DE415584C - Bleichen von Gewebfasern - Google Patents

Bleichen von Gewebfasern

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DE415584C
DE415584C DEM78776D DEM0078776D DE415584C DE 415584 C DE415584 C DE 415584C DE M78776 D DEM78776 D DE M78776D DE M0078776 D DEM0078776 D DE M0078776D DE 415584 C DE415584 C DE 415584C
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DE
Germany
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fibers
hydrogen peroxide
bleaching
fabric
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DEM78776D
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DAVID MC INTOSH
GEORGE MC INTOSH
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DAVID MC INTOSH
GEORGE MC INTOSH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/10Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

bür.
AUSGEGEBEN
AH25.JUNM925
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum "Bleichen von unverarbeiteten Textilfasern . mittels stark verdünnter Wasserstoffsuperoxydlösungen. Die angefeuchteten Fasern S werden in ein Bad handelsüblicher Wasserstoffsuperoxydlösung, d.h. eine 1 bis 3 Prozent Wasserstoffsuperoxyd enthaltende wäßrige Lösung·, kurze Zeit eingetaucht, unmittelbar darauf (durch Auswringen I von jeglichem Fiüssigkeitsüberschuß so vollständig wie möglich befreit, d.h. auf weniger als 50 Prozent Feuchtigkeit gebracht, und sodann sich selbst überlassen. Das sofortige Auswringen hat eine mehrfache Wirkung. Zunächst verhütet es, daß beim Lagern der Faser Flüssigkeit nach unten sinkt und dort einen größeren Flüssigkeitsgehalt der Fasern hervorruft als in den oberen Schichten, dann gestattet erden Zutritt der atmosphärischen Luft zu dem Fasergut an praktisch allen Stellen in praktisch gleichmäßiger Weise, wobei eine wesentliche Unterstützung der Bleichwirkimg des Wasserstoffsuperoxyds durch den atmosphärischen Sauerstoff zustande kommt. Endlich bewirkt es. daß in dem Fasergut nur eine· derart begrenzte Menge von Wassersioffsuperoxyd verbleibt, daß diese, bevor die Faser leidet, ihren Sauerstoff zur Ilervorbriniiung der BleiehwirkuiiL!" abgegeben hat und d-inn als neutrales Wasser unschädlich bleibt, das weiterhin allmählich verdunstet.
!Man erreich: so eine rasche und durchaus gleichmäßige Bleichung ohne Beschädigung der Faser.
Man kann sogar gefärbte Garne auf diese Weise behandeln, weil während der Behandlung jeder C'berschuß von Wasserstoffsuperoxyd vermieden ist und weil das Wasserstoffsuperoxyd schneller auf die in der Faser befindlichen natürlich!, η Verunreinigungen wirkt als auf die verwendeten Farbstoffe. '·
Bei einem Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der Erfindung wird das Garn zunächst gewaschen, dann zwischen Quetschrollen geleitet und unter und über eine, oder besser mehrere Rollen geführt unter Eintauchen in das Bad von Wasserstoffsuperoxyd gewöhnlicher Stärke.
Die Faser wird unmittelbar darauf durch ein weiteres Paar (Juetschrollen hindurchgeführt, wobei jeder Überschuß an Flüssigkeit entfernt wird. Die Faser, welche sich nun bereits trocken anfühlt, bleibt dann eine genügend lange Zeit sich selbst überlassen.
Von einem ähnlichen Verfahren unterscheidi t sich da-, neue dadurch, daß jegliche chemische Nachbehandlung, τ. Β. mit Ammoniak dämpfen, und jegliche Ausspülung oder Nei:-
COPY

Claims (1)

  1. tralisation nach der Anwendung der Bleich- I'ro/eiil Wasserstoffsuperoxyd, enthaUende
    flüssigkeit vermieden wird. Das Verfahren wäßrige Lösung kurze Zeit eingetaucht,
    ist einfacher und billiger- im Betrieb und er- unmittelbar darauf (durch Auswringen)
    zielt trotzdem bessere '"Ergebnisse. von jeglichem Flüssigkeitsüberschuß be-
    _ , freit und sodann sich selbst überlassen
    Ρλϊπχ t-An sprCch e: u.(;rd(.n_
    i. Bleichen von Gewebfasern mitte!» 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
    stark verdünnter Wasserstoffsuperoxyd- gekennzeichnet, daß gefärbte Fasern, z. B.
    lösung, dadurch gekennzeichnet, daß die Wollfasern, in noch feuchtem Zustande
    Fasern in ein Bad handelsüblicher Wasser- der in Anspruch 1 gekennzeichneten Be-
    stoffsuperoxydlösung. d. h. eine 1 bis 3 handlung unterworfen werden.
    ηκτι tivu »"-rut" ru:".<U.
DEM78776D 1921-10-15 1922-08-24 Bleichen von Gewebfasern Expired DE415584C (de)

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DE415584C true DE415584C (de) 1925-06-25

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GB (1) GB196003A (de)

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FR555262A (fr) 1923-06-27
GB196003A (en) 1923-04-16

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