DE666052C - Elektromotorischer Einzelantrieb von Zahnradabwaelzfraesmaschinen - Google Patents
Elektromotorischer Einzelantrieb von ZahnradabwaelzfraesmaschinenInfo
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- DE666052C DE666052C DEV30500D DEV0030500D DE666052C DE 666052 C DE666052 C DE 666052C DE V30500 D DEV30500 D DE V30500D DE V0030500 D DEV0030500 D DE V0030500D DE 666052 C DE666052 C DE 666052C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F5/00—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
- B23F5/20—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Processing (AREA)
Description
Die zur Zeit gebräuchlichen Zahnradabwälzfräsmaschinen weisen den grundlegenden
Fehler auf, daß die Ableitung des Antriebes für die Drehung des Werktisches von der Frässpindel durch Antriebselemente erfolgt,
die gleichzeitig zur Übertragung der Kräfte für den Fräserantrieb dienen. Die Fehler äußern sich einmal darin, daß die
Maschinen nur kleine Leistungen abgeben können und außerdem auch ungenaue Teilungen und unsaubere Zahnflanken erzeugen.
Diese Fehler können nur einwandfrei dadurch beseitigt werden, daß man die Übertragungselemente
zwischen Fräserwelle und Werktisch von den schädlich wirkenden Kräften befreit und die Fräserwelle durch starre
Räderübertragung von dem auf dem Drehteil des Fräserschlittens angeordneten Motor antreibt.
?n Es ist bekannt, bei Abwälzfräsmaschinen,
die im Gegensatz zu derjenigen nach der Erfindung mit fest im Maschinengestell gelagerter
Fräserwelle arbeiten, eine starre Räderverbindung zwischen der mit der Riemen-Scheibe
verbundenen Antriebswelle und der Fräserwelle anzuordnen, von der der Antrieb für die Bewegung des Werktisches abgeleitet
ist. Bei diesen Abwälzfräsmaschinen wird die für das Abwälzverfahren erforderliche
Schrägstellung zwischen Fräser und Werkstück durch Schrägstellen des Werktisches
erzielt. Dagegen haben die allgemein üblichen Zahnradabwälzfräsmaschinen mit schwenkbar
im Maschinengestell angeordneter Fräserwelle nach Fig. 1 der Zeichnung eine Anzahl von
Kegelräderpaaren, neben Stirnrädern und einer Schiebekeilwelle, die eine hohe Beanspruchung
bei großen Leistungen auf die Dauer nicht erlauben. Besonders die konischen
Räder verschleißen bei hohen Beanspruchungen sehr schnell und müßten daher bei großen Leistungen, die man von der
Maschine auf die Dauer verlangt, oft ausgewechselt werden. Das erforderte zu große
Reparaturkosten, und aus diesem Grunde entschließt man sich letzten Endes immer, mit
kleineren Leistungen zufrieden zu sein, wodurch jedoch die Abwälzmaschine gegenüber
andern Zahnradbearbeitungsmethoden erheblich an Wert verliert.
Die ungleichförmig verlaufenden Schnittwiderstände im Schneckenfräser, welche
durch die kommaartigen Späne und die kleine Zähnezahl des Fräsers verursacht werden,
rufen, starke Verdrehungen in den Antriebselementen hervor. Die Schnittwiderstände
wachsen durch die kommaartigen Späne beim Eingreifen jedes Fräserzahnes bis zu einem
Maximum und schnellen beim Austritt des Fräserzahnes aus dem Material auf einen wesentlich kleineren Betrag zurück. Diesen
Vorgang kann man am besten beim Anschnitt des Fräsers beobachten. Diese rasch aufeinanderfolgenden
Wechsel wirken schlagartig auf die Räder, an denen sie raschen Verschleiß hervorrufen, und ergeben außerdem
in den Wellen der Übertragungselemente Verdrehungsschwingungen.
Man hat durch den Einbau von Schwungrädern versucht, diese Ungleichförmigkeiten
auszugleichen, was aber nur in einem ganz kleinem Maße Erfolg bringen konnte, da die
Schwungräder nur auf verhältnismäßig langsam laufenden Wellen angeordnet warden
konnten. Entweder saßen sie auf der Fräserwelle direkt oder aber auf einer nur um das
Drei- bis Fünffache schneller lauf enden Welle, deren Umdrehungszahlen bestimmt unter 150
bis 200 UpM lagen. Da außerdem die Durchmesser der Schwungräder durch den konstruktiven Aufbau der Maschinen verhältnismäßig
eng begrenzt waren, so ergab sich eine sehr kleine Winkelgeschwindigkeit und daher
ein noch viel kleineres Schwungmoment. Die Wirkung dieser Schwungräder war nur eine
sehr eng begrenzte.
