DE41583C - Einrichtungen an Siebapparaten zur Scheidung des Siebgroben von dem Siebfeinen - Google Patents

Einrichtungen an Siebapparaten zur Scheidung des Siebgroben von dem Siebfeinen

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DE41583C
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DENDAT41583D
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A. SCHMITT-MANDERBACH in Biebrich am Rhein
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden Einrichtungen an Siebapparaten, um auf eine bequemere und bessere Weise als bisher das Siebgrobe von dem Siebfeinen zu scheiden und nach allen Richtungen hin auszutragen.
Bei den in den Zeichnungen dargestellten Apparaten ist als zu behandelndes Material Kohle gedacht worden, weil für diese die Erfindung am wichtigsten sein dürfte. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, diese Neuerungen auch für jeden beliebigen anderen Stoff, als Erz u. dergl., anzuwenden.
Zunächst seien hier drei Fälle bezüglich des Haufwerkes angeführt; es kann sich handeln:
1. um viel Feines und wenig Grobkohle,
2. um circa gleiche Massenvertheilung,
3. um viel Grobkohle und wenig Feines.
Für die Fälle 1. und 2. läfst sich das Emporheben der Stückkohle aus dem Haufwerk vornehmen, indem man das Sieb zu einem rotirenden Cylinder mit parallelen Stabringen gestaltet, dessen Umfang man nur einmal (nach Umständen auch mehrmals) von dem Haufwerk durchlaufen lafst.
Der sich hieraus ergebende Apparat wird vom Erfinder »Stückkohlenschoner« genannt.
Alsdann wird die Grobkohle
α) entweder selbstthätig wieder in einen der zugebracht habenden Förderwagen nach dessen Entleerung zurückgegeben, oder sie wird
ß) auf eine Fläche, in oder über Achsenhöhe liegend, entleert, von der sie ausgelesen in einen Wagen fallen kann.
In den Fig. 1 bis 7 ist die Combination eines Stückkohlenschoners St für den Fall a) mit einem rotirenden Siebapparate gezeigt. Es ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt längs der Achse,
Fig. 2 die Anlage von oben gesehen.
Fig. 3 bis 7 sind Querschnitte nach der Linie x-x und zeigen die verschiedenen Positionen beim Aufgeben, Sieben und Austragen.
Verbindet man die den Wagen entleerende Sturzwippe K mit dem Stangensieb St, so vollzieht sich der Entleerungs- und Trennungsprocefs wie in den verschiedenen Positionen gezeigt, und der leere Wagen L nimmt die zurückgebliebene Stückkohle der vorhergegangenen Operation auf.
Der Vorgang ist der folgende:
Der Siebkörper S dreht sich pro Minute fünf- bis sechsmal, seine Achse trägt an ihrem Hinterende ein kleines Zahnrad ^1, welches in das auf der einseitigen Achse des Stückkohlenschoners St (ein ca. 90 mm Siebcylinder) sitzende Zahnrad ^2 eingreift, so dafs St circa vier Touren pro Minute macht. An den Enden seines Armkreuzes am Achsenende trägt der Stückkohlenschoner den Hebekranz F mit Zellen. Das andere Ende von »Si läuft auf Rollen r; unterhalb der ganzen Länge des Cylinders hängt eine concentrisch gebogene Blechrinne m an federnd nach vorwärts gespannten Stäben .9, stofsherdähnlich; Rinne m ist mit Führungsscheidern T, Fig. 3, versehen; sie wird von einigen an dem Hebekranz F angebrachten Ansätzen u zum Anschlagen gebracht, und zwar mit ihrem Hinterende f an die in der Mauerung befestigte Backe B.
Die Rinne m selbst wird also bei der Rotation des Hebekranzes F durch die Ansätze u
abgeschoben und dann beim Rückgang von Backe B plötzlich angehalten, so dafs das auf ihr liegende Kohlenklein vorwärts in den Hebe-· kranz F abrieselt,, von welchem es sodann über die Rinne e an die Eintragtrommel E des Siebträ'gers 5 abgegeben wird.
Die Sturzwippe K dreht sich mit ihrem geschlossenen Ende auf dem Achsenstutzen des Stückkohlenschoners St, mit dem offenen auf Laufrollen r1. Ist ein Wagen L eingeschoben, so wird mittelst eines einfachen, elastischen Schlüsselhakens, den man umlegt, die Wippe K und der mit Haufwerk beladene Wagen L wie bekannt mitgenommen und langsam gedreht.
