DE417042C - Rollfilmkamera - Google Patents

Rollfilmkamera

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Publication number
DE417042C
DE417042C DEE30960D DEE0030960D DE417042C DE 417042 C DE417042 C DE 417042C DE E30960 D DEE30960 D DE E30960D DE E0030960 D DEE0030960 D DE E0030960D DE 417042 C DE417042 C DE 417042C
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DE
Germany
Prior art keywords
camera
film
film camera
roll film
rear wall
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Expired
Application number
DEE30960D
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English (en)
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Ernemann Werke AG
Original Assignee
Ernemann Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE417042C publication Critical patent/DE417042C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

(E30960
Die Erfindung betrifft eine Rollfilmkamera für durchlochte Bildbänder, welche durch einen mit Greifern versehenen Schlitten fortgeschaltet werden.
Eine derartige Kamera ist bekannt. Bei dieser erfolgt die Fortschaltung des Bildbandes durch eine mit Handgriff versehene Zugstange.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin,
ίο daß der Schlitten an der abklappbaren Rückwand der Kamera angebracht und mit einer Zahnstange versehen ist, welche sich beim Schließen der Kamera mit der Filmaufwickelvorrichtung kuppelt. Durch diese Ausbildung entsteht eine kleine Kamera, die in der Westentasche getragen werden kann und dennoch ein ganz bequemes Einlegen des Filmes erlaubt, das bei den bisher bekannten Kameras einige Schwierigkeiten bereitet.
ao In. der Abb. 1 und 2 ist die Rückseite und Seitenansicht der Kamera dargestellt. Die Abb. 3 und 4 zeigen die geöffnete Kamera von vorn und von der Seite. Die Vorderwand ι und die Rückwand 2 der Kamera sind
*5 durch ein Scharnier 3 miteinander verbunden und werden durch einen Verschluß 4 im Gebrauchszustand zusammengehalten. Innerhalb der Rückwand 2 sind Führungsschienen 5 befestigt, zwischen denen sich ein Schlit- ten 6 verschieben läßt, der durch Federn 7 in einer bestimmten Lage gehalten wird und mittels eines durch die Rückwand 2 hindurchgreifenden Handgriffes 8 zwecks Bildwechsels in seiner Führung heruntergezogen werden kann. Beim Loslassen des Handgriffes 8 sorgen die Federn 7 dafür, daß der Schlitten 6 in seine alte Lage zurückkehrt.
Beim Zuklappen der Kamera legt sich der etwas hochstehende Mittelteil des Schlittens 6 unter Druck zwischen die Führungsschienen 9 der in der Vorderwand untergebrachten Filmbahn ι o, die das Belichtungsfenster 11 enthält. Über die Filmbahn 10 wird nun der gelochte Film von der Vorratsspule 12 nach der Aufwickelspule 13 gezogen und dort in bekannter Weise befestigt. Durch Öffnungen 14 im Schlitten 6 ragen zwei Greiferzähne 15, die an freien Enden zweier Blattfedern 16 angebracht sind, im geschlossenen Zustand der Kamera in die Fümbahn und in die Filmlochung hinein, wobei die untere Kante 17 dieser Zähne senkrecht zur Filmbahn steht, während die obere Kante 18 abgeschrägt ist. Aus der Filmbahn selbst ragt ein Haltezahn 19 heraus, der auch am Ende einer Blattfeder angebracht ist und dessen untere Kante senkrecht zur Filmbahn steht, während dessen obere Kante abgeschrägt ist. Wird nun der Schlitten 6 mittels eines Handgriffes 8 heruntergezogen, so nehmen die Greiferzähne 15 das Bildband mit, während der Haltezahn 19 ausgehoben wird, indem das Bildband in Richtung der abgeschrägten Fläche des Zahnes hinstreicht und ihn abdrückt. Ist der Film um eine Bildhöhe weiterbefördert, so wird der Schlitten 6 durch die Federn 7 in
die ursprüngliche Lage zurückgeholt, während die Greiferzahne 15 ausgehoben werden, indem sie mit ihren Schrägflächen über das Bildband hinweggleiten; der Haltezahn 19 hält dabei den Film fest. An dem Schlitten ist eine Zahnstange 20 angeordnet, die in das Zahnrad 21 eingreifen kann. Dieses Rad 21 ist mit einer Seilscheibe 22 über eine Freilaufkupplung verbunden, welche die Seilscheibe nur in einer Richtung mitnehmen kann und die Drehung mittels einer Drahtspirale 23 auf das Rad 24 der Aufnahmespule 13 überträgt. Beim Bewegen des Schlittens 6, d.h. beim Bildwechselj wird die Aufwickelspule 13 bewegt, während sie beim Zurückgleiten des Schlittens infolge der Freilaufkupplung in Ruhe verharrt.
Um feststellen zu können, wieviel Bildflächen schon belichtet sind, ist in dem Schlit-
ao ten 6 eine mit Rotglas geschützte Öffnung 25 vorhanden, durch die man die auf der Rückseite des Schutzpapierstreifens der FiImpackung befindlichen Zahlen beobachten kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. RoUfilmkamera für durchlochte Bildbänder, welche durch einen mit Greifern versehenen Schlitten fortgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß dieser (6) an der abklappbaren Rückwand (2) der Kamera angebracht und mit einer Zahnstange (20) ausgerüstet ist, die sich beim Schließen der Kamera mit einem Zahnrad (21) der Filmaufwickelvorrichtung kuppelt.
2. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schütten (6) mit einem durch die Rückwand (2) hindurchgehenden Handgriff (8) versehen ist.
DEE30960D 1924-07-03 1924-07-03 Rollfilmkamera Expired DE417042C (de)

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DEE30960D DE417042C (de) 1924-07-03 1924-07-03 Rollfilmkamera

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DEE30960D DE417042C (de) 1924-07-03 1924-07-03 Rollfilmkamera

Publications (1)

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DE417042C true DE417042C (de) 1925-08-04

Family

ID=7074806

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DEE30960D Expired DE417042C (de) 1924-07-03 1924-07-03 Rollfilmkamera

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