DE417147C - Maschine zum Hinterschleifen der (profilierten) Flankendrehflaechen und der Rueckenflaeche, insonderheit von Wurmfraesern oder Gewindebohrern - Google Patents
Maschine zum Hinterschleifen der (profilierten) Flankendrehflaechen und der Rueckenflaeche, insonderheit von Wurmfraesern oder GewindebohrernInfo
- Publication number
- DE417147C DE417147C DESCH63882D DESC063882D DE417147C DE 417147 C DE417147 C DE 417147C DE SCH63882 D DESCH63882 D DE SCH63882D DE SC063882 D DESC063882 D DE SC063882D DE 417147 C DE417147 C DE 417147C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- taps
- grinding
- profiled
- relief grinding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/02—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters
- B24B3/022—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters relief grinding of milling cutters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
- Maschine zum Hinterschleifen der (profilierten) Flankendrehflächen und der Rückenfläche, insonderheit von Wurmfräsern oder Gewindebohrern. Die heutige Anforderung an die Genauigkeit der Scheibenfräsen Wurmfräser, Gewindebohrer u. dgl. führt dahin, diese Schneidewerkzeuge nach dem Härten zu hinterschl_eifen.
- In den meisten Fällen wurden diese Werkzeuge bisher nur an der Zahnbrust geschliffen. Die Ungenauigkeiten der hinterdrehten Zahnflanken, und Rückenflächen, die durch das Härten entstehen, wurden hierbei jedoch nicht beseitigt, so daß sie sich beim Fräsen nachteilig bemerkbar machen mußten. Man suchte sich nun dadurch zu helfen, daß man zum Hinterschleifen dieser Werkzeuge eine Hinterdrehbank benutzte, in deren Support ein Schleifapparat eingespannt wurde. Eine Hinterschleifmaschine erfordert jedoch einen von der Hinterdrehbank vollständig abweichenden Aufbau und andere Antriebsverhältnisse, da die Bedingungen, welche die Leistungsfähigkeit und Genauigkeit maßgebend bestimmen, bei diesen beiden Maschinen grundverschieden sind. Bei der Hinterdrehbank liegen die Hauptantriebskräfte im Spindelstock, bedingt durch die Spanabnahme. Der starke Schneiddruck ist hier vom Spindelstockantrieb aufzunehmen, während für die Hubbewegung des Drehstahles im Verhältnis zum Spindelstockantrieb die Kräfte sehr gering sind. Bei der Hinterdrehbank werden deshalb auch alle Bewegungen, wie die Hubbewegung des Drehstahles sowie der Vorschub des Werkzeugschlittens, vom Spindelstock abgeleitet.
- Im Gegensatz hierzu ist bei der Hinterschleifmaschine der Schneiddruck, welcher' auf den Spindelstock wirkt, gering, während die größeren Kräfte zum Antrieb der Schleifscheibe als auch für die Hubbewegung derselben nötig sind. Die Schleifscheibe kann durch besondere Mittel angetrieben werden. ES bleibt demnach als größte Kraft dann lediglich die Kraft für die Hubbewegung der Schleifscheibe übrig. Es sind deshalb die-in die Maschine eingeleiteten Kräfte so zu verteilen, daß die am meisten Kraft verzehrende Hubbewegung des Schleifschiebers unmittelbar durch den Hauptantrieb erfolgt, während der Spindelstock seinen Antrieb durch Zwischenschaltung bekannter Antriebsorgane erhalten kann. Hierdurch werden bei der Hinterschleifmaschine Ungenauigkeiten, die durch Verdrehung, Beschleunigung oder Verzögerung der zu bewegenden Elemente auftreten, auf ein Kleinstmaß beschränkt, so daß das Werkstück mit einer hohen Präzision bearbeitet werden kann. DerErfindungsgegenstandist in beiliegenden Zeichnungen dargestellt und -zeigt: Abb. i eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 einen Schnitt A-B durch Abb. i mit den unmittelbar auf den Werkzeugschlitten wirkenden Getrieben.
