DE41562C - Vorrichtung zum Einspannen faconnirter Wirkwaaren in den Rahmen der HEIL-MANN'schen Stickmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Einspannen faconnirter Wirkwaaren in den Rahmen der HEIL-MANN'schen Stickmaschine

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DE41562C
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Germany
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clamping
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tailored
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Expired - Lifetime
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DENDAT41562D
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English (en)
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KRAUSS &HÄHNEL in Eibenstock
Publication of DE41562C publication Critical patent/DE41562C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/08Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with horizontal needles
    • D05C9/10Work holders or carriers
    • D05C9/12Holding or stretching arrangements for the base fabric in embroidery work holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Stickmaschine.
Zusatz zum Patent No. 38293 vom 18. Mai 1886.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1887 ab. Längste Dauer: 17. Mai 1901.
Bei sehr langen Waarenstücken, z. B. Kniestrümpfen, langen Damenhandschuhen u. dergl., genügt es nicht, dafs man dieselben, wie dies im Haupt-Patent No. 38293 angegeben, zwischen horizontalen Drähten ausspannt, welche durch Häkchen mit den Annähtüchern verbunden sind; auch ist die Lage der einzelnen Waarenstücke zu den Sticknadeln bei dieser Einrichtung nicht so genau zu treffen, dafs die Stickerei in allen Stücken genau an dieselbe Stelle kommt, was besonders bei Rankenmustern, die sich als Reifen oder Spiralen um den fertigen Gegenstand winden sollen, sehr stören würde.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Einrichtung soll diese Mängel beseitigen.
Fig. ι zeigt dieselbe in Vorderansicht;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach A-B;
Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Stellvorrichtung für die Walzen in drei verschiedenen Ansichten.
An Stelle der im Haupt-Patent angegebenen Drähte sind in ihrer Mitte durchlochte Stäbchen α verwendet, welche in eine Rinne b eingelegt werden, deren Seitenwände in derselben Weise durchlocht sind und die in einer Längsnuth der Walze c vermittelst der Schrauben s befestigt sind.
Die Entfernung der Löcher in den Stäbchen und Rinnen ist gleich der Entfernung der Nadeln (dem Rapport) der Stickmaschine.
Die aufzuspannenden Waarenstücke werden oben und unten mit einem Saum d1 d2 versehen, an den Längenseiten an einander geheftet, und in die Säume dld2 werden die Stäbchen α geschoben.
Die Stäbchen werden mit den darauf hängenden Säumen in die Rinnen b der Walzen c eingelegt, und die Waarenstücke werden so vertheilt, dafs die Verbindungsstellen gleiche Entfernung haben und jedesmal auf ein Loch des Stäbchens und der Rinne zu stehen kommen, so dafs man hier einen Stift e einstecken kann, der Stäbchen mit Rinne verbindet. Durch die vom Saum verdeckten Löcher des Stäbchens α können selbstverständlich keine Stifte gesteckt werden. Diese Löcher sind aber nöthig, um verschieden breite Waarenstücke aufspannen zu können.
Die Walzen c, welche an den Stellen, wo sich die Löcher in der Rinne befinden, gleichfalls Löcher oder Einschnitte haben, dienen zum Spannen der Waaren in verticaler Richtung. Da jedoch die Annähtücher vermieden werden sollen, kommt es auch vor, dafs die Rinne am untersten Punkte der Walze c steht, dafs demnach die Stoffebene um den Walzen-
radius gegen die Mittelebene der Maschine abgelenkt würde. Aus diesem Grunde müssen die Walzen senkrecht zur Stoffebene verstellbar sein, was durch die in Fig. 4 und 5 dargestellte Einrichtung bezweckt wird.
Auf dem an dem verticalen Rahmenstück g befestigten Winkel h kann das die Sperrklinke i tragende Zapfenlager k senkrecht zur Stoffebene verschoben und vermittelst der Schraube / festgestellt werden.
Die an den horizontalen Rahmenstücken m bezw. an den in der Mitte des Rahmens befestigten Querstück angebrachten, die Walzen haltenden Haken ο sind in gleicher Weise wie die Walzen verstellbar, Fig. 2.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Einspannen fafonnirter Wirkwaaren der durch den Anspruch des Patentes No. 38293 festgesetzten Art, sofern bei derselben die Drähte c' c- mit den Annä'htüchern t1 t~ durch durchlochte Stäbchen a ersetzt sind, die in ebenfalls durchlochte Rinnen b der Spannwalzen c eingelegt und durch Vorsteckstifte darin festgehalten werden, und diese Walzen behufs Einstellung der Stoffebene senkrecht zur letzteren verstellt werden können, beides zu dem Zwecke, längere Waarenstücke besticken und dieselben genauer gegen die Nadeln einstellen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41562D Vorrichtung zum Einspannen faconnirter Wirkwaaren in den Rahmen der HEIL-MANN'schen Stickmaschine Expired - Lifetime DE41562C (de)

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