DE720420C - Werkzeugmaschine, insbesondere Drehbank oder Abstechmaschine, mit einer die Regeleinrichtung fuer die Drehzahl beeinflussenden Einstellvorrichtung zum Gleichhalten der Schnittgeschwindigkeit - Google Patents

Werkzeugmaschine, insbesondere Drehbank oder Abstechmaschine, mit einer die Regeleinrichtung fuer die Drehzahl beeinflussenden Einstellvorrichtung zum Gleichhalten der Schnittgeschwindigkeit

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DE720420C
DE720420C DEP80327D DEP0080327D DE720420C DE 720420 C DE720420 C DE 720420C DE P80327 D DEP80327 D DE P80327D DE P0080327 D DEP0080327 D DE P0080327D DE 720420 C DE720420 C DE 720420C
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DE
Germany
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ruler
gear
machine tool
adjusting device
machine
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Expired
Application number
DEP80327D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albrecht Maurer
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PIV Antrieb Werner Reimers GmbH and Co KG
Original Assignee
PIV Antrieb Werner Reimers GmbH and Co KG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/14Cutting-off lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Werkzeugmaschine, insbesondere Drehbank oder Abstechmaschine, mit einer die Regeleinrichtung für die Drehzahl beeinflussenden Einstellvorrichtung zum Gleichhalten der Schnittgeschwindigkeit Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine, insbesondere Drehbank oder Abstechmaschine, mit einer die Regeleinrichtung für die Drehzahl beeinflussenden Einstellvorrichtung zum Gleichhalten der Schnittgeschwindigkeit, wobei alle die Einstellvorrichtung unmittelbar bewegenden Einflußgrößen für die Schnittgeschwindigkeit gesondert voneinander mittels Differentialgetrieben auf die Einstellvorrichtung wirken, nach Patent 715454. Bei einer in dem Hauptpatent angegebenen Ausführungsform hierfür werden die Bewegungen des Querschlittens durch ein Lineal mit ansteigender Wirkungskante auf ein Glied eines Differentialgetriebes übertragen. Dieses Lineal wird schräg zu seiner Ebene verschoben und bewegt einen das Differentialgetriebeglied treibenden Kegel dadurch, daß es bei seiner Verschiebung einen Druck auf eine auf dem Kegel in Schraubenlinie verlaufende Führung ausübt. Es hat sich gezeigt, daß diese Einrichtung durch eine einfachere ersetzt werden kann, bei der das Lineal in seiner Ebene verschoben wird und auf eine in dieser Ebene liegende und um eine senkrecht dazu stehende Achse schwenkbare Kurve wirkt, deren Bewegungen das Glied des Differentialgetriebes einstellen. Diese Kurve stellt,die ebene Projektion der im Hauptpatent verwendeten, auf einem Kegel in Schraubenlinie verlaufenden Führung für das Lineal dar. Dabei können die Drehungen der Antriebspindel des Querschlittens über ein Untersetzungsgetriebe auf eine Zahnstange übertragen werden, die das Lineal verschiebt. Legt man die Zahnstange senkrecht zur Antriebspindel, dann wird erreicht, daß das Lineal in der Längsrichtung der Werkzeugmaschine angeordnet werden kann und sich in dieser Richtung verschiebt, wodurch sich eine besondere vorteilhafte und bedrängte Unterbringung ergibt. Durch das Untersetzungsgetriebe werden die Bewegungen der Antriebspindel des Querschlittens verkleinert auf das Lineal übertragen, so daß dieses auch für seine Verschiebungen nur wenig Raum beansprucht.
  • Es hat sich weiter als zweckmäßig erwiesen, in den Antrieb des Lineals eine Rutschkupplung einzuschalten und eine Einstellvorrichtung zum Einstellen des Lineals auf den auf einer Teilung abzulesenden Arbeitsdurchmesser vorzusehen, die auf ein Getriebeglied auf der dem Lineal zugekehrten Seite der Rutschkupplung wirkt und die Einstellung des Lineals auf den der Stellung des eingespannten Werkzeugs entsprechenden Arbeitsdurchmesser unter Überwindung der Reibung der Rutschkupplung ermöglicht.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. i bis q. die Anordnung der für die Erfindung wesentlichen Teile an einer Drehbank, nämlich Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 ,den Grundriß, Abb. 3 die Ansicht in Richtung des Pfeiles A der Abb. i, Abb. d. einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. :2, Abb. 5 die Vorderansicht des Getriebes zur Übertragung der Bewegungen des Querschlittens auf ein Differentialgetriebe samt diesem, Abb.6 einen senkrechten Schnitt durch diese Getriebe, Abb.7 eine Teilansicht nach der Linie VII-VII der Abb. 5, teilweise geschnitten, :ebb. 8 die Draufsicht auf den Vorderteil des diese Getriebe enthaltenden Gehäuses, Abb.9 die Vorderansicht der Vorgelegeverstellung und des von ihr beeinflußten Differentialgetriebes und Abb. Io einen senkrechten Schnitt hierdurch.
