DE416699C - Verfahren zur Herstellung einer Masse fuer Farbwalzen, Stempel und Stempelunterlagen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Masse fuer Farbwalzen, Stempel und Stempelunterlagen

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DE416699C
DE416699C DEB99088D DEB0099088D DE416699C DE 416699 C DE416699 C DE 416699C DE B99088 D DEB99088 D DE B99088D DE B0099088 D DEB0099088 D DE B0099088D DE 416699 C DE416699 C DE 416699C
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
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    • B41K1/38Inking devices; Stamping surfaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer blasse für Farbwalzen, Stempel und Stempelunterlagen. Die Erfindung betrifft die Herstellung einer neuen Masse für Farbwalzen, Stempel und Stempelunterlagen.
  • Es ist bekannt, plastische Massen aus Stärke mit Metallchloriden zu verschiedenen Zwecken herzustellen, auch Appreturen sind in ,ähnlicher Zusammensetzung bekannt. Diese Massen besitzen jedoch nicht die spezifischen Eigenschaften des Erfindungsgegenstandes, welche die neue Masse insbesondere für Farbwalzen zu Druckmaschinen und für Stempel bzw. Stempelunterlagen geeignet machen. Hierfür bedarf es nicht nur einer geeigneten Elastizität, sondern der Eigenschaft, Flüssigkeiten wie Farbe sowohl leicht aufzunehmen wie wieder abzugeben und trotzdem eine bei zweckmäßiger Wartung hin; reichende Widerstandsfähigkeit gegen die Temperatur und Feuchtigkeitseinflüsse des Arbeitsraumes zu besitzen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß Chlormagnesium und beste Stärke mit einem Zusatz vonKalz:umchlorid flüssig vermischt wird, und zwar beispielsweise in folgenden Verhältnissen: go g Chlormagnesium, io g Kalziumchlorid und ioo g beste Weizenstärke, und dann durch Hitze zur Erstarrung gebracht werden.
  • Man hat bereits für Farbwalzen zu Druckmaschinen eine Masse aus einer Mischung von Chlormagnesium und Stärke vorge-_ schlagen. Diese Mischung entspricht jedoch nicht den Anforderungen, die an Farbwalzen zu stellen sind, weil sie nicht alle Eigenschaften der neuen Masse besitzt, die sich gerade für diese Verwendung vorzüglich eignet. Insbesondere wird die bekannte Mischung zu schnell hart und brüchig und verliert die Zugkraft und ist gegen äußere Temperatureinflüsse nicht genügend widerstandsfähig.
  • Demgegenüber vereinigt die neue Masse folgende Eigenschaften: sie altert nicht wie Gummi, fault nicht wie Gelatine und wird auch nicht wie beide hart, brüchig und bröcklig. Ihre Zugkraft bei Verwendung für Walzen, welche Gummi überhaupt nicht besitzt, ist sehr dauerhaft und kann durch eine Abwaschung von Magnesiumchlorid,vermischt mit go Prozent Wasser, oder durch ein heißes Dampfbad aufgefrischt werden. Die Zugkraft von Gelatine dagegen nimmt schneller ab und kann nur durch Umgießen mit mindestens i o Prozent Zusatz frischer Gelatine, ansteigend bis zu 5o Prozent bei Wiederholung, wiederhergestellt werden. Gelatine ist nur bis 6o° Hitze beständig, während die neue Masse erst bei 16o°, also bei höherer Temperatur als Gummi, in eine leimartige Beschaffenheit übergeht. Deswegen ist die neue Masse auch besonders in heißen Ländern leistungsfähiger. Sie besitzt eine gute Elastizität, jedoch geringer als Gelatine und Gummi und ist weicher als die beiden. Durch Zusätze läßt sie sich ebenfalls härten. Hierdurch kann 'von `VörnUeiein' ungewöhnlichen Feuchtigkeitseinflüssen Rechnung getragen werden, unter denen eine Walze später zu arbeiten hat. Die Herstellungskosten sind billiger als die für Gelatine. Schließlich nimmt sie auch Färbungsmittel und andere Beimengungen an, die ihre Eigenschaften zu ändern gestatten. Beispielsweise dient ein vermehrter Zusatz von Kalziumchlorid bis zu 3 5 g statt i o g der Härtung für Verwendung als Stempel und Stempelunterlagen oder als Sterilisierringe, ein Zusatz von Glasstaub und Schmirgel zur Verwendung von Radiergummi, ein Zusatz von Gerbungsmitteln, beispielsweise von Chromsalzen, um sie wasserunlöslich zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Masse für Farbwalzen, Stempel und Stempelunterlagen, dadurch gekennzeichnet, daß beste Weizenstärke mit Chlormagnesium und Kalziumchlorid flüssig vermischt und erhitzt wird, und zwar mit Chlorkalzium in um so größerem Mengenverhältnis, je härter die Masse ausfallen soll.
DEB99088D 1920-12-17 1921-03-27 Verfahren zur Herstellung einer Masse fuer Farbwalzen, Stempel und Stempelunterlagen Expired DE416699C (de)

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