An zwei Armstützen α trägt die Sturzwippe K eine der Achse parallel pendelnde Scheibe P, welche von der einen Wagenseite bis zur anderen schwingen kann. Bei dem Einschieben des ankommenden vollen Wagens wird diese Scheibe P zur Seite gelegt gegen eine der Verbindungsstangen der Sturzwippe K, damit sie nicht an die emporstehenden Kohlenbrocken anstofse, wie Fig. 3 zeigt.
Hierauf wird der Schlüsselhaken, wie oben erwähnt, umgelegt, und es nimmt der sich langsam drehende Stückkohlenschoner St den Wagen L mit und entleert ihn, wie die in Fig. 3 bis 5 gezeichneten Stellungen während der Rotation zeigen. Es legt sich nun bei der weiteren Rotation von K und St die pendelnde Scheibe P um, wie Fig. 6 zeigt, weil die auf dem Siebe des Stückkohlenschoners vorhandene reine Stückkohle anderseitig drückt; diese letztere wird nun langsam emporgehoben und gleitet über die Scheibe P sanft in den Wagenraum, Fig. 6.
In der weiter folgenden Stellung, Fig. 7, bleibt nun, indem der Schlüsselhaken sich auf bekannte Weise selbstthätig aushängt, die Wippe stehen. Der mit der abgeschiedenen Stückkohle belastete Wagen wird herausgezogen und ein anderer, voller Wagen wieder eingeschoben, während welcher Zeit das Haufwerk auf dem Stangensiebcylinder St weiterrollt und ausgesiebt wird. Wenn es sortirt ist, event, nach einer zweiten Tour, beginnt diese Procedur aufs Neue.
Die zweite Form, ß, des Stückkohlenschoners wendet man an, wenn die Stückkohlenmenge eine gröfsere ist und relativ viel Steine enthält, welche durch Auslesen entfernt werden müssen; diese Einrichtung ist in Fig. 8 und 9 dargestellt.
. Der Stückkohlenschoner St hat hier dieselbe Form wie bei dem Fall a: eines Cylinders mit parallelen Stabringen. Die auf ihm verbleibende Stückkohle wird aber nicht in den Wagen zurückgegeben. Der Siebcylinder St trägt eine der Achse parallele Rinne R; vor dieser letzteren ist St unterbrochen und besitzt eine horizontal querlaufende Oeffnung 0, welche von einer Blechklappe B thürartig geschlossen wird. Die Klappe -B öffnet und schliefst sich selbstthätig.
Das Haufwerk wird aus dem Wagen L durch die rotirende Sturzwippe K in den rotirenden Siebcylinder St eingetragen; diese Stellung ist in Fig. 9 veranschaulicht. Das in St von der vorigen Operation zurückgebliebene Grobe liegt vor der Rinne R und wird bei der weiteren rotirenden Bewegung von St mit nach oben genommen. Die Klappe"ß öffnet sich infolge ihrer eigenen Schwere, so dafs die grobe Kohle in der Position Fig. 8 aus der Rinne R über die Klappe B auf das Leseband D rollt. Ist die Stückkohle auf diese Weise aus St entfernt, ,so wird der leere Wagen L aus K durch den neu einzuschiebenden entfernt, da das Geleise durchlaufend angeordnet ist; Hierauf wird der in K stehende volle Wagen wiederum mitgenommen. Bei der weiteren Umdrehung legt sich die Blechklappe B gleichfalls infolge ihrer eigenen Schwere aus der Stellung Fig. 8 wieder in die Stellung Fig. 9 und schliefst die Oeffnung ο des Siebes St, so dafs die Stückkohle nach der Abscheidung des Feinen wieder in die Austragerinne R eingeleitet, dann emporgehoben wird und zum Austrag kommt, wie oben erläutert.
Liegt nun aber der Fall 3. vor, d. h. ist die Stückkohlenmenge eine viel gröfsere oder bildet sie das Hauptquantum des Haufwerkes, so findet man Anwendung für den Rostrechen, dessen Einrichtung und Wirkungsweise in Fig. 10 bis 21, Blatt II, gezeigt ist. Die Fig. 10, 12, 14, 16, 18 und 20 sind Querschnitte in den verschiedenen Positionen und Fig. .13, 15, 17, 19 und 21 die dazu gehörigen Längenschnitte. Fig. 11 ist eine Vorderansicht. Vorhanden ist hier nur die untere Hälfte des Stückkohlenschonersiebes, und liegt dieses Sieb St fest.