  • Der Körper der Drehbank ist schematisch mit strichpunktierten Linnen angedeutet. Wie hei der Ausführung nach dem Hauptpatent treibt ein Motor i über eine Kupplung 2 auf die Antriebswelle 3 eines stufenlos regelbaren Getriebes q., dessen Abtriebwelle 5 mit einer Vorgelegewelle 6 verbunden ist. Auf dieser sind zwei Zahnräder 7 und 8 mittels einer durch ein Zahnrad Io betätigten Zahnstange i i verschiebbar, die auf diese Weise mit zwei Zahnrädern 12 und 13 beziehungsweise in Eingriff gebracht werden können, die fest auf der Arbeitsspindel 15 sitzen.
  • Das Regelgetriebe weist wie im Hauptpatent zwei Paar auf den Wellen 3 und 5 verschiebbare Kegelscheiben 16 und 17 auf, zwischen denen ein Keilriemen 18 läuft. Zur Regelung wird der Abstand der Kegelscheiben auf den beiden Wellen gegenläufig verstellt mittels der Hebel i9, die durch eine mit zwei gegenläufigen Gewinden versehene Regelspindel 2o betätigt werden. Zum Antrieb der Regelspindel 2o dient ein Elektromotor a 1, der über Zahnräder 22 und eine Kupplung 73 arbeitet.
  • Die Antriebspindel 24 des Querschlittens 25 überträgt die Bewegungen auf das Sonnenrad 35 des schon im Hauptpatent genannten Differentialgetriebes 36, das in einem an der Schloßplatte der Drehbank befestigten Gehäuse 74 untergebracht ist, in folgender Weise. Auf der Spindel 2.I sitzt ein Stirnrad 75, das mit einem am Gehäuse 74 gelagerten Stirnrad 76 kämmt. Auf der Welle 77 des Rades 76 ist ein Arm 78 befestigt, der an seinem Ende ein Stirnrad 79 trägt. Im Gehäuse 7.a. ist weiter fest eine Achse 8o gelagert, deren eines Ende in einem Schild 8i befestigt ist, während das andere Ende in einen Hohlraum der Welle 77 ragt und Lager 82 trägt, um die die Welle 77 sich dreht. Auf der Achse 8o sitzt fest ein Stirnrad 83, das mit dem Stirnrad 79 kämmt, so daß dieses bei der Drehung der Welle 77 auf dein Stirn- ; rad 83 abrollt.
  • Um die Achse 8o drehbar ist eine i\Tabe 8.4. auf der fest ein Stirnrad 85 sitzt. Dieses ist so groß wie das Stirnrad 83, so daß es ebenfalls mit dem unilaufenden Stirnrad 79 kämmt. Doch hat das Rad 85 einen Zahn weniger als das Rad 83, beispielsweise hat das Rad 83 sechzig Zähne und das Rad 85 neunundfünfzig Zähne.
  • rauf der Nabe 84 ist ferner eine Druckscheibe 86 befestigt. Zwischen ihr und dein Stirnrad 85 sitzt lose die Nabe 87 eines Stirnrades 88, die durch eine in sie eingebaute Rutschkupplung 89 mit durch Federn 9o an das Rad 85 und die Druckscheibe 86 angepreßten Mitnehinerstopfen 9i mitgenommen wird. Das Stirnrad 88 greift in eine im Gehäuse 74 verschiebbar gelagerte Zahnstange c92 ein, die auf einem Stab 93 geführt ist.
  • Mit der Zahnstange 92 ist das untere Ende des schon im Hauptpatent genannten Lineals 27 verschraubt, dessen Wirkungskante 28 schräg liegt und am unteren Ende in einen waagerechten Teil 29 übergeht. Das obere Ende des Lineals läuft in einer im Gehäuse 74 befestigten Führung 94.
  • Bei einem einmaligen Umlauf des Rades 79 wird das Rad 85 um einen Zahn weitergeschaltet, wodurch die Drehungen der Spindel 24 sehr verkleinert auf das Rad 88 und von diesem auf das Lineal 27 übertragen werden.
  • Das Lineal 27 liegt mit seiner Wirkungskante 28 an einer ebenen Kurve 95 an, die fest auf einer im Gehäuse 74 gelagerten Welle 96 sitzt, von der die Bewegungen durch ein Stirnrad 97 auf das ebenfalls als Stirnrad ausgebildete Sonnenrad 35 des Differentialgetriebes 36 übertragen wer den.
