DE415960C - Unterbrecher - Google Patents
UnterbrecherInfo
- Publication number
- DE415960C DE415960C DEE28115D DEE0028115D DE415960C DE 415960 C DE415960 C DE 415960C DE E28115 D DEE28115 D DE E28115D DE E0028115 D DEE0028115 D DE E0028115D DE 415960 C DE415960 C DE 415960C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring
- plunger
- breaker
- stop
- clamped
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/004—Mechanisms for operating contacts for operating contacts periodically
Landscapes
- Breakers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 7.JULI1925
PATENTSCHRIFT
-JV* 415960-KLASSE 21 g GRUPPE
(E 2
Unterbrecher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in England vom 17. März 1922 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Federunterbrecher, der im besonderen in Verbindung
mit stroboskopischen Apparaten zur Anwendung kommt. Es ist bei Federunterbrechern
an sich bekannt, die Feder durch einen zwangläufig bewegten Stößel zum Schwingen zu bringen, um durch diese Bewegungen
wechselweise Kontakte zu unterbrechen und zn schließen. Die bekannten
Federunterbrecher haben den Nachteil, daß die Feder Eigenschwingungen ausführt. Eine
solche Feder ist an ihrem einen Ende einge-
spannt und wird an einer geeigneten Stelle ihrer Länge durch den Stößel in Bewegung
gesetzt. Bei der Beeinflussung der Feder durch den Stößel führt die Feder eine Hubbewegung
aus, die von der Länge der Feder, dem Werkstoff und dem Elastizitätsmodul abhängt, so daß die freischwingende Feder
den obengenannten Faktoren entsprechende Eigenschwingungen besitzt. Eine derartig
ίο eingespannte Feder eignet sich nicht zur Unterbrechung und Schließung des Beleuchtungsstromkreises
eines stroboskopischen Apparates, da durch die Eigenschwingungen der Feder ungenaue Untersuchungsergebnisse
hervorgerufen werden. Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die in bekannter Weise an einem Ende
eingespannte Feder sich bei dem Anstoß des Stößels mit ihrem freien Ende gegen einen
Anschlag legt. Der Stößel ist in der Mitte zwischen diesem Anschlag und der Einspannfeder
angeordnet, während der zu schließende Kontakt sich zwischen dem Stößel und dem Anschlag befindet.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht des Unterbrechers teilweise im Schnitt.
Abb. 2 ist eine Aufsicht.
Die Blattfeder α ist an dem einen Ende durch eine Schraube b an dem isolierten
Träger c befestigt und legt sich mit dem anderen Ende lose gegen einen Anschlag d aus
Hartgummi o. dgl., der einstellbar durch eine Schraube e in dem geschlitzten Ende eines
Trägers / festgeklemmt ist.
Auf einer Stange 0 sitzt einstellbar durch eine Mutter i die Kontaktschraube g, während
auf der Feder α ein entsprechender Platinkontakt
k befestigt ist. Die Unterbrechung der Kontaktstelle wird in bekannter Weise
durch den mittels eines Steuernockens bewegten Stößel j bewirkt, welcher mit seinem
Isolationszapfen k gegen die Blattfeder a stößt. Die Rückführung des Stößels erfolgt
durch eine Schraubenfeder m, die sich einerseits
gegen den Verschluß n, des Stößelgehäuses I legt und sich andererseits auf einem
Bund p des Stößels abstützt. Eine Dämpfungsfeder a1 ist in bekannter Weise, einen
Teil der Länge der Unterbrecherfeder α abdeckend, vorgesehen.
Die Wirkungsweise des Unterbrechers ist folgende:
Wenn mit Bezug auf die Abb. 1 der Stö-Bei
j, k nach oben grführt wird, dann wird die Feder α in der Mitte durchgebogen, da
das freie Ende der Feder sich gegen den starren Anschlagt legt, so daß die Feder
doppelseitig eingespannt oder gelagert ist, wodurch eine Eigenschwingung der Feder
unter Beeinflussung des Stößels vermieden wird. Bewegt sich aber der Stößel j, k infolge
Wirkung der Feder m nach unten, dann wird zuerst durch die innere Spannung der
Feder die Durchbiegung derselben aufgehoben und zusätzlich schwingt die Feder a
darauf als einarmiger Hebel oder als einseitig bei b eingespannter Träger nach unten,
um den Strom über die Kontakte h, g zu schließen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Federunterbrecher mit einem die Feder in ihrer Mitte anstoßenden, zwangsläufig bewegten Stößel und einer Dämpfungsfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weisfe an einem Ende eingespannte Feder (a) sich bei dem Anstoß des Stößels mit ihrem freien Ende gegen einen Anschlag (d) legt und der Kontakt zwischen dem Stößel und dem Anschlag (d) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB784622A GB202347A (en) | 1922-03-17 | 1922-03-17 | Improvements relating to electric contact breakers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE415960C true DE415960C (de) | 1925-07-07 |
Family
ID=9840893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE28115D Expired DE415960C (de) | 1922-03-17 | 1922-05-20 | Unterbrecher |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE415960C (de) |
| FR (1) | FR551481A (de) |
| GB (1) | GB202347A (de) |
| NL (1) | NL12460C (de) |
-
0
- NL NL12460D patent/NL12460C/xx active
-
1922
- 1922-03-17 GB GB784622A patent/GB202347A/en not_active Expired
- 1922-05-15 FR FR551481D patent/FR551481A/fr not_active Expired
- 1922-05-20 DE DEE28115D patent/DE415960C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB202347A (en) | 1923-08-17 |
| NL12460C (de) | |
| FR551481A (fr) | 1923-04-06 |
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