DE415702C - Verfahren zur Herstellung elektrischer Leitungen mit metallischen Schutzrohren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrischer Leitungen mit metallischen Schutzrohren

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DE415702C
DE415702C DEG61079D DEG0061079D DE415702C DE 415702 C DE415702 C DE 415702C DE G61079 D DEG61079 D DE G61079D DE G0061079 D DEG0061079 D DE G0061079D DE 415702 C DE415702 C DE 415702C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D49/00Sheathing or stiffening objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)
  • Processing Of Terminals (AREA)
  • Details Of Indoor Wiring (AREA)

Description

Die Erfindung erstreckt sich auf eine Abänderung und Vereinfachung des Verfahrens zum Verlegen elektrischer Leitungen und zur Herstellung von metallischen Leitungsschutzrohren nach Patent 339359·
Während die Leitungsschutzrohre nach dem Hauptpatent aus einem Metallstreifen in der Weise gezogen werden, daß man den Anfang des zu ziehenden Rohres festhält oder festspannt und dann mit einem Werkzeuge die Ziehbewegung ausführt, wird nach der vorliegenden Erfindung die Ziehvorrichtung feststehend angeordnet, während das in diese einlaufende Metallband als fertiggeformtes Rohr von Hand oder durch geeignete Vorrichtungen auf entsprechende Gebrauchslänge herausgezogen wird.
Dadurch wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß sich der Rohrziehvorgang vereinfacht, weil sich der Arbeiter lediglich mit dem ao Rohre zu befassen braucht und nicht auch das Ziehwerkzeug selbst handhaben muß.
Knickstellen oder sonstige kleine Fehler, die bisher durch gelegentliche Ungeschicklich-
keit des Arbeiters bei der Handhabung des Ziehwerkzeuges auftreten konnten, werden vermieden, weil nunmehr, das Ziehwerkzeug dem Einflüsse des Arbeiters entrückt, ist und dieser lediglich das Rohr aus demselben abzuziehen braucht, das allein leichter und vorsichtiger zu behandeln ist wie in der bisherigen Weise in Verbindung mit dem Ziehwerkzeuge, welches trotz seines leichten Gewichtes eine sichere Führung von Hand verlangt.
In der Zeichnung ist eine zur Ausübung des abgeänderten Verfahrens dienende Vorrichtung beispielsweise in den Abb. ι und 3 dargestellt, während Abb. 2 im Schaubilde den Metallbandstreifen, der zum Schutzrohre umgeformt wird, erkennen läßt.
Die Vorrichtung 2 ist auf einem Tische 1 o. dgl. feststehend angeordnet und trägt das Ziehmundstück 3 mit vorgeschalteter Vorbiegevorrichtung.
Das Metallband 4', aus dem das Schutzrohr 5 gezogen wird, wird von einer Rolle 4 abgewickelt, die nahe der Ziehvorrichtung anas geordnet oder zweckmäßig gleich in diese eingesetzt ist.
Das Metallband wird in die Vorrichtung eingeführt und so weit eingeschoben, bis es aus dessen Mundstück herausragt, wobei dieses Ende dann bereits die Rohrform einnimmt. Hierauf wird von Hand oder durch eine geeignete Befestigungsvorrichtung 6 das frei vorstehende Rohrende vor dem Mundstücke 3 erfaßt und durch Herausziehen das Rohr 5 von entsprechender Länge erzeugt (Abb. 1).
Mit dem Metallbandstreifen 4, 4' kann man gleichzeitig die Leitungsdrähte 7 in die Ziehvorrichtung mit einlaufen lassen, so daß sich das zu erzeugende Schutzrohr gleich um die Drähte, diese ummantelnd, legt (Abb. 3).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung elektrischer Leitungen mit metallischen Schutzrohren nach Patent 339359, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehvorrichtung (2, 3) feststehend angeordnet ist, während das in diese einlaufende Metallband (4,4') als fertiggeformtes Rohr (5), von Hand oder maschinell auf die gewünschte Gebrauchslänge gestreckt, herausgezogen wird.
    Abb.
    flbb.5
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER HEICHSDItUCKEREi.
DEG61079D 1924-04-04 1924-04-04 Verfahren zur Herstellung elektrischer Leitungen mit metallischen Schutzrohren Expired DE415702C (de)

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