  • Um nach dem Einspannen eines Werkzeuges mit anderer Ausladung das Lineal 27 auf die Stellung einstellen zu können, die der Einstellung der Werkzeugschneide entspricht, ist am Gehäuse 74 ein Drehknopf 98 angebracht, der über Stirnräder 99 und Ioo auf Stirnrad IoI wirkt, das in das Stirnrad 88 eingreift. Bei diesem Einstellvorgang bleibt der Querschlitten 25 stehen, und das Rad 88 muß sich gegenüber dem Rad 85 verdrehen. Hierbei ist die Reibung der Rutschkupplung 89 zu überwinden. Die Welle des Drehknopfes 98 trägt eine Trommel Io2 mit den Werten des Arbeitsdurchmessers, die an, einer festen Nullmarke 103 abgelesen werden können.
  • Zum Einstellen der gewünschten Schnittgeschwindigkeit dient ein zweiter, in dem Hauptpatent als Handrad ausgebildeter Drehknopf 40, der mittels Stirnrädern 104 und 105 auf das andere Sonnenrad 38 des Differentialgetriebes 36 wirkt. Die Welle des Drehknopfes 40 trägt eine Trommel mit einer Teilung 41 für die Schnittgeschwindigkeit, die an einer festen Marke Io6 abgelesen werden kann.
  • Die Drehungen der Sonnenräder 35 und 38 summieren sich in der Bewegung des Planetensterns 42, der sie über ein Kegelradpaar 107 auf die Vorwelle 43 weiterleitet, von der sie über ein Kegelradpaar Io8 auf das eine Sonnenrad 44 des auch in dem Hauptpatent verwendeten Differentialgetriebes 45 übertragen werden.
  • Auf das andere Sonnenrad 46 wirkt die Einrichtung zur Umschaltung der Vorgelegeräder 7 und 8 ein. Wie bei der Ausführung nach dem Hauptpatent sitzt das Zahnrad Io auf einer Welle 48, die durch eine Kurbel 49 gedreht wird. Die Welle 48 ist in einem an der Drehbank befestigten Gehäuse Io9 gelagert und trägt eine Scheibe IIo, auf der an beiden Rändern eines Kreisbogenschlitzes Teilungen i i i und 11:2 für den Arbeitsdurchmesser angebracht sind. Die Teilungen werden vor einer festen Teilung 113 für die Schnittgeschwindigkeit bewegt und sind durch ein Fenster 114 der Vorderwand des Gehäuses Io9 sichtbar.
  • Auf der Welle 48 sitzt ein Zahnrad 115, .in das eine Zahnstange i 16 eingreift, die an ihrem anderen Ende mit dem Sonnenrad 46 des Differentialgetriebes 45 kämmt. Dessen Planetenstern 52 trägt ein Kettenrad 117, von dem eine Kette i 18 als Antrieb zu einer als Vorwähleinrichtung wirkenden Einstellvorrichtung i i9 für die Drehzahlregeleinrichtung führt, die den Hilfsmotor 21 betätigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeugmaschine, insbesondere Drehbank oder Abstechmaschine, mit einer die Regeleinrichtung für die Drehzahl beeinflussenden Einstellvorrichtung zum Gleichhalten der Schnittgeschwindigkeit, wobei alle die Einstellvorrichtung unmittelbar bewegenden Einflußgrößen für die Schnittgeschwindigkeit gesondert voneinander mittels Differentialgetrieben auf die Einstellvorrichtung wirken und hierzu die Bewegungen des Querschlittens durch ein Lineal mit ansteigender Wirkungskante auf ein Glied eines Differentialgetriebes übertragen werden, nach Patent 715 454, dadurch gekennzeichnet, daß das Lineal (27) in seiner Ebene verschoben wird und auf eine in dieser Ebene liegende und um eine senkrecht dazu stehende Achse (96) schwenkbare Kurve (95) wirkt, deren Drehungen das Glied (35) des Differentialgetriebes (36) einstellen.
  2. 2. Werkzeugmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehungen der Antriebsspindel (24) des Querschlittens (25) über ein Untersetzungsgetriebe (75 bis 88) auf eine Zahnstange (92) übertragen werden, die das Lineal (27) verschiebt.
  3. 3. Werkzeugmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb (75 bis 92) des Lineals (27) eine Rutschkupplung (89) eingeschaltet und eine Einstellvorrichtung (98 bis ioi) zum Einstellen des Lineals auf den auf einer Teilung (io2) abzulesenden Arbeitsdurchmesser vorgesehen ist, die auf ein Getriebeglied (88) auf der dein Lineal zugekehrten Seite der Rutschkupplung wirkt.
DEP80327D 1940-02-04 1940-02-04 Werkzeugmaschine, insbesondere Drehbank oder Abstechmaschine, mit einer die Regeleinrichtung fuer die Drehzahl beeinflussenden Einstellvorrichtung zum Gleichhalten der Schnittgeschwindigkeit Expired DE720420C (de)

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