die Kurbelsch«"inge 23 den Stößel 2.4 in Bewegung setzt. Durch Einschalten der Kupplung 25 (Abb.6) mittels der Stange 26-kann der Stößel in Bewegung gesetzt werden. Am Tisch 27 befindet sich eine Leiste 28, die ein Einschalten mittels der Zugstange 26 dann verhindert, wenn der Tisch sich noch oberhalb- der Führungsbahn des Stößels befindet. Das Wendegetriebe 4.8, 13 und 16 wird also gleichzeitig zum Antrieb des Stößels und zur Drehrichtungsänderung der Leitspindel verwendet, wobei besonders hervorgehoben wird, daß bei gleichzeitigem Arbeiten der Stoßmaschine und der Drehbank ein Umschalten im Wendegetriebe ohne Einfluß auf den Stößelantrieb ist, daß also auf der Drehbank Gewinde geschnitten werden kann, ohne damit den Antrieb des Stößels zu beeinflussen.
  • Die Fräsmaschinenspindel 29 wird von dem Zahnrad 30 (Abb. ;) auf der Hülse 6 angetrieben. Sie wird mittels des Hebels 49 (Abb. i) und des Schieberades 31 ein- und ausgeschaltet. Es kann durch diese Anordnung die Drehbankspindel i abgeschaltet werden, während die Fräsmaschinenspindel 29 läuft oder umgekehrt, oder es können beide gleichzeitig laufen oder abgestellt werden. Der Gegenhalter 5o wird auf der Konsole 32 befestigt und trägt den Fräsdorn 33. Der Tischvorschub erfolgt über die Schraubenräder 3:1 und 35 (Abb. i) und die Kreuzgelenkwelle 36 von dem Vorschubkasten 51. Der Vorschub kann ununterbrochen und ruckweise sein, je nachdem ob mit der Fräsmaschine oder mit der Stoßmaschine gearbeitet wird. Der unterbrochene Vorschubantrieb wird von dem Kegelrad i9 abgeleitet und vom Kegelrad 36' auf das auf der gleichen Welle 38' sitzende Stirnrad 38 übertragen, das mit dem auf der mit der @Velle 38' parallel gelagerten Welle 39 sitzenden Stirnrad 37 in Eingriff steht (Abb. qa). Letzteres ist auf der an dem linken Ende mit einem Bund 37' versehenen Welle 39 verschiebbar und kann daher mit dem Stirnrad 38 in oder außer Eingriff gebracht werden. Am rechtsseitigen Ende der Welle 39 ist auswechselbar ein Stirnrad .1o vorgesehen, das mit einem auf der Welle 42 gleichfalls auswechselbar sitzenden Stirnrad ,1 i zusammenarbeitet. Die Welle 42 ist mit der Kreuzgelenkwelle 36 unmittelbar verbunden. Der ruckweise Vorschub wird von der Ratsche .13 erzeugt, die auf der Welle 39 gelagert ist (Abb. ¢). Angetrieben wird die Ratsche 4.3 durch die Stange 44 und den Hebel 45 von der Welle 46, auf welcher im Kastenfuß die Kurbelschwinge gelagert ist (Abb. i). Durch diese Anordnung erhält der Hebel ¢5 eine schwingende Bewegung. Beim Rückgang des Stößels setzt die Ratsche den Vorschub in Bewegung, während beim Vorgehen keine Schaltung erfolgt.
  • Das Vorgelege (Abb. 5) kann entweder mittels Riemen von einer Transmission oder über eine Zahnräderübersetzung 52 durch einen Elektromoor 53 betrieben werden und enthält eine Stufenscheibe 54. zum Antrieb der Drehbank, der Fräs- und der Stoßmaschine. Eine Stufenscheibe 55 ist zum Antrieb der Bohrmaschine vorgesehen.
  • Das Antriebsrad 52 oder die statt seiner angeordnete Antriebsriemenscheibe kann durch eine Kupplung 56 zu- und abgeschaltet werden. Ebenso ist die Stufenscheibe 55 mit einer Klauenkupplung 57 versehen, die es gestattet, die Bohrmaschine unabhängig von den anderen Maschinen einzuschalten oder stillzusetzen. Zur Bedienung dieser Kupplung 57 ist ein Fußhebel 58 vorgesehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kombinierte Werkzeugmaschine, bei der am Maschinengestell einer Drehbank weitere Werkzeugmaschinen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spindelstockseite der Drehbank, an der auch eine Fräsmaschine, Bohrmaschine usw. vorgesehen sind, unterhalb des das unabhängige Arbeiten der einzelnen Maschinen ermöglichenden Antriebes eine Werkzeugmaschine mit hin und her gehendem '\#,Terkzeug, z. B. eine Shapingmaschine, angeordnet ist.
  2. 2. Werkzeugmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (24) der Shapingmaschine zwischen den Wangen des Bettes der Drehbank auf dem kastenförmig ausgebildeten Maschinenfuß geführt ist, wobei die Stirnseite des Bettes tunnelartig durchbrochen ist.
  3. 3. Werkzeugmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Umkehr der Drehrichtung der Leitspindel der Drehbank be«drkende Zwischenrad (i6) des Keelräderwendegetriebes (it> , 16, 48) gleichzeitig zur Ableitung des Antriebes der Shapingmaschine verwendet wird.
  4. 4. Werkzeugmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Gegenhalter- (5o) des Fräsdornes tragende Konsole (32) mit Führungen für eine zwecks Veränderung der Ausladung verschiebbare Bohrmaschine ausgestattet ist.
DEK87591D 1923-08-03 Kombinierte Werkzeugmaschine Expired DE417205C (de)

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