Zwischen seine Stäbe greifen von oben her fingerartig die Zinken G1 G2 G3 G4 mehrerer Rechen, die sich im betreffenden Kreise drehen und zuerst die dicksten, dann die weniger dicken Stücke mit sich empornehmen, um sie im oberen absteigenden Bogen über das Austragegitter N nach auswärts abrollen zu lassen auf den Lesestand D und zur Weiterbeförderung. Die ankommende Kohle wird dem Rostrechen entweder zugeführt durch die Wippe K von innen, wie gezeichnet, oder von aufsen.
Die Zinken der Rechen stehen je parallel radial in vier Reihen. Bei den Rechen mit weiterem Abstande fallen die Zinken der engeren bis auf ca. i/i der radialen Lage weg, wie dies aus Fig. 15, 17, 19 und 21 ersichtlich ist.
Die hiernach sich ergebenden freien Abstände der Rechenzinke.n von einander sind:
in der vordersten Reihe G1 340 mm, Fig. 22,
in der zweiten Reihe G2 210 mm, Fig. 23 (Zinken versetzt stehend),
in der dritten Reihe G3 210 mm, Fig. 24 (Zinken versetzt stehend),
in der vierten Reihe G* 80 mm, Fig. 25.
Alle Zinken ragen mit ihren nach vorwärts umgebogenen Enden noch um 5 bis 8 cm zwischen die Stäbe des 90 mm Siebcylindertheiles St, der unten festliegt, hinaus.
Dreht sich nun der Rostrechen, so werden alle Kohlenstücke über 90 mm (die also nicht nach unten durchfallen können), die gröbsten Stücke stets zuerst, sanft mit emporgenommen und gleiten dann im oberen Bogen ebenso sanft nach aufsen und abwärts auf das Leseband D.
Es ist nämlich im oberen Bogen zwischen die Zinkenwurzeln der Rechen ein Stangensieb geneigt eingelegt, ein Äustragegitter N mit 60 mm breiten Stäben, welche 70 mm Zwischenräume haben, durch welche letztere die 50 mm breiten Zinken der Rechen hinabtaüchen und dabei die bei der Passage des oberen Bogens auf sie abgleitenden und niederfallenden Kohlenstücke auf das Gitter N abliefern, von dem sie nach D gleiten.
Im Vorstehenden ist gezeigt worden, wie man durch die Anordnung eines Stückkohlenschoners oder eines Rostrechens das Grobe von dem Feinen trennen kann, bevor das Haufwerk dem eigentlichen Siebapparate zugeführt wird.
Es erübrigt jetzt, die zurückbleibende feine Kohle auf ihrem weiteren Wege zu begleiten und zu zeigen, wie die weitere Scheidung des Siebgroben von dem Feinen bewirkt werden kann.
Wie oben erläutert, kann man durch die Einrichtung einer Eintragetrommel E bekannter Construction, Fig. 1, 2 und 8, die zurückbleibende feine Kohle in den. Siebkörper 5 hineinbefördern, woselbst ein Sortiren der Kohle bewirkt wird.
; Die Construction dieses Siebkörpers S wird als bekannt vorausgesetzt.
Er kann aus cylindrischen oder konischen concentrischen Sieben bestehen. Jedoch wird die vorliegende Erfindung auch von Wichtigkeit sein für das dem Erfinder unter No. 2550 patentirte Spiralsieb.
Es handelt sich hier um das Abscheiden bezw. Austragen der Kohlen aus den einzelnen Sieben S1 S2 S3 u. s. w. nach einer vollständig neuen Methode über Achsenhöhe und verschiedenen Achsenabstahd.
Dies geschieht mit Hülfe der vom Erfinder mit »Schneckenhäuser« bezeichneten Einrichtungen. Die Fig. 26 bis 34 veranschaulichen diese Schneckenhäuser, und ist
Fig. 26 eine Seitenansicht des Siebkörpers,
Fig. 27 bis 30 zeigen die Vorderansicht des Siebkörpers in verschiedenen Stellungen bei seiner Umdrehung,
Fig. 21 bis 34 sind Details der Schneckenhäuser.