Der noch größere Fehler der gebräuchlichen Zahnradabwälzfräsmaschinen besteht
darin, daß die solchen starken Beanspruchungen und dadurch Verdrehungen ausgesetzten
Antriebselemente gleichzeitig die Verbindung zwischen der Bewegung der Fräserwelle und
der des Tischantriebes darstellen. Das ist
ao mit der Forderung, daß das Verhältnis zwischen
der Drehung des Werkstückes und des Werkzeuges konstant bleiben muß, schwer in Einklang zu bringen. Aus der Fig. 1 ist zu
entnehmen, daß durch die Verdrehungsschwingungen der Antriebswellen 8 und 12
wie auch in den Rädern 5, 6, 7, 9 und 10 dieses Verhältnis dauernd Schwankungen ausgesetzt
ist, was einmal Teilungsfehler und zum andern unsaubere Zahnflanken ergeben
wird. Es ist ferner leicht zu erkennen, daß Verdrehungen in den Wellen 4 und 13 und
den dazugehörigen Wechsel- und Übertragungsrädern kaum auftreten, da das für die
Tischbewegung erforderliche Drehmoment bei der zur Verwendung kommenden großen Übersetzung
im Schneckenrade des Tischantriebes sehr klein ist. Aus diesem Grunde ist es auch abwegig gewesen, die Ursache für das
Springen des Tisches in der Durchfederung der Welle 13 zu suchen und zur Abhilfe eine
weitere Räderübersetzung zwischen Welle 13 tind der Schnecke 20 einzubauen.
Beide Fehler sind nur durch eine grundlegende Änderung des Antriebes zu beseitigen.
Die Fig. II der Zeichnung gibt Aufschluß über die neue Anordnung, durch die mit einem Schlage ein ruhiges Arbeiten des
Schneckenfräsers und eine vollständige Entlastung der Übertragungselemente zwischen
Fräser- und Werktischdrehung erzielt wird, so daß dann das Verhältnis zwischen beiden Bewegungen
wirklich konstant bleibt und genaue Teilungen und saubere Zahnflanken selbst bei
großen Leistungen erzielt werden können.
Der Antriebsmotor 14 ist unmittelbar auf dem Drehteil 21 des Frässchlittens 22 angeordnet
und treibt mit geeigneter, falls erforderlich wechselbarer Räderübersetzung unmittelbar
auf die Fräserwelle 11'. Das Schwungmoment des Motorankers ist nun in
^der Lage, die Ungleichförmigkeit in der
i^räserumdrehung, die durch die ständig
wechselnden Schnittwiderstände hervorgevy-ufen
wird, auszugleichen, so daß ein vollständig ruhiger Schnitt, selbst bei größten
Beanspruchungen erreicht wird. Die Übertragungselemente zwischen Motor und Fräserwelle
lassen sich so kräftig ausbilden, daß Verdrehungen in diesen Teilen so gut wie ausgeschlossen sind. Die verschiedenen benötigten
Umdrehungszahlen der Fräserwelle lassen sich entweder durch Motoren mit veränderlichen
Drehzahlen oder aber durch Schiebe- oder Umsteckräder, gegebenenfalls
durch Anbau eines einfachen Räderkastens leicht erreichen.
Die Übertragungselemente zwischen Fräserund Werktischdrehung dienen lediglich diesem
Zwecke und sind vollständig befreit von Beanspruchungen, die bei den jetzt gebrauchliehen
Maschinen dadurch in diesen auftreten, daß sie gleichzeitig auch Übertragungselemente
für den Fräserantrieb sind. Die Übertragungselemente zwischen Fräserund Werktischdrehung können wesentlich
schwächer ausgeführt werden, ohne daß man befürchten muß, daß Verdrehungsschwingungen
in diesen Teilen auftreten, welche die Genauigkeit der Teilungen beeinflussen oder
nachteilig auf die Sauberkeit der Zahnflanken sich auswirken. Das Springen des Tisches
wird ebenfalls beseitigt sein. Durch eine starke Verkleinerung der Leerlaufarbeit, bedingt
durch den Fortfall der langen Wellen und der vielen Räder und Lagerstellen zwisehen
Motor und Fräserwelle, wird bei gleicher Motorstärke die Leistungsfähigkeit der Maschine stark gesteigert werden können.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist der, daß man auch vorhandene Maschinen durch
Aufsetzen eines neuen Drehteiles mit verhältnismäßig kleinen Kosten in Hochleistungsmaschinen,
die gleichzeitig genaue Arbeit liefern, umbauen kann.
τ-,
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektromotorischer Einzelantrieb von Zahnradabwälzfräsmaschinen, deren Fräserwelle auf einem Drehteil des Fräserschlittens einstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Drehteil des Fräserschlittens angeordnete Motor durch Räderübertragung mit der Fräserwelle starr verbunden und der Antrieb für die Drehung des Werktisches von der Fräserwelle abgeleitet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV30500D DE666052C (de) | 1934-03-06 | 1934-03-06 | Elektromotorischer Einzelantrieb von Zahnradabwaelzfraesmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV30500D DE666052C (de) | 1934-03-06 | 1934-03-06 | Elektromotorischer Einzelantrieb von Zahnradabwaelzfraesmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE666052C true DE666052C (de) | 1938-10-10 |
Family
ID=7585710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV30500D Expired DE666052C (de) | 1934-03-06 | 1934-03-06 | Elektromotorischer Einzelantrieb von Zahnradabwaelzfraesmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE666052C (de) |
-
1934
- 1934-03-06 DE DEV30500D patent/DE666052C/de not_active Expired
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