- An dem Ständer u des Maschinenkörpers b ist ein Vertikalschieber dl verstellbar angeordnet. Auf diesem bewegt sich der durch die Hubscheibe c zwangläufig gesteuerte Schleifbockschieber (I auf- und abwärts, welcher die das Hinterschleifen bewirkende, schnell rotierende Schleifscheibe t trägt. Der Antrieb der Hubscheibe c erfo"t mittels geeigneter Getriebe e, f, a, h unmittelbar von der Hauptantriebswelle i aus, wobei an geeigneter Stelle Wechselräder in das Getriebe eingeschaltet «erden können, um das Verhältnis der Schleifbockhübe zur Drehzahl der Hauptwelle in beliebigem Maße ändern zu können. Außerdem kann durch Zwischenschalten eines Differentialgetriebes der Hubscheibe in bekannter Weise eine schnellere oder langsamere Bewegung erteilt werden, wenn beispielsweise Schneidwerkzeuge mit schraubenförmigen Nuten hinterschliffen werden sollen. Die nach vorn verlängerte Hauptantriebswelle z treibt unter Zwischenschaltung eines Schneckengetriebes s und geeigneter Wechselräder k, wenn nötig, die Leitspinde: l an, welche in bekannter Weise durch eine Mutter y dem Schleiftische m die hin und her gehende Bewegung verleiht, falls beispielsweise hinterdrehte Gewindebohrer geschliffen werden sollen. Von der Leitspindel L ist mittels geeigneter Getriebe tt, o, p die gleichmäßig rotierende Bewegung für die Spindel q abgeleitet, wobei die Getriebe it, o, p durch geeignete Wechselräder ersetzt werden können.
- Durch die vertikale Anordnung des Schleifbockes wird eine gute L'bersicht beim Schleifen erreicht. Der Schleifbock selbst kann auf seinem Sch'_itten um die vertikale Achse Y nach beiden Richtungen frei geschwenkt werden, so daß es möglich ist, die Schleifscheibe t für die steilsten Gewindegänge entsprechend einzustellen. Da die am meisten Kraft verzehrenden Antriebe der Hubscheibe und der Leitspindel direkt von der Hauptantriebswelle i abgeleitet werden, so ist eine äußerst günstige Kräfteverteilung erreicht, wodurch ein möglichst genaues Arbeiten der Maschine erzielt und dadurch eine hohe Präzision beim Feinschliff gewährleistet wird.
Claims (1)
- PATrNT-ANSPRUCH: Maschine zum Hinterschleifen der (profilierten ) Flankendrehflächen und der Rückenfläche, insonderheit von Wurmfräsern oder Gewindebohrern, bei der das Werkstück eine Drehung, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Achsialverschiebung, gegenüber dem Werkzeug erfährt und zwischen beiden eine Radialbewegung zur Erzielung des Hinterschliffes stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück neben der etwaigen Achsialverschiebung lediglich die Drehbewegung, und zwar kontinuierlich erhält, die radiale Bewegung des Werkzeuges in unmittelbarer Ableitung von der Hauptantriebswelle (i i zweckmäßig über Zahngetriebe (e bis g) mitte'_s eines unmittelbar auf den Werkzeugschlitten (d j wirkenden Kurvenscheibengetriebes (e) erfolgt, zum Zweck, durch ruhige und stetige Bewegungen eine mög:ichst hohe Präzision des Feinschliffes zu erzielen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH63882D DE417147C (de) | 1922-01-14 | 1922-01-14 | Maschine zum Hinterschleifen der (profilierten) Flankendrehflaechen und der Rueckenflaeche, insonderheit von Wurmfraesern oder Gewindebohrern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH63882D DE417147C (de) | 1922-01-14 | 1922-01-14 | Maschine zum Hinterschleifen der (profilierten) Flankendrehflaechen und der Rueckenflaeche, insonderheit von Wurmfraesern oder Gewindebohrern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE417147C true DE417147C (de) | 1925-08-07 |