Man kann bei rotirenden Siebapparaten das Austragen über Achsenhöhe dadurch erreichen, dafs man die pro Tour an der betreffenden-Drehungsstelle austretende Haufwerksmenge in eine Art von Schnecken gelangen läfst, deren Windungen der Drehung des Siebes entgegengesetzt kufen.
Die Schwierigkeit der Anwendung dieses Verfahrens auf concentrische Siebe liegt nun darin, es zu ermöglichen, eine gröfsere Zahl von Sorten in solcher Weise von einander getrennt, also an verschiedenen Punkten austragen zu lassen; geschähe dies nicht, so würden alle Austragstellen wieder zusammenlaufen^ wie z. B. bei Wasserheberädern, die mit Eimern, Zellen etc. ausgestattet sind und das gehobene Wasser in die betreffenden Rinnen ausgiefsen.
Befestigt man aber diese Schnecken, Fig. 27, jede mit anderer Lage ihrer Mündung gegen die Achse des Siebkörpers S, so können sie ganz leicht z. B. an vier verschiedenen Winkeln des Drehüngskreises austragen, und giebt man den Schnecken Ausdehnung im Radius χ des Siebkörpers nach aufsen oder innen, so vollzieht sich das Austragen dementsprechend in einem gröfseren oder kleineren Drehungskreise, so dafs man auf derselben Radiuslinie z. B. drei verschiedene Sorten austragen lassen kann. Läfst man dieses Austragen der Schneckenhäuser nicht geradezu aus ihrer Mündung nach abwärts geschehen, sondern über seitliche Schnäuzen oder Rinnen n, Fig. 34, und giebt diesen eine verschiedene Länge, so können wiederum drei bis vier Schneckenhäuser, in gleichem Abstande vom Centrum sitzend, in demselben Quadranten und Kreise austragen.
Dieses Austragen kann nun ebensowohl auf der Vorderseite wie auf der Hinterseite des Siebkörpers geschehen, und ergiebt sich dort wiederum eine gleiche Zahl von Austragstellen wie nach vorn.
Man erhalt somit für einen einzigen Siebkörper ca. 4 · 3 · 3 (oder 4) · 2 = ca. 72 (oder 96) verschiedene Austragstellen, von denen die Hälfte, 36 (oder 48), über Achsenhöhe liegt, und hat also, je nach den speciellen Umständen eines Falles, genügende Freiheit der Disposition. Die Fig. 26 bis 30 zeigen als Beispiel eine Siebtrommel S mit drei concentrischen Sieben S1 S2 S3 und drei Schneckenhäusern H1 H2 Hz.
In der Stellung Fig. 27 steht das Schneckenhaus H1 in der tiefsten Stellung, in welcher es sich durch Einlauf y mit Material füllt. Nach einer Viertelkreisdrehung im Sinne der Pfeilrichtung steht H1 in Stellung Fig. 28 und nach halber Kreisdrehung in Stellung Fig. 29.
In Stellung Fig. 30, also nach Dreiviertelkreisdrehung, rindet die Entleerung von H1 statt.
Das Schneckenhaus H2 soll sich bereits nach einer halben Kreisdrehung entleeren, es mufs ihm also in tiefster Stellung die Lage Fig. 28 zur Siebtrommelachse gegeben werden. Fig. 29 zeigt das Schneckenhaus H2 nach Viertelkreisdrehung, während Fig. 30 die Stellung angiebt, in welcher die Entleerung stattfindet.
H3 zeigt ein Schneckenhaus, welches bereits nach Viertelkreisdrehung das erhaltene Material abgiebt. Fig. 29 zeigt Hs in der Füllsiellung und Fig. 30 in der Stellung der beginnenden Entleerung.
Wie ersichtlich, findet in der Stellung Fig. 30 eine gleichzeitige Entleerung der Schneckenhäuser H1 H2 H3 an drei verschiedenen Orten statt. Durch entsprechend angeordnete Rinnen, z. B. R in Fig. 38, wird das Material in die Wagen L befördert.
Die Schneckenhäuser H bestehen aus in Gehäusen zweckentsprechend angeordneten spiralischen Leitschaufeln, wie. z.B. Fig. 31 und 32 zeigen; sie können auch vom Hauptsiebkörper abstehend gebaut sein, Fig. 33, und auch aus frei spiralisch gebogenen Rohren oder Rinnen bestehen.
