DE416828C - Drehsinnanzeigevorrichtung an Rechenmaschinen u. dgl. - Google Patents

Drehsinnanzeigevorrichtung an Rechenmaschinen u. dgl.

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DE416828C
DE416828C DEG63353D DEG0063353D DE416828C DE 416828 C DE416828 C DE 416828C DE G63353 D DEG63353 D DE G63353D DE G0063353 D DEG0063353 D DE G0063353D DE 416828 C DE416828 C DE 416828C
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Drehsinnanzeigevorrichtung an Rechenmaschinen u. dgl. Es sind Anzeigevorrichtungen an Rechenmaschinen bekannt, die angeben, in welchem Drehsinne ein Maschinenteil, z. B. das Einstellwerk, zuletzt bewegt worden ist. Da bei der Drehung des Einstellwerks mittels der Maschinenhandkurbel infolge der großen bewegten Masse erfahrungsgemäß häufig ein Überschreiten der Ausgangsstelle der Kurbel stattfindet, das durch Zurückschwingen der Kurbel wieder ausgeglichen wird, so geben die Drehsinnanzeigevorrichtungen in solchen Fällen die Drehrichtung an, die beim Zurückschwingen der Kurbel verfolgt wurde. Durch diese falsche Angabe wird der Rechner zu Irrtümern verleitet, die unrichtige Rechenergebnisse zur Folge haben können.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die an den umlaufenden Teilen der Rechenmaschine angebrachten Anschläge o. dgl., die einen zwischen zwei Endlagen schwingenden und in diesen Stellungen den Drehsinn der umlaufenden Teile anzeigenden Schieher durch Reibung mitnehmen, in der Ausgangslage von diesem Schieber durch Leerwege getrennt sind.
  • In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Mit denn Einstellwerk a einer Recheninaschine, das von einer Antriebkurbel aus in Drehung versetzt werden kann, ist ein Zahnrad b vereinigt, das an der Außenseite eine Ringnut c aufweist. In diese Nut c ist ein aus Draht gebogener federnder Ring eingelegt, der bei der Drehung des Einstellwerks durch Reibung mitgenommen wird. Durch Herausbiegen sind an diesem Ring d zwei als Anschläge verwendbare Ohren d1, d2 erzeugt, die mit einem _ Vorsprung e an dem Drehsinnanzeigeschieber f zusammenwirken können, aber von diesen durch Leerwege x-x getrennt sind. Der Anzeigeschieber f, dessen umgebogener, Merkzeichen aufweisender Lappen g durch ein Schauloch h in der Gehäusedecke i der Maschine sichtbar ist, besteht aus einem drehbaren Ringe (oder Scheibe), dessen Drehwinkel durch einen in einen Schlitz k hineinragenden, feststehenden Stift m begrenzt ist.
  • Da der Anzeigeschieber f seiner Bewegung einen gewissen Widerstand entgegensetzen muß, so ordnet man zweckmäßigerweise auf dem Begrenzungsstift m eine Feder n an, die auf den Schieber f drückt und deren Preßdruck einstellbar sein kann.
  • Statt dessen kann man auch einen vorspringenden Teil o des Anzeigeschiebers f sich federnd gegen die Seitenwand der Rechenmaschine legen lassen.
  • Statt des Drahtringes d kann natürlich auch eine aus Blech bestehende Schleppscheibe mit vorstehenden Ansätzen angeordnet werden.
  • Beim Andrehen des Einstellwerks a wird der Ring d durch Reibung mitgenommen, bis ein Ohr d1 oder dz gegen den Vorsprung e trifft, und der Anzeigeschieber f wird in die entsprechende Endlage mitgenommen, falls er sich nicht schon in dieser befindet. In jeder Endlage wird durch ein Merkzeichen (-j-oder -) die ausgeführte Drehrichtung des Einstellwerks a angezeigt. Wenn matt den Winkelabstand der Anschläge d1, dz gleich dem Winkel des Ausschnittes wählt, der an der Umkehrsperre der Rechenmaschine vorgesehen ist, so zeigt die neue Anzeigevorrichtung nur den Drehsinn der voll ausgeführten Kurbelumdrehungen an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehsinnanzeigevorrichtung an Rechenmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die mit den umlaufenden Teilen (a) der Rechenma@:chine verbundenen Anschläge (d1, d2) @? dgl., die einen zwischen zwei Endlagen schwingenden und in diesen Stellungen den Drehsinn der umlaufenden Teile anzeigenden Schieber (f) mitnehmen, in der Ausgangslage von diesem Schieber (f) durch Leerwege (x-x) getrennt sind. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den umlaufenden Teilen (a) verbundenen Anschiäge (d1, d') an einem federnden Draht (d) angeordnet sind, der in eine Nut (c) eines umlaufenden Teiles (a) eingelegt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Anzeigeschieber (f) eine Feder (n, o) einwirkt, die ihn in der eingenommenen Lage hält. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelabstand der Anschläge (d1, d2) gleich dem Winkel des Ausschnittes an der Umkehrsperre ist.
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