Family
ID=7438119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH63882D Expired DE417147C (de) | 1922-01-14 | 1922-01-14 | Maschine zum Hinterschleifen der (profilierten) Flankendrehflaechen und der Rueckenflaeche, insonderheit von Wurmfraesern oder Gewindebohrern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE417147C (de) |
-
1922
- 1922-01-14 DE DESCH63882D patent/DE417147C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH683970A5 (de) | Verfahren und Maschine zur Zahnradfeinbearbeitung. | |
| DE417147C (de) | Maschine zum Hinterschleifen der (profilierten) Flankendrehflaechen und der Rueckenflaeche, insonderheit von Wurmfraesern oder Gewindebohrern | |
| DE933187C (de) | Winkelspanntisch | |
| DE685224C (de) | Maschine zum Fraesen von Schneckenraedern mittels tangentialen Fraeservorschubes, bei welcher die Hauptantriebswelle zwei zu ihr rechtwinkig angeordnete Wellen fuer den Fraeserantrieb und fuer den Tischantrieb antreibt | |
| CH341088A (de) | Verfahren zum Formen einer einen schraubenlinienförmigen Verlauf aufweisenden Arbeitsfläche einer Schleifscheibe, die zur Bearbeitung von Zahnrädern und dergleichen nach dem Abwälzprinzip dient, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE421465C (de) | Vorrichtung zum Fraesen von Stirn-, Schnecken-, Sperr- und Kettenraedern im Abwaelzverfahren fuer Universalfraesmaschinen | |
| DE1939919B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen des wirksamen zykloidenförmigen Profils an den ebenen Seitenflächen (Stirnflächen) eines scheibenförmigen Schleifkörpers | |
| DE927127C (de) | Maschine zum Fraesen von Verzahnungen mit drehender Bewegung des Werkstuecks | |
| DE885523C (de) | Verfahren zum Feinstbearbeiten von Umlaufkoerpern und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE1752789B2 (de) | Spanabhebende werkzeugmaschine mit sich drehendem werkzeug | |
| DE365570C (de) | Elektrisch betriebene Werkzeugmaschine | |
| DE878271C (de) | Vorschubeinrichtung fuer Oberfraesmaschinen zur Holzbearbeitung | |
| DE2346530A1 (de) | Zahnflankenschleifmaschine | |
| DE964195C (de) | Werkzeugmaschine, insbesondere Fraesmaschine, zur Herstellung feiner Steigungen | |
| DE316772C (de) | ||
| DE666052C (de) | Elektromotorischer Einzelantrieb von Zahnradabwaelzfraesmaschinen | |
| DE870632C (de) | Zahnradschabemaschine | |
| DE1013494B (de) | Maschine zur Herstellung von Verzahnungen an nicht kreisfoermigen Raedern | |
| DE2354469C3 (de) | Maschine zum Schleifen der Schneidzahnprofile von Scheibenfräsern | |
| DE423174C (de) | Verfahren zur Feinbearbeitung von Gewinden, insonderheit von Gewindelehrdornen und -bohrern | |
| DE2631283A1 (de) | Einrichtung fuer hinterdrehmaschinen zum hinterdrehen und hinterschleifen von fraesern mit ungleicher teilung der span-nuten | |
| DE3343228A1 (de) | Einrichtung zum profilschleifen rotationssymmetrischer werkstuecke | |
| DE2031597C3 (de) | Maschine zum Schleifen von Zahnradwälzfräsern | |
| DD134926B1 (de) | Stirnradwaelzfraesmaschine | |
| DE636491C (de) | Maschine zum Erzeugen von Schneckenfraesern, insbesondere Globoidschneckenfraesern, im Abwaelzverfahren |