Die Anwendung der Schneckenhäuser also ermöglicht es, nach allen Richtungen der Windrose austragen zu lassen. Aber auch ferner in Fällen, wo es an Gefälle mangelt, kann das Austragen auf eine einfache Weise, auf gleicher Sohle, also ohne Gefälleverlust zu haben, bewirkt werden, wie Fig. 37 und 38 darstellen.
Die in Fig. 35 bis 38 dargestellte Siebanlage zeigt die Vortheile der Schneckenhäuser an einem Beispiele einfachster Construction. Es ist Fig. 37 eine Längsansicht der Anlage;
Fig. 35 und 36 zeigen einen Schnitt nach x-x der Fig. 37 durch die Schöpfrinne C in zwei verschiedenen Positionen;
Fig. 38 stellt eine Seitenansicht des Siebkörpers S mit den Schneckenhäusern H1 bis H6 dar.
Es wird hier vorausgesetzt, dafs das Quantum der Stückkohle ganz gering ist; man kann sie schon zurückhalten auf dem Eintraggitter N. Das portionenweise Aufgeben vollzieht sich mittelst der Schöpfrinne C, welche die ihr durch das 1 50 mm Gitter N zurieselnde Kohle bei der Rotation emporhebt, Fig. 36, und an den Siebkörper 5 abgiebt, Fig. 35. In dieser Rinne C liegt alsdann ein 90 mm Sieb C1, dessen Anordnung Fig. 35 und 36 zeigen. Dieses Sieb behält das Grobe über 90 mm zurück und giebt nur das Feine an C ab. Bei der Rotation fällt das auf C liegen gebliebene Grobe über Achsenhöhe seitlich nach hinten ab, Fig. 35. Mittelst schief überschneidender Rinne R1, Fig. 37, rollt dann die Kohle auf den event. Lesestand, von wo sie in den auf dem Nebengeleise stehenden Transportwagen L1 fällt.
Der Schöpfrinnenboden nimmt das Feine des 90 mm Siebes C1 auf und führt es in den Siebkörper S\ darin macht es eine Tour über die Siebe und gelangt an dem jeweiligen Tourenende über die Siebbreite schief überschneidende Rinnen h, Fig. 31 und 33, an der Vorderseite nach aufsen in die Schneckenhäuser H, Fig. 37 und 38; diese lassen in der oben geschilderten Weise die Kohle über Aus-, tragerinnen R in die Abfuhrwagen L gleiten, welche in derselben Geleiseebene stehen, wie die Anfuhrwagen auf der anderen Seite.
Die grofsen Vortheile der geschilderten Einrichtungen bestehen kurz gefafst darin, dafs infolge des Emporhebens des Groben aus dem Feinen und von der Siebebene ein kurzer Haufwerksweg erzielt wird; es findet eine.bedeutende Schonung der Kohlen statt; die Anlage erfordert ein geringes Gefalle, -welches Null erreicht und unterschreitet.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: Bei Einrichtungen, welche bei der Aufbereitung von Kohlen und Erzen das Abscheiden bezw. das Austragen des Siebgroben aus dem Siebfeinen bezwecken:
1. die im Innern des rotirenden Siebes St an der Sturzwippe K befestigte pendelnde Scheibe P, das Grobe empornehmend und an das Fördergefäfs im Siebinnern abliefernd (Fig. 3 bis 7);
2. die Rinne R parallel zur Achse und die daran schliefsende Klappe B, das Grobe des rotirenden Siebes nach aufsen in ein Fördergefäfs abliefernd (Fig. 8 und 9);
3. die erst weiteren, dann engeren Zinkenr reihen G1 G2 . . . . des Rostrechens, durch die Stäbe des unterhalb festliegenden Siebes greifend, das Grobe empornehmend, und . die Stäbe des Austragegitters, zwischen welchen sie niedertauchend das Austragen geschehen lassen (Fig. ι ο bis 21); ■ , .·
4. die an rotirenden, concentrischen, mit Sammelrinnen versehenen oder spiralischefi Siebapparaten anzuordnenden Schneckenhäuser, welche aus schneckenförmigen, zweckentsprechend verschieden gestalteten, in einem Gehäuse gelagerten Leitschaufeln bestehen, das Grobe nach allen Richtungen abliefernd (Fig. 26 bis 28).
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41583D Einrichtungen an Siebapparaten zur Scheidung des Siebgroben von dem Siebfeinen Expired - Lifetime DE41583C (de)

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