DE416872C - Elektrisch heizbarer Loetkolben - Google Patents
Elektrisch heizbarer LoetkolbenInfo
- Publication number
- DE416872C DE416872C DEW65853D DEW0065853D DE416872C DE 416872 C DE416872 C DE 416872C DE W65853 D DEW65853 D DE W65853D DE W0065853 D DEW0065853 D DE W0065853D DE 416872 C DE416872 C DE 416872C
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- piston
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K3/00—Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
- B23K3/02—Soldering irons; Bits
- B23K3/03—Soldering irons; Bits electrically heated
- B23K3/0338—Constructional features of electric soldering irons
- B23K3/0353—Heating elements or heating element housings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM31.JULI1925
AM31.JULI1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 416872 KLASSE 21h GRUPPE 18
(W 65853
Firma Gebrüder Wehrmann in WUlfrath, RhId.
Elektrisch heizbarer Lötkolben. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1924 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein
elektrisch heizbarer Lötkolben.
elektrisch heizbarer Lötkolben.
Die elektrisch heizbaren Lötkolben werden
mit einer Schnur an das Netz angeschlossen.
Wenn nun mit einem solchen Lötkolben gearbeitet wird, so zieht der Arbeiter dauernd
die Schnur hinter sich her, verwickelt sich sehr häufig mit ihr und kann sehr oft nicht
die Stelle erreichen, die er löten will, kurzum, die Bewegungsfreiheit ist mit einem solchen
Kolben sehr beschränkt. Sodann haben aber auch diese Kolben den Nachteil, daß die
Schnur sehr häufig reißt bzw. bricht, insbesondere an der Stelle, wo sie dem Kolben
sehr nahe ist.
Der Erfindungsgedanke besteht nun darin, daß der Lötkolben ohne Schnur ausgebildet
wird. Zu diesem Zweck werdea erfindungsgemäß die im Innern des Kolbens liegenden
ίο Heizwiderstände mit zwei am Kolben angebrachten Kontaktplatten verbunden, die zwecks
Erwärmung des Kolbens vorübergehend an das Netz angeschlossen werden. Zweckmäßig
sind die Kontaktplatten an dem hinteren Ende des Kolbens angebracht und die durch den
Kolben geführten Heizkörper parallel zueinander geschaltet. Um für den Betrieb einen
brauchbaren Netzanschluß zu erhalten, werden zwei mit dem -f- - und —■ - Pol des Netzes verbundene
Kontaktfedern auf einem Gestell angebracht, welches rundum geschlossen ist, zur Einführung der am Lötkolben befindlichen
Kontaktplatten jedoch auf seiner Deckplatte zwei über den Kontaktfedern liegende Öffnungen
besitzt. Es können auch selbstverständlich mehrere Kontaktfederpaare in einem Gestell einander parallel geschaltet werden.
Die Stromzuführung erfolgt in bekannter Weise mit Hilfe eines Steckkontaktes. Damit
die Lötkolben beim Aufsetzen auf das Gestell nicht kippen, besitzt letzteres ein auf der
Deckplatte angebrachtes Bügelpaar, zwischen welches die Kolben geschoben werden. Ferner
wird zweckmäßig der Kolben an dem Ende des im Heft befindlichen Schaftes mit Hilfe
einer Flügelmutter feststellbar angelenkt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht des Kolbens,
Abb. ι eine Seitenansicht des Kolbens,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 1,
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 1,
Abb. 5 einen Schnitt durch den Netzanschluß nach der Linie G-H der Abb. 6,
Abb. 6 eine Aufsicht auf den Netzanschluß. | In dem Lötkolben α befinden sich die Heiz-%
widerständet. Der Lötkolben ist mit einer
von seinem Rücken übergesteckten Kappe c versehen. An dieser Kappe sind isoliert angebracht
die beiden Kontaktplatten h. Letztere stehen in Verbindung mit den ebenfalls durch
die Glimmerscheiben k von der Kappe des Kolbens isoliert angebrachten Metallstreifen/.
Diese Metallstreifen führen in geeigneter Schaltung, liier in Parallelschaltung,' zu den
Heiawiders.tan.den des Kolbens. Durch den
Kolben hindurch ist der Schraubenbolzen ύ? geführt, welcher in seinem unteren Ende mit
Hilfe einer Flügelmutter g an den Schaft e,
der in dem Heft/ befestigt ist, angelenkt wird. Mit den. Kontaktplatten A wird der Kolben nun
zwecks Erwärmung auf die mit dem Netz verbundenen Kontaktfedern η aufgesetzt. Diese
Konitaktfedern befinden sich zweckmäßig in
einem ringsum geschlossenen Gestell tn, welches oben mit einem Deckel q versehen ist.
In diesem Deckel sind Ausnehmungen Z zur Einführung der Kontaktplatten. h vorgesehen. Damit
der Kolben beim Erwärmen nicht kippen kann ist ferner auf dem Deckel ein Bügelpaar
r angeordnet. Die Stromzuführung zu den Kontaktfedern geschieht in bekannter Weise mit Hilfe der Steckkontakte o, die von
einer Schutzkappe ρ umgeben sind. Um nun mehrere Lötkolben nebeneinandersetzen zu
können, wird das Gestell tn langer ausgebildet, und es werden die einzelnen Kontaktfedern η
einander parallel geschaltet.
Der Vorteil dieser Einrichtung besteht nun darin, daß man mit diesem Lötkolben genau
so arbeiten kann, wie mit einem im Schmiedefeuer erwärmten Kolben. Die so lästig befundene
Schnur fällt vollkommen weg. Ferner sind alle Winkel für den Kolben zugänglich.
Claims (3)
1. Elektrisch heizbarer Lötkolben, gekennzeichnet durch eine über den mit dem
elektrischen Heizkörper versehenen Kupferkolben geschobene Kappe (c), in der
Kontaktstücke befestigt sind, die sich einerseits an die Enden des Heizwiderstandes
anlegen, andererseits mit nach außen gerichteten Fortsätzen (h) versehen sind, mit
denen in einem Gestell angebrachte Stromansclilüsse
in Berührung gebracht werden.
2. Anheizgestell für elektrische Lötkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß über den versenkt angeordneten Kontaktfedern (ß) ein Deckel angebracht ist, der über den Kontaktfedern.
Ausnehmungen für die Koniaktfortsätze (h) des Kolbens besitzt und mit Bügeln (r)
zum Festhalten des Kolbens versehen ist.
3. Gestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es mit mehreren parallel
zueinander geschalteten Kontaktfederpaaren versehen ist, so daß gleichzeitig eine Mehrzahl von Kolben angeheizt
werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW65853D DE416872C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Elektrisch heizbarer Loetkolben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW65853D DE416872C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Elektrisch heizbarer Loetkolben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416872C true DE416872C (de) | 1925-07-31 |
Family
ID=7607480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW65853D Expired DE416872C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Elektrisch heizbarer Loetkolben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416872C (de) |
-
1924
- 1924-03-27 DE DEW65853D patent/DE416872C/de not_active Expired
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